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Reflexion einer problematischen Situation in Bezug auf das Thema Sterben, Tod und Trauer. Reflexion als Teil der Praxisanleitung

Título: Reflexion einer problematischen Situation in Bezug auf das Thema Sterben, Tod und Trauer. Reflexion als Teil der Praxisanleitung

Trabajo Escrito , 2018 , 15 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Annabell Liebetrau (Autor)

Ciencias de la enfermería - Otros
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung "Wie könnte die Reflexion einer problematischen Situation in Bezug auf das Thema Sterben, Tod und Trauer gestaltet werden?".

(Pflege-) Auszubildende haben aufgrund ihres meist noch jungen Alters keinerlei Erfahrungen mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer. Sie gehen zum Ausbildungsbeginn nach vier Wochen theoretischer Vorbereitung zum ersten Mal in die Praxis und sind auf das Sterben und den Tod nicht vorbereitet. Problematisch wird es dann, wenn die*der Auszubildende einen verstorbenen Menschen im Patientenzimmer vorfindet und plötzlich mit einer Thematik konfrontiert wird, mit der er in diesem Moment nicht umgehen kann. Meistens sind die Azubis mit solch einer Situation völlig überfordert und wissen nicht wie sie sich nun verhalten sollen.

Da solche Situationen im Krankenhausalltag häufiger vorkommen, soll sich diese Arbeit um die Thematik kümmern, wie man ein Reflexionsgespräch mit einem Schüler gestalten kann, welcher aktuell, eher unglücklich, zum ersten Mal mit dem Tod konfrontiert wurde. Um eine gut strukturierte und nachvollziehbare Arbeit zu präsentieren, wird in den ersten beiden Kapiteln auf die Praxisanleitung eingegangen, wobei der Schwerpunkt auf dem Reflexionsgespräch liegt. Im Anschluss folgt eine Problemlösung, bei der mit Hilfe des Reflexionsmodells nach H. Richter ein Gesprächskonzept entwickelt und somit die Fragestellung der Arbeit bearbeitet wird. Den Abschluss bilden eine Stärken-Schwächen-Analyse und ein Fazit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Schüleranleitung in der Pflegepraxis

2.1 Rahmenbedingungen für Praxisanleitung

2.2 Der Anleitungsprozess nach German Quernheim

3 Struktur für ein Reflexionsgespräch

3.1 Prinzipien eines Reflexionsgesprächs

3.2 Vier-Phasen-Modell nach H. Richter

4 Problemlösung

5 Stärken-Schwächen-Analyse

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines strukturierten Gesprächskonzepts für die Praxisanleitung, um Auszubildende bei der Bewältigung schwieriger, emotional belastender Situationen, insbesondere im Kontext von Sterben, Tod und Trauer, professionell zu unterstützen und ihre Reflexionsfähigkeit zu fördern.

  • Bedeutung der Praxisanleitung im Krankenhausalltag
  • Rahmenbedingungen und Prozessschritte der Anleitung
  • Methodische Gestaltung von Reflexionsgesprächen
  • Anwendung des Vier-Phasen-Modells nach H. Richter
  • Reflexion traumatischer Erfahrungen in der Ausbildung
  • Stärken-Schwächen-Analyse des entwickelten Konzepts

Auszug aus dem Buch

3.2 Vier-Phasen-Modell nach H. Richter

Ein Reflexionsgespräch sollte in einer bestimmten strukturierten Form erfolgen. H. Richter hat in Anlehnung an das Vier-Phasen-Schema der IHK ein Modell zur Führung eines Reflexionsgesprächs entwickelt, mit dem in dieser Arbeit gearbeitet wird.

Grundlegend sollte die PAL die Gesprächsinitiative ergreifen. In der ersten Phase des strukturierten Gesprächs kommt zunächst der Azubi zu Wort. Er schätzt sich persönlich ein und gibt eine Selbstbeurteilung der eigenen Handlungen und des eigenen Verhaltens ab (Richter, 2002, S.30). In dieser ersten Phase sind solche Fragen wie: „Wie schätzen Sie Ihre Handlungen ein?“ oder „Waren Sie mit sich bzw. mit Ihrer Arbeit zufrieden?“ für den Azubi sehr hilfreich (Kuckeland, 2009, S. 33).

In der zweiten Phase ist die Sicht der PAL Schwerpunkt. Sie reflektiert die Lernsituation mit Hilfe von Leitfragen wie z.B.: "Was und vor allem wie hat der Azubi gelernt?“ oder „Wie sehe ich als Praxisanleiterin die Pflegesituation?“ (Richter, 2002, S. 30). Beachtet werden aus Sicht der Anleiterin des Weiteren die Aspekte, die sie für besonders wichtig hält, welche aber bisher zu kurz gekommen sind. Die PAL gibt eine Reflexion darüber, wie sie das Handeln des Azubi bewertet (Kuckeland, 2009, S. 33). Hierbei ist es wichtig, zunächst die positiven und dann die negativen Aspekte anzubringen (Mensdorf, 2014, S. 79).

Phase drei benennt Richter als „Gemeinsames und Trennendes“ (Richter, 2002, S.30). Da man nun beide Seite gehört hat, ist es ganz normal, dass es auch Differenzen zwischen beiden Seiten gibt. In dieser Phase wird also festgehalten wo die Fremd- und Selbsteinschätzung übereinstimmt und wo es Unterschiede gibt. Außerdem wird erörtert, wo die Gründe für die Unterschiede liegen könnten (Kuckeland, 2009, S. 33).

Die vierte Phase zielt auf konkrete Vereinbarungen zwischen der Anleiterin und dem Azubi ab. Es wird vereinbart, was sich der Azubi für sein zukünftiges Handeln vornehmen wird und welche Schwerpunkte er sich setzen will. Gemeinsam werden also neue Ziele gesetzt. (Kuckeland, 2009, S. 33).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen von Auszubildenden bei der erstmaligen Konfrontation mit dem Tod im Pflegealltag und begründet die Notwendigkeit von Reflexionsgesprächen.

2 Schüleranleitung in der Pflegepraxis: Es werden die theoretischen Grundlagen der Praxisanleitung erläutert, einschließlich notwendiger Rahmenbedingungen und des Anleitungsprozesses nach German Quernheim.

3 Struktur für ein Reflexionsgespräch: Dieses Kapitel behandelt die Prinzipien erfolgreicher Nachgespräche und führt das spezifische Vier-Phasen-Modell nach H. Richter ein.

4 Problemlösung: Basierend auf dem gewählten Modell wird ein konkretes Gesprächskonzept für die Reflexion einer belastenden Situation entwickelt.

5 Stärken-Schwächen-Analyse: Das in der Arbeit entwickelte Konzept wird kritisch auf seine Stärken und Schwächen hin untersucht.

6 Fazit: Die abschließenden Worte betonen die Wichtigkeit der Anleitungs- und Beratungsfähigkeit sowie die Bedeutung einer vertrauensvollen Atmosphäre in der professionellen Pflegeausbildung.

Schlüsselwörter

Reflexionsgespräch, Praxisanleitung, Pflegeausbildung, Auszubildende, Sterben und Tod, Trauer, Anleitungsprozess, H. Richter, Kommunikation, Professionalisierung, Mentoring, Gesprächskonzept, Patientensicherheit, Gesundheitswesen, emotionale Belastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Reflexionsgesprächen in der Pflegeausbildung als Instrument zur Unterstützung von Auszubildenden bei emotional belastenden Erfahrungen wie dem Erstkontakt mit dem Tod.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Praxisanleitung im Krankenhaus, die Strukturierung von Reflexionsgesprächen und die professionelle Unterstützung von Auszubildenden in Krisensituationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines praxisnahen Gesprächskonzepts, das Praxisanleiter dabei unterstützen soll, Auszubildende nach der Konfrontation mit dem Tod sicher und empathisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der Praxisanleitung und nutzt das Vier-Phasen-Modell von H. Richter, um für eine spezifische Problemstellung ein strukturiertes Handlungskonzept abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen der Praxisanleitung, die methodische Strukturierung von Reflexionsgesprächen und die anschließende Entwicklung sowie Analyse eines konkreten Gesprächsleitfadens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Praxisanleitung, Reflexionsgespräch, Pflegeausbildung, emotionale Unterstützung und professionelles Handeln in Sterbesituationen geprägt.

Warum ist das Vier-Phasen-Modell nach H. Richter für diese Arbeit zentral?

Das Modell wird gewählt, weil es eine strukturierte, aber dennoch empathische Vorgehensweise ermöglicht, die es dem Auszubildenden erlaubt, seine Sichtweise einzubringen und konkrete Lernziele zu formulieren.

Welche Rolle spielt die Atmosphäre bei einem Reflexionsgespräch nach Ansicht der Autorin?

Eine ruhige, geschützte Umgebung unter vier Augen ohne Zeitdruck ist essenziell, damit Vertrauen entstehen kann und der Auszubildende seine Ängste offen thematisieren kann.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Reflexion einer problematischen Situation in Bezug auf das Thema Sterben, Tod und Trauer. Reflexion als Teil der Praxisanleitung
Universidad
University of Applied Sciences Münster  (Münster School of Health)
Curso
Pflegepädagogik
Calificación
1,7
Autor
Annabell Liebetrau (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
15
No. de catálogo
V1420143
ISBN (PDF)
9783346974570
ISBN (Libro)
9783346974587
Idioma
Alemán
Etiqueta
reflexion situation bezug thema sterben trauer teil praxisanleitung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Annabell Liebetrau (Autor), 2018, Reflexion einer problematischen Situation in Bezug auf das Thema Sterben, Tod und Trauer. Reflexion als Teil der Praxisanleitung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1420143
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