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Traditionelles Sequencing bei regionalen Integrationsarrangements

Titre: Traditionelles Sequencing bei regionalen Integrationsarrangements

Travail d'étude , 2006 , 9 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Dr. Tobias Fritsch (Auteur)

Economie politique - Relations économiques Internationales
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Die wirtschaftliche Integration innerhalb der verschiedenen Regionen der Welt ist einer der entscheidensten aktuellen Wandelprozesse. Dabei ist vielfach auf der Welt ein Regionalismus zu erkennen, bei dem sich geographisch benachbarte Staaten in engen lokalen Handelsintegrationen verzweigen.

Um die in diesem Kontext aufkommende Fragestellung: „Welche Argumente sprechen für ein traditionelles Sequencing bei regionalen Integrationsarrangements von Entwicklungs- und Schwellenländern, welche Argumente sprechen dagegen?“ ausgiebig zu diskutieren ist es zunächst notwendig die wichtigsten Begriffe sauber abzugrenzen und eine kurze thematische Einführung in den Hintergrund der Problematik zu geben.

Die Sektion (1.1) umfasst diese Einführung kombiniert mit der wissenschaftlichen Motivation hinter der Themenstellung. In Sektion (2) folgt danach die kritische Diskussion, bei der Argumente beider Seiten miteinander abgewogen werden. Danach gibt Sektion (3) eine kurze Zusammenfassung wichtiger empirischer Daten, die realökonomische Entwicklungen unterstreichen. Letztlich umfaßt Sektion (4) eine Zusammenfassung und weitergehende Meinungsbildung unter Einbeziehung aller relevanten Argumente.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Themenhintergrund

2. Kritische Diskussion

3. Empirische Ergebnisse

4. Zusammenfassung

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Debatte zwischen einer sequenziellen und einer parallelen Integration von Schwellenländern und analysiert, welche Argumente aus ökonomischer und politischer Sicht für die jeweiligen Strategien sprechen. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, ob ein traditionelles Sequencing nach Balassa in der heutigen Zeit für Entwicklungs- und Schwellenländer noch als geeignete Entwicklungsstrategie anzusehen ist oder ob andere Ansätze zu einer höheren Wohlfahrt führen.

  • Grundlagen des Modells von Balassa (1961)
  • Politische Motivationsfaktoren bei Integrationsprozessen
  • Kosten-Nutzen-Analyse von Handels- versus monetärer Integration
  • Empirische Evidenzen regionaler Handelsabkommen
  • Einfluss von Protektionismus und institutionellen Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

1.1. Themenhintergrund

Das traditionelle Sequencing ist ein theoretischer Ansatz bei der Betrachtung von Integrationsarragements zwischen zwei oder mehreren Nachbarländern; dieser Begriff geht ursprünglich auf die Arbeit von Balassa (1961) zurück. Dabei wird die ökonomische Integration zweier Länder in fünf Stufen unterteilt (Freie Handleszone, Zollunion, gemeinsamer Markt, ökonomische & monätare Union und letztlich politische Union). Abgeleitet daraus entstand der Begriff des Sequencing, den es zunächst sauber zu definieren gilt:

Sequencing: Beschreibt im Kontext der ökonomischen Wirtschaftsentwicklung die stufenweise Integration zweier (Nachbar-)Länder, bei der zunächst eine Handelsintegration (auf Gütermärkten) und in späteren Schritten ebenfalls eine monetäre Integration (durch Investitionen und grenzübergreifende Kapitalflüsse) entsteht. In diesem Zuge stellt die letzte Stufe eine gemeinsame politisch Union dar, bei der Kompetenzen der einzelnen Staaten an neu entstandene gemeinsame Instanzen abgegeben werden.

Bevor nun abgewägt werden kann, in wie weit das Modell von Balassa (1961) heute noch anwendbar ist und ob eine schrittweise Integration einer gleichzeitigen Integration vorzuziehen ist, müssen Kernprobleme der wirtschaftlichen Verschmelzung betrachtet werden. Dabei sind drei Kernpuntke für die kritische Diskussion entscheidend:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in den aktuellen Wandelprozess des globalen Regionalismus ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Sinnhaftigkeit eines traditionellen Sequencings für Schwellenländer.

1.1. Themenhintergrund: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Sequencing-Modells nach Balassa (1961) definiert und die fünf Stufen der wirtschaftlichen Integration erläutert.

2. Kritische Diskussion: Dieses Kapitel wägt Argumente für und gegen ein sequenzielles Integrationsmodell ab, wobei insbesondere politische Motivationen, Souveränitätsverluste und währungspolitische Stabilität beleuchtet werden.

3. Empirische Ergebnisse: Hier werden reale Daten und Studien herangezogen, um zu verdeutlichen, dass Handelsabkommen in der Praxis deutlich häufiger sequenziell als simultan umgesetzt werden.

4. Zusammenfassung: Das Fazit fasst die ökonomischen und politischen Argumente zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Wahl der Integrationsstrategie stark von den situativen Rahmenbedingungen der jeweiligen Länder abhängt.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen, die für diese Studienarbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Sequencing, Balassa, Regionale Integration, Handelsabkommen, Schwellenländer, Politische Ökonomie, Monetäre Union, Freihandelszone, Protektionismus, Souveränität, Transaktionskosten, Währungsstabilität, Wirtschaftsentwicklung, Regionalismus, Integrationsstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen und praktischen Aspekte von Integrationsarrangements zwischen Staaten, insbesondere den Vergleich zwischen einer stufenweisen (sequenziellen) und einer gleichzeitigen (parallelen) Integration.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Handelsintegration, monetäre Integration, politische Einflussfaktoren, wirtschaftliche Effizienz sowie die Besonderheiten bei Entwicklungs- und Schwellenländern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Anwendbarkeit des klassischen Sequencing-Modells von Balassa (1961) in der heutigen Zeit kritisch zu prüfen und die Abwägung zwischen ökonomischer Effizienz und politischen Realitäten darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die durch die kritische Diskussion wissenschaftlicher Literatur und die Einbeziehung empirischer Daten zu Handelsabkommen gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Argumentation für und gegen verschiedene Integrationsstufen unter Berücksichtigung von politischen Interessen, bürokratischen Kosten und institutionellen Gegebenheiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Sequencing, regionale Integration, politische Ökonomie, Handelsabkommen und wirtschaftliche Effizienz.

Warum ist laut Autor für Schwellenländer oft ein anderes Vorgehen sinnvoll als in Europa?

Im Gegensatz zu Europa fehlt in vielen Schwellenländern der geschichtliche oder politische Anlass für eine sofortige, tiefgreifende Integration, weshalb oft politisches Vertrauen erst durch schrittweise Handelsintegration aufgebaut werden muss.

Welche Rolle spielen Lobbies bei Integrationsprozessen?

Lobbies beeinflussen politische Entscheidungsprozesse massiv; da Konsumenten oft schlechter organisiert sind als Produzenten, können politische Kosten einer begrenzten Handelsintegration durch Protektionismus für Regierungen vorteilhaft erscheinen.

Inwiefern beeinflussen Wechselkurse die Integrationsentscheidung?

Stabile Wechselkurse senken die Unsicherheit und Transaktionskosten, was für den Handel förderlich ist, jedoch können unkoordinierte Währungen bei einer zu schnellen Integration negative wirtschaftliche Folgen haben.

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Résumé des informations

Titre
Traditionelles Sequencing bei regionalen Integrationsarrangements
Université
Free University of Berlin
Note
2,3
Auteur
Dr. Tobias Fritsch (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
9
N° de catalogue
V142212
ISBN (ebook)
9783640510771
ISBN (Livre)
9783640510832
Langue
allemand
mots-clé
Sequencing Regionale Integration Integrationsarrangements Lokale Integration Bilaterale Integration Südamerika Handelszone NAFTA Regionalismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dr. Tobias Fritsch (Auteur), 2006, Traditionelles Sequencing bei regionalen Integrationsarrangements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142212
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