Im Rahmen des Moduls 1.3 „Quantitative Methoden in der empirischen Sozialforschung: Datenerhebung und- analyse“ bekamen wir, die Studierenden des Masterstudiengangs Soziale Arbeit und Pflegewissenschaften, den Vorschlag, diese Veranstaltung in Form eines Projektes zu erarbeiten.
Dabei entstand die Idee des Projektes am vorletzten „Pädagogischen Tag“ der Professorinnen und Professoren der Hochschule Esslingen, indem der Schwerpunkt „Schwierige Studierende“ thematisiert wurde.
Dabei wurden Studien vorgestellt und diskutiert. Laut den Meinungen der Professorinnen und den Professoren gibt es zu der Thematik „Psychosoziale Situation von Studierenden“ allgemein kaum empirische Belege, obwohl gerade an der Hochschule Esslingen diesbezüglich ein großer Bedarf besteht, einiges über die Studierenden der Hochschule Esslingen zu erfahren. Infolgedessen kam die Idee auf, die Thematik im Masterstudiengang zu bearbeiten.
Die Zielstellung dabei soll sein, dass wir Studierende einerseits Kenntnisse in quantitativer Methoden in der empirischen Sozialforschung erhalten und andererseits in einem Forschungsprojekt die Frage beleuchten, mit welchen Schwierigkeiten die Studierenden in ihrem Studien- aber auch zum Teil ihren privaten Alltag bewerkstelligen müssen. Die dafür benötigte Projektplanung bis zur Auswertung des Projektes führten wir Studierende des Masterstudiengangs komplett im Wintersemester 2008/2009 durch.
Wir erhielten nun den Auftrag, aus einem bestimmten Bereich der „Psychosozialen Situation der Studierenden der Hochschule Esslingen“ Hypothesen zu überprüfen und diese Inhalte in Form einer Hausarbeit zu verschriftlichen.
Die Zielsetzung dieser Hausarbeit soll nun sein, selbstbestimmte Hypothesen statistisch zu überprüfen und in der späteren Auswertung neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen.
Somit werden einige quantitative Methoden genutzt, um dieses Ziel zu erreichen, was wiederum bedeutet, diese Hypothesen je nach Ergebnissen zu verifizieren oder zu falsifizieren.
Ich möchte mit dieser Hausarbeit den Weg von der Erstellung der Hypothesen bis zur Auswertung der Ergebnisse mit Hilfe unterschiedlichen quantitativen Methoden darstellen.
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Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1 Einleitende Worte, Begründung und Zielsetzung der Arbeit
- 1.2 Literaturlage
- 1.3 Aufbau der Arbeit
- 2. Hauptteil
- 2.1 Vorbereitung des Projektes
- 2.1.1 Planung und Organisation des Projektes
- 2.1.2 Die Hypothesenbildung
- 2.1.3 Die Formulierung des Fragebogens (siehe Diekmann 2007, 434)
- 2.1.4 Die Fragebogengestaltung und Erstellung eines Codeplans
- 2.1.5 Der Pretest
- 2.2 Die Datenerhebung
- 2.2.1 Planung der Datenerhebung
- 2.2.2 Durchführung der Datenerhebung
- 2.2.3 Die Erstellung einer sav- Datei und die Eingabe der Daten
- 2.2.4 Methoden der Datenanalyse
- 2.3 Konkretisierung des Hypothesen
- 2.3.1 Hypothesentests
- 2.3.2 Tests zur Überprüfung von Hypothesen
- 2.4 Verfahren zur Datenauswertung
- 2.4.1 Die Auswertung der Daten
- 2.4.2 Die Ergebnisse der Hypothese
- 3. Schlussbetrachtung
- 3.1 Zusammenfassende Worte und Fazit
- 3.2 Ausblick
- Literaturverzeichnis
- Syntax
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die psychosoziale Situation von Studierenden an der Hochschule Esslingen zu untersuchen und dabei insbesondere den Aspekt des Essverhaltens von Obst und Gemüse zu beleuchten. Die Arbeit basiert auf einer quantitativen Methoden und soll durch statistische Überprüfung von Hypothesen neue Erkenntnisse gewinnen.
- Psychosoziale Situation von Studierenden an der Hochschule Esslingen
- Essverhalten von Obst und Gemüse
- Quantitative Methoden und statistische Hypothesentests
- Datenerhebung und -analyse
- Ergebnisse und Interpretationen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung der Arbeit führt in die Thematik der psychosozialen Situation von Studierenden an der Hochschule Esslingen ein, beleuchtet die Literaturlage und beschreibt den Aufbau der Arbeit. Der Hauptteil befasst sich mit der Vorbereitung des Projektes, der Planung und Organisation, der Hypothesenbildung und der Formulierung des Fragebogens. Die Datenerhebung und die Methoden der Datenanalyse werden ebenfalls ausführlich beschrieben. Die Konkretisierung der Hypothesen und die Tests zur Überprüfung dieser werden im nächsten Abschnitt erläutert. Die Arbeit endet mit einer Schlussbetrachtung, die die gewonnenen Ergebnisse zusammenfasst und einen Ausblick auf weitere Forschungen in diesem Bereich gibt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themenbereiche psychosoziale Situation, Studierende, Hochschule Esslingen, Essverhalten, Obst und Gemüse, quantitative Methoden, statistische Hypothesentests, Datenerhebung, Datenanalyse, Ergebnisse und Interpretationen.
Häufig gestellte Fragen
Was wurde in der Studie an der Hochschule Esslingen untersucht?
Die Studie untersuchte die psychosoziale Situation der Studierenden, mit einem speziellen Fokus auf deren Essverhalten (Obst und Gemüse) und tägliche Belastungen.
Wie wurde das Forschungsprojekt methodisch durchgeführt?
Es wurde eine quantitative Erhebung mittels Fragebogen durchgeführt, gefolgt von einer statistischen Datenanalyse (z.B. mit SPSS), um Hypothesen zu verifizieren oder zu falsifizieren.
Welche Rolle spielten die Professoren bei diesem Projekt?
Die Idee entstand aus der Diskussion über „schwierige Studierende“ und dem Mangel an empirischen Belegen zur tatsächlichen Lebenssituation der Studierenden vor Ort.
Was ist ein Pretest in der empirischen Sozialforschung?
Ein Pretest dient dazu, den entwickelten Fragebogen an einer kleinen Gruppe zu testen, um Unklarheiten in der Formulierung oder Fehler im Design vor der Hauptbefragung zu korrigieren.
Welche Ziele verfolgt die statistische Hypothesenprüfung?
Ziel ist es, Vermutungen über Zusammenhänge (z.B. zwischen Stress und Ernährung) objektiv zu überprüfen und neue Erkenntnisse über den Alltag der Studierenden zu gewinnen.
- Quote paper
- Christine Thiel (Author), 2009, Psychosoziale Situation der Studierenden an der Hochschule Esslingen. Eine statistische Erhebung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142322