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Die Beziehung zwischen Russland und der EU

Title: Die Beziehung zwischen Russland und der EU

Seminar Paper , 2003 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Susanne Fass (Author)

Politics - Region: Russia
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Lange Zeit nahm Russland die Europäische Union als rein wirtschaftlichen Akteur wahr. Erst in der neueren Entwicklung wird ihr politisches Eigengewicht zunehmend wahrgenommen. Dies hat seine Ursachen in dem fortschreitenden Integrationsprozess in Europa und der Modernisierung Russlands. Beide Prozesse machen eine enge Zusammenarbeit zu einer unumgänglichen Notwendigkeit. In der sich schrittweise entwickelnden Annährung und Zusammenarbeit herrschen jedoch auch Probleme und entgegengesetzte Interessen. Diese lassen sich auf allen Feldern der Beziehungen zwischen Russland und der EU erkennnen.
Der erste Schritt zu einer konstruktiven Partnerschaft ging von der Entwicklung des Vertrags über "Partnerschaft und Kooperation" aus. Dem folgten weitere Verträge, die die Absichten der EU und Russlands in Bezug auf das weitere Vorgehen gegenüber des anderen Partners offen legten. Daraus ergaben sich eine Reihe von Konsequenzen, die die heutige Zusammenarbeit prägen.
Durch aktuelle Entwicklungen, wie die EU-Osterweiterung und die Folgen des 11. Septembers, ist man nun vor neue Herausforderungen gestellt. Diese gilt es gemeinsam zu bewältigen. Dabei wird man sich zunehmend seiner gegenseitigen Abhängigkeit bewusst. Die Frage, der diese Arbeit nachgehen soll, lautet: Wie haben sich die Beziehungen zwischen Russland und der EU verändert und welche Konsequenzen können aus der derzeitigen Situation für die Zukunft erwartet werden?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entstehung der Beziehungen

2.1 Annäherung zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Sowjetunion

2.2 Intensivierung der Beziehungen

2.3 Intention der europäischen Kooperation

3. Verträge und Strategien

3.1 Vertrag über Partnerschaft und Kooperation

3.2 Die Gemeinsame Strategie

3.3 Die Mittelfristige Strategie

4. Politischer Dialog

4.1 Russland im Europarat

4.2 Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

4.3 Menschen- und Minderheitenrechte

4.4 Sicherheitspolitik

5. Wirtschaftliche Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung

5.1 Konsolidierung der wirtschaftlichen Reformen

5.2 Ausländische Direktinvestitionen

5.3 Das TACIS-Programm

6. Regionen der Zusammenarbeit

6.1 Kaliningrad

6.2 Weißrussland

6.3 GUS/Südkaukasus

7. Der künftige Weg Russlands

7.1 Das neue Auftreten Russlands

7.2 Politischer Dialog und Sicherheitsgemeinschaft

7.3 Die gemeinsamen Wirtschaftsbeziehungen

7.4 Auswirkungen der EU-Osterweiterung

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union sowie die daraus resultierenden Konsequenzen für die zukünftige Kooperation unter Berücksichtigung neuer Herausforderungen wie der EU-Osterweiterung und der sicherheitspolitischen Lage nach dem 11. September.

  • Historische Entwicklung der russisch-europäischen Beziehungen seit der Sowjetära.
  • Analyse vertraglicher Grundlagen und strategischer Konzepte der EU und Russlands.
  • Untersuchung des politischen Dialogs und der Herausforderungen in den Bereichen Demokratie und Menschenrechte.
  • Bewertung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und finanzieller Unterstützungsprogramme.
  • Betrachtung spezifischer Kooperationsregionen wie Kaliningrad, Belarus und der GUS-Staaten.

Auszug aus dem Buch

Die Entstehung der Beziehungen

Bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts nahm die Sowjetunion den westeuropäischen Integrationsprozess lediglich als Versuch der USA wahr, ihre Hegemoniealmacht über diesen Kontinent durch wirtschaftliche Abkommen auszubreiten. Da sich zwischen der damaligen EG und der USA aber auch immer wieder Handelskonflikte ereigneten und Breschnew die Priorität der Außenbeziehungen der Sowjetunion auf die Wirtschaft legte, konnten bilaterale Wirtschaftsbeziehungen zu der EG entwickelt werden. Dies stellte einen ersten Wandel in den Beziehungen zwischen Westeuropa und der Sowjetunion dar. „Die Sowjetunion akzeptierte zwar die EG als objektive Realität, sah darin aber wenig anderes als den eigenen Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe, den RGW.“

Die Annäherung erfuhr Ende der 70er Jahre, mit der Invasion auf Afghanistan, einen Rückschlag. Eine weitere Isolation folgte durch Stationierung von Mittelstreckenraketen und den NATO Doppelbeschluss zu Beginn der 80er Jahre. Eine erneute Annäherung fand Mitte der 80er Jahre unter Gorbatschow, durch Glasnost und Perestrojka statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der russisch-europäischen Beziehungen und Fragestellung der Arbeit.

2. Die Entstehung der Beziehungen: Historischer Abriss der Annäherung seit der Sowjetunion bis zur Intensivierung ab 1991.

3. Verträge und Strategien: Analyse der vertraglichen Grundlagen wie dem Partnerschaftsvertrag sowie gemeinsamer Strategiepapiere.

4. Politischer Dialog: Darstellung der Zusammenarbeit in Fragen von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheitspolitik.

5. Wirtschaftliche Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung: Untersuchung der wirtschaftlichen Verflechtungen, Direktinvestitionen und des TACIS-Programms.

6. Regionen der Zusammenarbeit: Analyse der Spezifika bei der Kooperation in Kaliningrad, Weißrussland und dem Südkaukasus.

7. Der künftige Weg Russlands: Ausblick auf die strategische Neuausrichtung Russlands und die Auswirkungen der EU-Osterweiterung.

8. Zusammenfassung: Synthese der Erkenntnisse über die wechselhaften Beziehungen und die Notwendigkeit einer dauerhaften Kooperation.

Schlüsselwörter

Russland, Europäische Union, Partnerschaftsvertrag, EU-Osterweiterung, Transformationsprozess, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheitspolitik, Energiewirtschaft, Direktinvestitionen, TACIS-Programm, Kaliningrad, Belarus, GUS-Staaten, Außenpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und dem aktuellen Status der Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Annäherung, vertragliche Rahmenbedingungen, politische und wirtschaftliche Kooperation sowie spezifische Herausforderungen in Grenzregionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu analysieren, wie sich die Beziehungen verändert haben und welche Konsequenzen sich aus der derzeitigen Situation für die zukünftige Zusammenarbeit ableiten lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine politikwissenschaftliche Analyse von Verträgen, Strategiepapieren und aktueller Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den politischen Dialog, die wirtschaftliche Zusammenarbeit, regionale Kooperationsformen sowie die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Russland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Partnerschaft, Transformation, Integration, Sicherheitsgemeinschaft und wirtschaftliche Abhängigkeit charakterisiert.

Welche Bedeutung hat das TACIS-Programm für die Kooperation?

Es ist ein technisches Unterstützungsprogramm der EU zur Modernisierung der Wirtschaft, dessen Effizienz jedoch durch Mängel im Wissensaustausch begrenzt wird.

Wie beeinflusst die EU-Osterweiterung die Beziehungen?

Die Osterweiterung schafft neue Herausforderungen an den EU-Außengrenzen, bietet aber gleichzeitig neue Kooperationsmöglichkeiten zur Überwindung wirtschaftlicher Asymmetrien.

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Details

Title
Die Beziehung zwischen Russland und der EU
College
University of Mannheim  (Fakultät für Sozialwissenschaften)
Course
Proseminar "Russische Europapolitik"
Grade
2,3
Author
Susanne Fass (Author)
Publication Year
2003
Pages
17
Catalog Number
V14264
ISBN (eBook)
9783638197212
ISBN (Book)
9783638787710
Language
German
Tags
Beziehung Russland Proseminar Russische Europapolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Fass (Author), 2003, Die Beziehung zwischen Russland und der EU, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14264
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