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Islamische Wirtschaftsethik

Título: Islamische Wirtschaftsethik

Proyecto de Trabajo , 2006 , 44 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Philipp Tuna (Autor)

Economía de las empresas - Ética de los negocios, ética económica
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Islamische Ethik ist keine Thematik, die nur religionswissenschaftliche Aspekte tangiert, sondern sie ist - insbesondere bezogen auf die westliche Welt - eine Thematik, die wesentliche Aspekte des täglichen Lebens eines Muslims in der Gesellschaft regelt und somit auch Einflüsse auf nichtmuslimische Gesellschaften bewirkt, bzw. sie zu einer kontroversen Diskussion zwingt.
Die Hausarbeit soll islamische Ethik aus Sicht der Wirtschaft thematisieren (islamische Wirtschaftethik). Dabei soll gezeigt werden, dass die islamische Wirtschaftethik nicht nur aus dem Zinsverbot und dem Zekat besteht, sondern dass eine Reihe von Prinzipien das Wirtschaften regelt. Wesentlicher Schwerpunkt der Hausarbeit liegt dabei auf Stand und Entwicklungstendenzen des Islams. In diesem Zusammenhang soll eine Antwort auf die Frage gegeben werden, warum die zum Teil Ressourcenreichen muslimischen Länder wirtschaftlich rückständig sind und es sollen Entwicklungstendenzen aufgezeigt werden, insbesondere in
punkto Islamic Banking.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2. Islamische Wirtschaftsethik

2.1 Das islamische Rechtssystem

2.2 Wettbewerb

2.3 Privateigentum

2.4 Das islamische Steuersystem

2.4.1 Besteuerung von Nichtmuslimen

2.4.1.1 Djisya

2.4.1.2 Kharadj

2.4.2 Besteuerung von Muslimen

2.4.2.1 Zekat

2.4.2.2 Besteuerung von Bergbau und Bodenschätzen

2.4.2.3 Zollabgaben, Verbraucher- und Verkehrssteuer

2.5 Zinsverbot

2.5.1 Volkswirtschaftliche Zinstheorien

2.5.2 Zinsverständis des Islams

2.5.3 Das Zinsverbot (Riba)

2.5.3.1 Definition des Riba

2.5.3.2 Die Arten des Riba

2.5.4 Wirtschaftliche Begründung des Zinsverbotes

2.6 Modell eines islamisch-ökonomischen Systems

3. Stand und Entwicklungstendenzen

3.1 Stand der islamischen Welt

3.2 Entwicklungstendenzen in der islamischen Welt

4. Die islamische Bank

4.1 Die Entwicklungsgeschichte der islamischen Banken

4.2 Theoretische Überlegungen zur Geschäftstätigkeit islamischer Banken

4.2.1 Die Beschaffung des Risikokapitals

4.2.2 Die Geschäftstätigkeiten islamischer Banken

4.2.2.1 Murabaha-Geschäfte

4.2.2.2 Musharaka-Geschäfte

4.2.2.3 Mudaraba-Geschäfte

4.2.3 Probleme einer Erfolgsbeteiligungswirtschaft

5. Kritische Würdigung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit thematisiert die islamische Wirtschaftsethik mit dem Ziel, aufzuzeigen, dass sie über das Zinsverbot und die Zekat-Abgabe hinaus ein umfassendes System von Prinzipien darstellt, welches das Wirtschaften regelt. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, warum viele ressourcenreiche muslimische Länder wirtschaftlich rückständig sind und welche Rolle das Islamic Banking bei künftigen Entwicklungstendenzen spielt.

  • Grundlagen des islamischen Wirtschaftsrechts und Rechtssystems.
  • Analyse des islamischen Steuersystems (Djisya, Kharadj, Zekat).
  • Theoretische Begründung und Praxis des Zinsverbots (Riba).
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Rückständigkeit muslimischer Staaten.
  • Funktionsweise und Entwicklung des modernen Islamic Banking.

Auszug aus dem Buch

2.5.3.2. Die Arten des Riba

Imam Razi (gest.925) war der erste muslimische Wissenschaftler, der das Zinsproblem von der wissenschaftlichen Seite her betrachtet hat. Er unterscheidet zwei Arten von Riba, nämlich „Riba Nasia“, d.h. Zins bei Darlehen, und „Riba al – Fadl“ bzw. Zins bei Kaufgeschäften. Seiner Ansicht nach ist Zins bei Darlehen (Riba Nasia) das gleiche Verfahren, das vor der islamischen Zeit auf der arabischen Halbinsel bekannt war und überwiegend angewendet wurde. Damals boten die Gläubiger Darlehen unter der Bedingung an, dass die Schuldner am Ende jeden Monats einen bestimmten Mehrbetrag als Riba bezahlen mussten. Beim Fälligkeitstermin verlangten sie dann ihr ausgeliehenes Kapital zurück. Wenn die Schuldner nicht in der Lage waren, das Anleihekapital zu tilgen, dann erhöhten die Gläubiger den Darlehensbetrag und schoben das Fälligkeitsdatum hinaus. Dies wurde in der vorislamischen Periode in Mekka praktiziert und als Riba bezeichnet.

„Riba Nasia“ wurde sowohl im Koran als auch in Sunna bzw. Hadithen (Überlieferung von Worten und Taten des Propheten) als verboten erklärt. Riba al-Fadl, Zins bei Kaufgeschäften, wird nur in den Hadithen, durch mehrere Aussagen des Propheten, als illegal bezeichnet. Durch diese Hadithen werden Kaufgeschäfte mit bestimmten Waren in der Weise vorgeschrieben, als dass sie kein Riba-Element enthalten dürfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit stellt die islamische Wirtschaftsethik vor und beleuchtet die Forschungsfrage nach den Ursachen der wirtschaftlichen Rückständigkeit muslimischer Länder.

2. Islamische Wirtschaftsethik: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des islamischen Rechts, Steuersystems sowie die theoretische und religiöse Herleitung des Zinsverbots.

3. Stand und Entwicklungstendenzen: Es wird die wirtschaftliche Lage der islamischen Welt untersucht und die Abwendung von Bildung als wesentlicher Grund für Rückständigkeit identifiziert.

4. Die islamische Bank: Dieses Kapitel beschreibt die Geschichte und die theoretischen Konzepte islamischer Bankinstitute sowie die Instrumente der Erfolgsbeteiligung.

5. Kritische Würdigung: Der Autor resümiert das islamische Wirtschaftssystem als universell und weist auf die Herausforderungen für eine zinsfreie Bankenwelt hin.

Schlüsselwörter

Islamische Wirtschaftsethik, Scharia, Riba, Zinsverbot, Zekat, Islamisches Bankwesen, Wirtschaftsrecht, Erfolgsbeteiligung, Risikokapital, Wirtschaftliche Entwicklung, Ressourcenallokation, Mudarabah, Musharakah, Murabahah, Konsumkredit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die islamische Wirtschaftsethik und wie diese das Wirtschaftsleben und das Finanzwesen von Muslimen normativ beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen das islamische Recht, das Steuersystem, das Zinsverbot (Riba) und die Funktionsweise des modernen Islamic Banking.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Prinzipien islamischen Wirtschaftens aufzuzeigen und zu ergründen, warum muslimische Länder trotz Ressourcenreichtums oft ökonomisch rückständig sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine grundlagenorientierte Literaturanalyse, die ökonomische Theorien mit religiösen Quellen und historischen Kontexten verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Wirtschaftsrecht, der Analyse der Rückständigkeit und der praktischen Umsetzung zinsfreier Bankgeschäfte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind islamische Wirtschaftsethik, Zinsverbot, Riba, Zekat und Islamic Banking.

Was ist der Unterschied zwischen Riba Nasia und Riba al-Fadl?

Riba Nasia bezieht sich auf Zinsen bei Darlehen, während Riba al-Fadl Zins-Elemente in Kaufgeschäften bezeichnet.

Warum wird im Islam die Erfolgsbeteiligung anstelle von Zinsen gefordert?

Da Geld im islamischen Verständnis nicht selbstständig Zinsen erwirtschaften darf, soll der Kapitalgeber am unternehmerischen Risiko und Erfolg partizipieren, um Ausbeutung zu verhindern.

Final del extracto de 44 páginas  - subir

Detalles

Título
Islamische Wirtschaftsethik
Universidad
University of Wuppertal  (Schumpeter School of Business and Economics)
Curso
Wirtschaftsethik
Calificación
2,3
Autor
Philipp Tuna (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
44
No. de catálogo
V142794
ISBN (Ebook)
9783640530489
ISBN (Libro)
9783640530038
Idioma
Alemán
Etiqueta
07 01 2010 Ethik Wirtschaftsethik Islam Islamic Banking Religion und Wirtschaftsethik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Philipp Tuna (Autor), 2006, Islamische Wirtschaftsethik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142794
Leer eBook
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