Grin logo
en de es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Philosophie - Philosophie du XXe siècle

Heidegger zu Repräsentationalismus

Titre: Heidegger zu Repräsentationalismus

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 23 Pages , Note: 1

Autor:in: Mark Wernsdorfer (Auteur)

Philosophie - Philosophie du XXe siècle
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die moderne Kognitionswissenschaft sieht sich in ihren Möglichkeiten, menschliches Denken zu modellieren vor einer Hürde. Nach anfänglichem Optimismus in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat der Zuwachs an Rechen- und Speicherleistung 50 Jahre später nicht die erwarteten, intellektuell menschenähnlichen Computer hervorgebracht. Die Annahme, dass man sich hier einem prinzipiellen Problem gegenüber sieht, resultiert daraus, dass selbst unerwartete, quantitative Sprünge in der Leistungsfähigkeit informationsverarbeitender Systeme keinen grundsätzlichen Fortschritt haben erbringen können. Menschliche Kompetenzen scheinen sich hier nicht lediglich an einem bisher unerreichten Punkt auf einem Kontinuum zusammen mit Programmen zur Problemlösung, wie dem "Allgemeine Problemlöser" zu befinden. Wo zunächst nur ein Mangel an Verarbeitungskapazität vermutet wurde, hält nach und nach die Überzeugung Einzug, man müsse sich weg von der ausführlichen Explikation aller relevanter Faktoren, hin zu einem lebenspraktischeren Ansatz bewegen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Repräsentationen als Zeichen
    • Analyse
      • Repräsentierendes Zeug
      • Repräsentiertes Ding
    • Henne oder Ei?
  • Die ontologische Annahme
    • Eine metaphysische Annahme zu Alltagswissen
    • Das Cartesianische Modell
    • Resultierende Probleme
      • Voraussetzen des zu Erreichenden
      • Das Relevanzproblem
  • Die existentialistische Entgegnung
    • Epistemologische Betrachtung
      • Alltäglichkeit und In-der-Welt-sein
      • Geworfenheit
      • Unzuhandenheit und Bruch
    • Abgrenzung zum Cartesianismus
      • Verstehen der Faktizität (von Seiendem)
      • Verstehen als Erschließen (von Sein)
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob mentale Repräsentationen nach Heidegger für vernunftbegabtes Handeln notwendig sind. Sie analysiert die Konzepte von Repräsentation und Zeichen im Kontext von Heideggers Philosophie und untersucht die ontologischen und epistemologischen Voraussetzungen, die diesen zugrunde liegen.

  • Die Rolle von Repräsentationen in der kognitiven Modellierung
  • Heideggers Kritik am Repräsentationalismus und seine alternative Sichtweise
  • Die Konzepte von Geworfenheit und Unzuhandenheit in Bezug auf vernunftbegabtes Handeln
  • Die Bedeutung von Alltagswissen und der Faktizität des Seins für die Erschließung von Wissen
  • Die Abgrenzung von Heideggers Denkweise zum Cartesianismus

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung bietet einen Überblick über die Problematik der Modellierung künstlicher Intelligenz und die Herausforderungen, die sich aus der Annahme eines Repräsentationalismus ergeben. Kapitel 2 untersucht die Möglichkeit, mentale Repräsentationen als Zeichen im Sinne Heideggers zu verstehen. Es werden die Kriterien von Zeug als Zeichen analysiert und die Analogie zu Repräsentierenden und Repräsentierten hergestellt. Kapitel 3 befasst sich mit der ontologischen Annahme des Repräsentationalismus, die eine metaphysische Voraussetzung für die Erreichung von Wissen darstellt. Es werden die resultierenden Probleme des Cartesianischen Modells, wie z.B. das Voraussetzen des zu Erreichenden und das Relevanzproblem, diskutiert. Kapitel 4 stellt Heideggers existentialistische Entgegnung zum Repräsentationalismus dar. Es werden die Konzepte von Alltäglichkeit, Geworfenheit und Unzuhandenheit erläutert und die Abgrenzung zu den Cartesianischen Ansätzen aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Repräsentation, Zeichen, Heidegger, Sein und Zeit, Geworfenheit, Unzuhandenheit, Cartesianismus, Alltagswissen, Faktizität, Verstehen, Kognitionswissenschaft, Künstliche Intelligenz

Häufig gestellte Fragen

Was kritisiert Heidegger am Repräsentationalismus?

Heidegger kritisiert die Annahme, dass menschliches Denken primär auf der internen Abbildung (Repräsentation) einer äußeren Welt basiert, und setzt dem das "In-der-Welt-sein" entgegen.

Was bedeutet "Geworfenheit" in diesem Kontext?

Geworfenheit beschreibt den Zustand des Menschen, sich immer schon in einer Welt mit festen Bezügen und Bedeutungen vorzufinden, was ein rein distanziertes Repräsentieren unmöglich macht.

Was ist der Unterschied zwischen Zuhandenheit und Unzuhandenheit?

Zuhandenes Zeug wird im Alltag unreflektiert gebraucht. Erst bei einem Defekt oder "Bruch" wird es "unzuhanden" und rückt als Objekt in das explizite Bewusstsein (Repräsentation).

Welche Hürde sieht die Kognitionswissenschaft heute?

Trotz hoher Rechenleistung gelingt es nicht, menschliches Alltagswissen und vernunftbegabtes Handeln allein durch die Explikation von Faktoren und Regeln (KI-Modelle) nachzubilden.

Warum ist das "Relevanzproblem" für die KI-Forschung zentral?

Es beschreibt die Schwierigkeit für ein System, in einer unendlichen Menge an Informationen ohne lebenspraktischen Kontext zu entscheiden, was für eine aktuelle Handlung relevant ist.

Fin de l'extrait de 23 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Heidegger zu Repräsentationalismus
Université
University of Bamberg
Note
1
Auteur
Mark Wernsdorfer (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
23
N° de catalogue
V142964
ISBN (ebook)
9783640525447
ISBN (Livre)
9783640525928
Langue
allemand
mots-clé
Heidegger Repräsentationalismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mark Wernsdorfer (Auteur), 2009, Heidegger zu Repräsentationalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142964
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Mentions légales
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint