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Risikosteuerung mit Value at Risk und Cashflow at Risk

Title: Risikosteuerung mit Value at Risk und Cashflow at Risk

Seminar Paper , 2009 , 50 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl. Math. Katharina Scharfen (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

Bedingt durch die aktuelle wirtschaftliche Situation und die dazugehörige Medienberichterstattung rückten die Begriffe "Risiko" und "unternehmesgefährdende Transaktionen", speziell im Bank- und Finanzsektor, stark in den Vordergrund. Daher ist die Thematik der Risikoerkennung, -überwachung und -steuerung aktueller denn je.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Risikosteuerung mit Hilfe des Value at Risk und des Cashflow at Risk.

Zunächst werden einige Begriffsbestimmungen und Grundlagen erarbeitet. Anschließend werden drei verschiedene Methoden zur Berechnung des Value at Risk vorgestellt und verglichen, wobei die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren diskutiert werden. Im Folgenden wird dann die Risikomessung mit Hilfe des Cashflow at Risk erarbeitet.

Ergänzt um einige Beispiele, welche im Anhang zu finden sind, gibt diese Arbeit einen Einblick in die verschiedenen Berechnungsmethoden der o. g. Risikomaße. Speziell mit Hinblick auf die Risikomessung bei Unternehmen des Finanzsektors sowie Industrie- und Handelsunternehmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Der Begriff Risiko

2.2 Ziele der Risikosteuerung und die Bedeutung des Risikocontrollings fur Unternehmen

2.3 Risikomanagement als Aufgabe des Controllings

2.4 Phasen des Risikomanagementprozesses

3 Risikomessung mit Hilfe des Value at Risk

3.1 Definition und Begriffsbestimmung des Value at Risk

3.2 Berechnung des VaR durch historische Simulation

3.3 Berechnung des VaR durch Monte-Carlo Simulation

3.4 Berechnung des VaR durch den Varianz-Kovarianz-Ansatz

3.5 Vergleich der Verfahren zur Berechnung des VaR

3.6 Bedeutung des VaR fur Banken und fur Industrie- und Handelsunternehmen

4 Risikomessung mit Hilfe des Cashflow at Risk

4.1 Definition und Begriffsbestimmung

4.2 Verfahren zur Berechnung des CFaR

4.3 Potenzial des CFaR in der praktischen Anwendung

5 Schlußbemerkungen

A Tabellen

B Beispiel: Berechnung des VaR durch historische Simulation

C Cholesky-Zerlegung

D Beispiele: Berechnung des VaR mittels Varianz-Kovarianz-Ansatz

D.1 VaR Berechnung fur eine Risikoposition

D.2 VaR Berechnung fur ein Portfolio bestehend aus zwei Risikofaktoren

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit zielt darauf ab, die Methoden der Risikosteuerung mittels Value at Risk (VaR) und Cashflow at Risk (CFaR) in Unternehmen zu analysieren und deren Eignung für den Finanzsektor sowie für Industrie- und Handelsunternehmen zu evaluieren.

  • Grundlagen des Risikomanagements und Risikocontrollings
  • Methoden zur Berechnung des Value at Risk
  • Risikomessung durch den Cashflow at Risk
  • Vergleichende Analyse der Messverfahren
  • Praktische Anwendungsbeispiele und Berechnungsmodelle

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und Begriffsbestimmung des Value at Risk

Bei dem von J.P. Morgan entwickelten Value at Risk (VaR) handelt es sich im Allgemeinen um eine, vor allem bei Banken, Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaften eingesetzte, Kennzahl zur Quantifizierung von Markt- bzw. Preisrisiken, wobei die wörtliche Übersetzung -dem Risiko ausgesetztes Vermögen- bedeutet.

Grundsätzlich kann aus dem VaR-Wert der als Geldbetrag ausgedruckte maximale Verlust abgeleitet werden, welcher mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit (Konfidenzniveau) innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht überschritten wird. Mit anderen Worten: Nur mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit kann in einem bestimmten Zeithorizont ein Verlust eintreten, der noch größer als der VaR ist. Klassische Beispiele für den Einsatz des VaR sind die Bestimmung von Wechsel- oder Aktienkursrisiken.

Die Berechnung des VaR kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Im Folgenden werden drei mögliche Wege zur Berechnung vorgestellt: Zum Einen die Berechnung durch die nichtparametrischen Ansätze der historischen und Monte-Carlo-Simulation und zum Anderen die Möglichkeit der Berechnung über den parametrischen Varianz-Kovarianz-Ansatz.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle wirtschaftliche Relevanz von Risikoerkennung und -steuerung ein und skizziert das Ziel der Untersuchung.

2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden der Risikobegriff, Ziele der Risikosteuerung und die Einordnung des Risikomanagements in den Controlling-Kontext definiert.

3 Risikomessung mit Hilfe des Value at Risk: Dieses Kapitel erläutert verschiedene mathematische Verfahren zur Quantifizierung von Risiken, wie historische Simulation, Monte-Carlo-Simulation und den Varianz-Kovarianz-Ansatz.

4 Risikomessung mit Hilfe des Cashflow at Risk: Hier wird der CFaR als Weiterentwicklung des VaR für Industrie- und Handelsunternehmen vorgestellt und dessen Berechnung sowie Potenzial analysiert.

5 Schlußbemerkungen: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der diskutierten At-Risk-Modelle und gibt einen Ausblick auf weiterführende Ansätze wie den Expected Shortfall.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Risikocontrolling, Value at Risk, VaR, Cashflow at Risk, CFaR, Risikomessung, historische Simulation, Monte-Carlo-Simulation, Varianz-Kovarianz-Ansatz, Finanzsektor, Industrieunternehmen, Handelsunternehmen, Risikosteuerung, Unternehmensplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt moderne Methoden der quantitativen Risikomessung, speziell den Value at Risk und den Cashflow at Risk, und deren Anwendung zur Risikosteuerung in verschiedenen Unternehmensbranchen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die mathematische Berechnung von Risikokennzahlen, der Prozess des Risikomanagements und die unterschiedliche Herangehensweise bei Finanzinstituten im Vergleich zu Industrie- und Handelsunternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, einen Einblick in die verschiedenen Berechnungsmethoden der Risikomaße zu geben und deren Eignung und Vor- bzw. Nachteile für die Praxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen sowie mathematisch-statistische Verfahren wie die historische Simulation, Monte-Carlo-Simulation und den Varianz-Kovarianz-Ansatz, veranschaulicht durch Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Darstellung und den Vergleich der VaR-Berechnungsmethoden sowie die darauf aufbauende Analyse des CFaR-Konzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Risikomanagement, Risikocontrolling, Value at Risk, Cashflow at Risk, Simulationstechniken, Finanzsektor und Unternehmenssteuerung.

Wie unterscheidet sich die Risikomessung in Banken von der in Industrieunternehmen?

Während bei Banken oft Bestandsgrößen im Vordergrund stehen, orientiert sich die Risikomessung bei Industrieunternehmen stärker an Stromgrößen wie dem Cashflow und längeren Planungshorizonten.

Warum ist die Cholesky-Zerlegung für die Monte-Carlo-Simulation relevant?

Sie dient dazu, unkorrelierte Zufallszahlen in korrelierte Variablen zu überführen, da bei einer realistischen Risikosimulation die stochastischen Abhängigkeiten zwischen den Risikofaktoren berücksichtigt werden müssen.

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Details

Title
Risikosteuerung mit Value at Risk und Cashflow at Risk
College
University of Wuppertal  (Lehrstuhl für Controlling)
Course
Controlling
Grade
1,7
Author
Dipl. Math. Katharina Scharfen (Author)
Publication Year
2009
Pages
50
Catalog Number
V143278
ISBN (eBook)
9783640558001
ISBN (Book)
9783640558902
Language
German
Tags
Value at Risk Cashflow at Risik historische Simulation Monte-Carlo-Simulation Risikocontrolling Risikosteuerung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Math. Katharina Scharfen (Author), 2009, Risikosteuerung mit Value at Risk und Cashflow at Risk, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143278
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