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Zur Situation des alten Menschen mit akuter Verwirrtheit auf der Intensivstation und die Möglichkeit des Einsatzes der Validation

Title: Zur Situation des alten Menschen mit akuter Verwirrtheit auf der Intensivstation und die Möglichkeit des Einsatzes der Validation

Research Paper (postgraduate) , 2007 , 62 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: MScN Stefanie Monke (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Im Forschungspraktikum des Pflegewissenschaftlichen Masterstudiengangs der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar sollen klinisch-praktische Forschungsfragen entwickelt und projektbezogen und methodisch beantwortet werden. Fokus des klinischen Forschungsfelds ist der alte Mensch auf der Intensivstation und das Phänomen der akuten Verwirrtheit, das im deutschsprachigem Raum als Delir und international auch als Delirium bezeichnet wird. In dem klinischen Alttag ist es besser als das „Durchgangssyndrom“ oder „Intensivstations-Syndrom“ bekannt. Genauso vielfältig wie die Ursachen für das Delirium bei alten Menschen sind auch die Empfehlungen für die medizinischen und pflegerischen Präventionen und korrigierenden Interventionen. Ein Schwerpunkt dieser Interventionen liegt im Bereich der Kommunikationsgestaltung bei agitierten Patienten und der beruhigenden Anwesenheit durch Pflegekräfte. Zur Kommunikationsgestaltung im Delir wird vereinzelt in der Literatur der Intensivpflege sowie auf Intensivpflegekongressen (Intensivpflegesymposium in Düsseldorf 2006 für Pflegende kritisch Kranker) empfohlen, Kommunikationsmethoden aus dem Bereich der gerontopsychiatrischen Langzeitpflege für die Situation der akuten Verwirrtheit auf der Intensivstation zu übernehmen.

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Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ZUM PHÄNOMEN DES DELIRS BEI ALTEN MENSCHEN AUF DER INTENSIVSTATION

2.1 Ätiologie, Symptomausprägung und Verlauf des Delirs

2.2 Auftreten von Delirien und ihre sichere Diagnose

2.3 Inzidenz von Delirien bei hospitalisierten Patienten

3 PFLEGERISCHE INTERVENTIONEN BEIM DELIR

3.1 Präventive und korrigierend behandelnde Interventionen

3.2 Effektivität von Pflegeinterventionen

4 KOMMUNIKATIONSGESTALTUNG BEIM DELIR

4.1 Gezielte Kommunikationsmethoden - die Validation

4.1.1 Validation nach Naomi Feil - die einfühlende Kommunikation

4.1.2 Integrative Validation nach Nicole Richard (IVA)

4.2 Effektivität von Validation

5 FORSCHUNGSPROJEKTSKIZZE

5.1 Literaturrecherche Validation auf der Intensivstation

5.2 Korrespondenz mit Delir-Experten

5.3 Experteninterviews zum Einsatz der Validation auf der Intensivstation

5.4 Auswertung der Interviewausschnitte

5.4.1 Möglichkeiten und positive Effekte der Integrativen Validation

5.4.2 Grenzen und Hindernisse

5.4.3 Chancen und Zukunftsperspektive

6 SCHLUSSFOLGERUNGEN

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Methode der Validation und insbesondere die Integrative Validation nach Nicole Richard auf einer Intensivstation bei alten Patienten mit akuter Verwirrtheit anwendbar und wirksam ist, um trotz der schwierigen klinischen Rahmenbedingungen eine patientenzentrierte Kommunikation zu ermöglichen.

  • Phänomenologie und Ätiologie des Delirs bei alten Menschen auf Intensivstationen.
  • Vergleichende Analyse der Validationskonzepte nach Naomi Feil und Nicole Richard.
  • Herausforderungen und Möglichkeiten der pflegerischen Kommunikation in Akutsituationen.
  • Qualitative explorative Forschung mittels Experteninterviews mit Intensivpflegekräften.
  • Bewertung der Anwendbarkeit von Validationsmethoden im klinischen Setting der Maximalversorgung.

Auszug aus dem Buch

Die hyperkinetische Form des Delirs

Die hyperkinetische Form des Delirs sei an dieser Stelle noch einmal besonders erwähnt, da hier häufig ein herausforderndes Verhalten der Patienten beobachtet wird mit der Konsequenz, dass ein ganzes Intensivteam für Stunden und Tage dem Ausnahmezustand des Patienten mit Geduld, Ruhe und Akzeptanz begegnen darf. Das hyperkinetische Delir gehört nicht zu der Rubrik „nicht auffällig“ und „nicht störend“.

Auch Angehörige sind davon betroffen und werden in dieser Situation gefordert, denn Misstrauen und Feindseligkeit kann auch ihnen vom Erkrankten entgegen gebracht werden. In diesem Szenario und Episode des hyperkinetischen Delirs sollen medizinische und pflegerische Interventionen gemeinsam eine Stressminderung erzielen und den Patienten in seinem emotionalen Ausnahmezustand erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der akuten Verwirrtheit bei alten Menschen auf Intensivstationen und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit.

2 ZUM PHÄNOMEN DES DELIRS BEI ALTEN MENSCHEN AUF DER INTENSIVSTATION: Detaillierte Betrachtung der Ätiologie, Diagnostik und Inzidenz des Delirs in der Akutmedizin.

3 PFLEGERISCHE INTERVENTIONEN BEIM DELIR: Darstellung bestehender präventiver und behandlungsorientierter pflegerischer Maßnahmen und deren Effektivität.

4 KOMMUNIKATIONSGESTALTUNG BEIM DELIR: Analyse verschiedener Kommunikationsmethoden, mit Fokus auf Validation nach Feil und Integrative Validation nach Richard.

5 FORSCHUNGSPROJEKTSKIZZE: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, Literaturrecherche und qualitative Auswertung der Experteninterviews.

6 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Fazit zur Anwendbarkeit der Integrativen Validation auf der Intensivstation unter Berücksichtigung der speziellen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Delir, Akute Verwirrtheit, Intensivstation, Integrative Validation, Kommunikation, Gerontopsychiatrische Pflege, Pflegeintervention, Experteninterview, Alter Mensch, Lebensqualität, Akutmedizin, Stressminderung, Emotionale Ebene, Pflegemaßnahme, Symptomausprägung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation verwirrter alter Patienten auf Intensivstationen und der Frage, ob Validationskonzepte, die ursprünglich aus der Langzeitpflege stammen, in das Akutsetting der Intensivpflege übertragen werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Ätiologie des Delirs, die pflegerische Betreuung in Krisensituationen, die Methode der Validation nach Naomi Feil sowie die speziell auf Gefühle fokussierte Integrative Validation (IVA) nach Nicole Richard.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es zu ermitteln, ob die Integrative Validation bei Patienten mit akuter Verwirrtheit auf der Intensivstation anwendbar und wirksam ist, um deren Stress zu mindern und die Kommunikation zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine systematische Literaturrecherche mit einer empirischen Untersuchung in Form von qualitativen Experteninterviews mit drei erfahrenen Intensivpflegekräften.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit dem Delir-Phänomen und der Validations-Methodik sowie eine empirische Projektskizze, die den Einsatz von IVA in der Praxis analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Delir, Intensivstation, Integrative Validation, Kommunikation, Akutmedizin und Patientenorientierung charakterisiert.

Welche Rolle spielt der Zeitfaktor bei der Anwendung der Validation auf der Intensivstation?

Der Zeitfaktor ist laut den Ergebnissen eine der größten Barrieren; in Notfallsituationen oder bei hoher Arbeitslast ist die Durchführung zeitintensiver Validationsgespräche kaum umsetzbar.

Warum ist ein einheitliches Teamkonzept für die Validation wichtig?

Ohne ein einheitliches Konzept führt unterschiedliches Handeln der Pflegekräfte zu Verwirrung beim Patienten, während eine konsistente Anwendung Sicherheit und Geborgenheit fördern kann.

Inwiefern beeinflusst das Arbeitsumfeld den Erfolg der Validation?

Lärm, hoher technischer Druck und eine stressige Arbeitsatmosphäre auf der Intensivstation erschweren die notwendige empathische Grundhaltung, die für eine erfolgreiche Validation erforderlich ist.

Wie lautet die abschließende Einschätzung des Autors zur IVA?

Die Integrative Validation ist als empathisches Konzept eine Chance zur menschlicheren Pflege, erfordert jedoch eine institutionelle Förderung, breite Schulung im Team und eine Anpassung an den klinischen Alltag.

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Details

Title
Zur Situation des alten Menschen mit akuter Verwirrtheit auf der Intensivstation und die Möglichkeit des Einsatzes der Validation
College
Philosophic and Theologic University in Vallendar  (Pflegewissenschaftliche Fakultät)
Course
Praktisches Forschungspraktikum
Grade
1.0
Author
MScN Stefanie Monke (Author)
Publication Year
2007
Pages
62
Catalog Number
V143279
ISBN (eBook)
9783640514816
ISBN (Book)
9783640515295
Language
German
Tags
Akute Verwirrtheit Delir Delirium Integrative Validation Herausforderndes Verhalten Intensivstation Agitation Intensivpflege Verwirrter älterer Patient Durchgangssyndrom Desorientierung validierende Grundhaltung Validation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MScN Stefanie Monke (Author), 2007, Zur Situation des alten Menschen mit akuter Verwirrtheit auf der Intensivstation und die Möglichkeit des Einsatzes der Validation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143279
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