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Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit. Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit straffälligen Jugendlichen

Título: Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit. Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit straffälligen Jugendlichen

Trabajo Escrito , 2023 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Pedagogía social
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In dieser Hausarbeit wird die Bedeutung der Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit, speziell im Umgang mit straffälligen Jugendlichen, untersucht. Inspiriert von John Deweys Prinzip, dass Erfahrung über Theorie steht, betrachtet die Arbeit die Entwicklung junger Menschen und die Rolle der Erlebnispädagogik dabei.

Der Text beginnt mit der Definition und Geschichte der Erlebnispädagogik, gestützt auf Gedanken von Rousseau, Thoreau und Hahn, und führt weiter zur Diskussion über Jugendkriminalität, deren Definition und Ursachen. Es werden die Chancen der Erlebnispädagogik in verschiedenen Kontexten wie 'Hilfen zur Erziehung', 'Jugendstrafvollzug' und im Umgang mit Mehrfachstraftätern erörtert. Ein kritischer Blick auf die Grenzen dieser pädagogischen Methode bildet einen wichtigen Teil der Analyse. Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und reflektiert über die Effektivität der Erlebnispädagogik in diesem Bereich.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Erlebnispädagogik

1.1 Definition

1.2 Geschichte der Erlebnispädagogik

1.2.1 Jean-Jaques Rousseau (1712-1778)

1.2.2 David Henry Thoreau (1817-1861)

1.2.3 Kurt Hahn (1886-1974)

2. Straffälligkeit und Erlebnispädagogik

2.1 Definition Straffälligkeit

2.2 Ursachen von Straffälligkeit bei Jugendlichen

2.3 Chancen der Erlebnispädagogik

2.3.1 Erlebnispädagogik als Interventionsmaßnahme in den Hilfen zu Erziehung

2.3.2 Erlebnispädagogik als Instrument zur Krisenintervention

2.3.3 Erlebnispädagogik und Jugendstrafvollzug

2.3.4 Erlebnispädagogik mit jugendlichen Mehrfachstraftätern: ein Praxisbeispiel

2.4 Grenzen der Erlebnispädagogik

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Erlebnispädagogik in der Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen. Dabei wird analysiert, inwiefern erlebnispädagogische Maßnahmen als präventives Instrument oder zur Resozialisierung im Jugendstrafvollzug dienen können, um die Persönlichkeitsentwicklung und Eigenverantwortung der Jugendlichen nachhaltig zu fördern.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Erlebnispädagogik
  • Ursachenanalyse von Straffälligkeit bei Jugendlichen
  • Einsatzmöglichkeiten in der Jugendhilfe und im Jugendstrafvollzug
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen erlebnispädagogischer Interventionen
  • Evaluation des Transfers erlernter Kompetenzen in den Alltag

Auszug aus dem Buch

2.3.4 Erlebnispädagogik mit jugendlichen Mehrfachstraftätern: ein Praxisbeispiel

Der Bildungsträger Sci aus Nordrhein-Westfalen hat ein Konzept mit erlebnispädagogischem Ansatz entwickelt, welches jugendlichen Straftätern eine Alternative zu Sozialstunden und/oder Arrest bietet und eine Alternative zum `Abhängen´ schafft.

„Das Programm, welches aus acht Modulen bestand, sah unterschiedlichste Aufgaben und Herausforderungen in der Natur vor, die zum Teil Grenzerfahrungen darstellen sollten und die […] durch die erfolgreiche Lösung zur Persönlichkeitsstärkung im Sinne eines besseren Selbstwertgefühls und einer Steigerung der Eigenverantwortung beitragen sollten.“ (Boeger, 2011, S.113)

Neben der Persönlichkeitsstärkung sollten durch das gemeinsam Bearbeiten der gestellten Aufgaben die Teamfähigkeit der Teilnehmer/in verbessert werden und eine Unterstützung für die Neustrukturierung des Alltags darstellen. Die Soziale Gruppenarbeit mit den Jugendlichen bestand aus acht Modulen bzw. Treffen, wobei je vier Theorietreffen im Wechsel mit vier erlebnispädagogischen Praxis-Treffen stattfanden. Bei Modul 1 handelt es sich um den `Drop out´, welches dem gegenseitigen Kennenlernen der Teilnehmer/innen und Pädagog/innen gewidmet war. Während Modul 2 wurde sich mit der Ärgerregulation auseinandergesetzt und in Modul 3 stand die Orientierung in einem 4423 Hektar großen Naturschutzgebiet auf dem Plan. Modul 4 befasste sich mit dem Thema Wut, in Modul 5 wurde gemeinsam ein Hochseilgarten besucht und Modul 6 umfasste einen Informationsabend der Polizei mit vielfältigen Gesprächsthemen. Die Zwei-Tages-Wanderung stellte Modul 7 dar und Modul 8 beinhaltete den Abschluss mit Abschlussdiskussion, Feedback und einer gemeinsamen Verabschiedung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erlebnispädagogik: Dieses Kapitel definiert die Erlebnispädagogik als Ganzheitskonzept und beleuchtet ihre historischen Wurzeln durch Persönlichkeiten wie Rousseau, Thoreau und Hahn.

2. Straffälligkeit und Erlebnispädagogik: Dieses Kapitel analysiert die multifaktoriellen Ursachen jugendlicher Kriminalität und diskutiert die Chancen sowie Grenzen erlebnispädagogischer Interventionen in verschiedenen Settings der Sozialarbeit.

3. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass Erlebnispädagogik keine „Wunderwaffe“ ist, aber bei professioneller Anwendung einen wertvollen, langfristigen Beitrag zur Resozialisierung leisten kann.

Schlüsselwörter

Erlebnispädagogik, Soziale Arbeit, Jugendstrafvollzug, Straffälligkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Empowerment, Krisenintervention, Jugendhilfe, Grenzerfahrungen, Resozialisierung, Sozialisationsprozess, Gruppendynamik, Kompetenztraining, Transfer in den Alltag, Gewaltprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Erlebnispädagogik als pädagogische Methode in der Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen und prüft deren Wirksamkeit und Grenzen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die historischen Grundlagen der Erlebnispädagogik, die Ursachen jugendlicher Straffälligkeit sowie verschiedene erlebnispädagogische Interventionsformen wie Krisenintervention und Empowerment im Jugendstrafvollzug.

Was ist das zentrale Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, welche Möglichkeiten und Grenzen sich bei der Nutzung erlebnispädagogischer Konzepte im Umgang mit straffälligen Jugendlichen ergeben, um deren soziale Integration zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche und der Analyse bestehender Konzepte, wie sie etwa durch den Bildungsträger Sci umgesetzt wurden, um theoretische Aussagen mit Praxisbeispielen zu stützen.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Erlebnispädagogik, die Untersuchung der Entstehungsbedingungen von Jugendkriminalität sowie eine detaillierte Diskussion der Chancen und kritischen Grenzen der Methode.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Erlebnispädagogik, Empowerment, Jugendstrafvollzug, Resozialisierung und der Transfer von erlernten sozialen Kompetenzen in den Alltag der Jugendlichen.

Welche Rolle spielt das Empowerment-Konzept im Jugendstrafvollzug?

Das Empowerment-Konzept bildet die Basis, um statt auf die bloße Beseitigung von Schwächen auf die Stärkung vorhandener Ressourcen und der Eigenverantwortung der Jugendlichen zu fokussieren.

Warum wird die Wirksamkeit erlebnispädagogischer Programme oft als „Black Box“ beschrieben?

Da viele Evaluationsstudien lediglich Vorher-Nachher-Vergleiche ziehen, bleiben die exakten Wirkfaktoren hinter einer Intervention oft unklar und wissenschaftlich schwer belegbar.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit. Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit straffälligen Jugendlichen
Universidad
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Curso
Pädagogische Grundlagen
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
21
No. de catálogo
V1440725
ISBN (PDF)
9783964878106
ISBN (Libro)
9783964878113
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erlebnispädagogik Soziale Arbeit Jugendkriminalität Straffällige Jugendliche Pädagogische Methoden
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2023, Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit. Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit straffälligen Jugendlichen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1440725
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