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Assetklasse Schifffahrtsaktien

Eine Untersuchung der Risikoexposures und des Diversifikationspotenzials

Titre: Assetklasse Schifffahrtsaktien

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 53 Pages , Note: 1,7

Autor:in: J. Hillebrand (Auteur), J. Manzel (Auteur), F. Schuster (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Vergleich zu anderen etablierten Assetklassen existiert relativ wenig Forschung zu Investitionsmöglichkeiten im Schifffahrtsbereich. Um ein tieferes Verständnis der Investition im Schifffahrtsbereich zu erhalten, beleuchtet diese Arbeit Schifffahrtsaktien als Assetklasse, wobei Schifffahrtsaktien als die großen Seeschifffahrtslogistikdienstleister definiert werden. Ziel ist es, Schifffahrtsaktien von anderen Anlageformen abzugrenzen und Handlungsempfehlungen für einen diversifizierten Investor zu geben. Es werden zunächst die Risiko-/Renditeeigenschaften von Einzelaktien und eines Schifffahrtsaktienindex untersucht. Ergebnis ist, dass sich die Schifffahrtsaktien nicht im Sinne ihrer Risiko-/Renditestruktur von klassischen Aktieninvestitionen unterscheiden und im betrachteten Sample eine effiziente Bewertung der Schifffahrtsaktien vorliegt. Darauffolgend werden die Treiber von Risiko und Rendite untersucht. Im Ergebnis lässt sich ein signifikanter Einfluss von Devisenkurs, Ölpreis und Marktrendite feststellen. Des Weiteren wird die Schifffahrtsaktie im diversifizierten Portfolio untersucht. Dazu werden Sharpe Ratios und Portfoliogewichte innerhalb verschiedener gemischter diversifizierter Portfolios aus Aktien und Staatsanleihen betrachtet. Nach dieser Untersuchung kann festgehalten werden, dass sich die Sharpe Ratio nicht verbessern lässt und dass die Schifffahrtsaktien in das effiziente Portfolio mit einem insignifikanten negativen Gewicht eingehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Definitionen

2.2 Makowitz Portfoliotheorie und CAPM)

2.3 Regressionsanalyse und multivariate Faktormodelle

2.4 Stand der Forschung zu Schifffahrtsaktien und deren Einsatz im Portfolio

3 Datenbasis

3.1 Grundüberlegungen

3.2 Datenbeschreibung

4 Modelle und Auswertung

4.1 Untersuchung des Risiko-/Renditeprofils von Schifffahrtsaktien

4.1.1 Modell

4.1.2 Hypothesen

4.1.3 Auswertung

4.2 Analyse der Renditetreiber des MSCI Marine

4.2.1 Modell

4.2.2 Hypothesen

4.2.3 Regression gegen alle Faktoren

4.2.4 Regression gegen ausgewählte Faktoren

4.2.5 Regression gegen zeitverschobene Faktoren

4.2.6 Auswertung

4.3 Analyse der Risikotreiber des MSCI Marine

4.3.1 Modell

4.3.2 Hypothesen

4.3.3 Regression mit allen Faktoren

4.3.4 Regression mit ausgewählten Faktoren

4.3.5 Auswertung

4.4 Diversifikation von Schifffahrtsaktien im Portfolio

4.4.1 Modell

4.4.2 Hypothesen

4.4.3 Datenauswertung

4.4.4 Auswertung der Analyse des Basis-Portfolios aus Aktien und Staatsanleihen

4.4.5 Auswertung der Analyse des erweiterten Portfolios aus Aktien, Staatsanleihen und einer Schiffskomponente

4.4.6 Test auf statistische Signifikanz der Ergebnisse

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht Schifffahrtsaktien als eigenständige Assetklasse, indem sie deren Risiko-/Renditeprofil analysiert, relevante Rendite- und Risikotreiber identifiziert und ihr Diversifikationspotenzial innerhalb eines Portfolios aus Aktien und Staatsanleihen bewertet. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob Schifffahrtsaktien aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften als eine neue, separate Assetklasse betrachtet werden können, die einem diversifizierten Anleger einen Mehrwert bietet.

  • Analyse des Risiko-/Renditeprofils mittels Capital Asset Pricing Modell (CAPM).
  • Identifikation makroökonomischer Rendite- und Risikotreiber durch multivariate Regressionsmodelle.
  • Untersuchung des Einflusses von Devisenkursen, Ölpreisen und der gesamtwirtschaftlichen Produktion.
  • Bewertung des Diversifikationsnutzens durch Konstruktion von Beispielportfolios und Berechnung der Sharpe Ratios.
  • Statistische Überprüfung der Signifikanz von Diversifikationsgewinnen mittels Teststatistik.

Auszug aus dem Buch

4.1 Untersuchung des Risiko-/Renditeprofils von Schifffahrtsaktien

Betrachtet man die β-Koeffizienten in Tabelle 4.1 fällt zunächst auf, dass zur Größe der β-Koeffizienten der untersuchten Schifffahrtsaktien kein einheitliches Ergebnis vorliegt. Das β des MSCI Marine ist mit einem Wert von 1,0754 größer als eins, was im Verhältnis zum Markt ein relativ größeres systematisches Risiko in Verbindung mit der entsprechend höheren Rendite impliziert.

Die β-Koeffizienten der einzelnen Schifffahrtsgesellschaften liegen entweder noch deutlich höher oder sie liegen deutlich unter eins. Nippon Yusen K.K hat mit einem β-Koeffizienten von 0,4594, den mit Abstand niedrigsten Wert. Das höchste β wird für die Neptune Orient Lines mit 1,4924 geschätzt. Alle Koeffizienten sind mit einem Konfidenzniveau von 99% signifikant. Im verwendeten Sample lassen sich keine offensichtlichen Eigenschaften ausmachen, die Aktien mit niedrigem β-Koeffizienten von solchen mit einem β-Koeffizienten deutlich höher als eins abgrenzen könnten. Auffallend ist, dass geringere β-Koeffizienten mit einem niedrigeren R2 einhergehen. Der Erklärungsgehalt der Regressionen einzelner Aktien beginnt mit der Aktie von Nippon Yusen K.K. und einem R2 von 0,0394 und endet bei A P Møller Maersk B, mit einem R2 von 0,2666. Aggregiert steigt der Erklärungsgehalt deutlich. Der MSCI Marine Index kann zu 39,26% durch den MSCI World Index erklärt werden.

Der sehr geringe Erklärungsgehalt bei den Regressionen der Einzelaktien gegen den MSCI World deutet zum einen auf ein sehr hohes unsystematisches Risiko dieser Aktien hin, was sich bei Schifffahrtsgesellschaften möglicherweise auch durch starke Verschuldung erklären lässt. Zum anderen ist er ein Indiz dafür, dass die geschätzten Modelle kaum in der Lage sind, den Kursverlauf der Aktien zu erklären. Compagnie Maritime Belge, mit einem α von 0,0192 und Kuehne & Nagel, mit einem α von 0,0140, sind die einzigen Aktien, bei denen signifikante α-Koeefizienten vorliegen. Die positiven α-Koeefizienten zeigen in beiden Fällen eine signifikante Unterbewertung der Titel an, die in effizienten Märkten nicht vorkommen sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Boomphase der Schifffahrtsbranche und Ableitung der Forschungsfrage, ob Schifffahrtsaktien eine eigenständige Assetklasse darstellen.

2 Grundlagen: Theoretische Herleitung der Portfoliotheorie, des CAPM sowie der Regressionsanalyse als methodische Basis für die Untersuchung.

3 Datenbasis: Beschreibung der verwendeten Zeitreihen, Indizes (insb. MSCI Marine) und methodische Vorbereitung der Daten für die Regressionsanalyse.

4 Modelle und Auswertung: Detaillierte Analyse des Risiko-/Renditeprofils, Untersuchung der Einflussfaktoren auf Rendite und Risiko sowie Bewertung des Diversifikationspotenzials.

5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse, die gegen die Einordnung von Schifffahrtsaktien als eigenständige Assetklasse sprechen, sowie Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Schifffahrtsaktien, MSCI Marine, Assetklasse, Portfoliotheorie, CAPM, Regressionsanalyse, Diversifikation, Marktrisiko, Beta-Faktor, Sharpe Ratio, Renditetreiber, Risikotreiber, Frachtraten, Kapitalmarkt, Finanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Schifffahrtsaktien aufgrund ihrer spezifischen Merkmale als eine eigenständige Assetklasse an den Kapitalmärkten eingeordnet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen das Risiko-/Renditeprofil von Schifffahrtsaktien, die Identifizierung makroökonomischer Einflussfaktoren auf deren Wertentwicklung sowie die Prüfung ihres Beitrags zur Diversifikation in einem gemischten Portfolio.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu klären, ob Investoren durch die Aufnahme von Schifffahrtsaktien ihre Portfolio-Performance signifikant verbessern können und ob diese Aktien eine homogene Assetklasse bilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt univariable und multivariate Regressionsmodelle (insbesondere CAPM und AR-Modelle) sowie die Portfoliotheorie nach Markowitz zur Berechnung von Portfolios mit minimaler Varianz und Sharpe Ratios.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte empirische Auswertung: von der Analyse der Beta-Faktoren einzelner Aktien über die Identifikation von Rendite- und Risikotreibern bis hin zur Konstruktion und statistischen Signifikanzprüfung verschiedener Portfoliokombinationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Schifffahrtsaktien, Diversifikation, Beta-Faktor, Renditetreiber, MSCI Marine, Sharpe Ratio und Portfoliotheorie.

Welchen Einfluss hat der Devisenkurs auf Schifffahrtsaktien?

Die Untersuchung identifiziert einen hochsignifikanten negativen Einfluss des US-Dollar-Wechselkurses auf die Performance, da ein Wertverlust des Dollars die Rendite internationaler Investoren in Schifffahrtsaktien mindert.

Können Schifffahrtsaktien als eigenständige Assetklasse bestätigt werden?

Nein, die Ergebnisse deuten eher darauf hin, dass es sich um klassische Aktieninvestments handelt, da kein einheitliches Risiko-/Renditeprofil vorliegt, das sie von anderen Aktien abhebt.

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Résumé des informations

Titre
Assetklasse Schifffahrtsaktien
Sous-titre
Eine Untersuchung der Risikoexposures und des Diversifikationspotenzials
Université
University of Hamburg  (Unternehmens- und Schiffsfinanzierung)
Cours
Empirical Finance Seminar
Note
1,7
Auteurs
J. Hillebrand (Auteur), J. Manzel (Auteur), F. Schuster (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
53
N° de catalogue
V144077
ISBN (ebook)
9783640621033
ISBN (Livre)
9783640621774
Langue
allemand
mots-clé
Schifffahrt Sharpe Ratio CAPM Portfoliotheorie MSCI Marine Diversifikation Markowitz Beta Alpha Premium Überrendite Fama French Geschlossene Fonds Regression Multivariat
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
J. Hillebrand (Auteur), J. Manzel (Auteur), F. Schuster (Auteur), 2008, Assetklasse Schifffahrtsaktien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144077
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Extrait de  53  pages
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