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Hamburger Kultur im Netz

Standortbestimmung und Realisierungsplan einer Redaktion des kulturserver.de in Hamburg

Titre: Hamburger Kultur im Netz

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2004 , 56 Pages

Autor:in: Julia zur Lippe (Auteur)

Gestion d'entreprise - Création d'entreprise, Business Plans
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Résumé Extrait Résumé des informations

Hamburg erfreut sich national und international eines überaus guten Rufes, zum einen, aufgrund seiner von Wasser und reicher Vegetation geprägten Stadtstruktur, zum anderen durch seine Tradition und Geschichte. Das Hamburger Leben ist vielseitig, vielfältig, vielschichtig, die Hamburger Kultur ein Spiegel dessen. Doch was tut die Regierung mit diesem Spiegel der Lebensformen, mit der Kultur? Geht er auf ihre Vielfalt ein? Nimmt er sie in ihrer Bedeutung und Funktion wahr? Oder ist sie ihm lästig? Nutzt er sie zur Profilierung?
Diese Fragen stellen sich bei der Betrachtung der Hamburger Kulturpolitik der vergangenen zwei Jahre. Wie in den Medien zu verfolgen war, gestaltete sich das Verhältnis zwischen Kulturschaffenden und Regierung zunehmend angespannt und frustrierend. Die Kommunikation wurde mehr und mehr gestört, das kulturelle Gesicht Hamburgs verschwand aus der öffentlichen Menge.
Vor ähnlichen kommunikativen Problemen in der Kultur stand das Kulturministerium von Nordrhein-Westfalen am Ende der 90er Jahre und entwickelte als Lösungsmöglichkeit die Internetplattform kulturserver-nrw.de. Basis dieser Plattform als Teil der bundesweiten Kulturdatenbank kulturserver.de ist die Idee der Vernetzung und Kooperation in der Kulturarbeit. Kunst- und Kulturschaffende haben mit dieser Plattform die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit im Internet zu präsentieren. 12.500 tagesaktuelle Termine, ca. 9.000 Adressen kultureller Einrichtungen und knapp 5.000 Mitglieder, die sich mittels Webvisitenkarten, homepages - einschließlich eigener domain - oder der Teilnahme an dem Terminkalender präsentieren, können derzeit allein für Nordrhein-Westfalen über den Kulturserver abgerufen werden. Ein Webmailsystem, ein Magazin mit Berichten, Nachrichten und Tipps zu aktuellen kulturellen Ereignissen, ein offenes Forum und die Option, einen wöchentlich erscheinenden Kulturletter zu abonnieren, vervollständigen das redaktionell betreute und für die Nutzer kosten- und werbefreie Angebot. Dieses richtet sich sowohl an diejenigen, die ihre Informationen verbreiten wollen als auch an jene, die wissen möchten, was das Bundesland spartenübergreifend kulturell bietet. Mit der Einrichtung des kulturserver-nrw.de wurde ein modernes Kommunikations- und Informationsmedium für die nordrhein-westfälische Kultur geschaffen, das aufgrund seines Erfolges als Lösungsvorschlag für die oben angeführten Mängel in der Hamburger Kultur in dieser Arbeit vorgestellt und erörtert werden soll.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zielfindung

2.1 Das Profil des kulturserver.de und erste Zielplanung

2.2 Das Prinzip des Stakeholder Value

2.3 Zielkonflikte

3. Branchenanalyse

3.1 Umweltanalyse

3.1.1 Die makroökonomische Umwelt

3.1.2 Die technologische Umwelt

3.1.3 Die rechtlich-politische Umwelt

3.1.4 Die soziokulturelle Umwelt

3.2 Marktanalyse

3.2.1 Marktzugangsbarrieren

3.2.2 Zielgruppen

3.2.3 Konkurrenz

3.2.4 Lieferanten

4. Unternehmensanalyse

4.1 Potentialanalyse

4.1.1 Das Produkt

4.1.2 Die Redaktionen

4.1.3 Ausbau und Entwicklung

4.1.4 Der Finanzbereich

4.2 Lückenanalyse

4.2.1 Das Produkt

4.2.2 Die Redaktion

4.2.3 Ausbau und Entwicklung

4.2.4 Der Finanzbereich

4.3 Konkurrentenanalyse

4.3.1 soundwarez.org

4.3.2 kulturlink.de

4.3.3 freizeitziele.hamburg.de

4.3.4 schatz-von-hamburg.de

4.4 Stärke-Schwäche-Analyse

5. Festlegung der Unternehmenszielsetzung anhand einer SWOT-Analyse

6. Maßnahmenplanung

6.1 Vorbereitende Maßnahmen

6.1.1 Kostenkalkulation

6.1.2 Argumentationsplan

6.2 Aktive Integration der Interessensgruppen

6.3 Koordination der Realisierung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, die Machbarkeit und den Realisierungsplan für eine Hamburger Redaktion des Kulturdatennetzwerks kulturserver.de zu untersuchen. Die Forschungsfrage leitet sich aus der Notwendigkeit ab, die Kommunikation innerhalb der Hamburger Kulturszene zu verbessern, den Kulturschaffenden eine moderne Präsentationsplattform zu bieten und die kulturelle Vielfalt der Stadt für Bürger und Touristen zentral verfügbar zu machen.

  • Analyse des Ist-Zustandes der Hamburger Kulturpolitik und deren mediale Herausforderungen.
  • Untersuchung des Potentials einer Hamburger Redaktion durch eine Branchen- und Unternehmensanalyse.
  • Vergleich bestehender Kulturportale mittels einer Konkurrenzanalyse und SWOT-Methode.
  • Entwicklung eines konkreten Realisierungsplans inklusive Kostenkalkulation und Strategieempfehlungen.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Die technologische Umwelt

Die für die Fragestellung dieser Arbeit bedeutsame und betrachtenswerte Technologie ist zweifelsohne das Internet. Die Entwicklung und Verbreitung dieser Kommunikationstechnologie hat das gesellschaftliche Leben im Laufe der letzten zehn Jahre maßgebend verändert: „Der Markt ist in den Wohnzimmern“, wie Bendixen zurecht konstatiert. Die Nutzung von Computer und Internet hat in Ausmaß und Wirkung das soziale Leben neu ‚geregelt’.

In der von Monika Woisin-Michelsen 1999 vorgelegten Abschlussarbeit „Das Amt im Web“ im Weiterbildungsstudiengang „Kultur- und Bildungsmanagement“ an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik liegt ein Themenschwerpunkt auf der Vorstellung des Mediums Internet sowie - anhand von Auswertungen europaweiter Umfragen – auf einer genauen Bestimmung seiner Nutzer. Von Bedeutung ist hierbei, dass in dieser Phase der Entwicklung nicht einmal jeder fünfte Bundesdeutsche über einen Internetzugang verfügte.

Im Gegensatz dazu besitzen derzeit - laut der aktuellsten Umfragen von Emnid und Allensbach - bereits 70,6 % aller Bundesdeutschen im Alter von 14 bis 64 Jahre mindestens einen PC und 53,5 % nutzen das Internet. Das Medium ist somit zu einem unverzichtbaren Aspekt unseres Alltags geworden. Donath beurteilt im Hinblick auf diese statistischen Werte also zurecht die Rolle des Internets als tiefen Einschnitt in die Strukturen des gesellschaftlichen Lebens: „Sowohl mit ihren Informations– als auch mit ihren Interaktionspotenzialen rütteln die Neuen Medien also an den Strukturen des gesellschaftlichen Lebens und räumen denjenigen Akteuren und Institutionen, die die Medien gebrauchen können und zu nutzen wissen, größere Bildungs-, Handlungs- und Einflussmöglichkeiten ein, während sie diejenigen, die dies nicht vermögen, zusehends an die gesellschaftlichen Ränder rücken.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der Hamburger Kulturpolitik und der angespannten Beziehung zwischen Kulturschaffenden und Politik.

2. Zielfindung: Darstellung des Konzepts kulturserver.de als Lösung für Kommunikationsdefizite durch Anwendung des Stakeholder-Value-Prinzips.

3. Branchenanalyse: Untersuchung der makroökonomischen, technologischen, rechtlichen und soziokulturellen Umwelt sowie des Marktes in Hamburg.

4. Unternehmensanalyse: Detaillierte Potential- und Lückenanalyse des Kulturservers im Vergleich zur direkten Hamburger Konkurrenz.

5. Festlegung der Unternehmenszielsetzung anhand einer SWOT-Analyse: Zusammenführung der Erkenntnisse aus der Analyse zu einer fundierten Basis für die künftige Strategie.

6. Maßnahmenplanung: Erstellung eines konkreten Finanzplans und eines Argumentationsrahmens für die Etablierung der Hamburger Redaktion.

7. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage zur Eignung des kulturserver.de als Basis für die Hamburger Kulturszene.

Schlüsselwörter

Kulturmanagement, Internetportal, kulturserver.de, Hamburger Kulturpolitik, Vernetzung, Stakeholder-Value, Branchenanalyse, digitale Infrastruktur, Kommunikationsförderung, Kulturdatenbank, Strategische Planung, Kulturmetropole, Neue Medien, Standortbestimmung, Öffentlichkeitsarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und den praktischen Realisierungsplan, das überregionale Kulturdatennetzwerk kulturserver.de nach Hamburg zu bringen, um die lokale Kulturszene besser zu vernetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Analyse der aktuellen Kulturpolitik in Hamburg, die technologische Bedeutung des Internets für den Kulturbereich sowie die strategische Planung einer neuen Redaktion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, ob eine Hamburger Redaktion des Kulturservers ein wirksames Fundament für die bessere Vernetzung und Präsentation der hiesigen Kulturschaffenden darstellen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Methoden der Branchenanalyse, der Potential- und Lückenanalyse (Unternehmensanalyse) sowie eine SWOT-Analyse zur strategischen Einordnung und Zielsetzung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Umwelt- und Marktanalyse, eine interne Potentialanalyse des Kulturservers sowie eine detaillierte Ausarbeitung der Maßnahmenplanung (Finanzierung, Argumentation, Koordination).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Kulturmanagement, Vernetzung, digitale Infrastruktur, Strategische Planung und Kulturpolitik.

Wie schneidet der Kulturserver im Vergleich zu Wettbewerbern ab?

Die SWOT-Analyse zeigt, dass der Kulturserver durch seine bundesweite Struktur und technologische Flexibilität Vorteile bietet, während lokale Hamburger Wettbewerber wie schatz-von-hamburg.de bisher an einer fragmentierten oder auf Nischen beschränkten Struktur leiden.

Warum wird eine "Null-Basis-Budgetierung" empfohlen?

Da für das Projekt zum Zeitpunkt der Erstellung kein festes Budget existierte, ermöglicht diese Methode eine transparente Darstellung der benötigten Mittel für Personal, Technik und Marketing von Grund auf.

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Résumé des informations

Titre
Hamburger Kultur im Netz
Sous-titre
Standortbestimmung und Realisierungsplan einer Redaktion des kulturserver.de in Hamburg
Université
Hamburg University of Ecomomy and Policy
Auteur
Julia zur Lippe (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
56
N° de catalogue
V144664
ISBN (ebook)
9783640729456
ISBN (Livre)
9783640729852
Langue
allemand
mots-clé
Hamburger Kultur Netz Standortbestimmung Realisierungsplan Redaktion Hamburg
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia zur Lippe (Auteur), 2004, Hamburger Kultur im Netz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144664
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Extrait de  56  pages
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