Das Ziel der Arbeit ist es, ein möglichst aktuelles Bild über den Markt von Strukturierten Produkten und
Exchange Traded Funds wiederzugeben. Der Hauptzweck besteht darin, die äußert unterschiedlichen
Produkttypen und deren Charakteren darzustellen sowie deren Vor- und Nachteile, Chancen und
Risiken aufzuzeigen.
Inhaltsverzeichnis
1. Geschichtlicher Abriss
1.1 Geschichte der Strukturierten Produkte
1.2 Geschichte der ETFs
1.2.1 Geschichtliche Entwicklung der ETFs
2. Marktanalyse
2.1 Strukturierte Produkte
2.2 ETFs
2.2.1 ETFs im globalen Umfeld
3. Darstellung Strukturierte Produkte
3.1 Definition
3.2 Funktionsweise
3.3 Einteilung in Grundkategorien
4. Produkttypen
4.1 Kapitalschutz-Produkte
4.1.1 Plain-Vanilla-Kapitalschutz-Produkte
4.1.1.1 Übersicht Kapitalschutz-Produkte
4.2 Renditeoptimierungs-Produkte
4.2.1 Discount-Zertifikate
4.2.1.1 Übersicht Discount-Zertifikate
4.2.2 Reverse Convertibles
4.2.2.1 Übersicht Reverse Convertibles
4.2.3 Barrier Reverse Convertibles
4.2.3.1 Übersicht Barrier Reverse Convertibles
4.2.4. Express-Zertifikate
4.2.4.1 Übersicht Express-Zertifikate
4.3 Partizipations-Produkte
4.3.1 Tracker-Zertifikate
4.3.1.1 Übersicht Tracker-Zertifikate (Bull/Bear)
4.3.2 Bonus-Zertifikate
4.3.2.1 Übersicht Bonus-Zertifikate
4.3.3 Outperformance-Zertifikate
4.3.3.1 Übersicht Outperformance-Zertifikate
4.3.4 Twin-Win-Zertifikate
4.3.4.1 Übersicht Twin-Win-Zertifikate
5. Sind Strukturierte Produkte noch zeitgemäss?
6. Vorurteile gegen Strukturierte Produkte
7. Grundregeln für den Kauf von Strukturierten Produkten
7.1 Vorteile aus Anlegersicht
8. Darstellung Exchange Traded Funds (ETFs)
8.1 Definition
9. Vorteile
9.1 Diversifikation in einer Transaktion
9.2 Sicherheit
9.3 Hohe Transparenz
9.4 Fortlaufender Handel und Preisfestlegung
9.5 Niedrige Kosten
9.6 Hohe Liquidität
9.7 Volle Dividendenpartizipation
9.8 Kein Wiederanlagerisiko
10. Risiken
10.1 Marktrisiko allgemein
10.2 Marktrisiko speziell
10.3 Währungsrisiko
10.4 Benchmarkwechsel
10.5 Dekotierung
10.6 Tracking Error
11. Kosten
11.1 Managementgebühr
11.2 Total-Expense-Ratio
11.3 Spread
11.4 Transaktionskosten
12. Basiswerte von ETFs
12.1 Definition Index
13. Replikationsvarianten
13.1 Vollständige Indexnachbildung
13.2 Sampling-Methoden
13.3 Synthetische Indexnachbildung
14. ETFs in Investmentstrategien
14.1 Das Core-Satellite-Konzept
14.2 Asset Allocation
14.3 Cash-Management
14.4 Sektorallokation/Dividendenstrategie/Sizestrategie
15. Trends
15.1 ETFs
15.2 Strukturierte Produkte
16. Konklusion
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit zielt darauf ab, einen fundierten Überblick über die Marktentwicklung von Strukturierten Produkten und Exchange Traded Funds (ETFs) zu vermitteln. Dabei steht die verständliche Erläuterung der verschiedenen Produktetypen sowie deren spezifische Chancen und Risiken im Vordergrund, um Anlegern eine Orientierungshilfe für moderne Investmentvehikel zu bieten.
- Marktanalyse und historische Entwicklung von strukturierten Finanzprodukten.
- Detaillierte Klassifizierung und Funktionsweise verschiedener Produkttypen (Kapitalschutz, Renditeoptimierung, Partizipation).
- Analyse der Vorteile und Risikoprofile von ETFs im Vergleich zu klassischen Anlagen.
- Strategischer Einsatz von Finanzinstrumenten wie dem Core-Satellite-Konzept.
- Beurteilung aktueller Markttrends und Zukunftsaspekte der modernen Finanzinstrumente.
Auszug aus dem Buch
3.1 Definition
Der Begriff «Strukturierte Produkte» wird in Literatur und Praxis nicht einheitlich verwendet. Die am weitesten verbreitete Definition besagt, dass sich strukturierte Produkte aus der Kombination von herkömmlichen Finanzanlagen wie Aktien und Obligationen mit einem Derivativen Finanzinstrument zusammensetzen. Unter einem strukturierten Produkt versteht man also das Paket aus einer traditionellen Direktanlage, ergänzt mit Optionen oder anderen Derivativen Kontraktelementen. Dadurch verfügt das Produkt über Derivative Eigenschaften. Das gesamte Paket wird sodann als Wertpapier verbrieft und von Banken und Finanzgesellschaften («Emissionshäuser» oder «Emittenten») herausgegeben. Der Wert der Rückzahlung des Strukturierten Produktes hängt dabei von dem Verlauf eines oder mehrerer Basiswerte ab.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Geschichtlicher Abriss: Beleuchtet die Ursprünge der Derivate bis hin zur modernen Entwicklung von strukturierten Finanzprodukten und ETFs.
2. Marktanalyse: Analysiert die aktuelle Marktlage, das Handelsvolumen und die Wachstumszahlen von strukturierten Produkten und ETFs.
3. Darstellung Strukturierte Produkte: Erläutert den Begriff und die Funktionsweise, inklusive der Strukturierung als Kombination aus Basiswert und Derivat.
4. Produkttypen: Detaillierte Vorstellung der drei Grundkategorien: Kapitalschutz-, Renditeoptimierungs- und Partizipationsprodukte.
5. Sind Strukturierte Produkte noch zeitgemäss?: Kritische Auseinandersetzung mit der Relevanz und Glaubwürdigkeit strukturierter Produkte nach der Finanzmarktkrise.
6. Vorurteile gegen Strukturierte Produkte: Entkräftung gängiger Mythen und Einordnung der Produkte als ernsthafte Instrumente des Portfoliomanagements.
7. Grundregeln für den Kauf von Strukturierten Produkten: Praxisnahe Tipps zur Bonitätsprüfung und zum Handel, unter besonderer Berücksichtigung der Transparenz.
8. Darstellung Exchange Traded Funds (ETFs): Definition und rechtliche Einordnung von ETFs als börsengehandelte Fonds.
9. Vorteile: Umfassende Aufzählung der Vorzüge von ETFs, wie Diversifikation, Kosteneffizienz und Transparenz.
10. Risiken: Diskussion der spezifischen Gefahren bei ETF-Anlagen, inklusive Markt-, Währungs- und Tracking-Risiken.
11. Kosten: Analyse der Kostenstruktur, bestehend aus Managementgebühren, TER und Transaktionskosten.
12. Basiswerte von ETFs: Erklärung der Bedeutung von Indizes als Basiswerte für die ETF-Konstruktion.
13. Replikationsvarianten: Darstellung technischer Nachbildungsmethoden, wie physische Replikation und synthetische Swaps.
14. ETFs in Investmentstrategien: Strategische Einbettung von ETFs, insbesondere durch das Core-Satellite-Konzept und Asset Allocation.
15. Trends: Prognose über die zukünftige Entwicklung und steigende Bedeutung von ETFs sowie die Konsolidierung bei strukturierten Produkten.
16. Konklusion: Fazit zur Relevanz beider Anlageformen für eine moderne, strukturierte Portfoliostrategie.
Schlüsselwörter
Strukturierte Produkte, ETFs, Finanzmarkt, Derivate, Kapitalschutz, Renditeoptimierung, Partizipation, Portfolio, Asset Allocation, Indexnachbildung, Emittentenrisiko, Diversifikation, Transparenz, Börse, Rendite-Risiko-Profil
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Darstellung und Analyse moderner Anlagevehikel, wobei der Schwerpunkt auf Strukturierten Produkten und Exchange Traded Funds (ETFs) liegt.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition, Funktionsweise, Marktentwicklung sowie die Chancen und Risiken von strukturierten Produkten und ETFs im modernen Finanzwesen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen detaillierten Überblick über den Markt dieser Finanzprodukte zu geben, die verschiedenen Kategorien für Anleger verständlich zu erläutern und deren Nutzen für das Portfoliomanagement zu evaluieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine praxisorientierte Analyse, die auf Marktdaten, Fachliteratur und aktuellen Entwicklungen der Finanzindustrie basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Produktanalyse, von Kapitalschutz- bis hin zu Partizipationsprodukten, sowie eine umfassende Betrachtung der ETFs, einschließlich deren Replikationsmethoden und Kostenstrukturen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Strukturierte Produkte, ETFs, Diversifikation, Risiko-Rendite-Profil und Marktanalyse.
Warum ist das Emittentenrisiko für den Anleger so wichtig?
Strukturierte Produkte sind Inhaberschuldverschreibungen; bei einer Zahlungsunfähigkeit des Emittenten droht daher ein Totalverlust, weshalb die Bonität des Herausgebers ein entscheidendes Auswahlkriterium darstellt.
Wie unterscheidet sich die Replikation von ETFs?
Man unterscheidet primär zwischen physischer Indexnachbildung (direkter Kauf der Aktien) und synthetischer Nachbildung (mittels Swap-Geschäften), um den Index möglichst exakt abzubilden.
Was besagt das Core-Satellite-Konzept?
Dies ist eine Portfoliostrategie, bei der ein breit gestreuter Kern (Core), meist durch ETFs abgebildet, mit spezifischen Satelliten-Anlagen kombiniert wird, um sowohl eine Marktrendite zu erzielen als auch Chancen auf Überrenditen wahrzunehmen.
Welche Funktion hat die neue Kennzahl "Value at Risk" (VaR)?
Der Value at Risk dient als Risikobarometer, um den maximal möglichen Verlust innerhalb eines bestimmten Zeitraums mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit zu quantifizieren und so mehr Transparenz für den Anleger zu schaffen.
- Citation du texte
- Pascal Stäuble (Auteur), Oliver Riberzani (Auteur), 2009, Darstellung und Analyse moderner Anlagevehikel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145048