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Übersetzung unmöglich?

Schwierigkeiten beim Entwerfen einer Übersetzung von Bilderbüchern am Fallbeispiel „The Gruffalo“

Titre: Übersetzung unmöglich?

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 31 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Theresia Schreiber (Auteur)

Philologie Allemande - Divers
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Zu den theoretischen Problemen bei der literarischen Übersetzung wurde bereits viel geschrieben. Zum Übersetzen von Kinderbüchern existiert dagegen nur ein größeres Standardwerk, das sich auch hauptsächlich auf Übersetzungen von "Alice im Wunderland" beschränkt. Kaum Literatur ist dagegen zur Schwierigkeit des Übersetzens in Bilderbüchern erhältlich. Um der Forschungssituation hier etwas nachzuhelfen, fasst die Arbeit verschiedene problematische Aspekte der Übersetzung zusammen. Neben einem geschichtlichen Überblick werden spezielle Übersetzungsprobleme der Lyrik und der Kinderbücher vorgestellt. Die Ergebnisse werden in Verbindung mit der Betrachtung der zusätzlichen Problematik des großen Stellenwertes der Text-Bild-Relation auf das populäre Bilderbuch "The Gruffalo" angewandt und kritisch untersucht, wie die Übersetzerin/der Übersetzer der deutschen und der spanischen Version mit den Schwierigkeiten umgegangen sind, vor die sie sich gestellt gesehen haben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Vorüberlegungen

1.1 Kurzer historischer Abriss der Übersetzungstheorien im deutschen Sprachraum

1.2 Schwierigkeiten beim Übersetzen von Lyrik

1.3 Schwierigkeiten beim Übersetzen für Kinder und Jugendliche

1.3.1 Spezialprobleme:

a) Kulturelle Spezifika

b) Sprachspiele

Exkurs: Theorie zur Übersetzung literarischer Namen

1.4. Schwierigkeiten beim Übersetzen von Comics

2. Übersetzen eines Bilderbuches - Theorie

2.1 Charakterisierung des Bilderbuchs

2.2 Zusammenfassung: Übersetzung von Bilderbüchern für Kinder

3. Fallbeispiel The Gruffalo/Der Grüffelo/el grufaló

3.1 Auswahlbegründung:

3.2 Analyse der vorliegenden Ausgaben

3.3 Übersetzungsprobleme in den vorliegenden Übersetzungen

3.3.1 Übersetzung der lyrischen Form

3.3.2 Kulturelle Spezifika - Inhaltliche Probleme

a) Essensbezeichungen

b) Tiere

3.3.3 Kulturelle Spezifika – Formale Probleme

a) Auf der Textebene: Numerus und Genus der Tiere, Anredeform

b) Auf der Bildebene: Bewegung

3.3.4 Umgang mit Konnotationen und Zweideutigkeiten

3.3.5 Namen

3.3.6 Übersetzungsprobleme aufgrund des Bilderbuchdualismus Bild – Text

3.3.7 Sprachliche Besonderheiten und Vorlesequalität

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Schwierigkeiten bei der Übersetzung von Bilderbüchern, wobei das Hauptaugenmerk auf dem komplexen Zusammenspiel von Sprache, Bild und kulturellen Faktoren liegt. Anhand des Fallbeispiels „The Gruffalo“ wird analysiert, wie Übersetzer mit den Herausforderungen von Reim, Metrum, kulturellen Spezifika und der festen Bindung an die Illustrationen umgehen und welche Strategien sie wählen, um den Text für die Zielgruppe der Kinder im Vorschulalter anzupassen.

  • Theoretische Grundlagen des Übersetzens von Kinderliteratur und Lyrik.
  • Charakterisierung des Bilderbuchs als eigenständiges, semiotisches Medium.
  • Vergleichende Analyse der deutschen und spanischen Übersetzung von „The Gruffalo“.
  • Untersuchung von Übersetzungsproblemen bei Namen, Mahlzeiten und Tiergeräuschen.
  • Analyse des Einflusses von Bilderbuchdualismus (Bild-Text-Korrelation) auf den Übersetzungsprozess.

Auszug aus dem Buch

3.3.5 Namen

Die Tiere im Buch werden nur mit ihren Gattungsnamen angesprochen (Maus, Fuchs, Eule, Schlange). Jedes der feindlichen Tiere wird dabei meist ohne Artikel genannt, vom Erzähler („…and away snake slid“(46) - „Snake took one look at the Gruffalo“(67) - analog für owl (30;75), und fox (83)) und in der wörtlichen Rede der Maus („It’s Snake“, said the mouse…“ (66) - analog für fox (82) und owl (74))). Dadurch und durch die konsequente Großschreibung werden die Gattungsbezeichnungen in die Nähe von Eigennamen gerückt. Hervor sticht der Gruffalo, konsequent vom Artikel the/a begleitet. „Gruffalo“ stellt damit die Bezeichnung einer Tier- oder besser Monsterart dar, die frei erfunden ist. „Mit dem Benennen im Namengebungsakt beginnt nach alter Auffassung die eigentliche Existenz des Menschen.“ In „The Gruffalo“ ist es die Benennung des Monsters durch die Maus, die den Träger des Namens erst ins Leben ruft.

Die Autorin spielt auf die Vorstellung der magischen Kraft des Namens an. Im Erscheinen des Gruffalo scheint die „mythisch-urtümliche Überzeugung“ auf, wie „das Rufen eines Namens gleich das Herbeirufen des Benannten bedeutet“. Die mythische Vorstellung, dass das Wissen um den Namen eines Wesens den Träger bannt, ist in „The Gruffalo“ allerdings nicht gegeben. Die Maus muss sich eine List ausdenken, um den Gruffalo wieder loszuwerden und auch die anderen Tiere, die ihn dank der vorangegangenen Erklärungen der Maus erkennen, fliehen, gerade weil sie ihn benennen können. Welche Merkmale dieses erfundenen Namens sind nun für den Übersetzer von Bedeutung und stellen ihn vor Schwierigkeiten?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Vorüberlegungen: Einführung in die historische Entwicklung von Übersetzungstheorien mit Fokus auf Lyrik und Kinderliteratur sowie Definition der zentralen Problemfelder wie kulturelle Spezifika und Sprachspiele.

2. Übersetzen eines Bilderbuches - Theorie: Untersuchung der spezifischen Charakteristika des Bilderbuchs als eigenständige semiotische Einheit und theoretische Zusammenfassung der Anforderungen an den Übersetzungsprozess für eine junge Zielgruppe.

3. Fallbeispiel The Gruffalo/Der Grüffelo/el grufaló: Praktische Analyse der Übersetzungsprobleme am konkreten Fallbeispiel, unter Berücksichtigung von Form, Inhalt, Namen und der Text-Bild-Korrelation.

Schlüsselwörter

Übersetzung, Bilderbuch, Kinderliteratur, The Gruffalo, Translation Studies, Kulturelle Spezifika, Lyrik, Vorlesequalität, Text-Bild-Korrelation, Sprachspiele, Namensübersetzung, Adaption, Adressatenbezug, Bilddualismus, Literaturübersetzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Schwierigkeiten, die bei der Übersetzung von Bilderbüchern entstehen, und untersucht diese exemplarisch an einem populären Fallbeispiel.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Übersetzungstheorie für Kinderliteratur, der Interaktion von Text und Bild sowie der Anpassung von Sprachspielen und Eigennamen an eine Zielsprache.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Übersetzer mit den komplexen Anforderungen eines Bilderbuchs umgehen und welche Kompromisse sie zwischen inhaltlicher Treue und formaler Anpassung eingehen müssen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse, die theoretische Übersetzungskonzepte mit der praktischen Untersuchung von Quell- und Zieltexten (Deutsch/Spanisch) verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit konkret untersucht?

Der Hauptteil analysiert das Bilderbuch „The Gruffalo“ hinsichtlich seiner Übersetzungsprobleme, etwa bei der Übertragung von Reimen, der Benennung von Mahlzeiten und der Darstellung von Tiergeräuschen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Translation Studies, Bilderbuch-Dualismus, kulturelle Referenzen, Adressatenbezug und Vorlesequalität.

Wie unterscheidet sich die Behandlung der Namen im Fallbeispiel?

Während der englische Name „Gruffalo“ seine Bedrohlichkeit durch dunkle Vokale erhält, führt die deutsche Eindeutschung zu „Grüffelo“ mit helleren Vokalen, was die Wirkung des Monsters klanglich und semantisch verändert.

Welche Rolle spielt die „Bildebene“ bei der Übersetzung?

Die Bildebene fungiert als einschränkender Faktor, da der Text mit den Illustrationen konform bleiben muss, was die Freiheit des Übersetzers beim Weglassen oder Hinzufügen von Informationen stark begrenzt.

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Résumé des informations

Titre
Übersetzung unmöglich?
Sous-titre
Schwierigkeiten beim Entwerfen einer Übersetzung von Bilderbüchern am Fallbeispiel „The Gruffalo“
Université
Martin Luther University  (Germanistisches Institut)
Cours
Traditore – Traddutore: Zur Theorie, Geschichte und Praxis literarischen Übersetzens
Note
1,0
Auteur
Theresia Schreiber (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
31
N° de catalogue
V145638
ISBN (ebook)
9783640564156
ISBN (Livre)
9783640564309
Langue
allemand
mots-clé
Übersetzung Literaturwissenschaft Kinderbuch Bilderbuch Gruffalo Vergleichende Literaturwissenschaft Julia Donaldson Axel Scheffler Englisch Translation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Theresia Schreiber (Auteur), 2009, Übersetzung unmöglich? , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145638
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