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Der Novellenbegriff in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter Bezugnahme auf Paul Heyse

Eine Einordnung der Novelle "L‘Arrabbiata"

Título: Der Novellenbegriff in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter Bezugnahme auf Paul Heyse

Trabajo Escrito , 2016 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Filología alemana - Géneros
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Welchen Entwicklungsstand zeigt Heyses Zugang zum Novellenbegriff in der Mitte des 19. Jahrhunderts? Insofern Heyse von einer Technik des Novellenschreibens ausgeht, verfolgt er diese selbst in seinen Werken? Die Hausarbeit verfolgt das Ziel, aufschlussreiche Erkenntnisse zu diesen Leitfragen zu generieren.

Die Novelle stellt in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine literarische Gattung dar, die sowohl für die Epoche der Romantik als auch für die Epoche des Realismus bedeutsam war. Sie wirft mitsamt ihrer Definitions- und Gattungsproblematik im Kontext des 19. Jahrhunderts einige Fragen auf. In einem gegenwärtigen Kontext wird diese als nicht zeitgemäß charakterisiert und mit weiteren durchaus negativen Konnotationen assoziiert, wodurch sich ein wissenschaftliches Desiderat herauskristallisiert, so Albrecht Weber.

Das bedeutet, dass die Novellenform nicht durch einen überzeitlichen Anspruch charakterisiert wird, sondern durch diverse Merkmale, die in einen Abgleich mit einer historischen Zeit gesetzt werden, wodurch die Novellenform als mehr oder weniger zeitgemäß eingeordnet wird. Dieser Ansatz ist besonders in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Blütezeit der Novelle innerhalb der Epoche des Realismus anschlussfähig. Die Novellen dieser Zeit präsentierten sich jedoch in solch mannigfaltiger Weise, dass eine allgemeingültige Definition nicht greifbar schien.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Novelle

2.1 Wort- und Sachgeschichte

2.2 Merkmale des novellistischen Erzählens

3 Heyses Positionierung anhand von L'Arrabbiata zu dem Novellenbegriff in der Mitte des 19. Jahrhunderts

3.1 Die fünf Leitsätze Heyses

3.2 Gattungstypologie von L'Arrabbiata und die Anwendung der Leitsätze Heyses

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Rekonstruktion des Novellenbegriffs in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit besonderem Fokus auf die theoretischen Ansätze von Paul Heyse. Ziel ist es, Heyses Novellentheorie anhand seiner fünf Leitsätze zu systematisieren und deren Anwendung sowie Validität exemplarisch an der Novelle L'Arrabbiata kritisch zu analysieren.

  • Historische Herleitung und Begriffsbestimmung der Novelle.
  • Analyse novellistischer Strukturmerkmale in der Epoche des Realismus.
  • Untersuchung der Leitsätze von Paul Heyse als Instrument zur Gattungsdefinition.
  • Kritische Anwendung der Heyseschen Theorie auf L'Arrabbiata.
  • Diskussion der Wechselwirkung zwischen technischer Gattungsvorgabe und literarischer Gestaltung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die fünf Leitsätze Heyses

Im Folgenden werden fünf Leitsätze von Heyse, welche in L'Arrabbiata Anwendung finden, vertieft und in den Kontext des Novellenbegriffs in der Mitte des 19. Jahrhunderts eingeordnet. Der erste Leitsatz von Heyse postuliert, dass jede Novelle eine eindeutig identifizierbare Silhouette, eine gewisse Kontur habe, die durch den Falken, das Alleinstellungsmerkmal, gegeben sein müsse. Heyse räumt der Leserschaft die Berechtigung ein, jederzeit nach dem Falken fragen zu können, womit der Anspruch an die Novelle verbunden ist, eine textinterne Antwort zu generieren. Dieser im späten 19. Jahrhundert kritisch betrachtete Ansatz, der als Auslegung des Decamerons betrachtet wird, ist gewinnbringend für die Erweiterung der Motivik des novellistischen Erzählens und bietet fortan anderen Novellisten eine Diskussionsgrundlage, die den Prozess der Novelle vorantreibt. Der folgende Leitsatz befasst sich mit dem Novelleninhalt, der ein besonderes Menschenschicksal in ein Dilemma versetzt, dessen Lösung eine neue Seite im Menschen hervorruft. Hierbei sei die Geschichte selbst das Primäre, wobei die Gestaltung und die Intensität des Dilemmas Auswirkungen auf den Effekt derselben haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung etabliert die Novelle als bedeutende Gattung zwischen Romantik und Realismus und benennt das wissenschaftliche Desiderat einer systematischen Gattungsbestimmung.

2 Die Novelle: Dieses Kapitel zeichnet die etymologische und literarhistorische Entwicklung des Novellenbegriffs nach und arbeitet prägende Merkmale des novellistischen Erzählens heraus.

3 Heyses Positionierung anhand von L'Arrabbiata zu dem Novellenbegriff in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Hier wird Heyses theoretisches Rüstzeug eingeführt, um seine spezifische Sicht auf die Novellentechnik im Kontext seiner Zeit zu beleuchten.

3.1 Die fünf Leitsätze Heyses: In diesem Teil werden Heyses fünf zentrale Postulate zur Novellengestaltung im Detail erörtert und kontextualisiert.

3.2 Gattungstypologie von L'Arrabbiata und die Anwendung der Leitsätze Heyses: Das Kapitel führt die praktische Analyse durch, indem es L'Arrabbiata an den zuvor definierten Leitsätzen misst und kritisch bewertet.

5 Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Untersuchung und bestätigt die Rolle von Paul Heyse als strukturgebenden Theoretiker im Bereich der realistischen Novelle.

Schlüsselwörter

Novelle, Paul Heyse, L'Arrabbiata, Realismus, Gattungstypologie, Leitsätze, Novellentheorie, Epik, Falke, Erzähltechnik, Literaturwissenschaft, Menschenschicksal, Gattungsgeschichte, Novellistik, Erzählform

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Rekonstruktion des Novellenbegriffs im 19. Jahrhundert und der Umsetzung dieser Gattungstheorie in Heyses novellistischem Werk.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Feldern zählen die Begriffsgeschichte der Novelle, die Entwicklung novellistischer Strukturmerkmale und die Analyse konkreter literaturtheoretischer Anforderungen an diese Gattung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die Leitsätze von Paul Heyse zu analysieren und deren Anwendbarkeit sowie Gültigkeit anhand der Novelle L'Arrabbiata aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine literaturhistorische Aufarbeitung der Gattungsgeschichte mit einer strukturalistischen Analyse der Anwendung von Heyses Leitsätzen auf einen spezifischen Primärtext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch historische Gattungsanalyse und eine anschließende detaillierte Fallstudie von Heyses L'Arrabbiata.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Novelle, Paul Heyse, Epochenkontext des Realismus, Gattungstypologie und die Leitsätze der Novellenkomposition.

Welche Rolle spielt der Begriff des „Falken“ in der Analyse von Heyse?

Der Falke fungiert als Alleinstellungsmerkmal und strukturelles Zentrum der Novelle, das für die Identifizierbarkeit und die innere Kohärenz des erzählten Stoffes entscheidend ist.

Zu welcher Schlussfolgerung gelangt der Autor bezüglich der Novelle L'Arrabbiata?

Der Autor schlussfolgert, dass L'Arrabbiata als mustergültige Novelle betrachtet werden kann, da sie Heyses Kriterien weitgehend erfüllt und seine spezifische gestalterische "Handschrift" deutlich macht.

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Detalles

Título
Der Novellenbegriff in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter Bezugnahme auf Paul Heyse
Subtítulo
Eine Einordnung der Novelle "L‘Arrabbiata"
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
23
No. de catálogo
V1459008
ISBN (PDF)
9783389004494
ISBN (Libro)
9783389004500
Idioma
Alemán
Etiqueta
novellenbegriff mitte jahrhunderts bezugnahme paul heyse eine einordnung novelle l‘arrabbiata
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2016, Der Novellenbegriff in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter Bezugnahme auf Paul Heyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1459008
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