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Holismus vs. Modularität. Kann das sprachliche Wissen vom Weltwissen getrennt werden?

Título: Holismus vs. Modularität. Kann das sprachliche Wissen vom Weltwissen getrennt werden?

Trabajo Escrito , 2022 , 15 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Petra Schöndorfer (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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In dieser Arbeit soll auf die verschiedenen Standpunkte des Holismus und der Modularität eingegangen werden. Dies soll besonders unter der Frage analysiert werden, ob das sprachliche Wissen von dem Weltwissen getrennt werden kann. Dazu sollen verschiedene Modelle vorgestellt und beschrieben werden.

Begonnen wird mit dem Holismus. Was diese Theorie allgemein aussagt, was dazu nötig ist, aber auch Argumente die gegen den Holismus sprechen. Danach soll die Modularität bearbeitet werden. Es werden die verschiedenen Ebenenmodelle beschrieben und danach, zum weiteren Verständnis, knapp das Konzept der Framesemantik aufgezeigt. Anschließend bezieht sich die Arbeit auf den Text "Bedeutung und Weltwissen in der Konstruktionsgrammatik. Holismus oder Modularität?" von Klaus Welke.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Holismus

3. TPA

4. Argumente gegen den Holismus

5. Modularität

5.1 Zwei-Ebenen-Semantik

5.2 Drei-Ebenen-Semantik

5.3 Mehr-Ebenen-Modell der Bedeutungsrepräsentation

6. Framesemantik

7. Holismus vs. Modularität

8. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der theoretischen Standpunkte von Holismus und Modularität innerhalb der Konstruktionsgrammatik, insbesondere in Bezug auf die Trennbarkeit von sprachlichem Wissen und Weltwissen.

  • Vergleich holistischer Kognitionstheorien mit modularen Architekturmodellen.
  • Analyse der argumentativen Stärken und Schwächen beider Konzepte.
  • Diskussion der Trennung von semantischen, konzeptuellen und kontextuellen Ebenen.
  • Erläuterung der Framesemantik als Mittel zur Modellierung von Weltwissen in der Sprache.
  • Synthese von Lösungsansätzen zur kognitiven Verarbeitung sprachlicher Bedeutung.

Auszug aus dem Buch

Holismus

Der Begriff Holismus existiert ausschließlich in der deutschen Literatur. Geprägt wurde er von Monika Schwarz, welche ihn als Gegenbegriff zur Modularität aussuchte. Der wichtigste Aspekt des Holismus ist die Einheitlichkeit. Diese sagt aus, dass in einem holistischen System keine unterschiedlichen Regelsysteme vorherrschen.

Es gibt keine eindeutige Definition von Holismus. Unterschiedliche WissenschaftlerInnen fassen die Bedeutung von holistischen Kognitionstheorien verschieden auf. Nach Schwarz ist eine Kognitionstheorie dann holistisch, wenn das gegenteilige Prinzip der Modularität nicht angewendet wird und das sprachliche Wissenssystem durch allgemeine Kognitionsprinzipien erklärt wird, „die allen mentalen Fähigkeiten gleichermaßen zugrunde liegen.“

Damit könnte man den Holismus als ganzheitliche Auffassung der Bedeutung verstehen, wobei die Semantik nicht direkt von der Pragmatik getrennt werden kann. So müsste es, in einem sprachtheoretischem holistischen Verstehen, möglich sein, das primäre Prinzip der Einheitlichkeit auf das ganze kognitive System zu beziehen. Damit wären alle höheren kognitiven Prozesse, wie beispielsweise das Merkvermögen, die Sprache oder Problemlösung unterschiedliche Manifestationen, welche jedoch alle demselben System zugrunde liegen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin legt dar, dass sie die Kontroverse zwischen Holismus und Modularität untersucht, um zu klären, ob sprachliches Wissen und Weltwissen kognitiv separierbar sind.

Holismus: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Holismus als Einheitlichkeitskonzept in der Kognitionstheorie, bei dem keine strikte Trennung mentaler Regelsysteme angenommen wird.

TPA: Hier wird die „tripartite parallel architecture“ vorgestellt, die eine funktionale Eigenständigkeit verschiedener kognitiver Systeme postuliert.

Argumente gegen den Holismus: Die Autorin führt Probleme wie die Unmöglichkeit von Meinungsverschiedenheiten und Meinungsänderungen innerhalb einer rein holistischen Sichtweise an.

Modularität: Das Kapitel definiert den semantischen Atomismus, der die Unabhängigkeit von Repräsentationen gegenüber inferentiellen Eigenschaften betont, und stellt diverse Ebenen-Modelle vor.

Framesemantik: Hier wird das Konzept der Frames als Wissenseinheiten beschrieben, die Sprachnutzern helfen, Weltwissen in die Bedeutungskonstruktion einzubinden.

Holismus vs. Modularität: Die Autorin diskutiert die Durchlässigkeit der Grenzen und die Notwendigkeit, trotz ineinander übergehender Phänomene zwischen Bedeutung und Wissen zu unterscheiden.

Schlussfolgerung: Das Fazit plädiert für eine „Mischform“, da sowohl holistische Einheitlichkeit als auch modulare Spezifität wichtige Aspekte zur Erklärung komplexer Sprachphänomene liefern.

Schlüsselwörter

Holismus, Modularität, Konstruktionsgrammatik, Semantik, Weltwissen, Kognitionstheorie, TPA, Framesemantik, Inferenzen, Bedeutungskonstitution, sprachliches Wissen, Kognitive Linguistik, Einheiten, Repräsentationen, Wissenssysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretische Debatte zwischen Holismus und Modularität in der Konstruktionsgrammatik und untersucht das Verhältnis von sprachlichem Wissen zu allgemeinem Weltwissen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Konzepte der Bedeutungskonstitution, die kognitive Architektur (TPA), die Rolle von Frames und die Diskussion über die Trennbarkeit verschiedener semantischer Ebenen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Argumente für und gegen die beiden Ansätze abzuwägen und eine begründete Einschätzung darüber abzugeben, ob eine strikte Trennung von Weltwissen und sprachlichem Wissen sinnvoll ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem theoretischen Vergleich verschiedener sprachwissenschaftlicher Modelle sowie der Anwendung dieser Modelle auf konkrete Beispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Definitionen von Holismus und Modularität, die Analyse von Ebenenmodellen, die Darstellung der Framesemantik und die Diskussion der Kontroverse anhand aktueller linguistischer Texte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Holismus, Modularität, Framesemantik, Bedeutungskonstitution und Konstruktionsgrammatik stehen im Zentrum der terminologischen Auseinandersetzung.

Welche Rolle spielt die Framesemantik in dieser Untersuchung?

Die Framesemantik fungiert als Brücke, um zu zeigen, wie enzyklopädisches Weltwissen in die Wortbedeutung integriert wird, was gegen eine rein modulare und für eine differenzierte Sichtweise spricht.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt die Autorin?

Die Autorin gelangt zur Auffassung, dass eine einfache Entscheidung für eine der beiden Theorien nicht möglich ist und befürwortet stattdessen einen integrierten „Mischansatz“.

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Detalles

Título
Holismus vs. Modularität. Kann das sprachliche Wissen vom Weltwissen getrennt werden?
Universidad
University of Vienna  (Germanistik)
Curso
Proseminar Sprachwissenschaft
Calificación
2,0
Autor
Petra Schöndorfer (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
15
No. de catálogo
V1464083
ISBN (PDF)
9783389009833
ISBN (Libro)
9783389009840
Idioma
Alemán
Etiqueta
Holismus Modularität Sprachwissenschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Petra Schöndorfer (Autor), 2022, Holismus vs. Modularität. Kann das sprachliche Wissen vom Weltwissen getrennt werden?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1464083
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