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Die globale Finanzkrise. Löste der folgende Kreditabschwung eine Deglobalisierung aus?

Título: Die globale Finanzkrise. Löste der folgende Kreditabschwung eine Deglobalisierung aus?

Trabajo de Seminario , 2018 , 47 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Constanze Krasselt (Autor)

Economía - Finanzas
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Durch den unerwarteten Ausbruch der Finanzkrise und den dadurch ausgelösten Vertrauensverlust der Banken untereinander, mussten Zentralbanken und multilaterale Institutionen den entstandenen massiven Liquiditätsengpässen mit Quantitative Easing, niedrigen Kreditzinsen oder Rettungsprogrammen für ganze Länder begegnen. Ebenso reagierten die Aufsichtsbehörden des Banken- und Finanzsektors vieler Länder mit strengeren Eigenkapitalvorschriften, Bankenabgaben sowie erhöhten Anforderungen an Kreditvergaben, was zu einem deutlichen Rückgang internationaler Kapitalflüsse, insbesondere den Krediten der Banken untereinander, führte. In dieser Arbeit soll Verständnis erreicht werden, ob der Rückgang der Kreditvergaben nach der Finanzkrise weltweit in gleichem Maße stattfand und zu einer Deglobalisierung geführt hat. Dazu soll der Fokus auf der Entwicklung der Bankennetzwerke liegen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Analysevorgehen

2.1 Datenbasis

2.2 Netzwerkkonstruktion

2.2.1 Netzwerkstrukturen

2.2.2 Netzwerkzentralitäten

3 Analyseergebnisse

3.1 Netzwerkstrukturen

3.1.1 Knoten und Kanten

3.1.2 Degree und Strength

3.2 Netzwerkzentralitäten

3.2.1 Katz-Bonacich-Zentralität

3.2.2 Hub-Zentralität

3.2.3 Authority-Zentralität

3.3 Gesamtaussage

4 Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, ob der Rückgang der weltweiten Kreditvergaben nach der globalen Finanzkrise als Ausdruck einer generellen Deglobalisierung zu interpretieren ist oder ob es sich primär um eine notwendige Korrektur überhitzter Bilanzen handelte.

  • Analyse der globalen Bankennetzwerke und deren Konzentration.
  • Konstruktion von Finanznetzwerken anhand von Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ).
  • Anwendung netzwerktheoretischer Kennzahlen wie Degree, Strength und Zentralitätsmaße.
  • Untersuchung der Rolle nationaler Aufsicht und regulatorischer Eigenkapitalvorschriften.
  • Bewertung der Entwicklung von Kreditflüssen in unterschiedlichen Ländergruppen und Peripherieregionen.

Auszug aus dem Buch

1 Einführung

„Man muss die ganze Kacke auch nicht verstehen.“1

Welch kühne Behauptung eines Investmentbankers über die undurchsichtige Konstruktion von Derivaten aus der in diesem Jahr ausgestrahlten ZDF-Serie „Bad Banks“.

Diese bringt zum 10-jährigen Jubiläum der Finanzkrise, ausgehend vom Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008, selbige wieder ins allgemeine Bewusstsein, indem sie zeigt, wie gierige Investmentbanker durch Gestaltung und Verbriefung von strukturierten Produkten die globale Finanzwelt an den Rand des Kollapses geführt haben.

Dabei hatte die Finanzkrise weit mehr als einen Auslöser. Maßgeblich jedoch waren finanzielle Exzesse wie oben, die zu Spekulationsblasen führten, weil auch die Ratingagenturen die den Papieren zugrundliegenden Strukturen falsch einschätzten,2 und die dann schlagartig platzten.3

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Ursprünge der Finanzkrise und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob der darauf folgende Rückgang internationaler Kreditströme eine Deglobalisierung darstellt.

2 Analysevorgehen: Dieses Kapitel erläutert die Datengrundlage basierend auf BIZ-Statistiken und führt netzwerktheoretische Methoden zur Modellierung der globalen Kreditbeziehungen ein.

3 Analyseergebnisse: Hier werden die strukturellen Veränderungen im globalen Bankennetzwerk visualisiert und mittels Zentralitätsmaßen untersucht, um Verschiebungen in den Kreditgeber- und Nehmerbeziehungen aufzuzeigen.

4 Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die langfristigen Implikationen sowie die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden regulatorischen Zusammenarbeit.

Schlüsselwörter

Finanzmarktprotektionismus, Deglobalisierung, Finanzkrise, Bankennetzwerk, BIZ-Statistik, Kreditvergabe, Zentralitätsmaße, Netzwerkkonstruktion, Finanzintermediäre, globale Kapitalflüsse, Kreditwürdigkeit, Regulatorik, Risikomanagement, Peripherieländer, Schattenbankensystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der globalen Finanzkrise von 2008 auf die Vernetzung internationaler Kreditmärkte und prüft, ob die beobachteten Rückgänge im Kreditgeschäft als Deglobalisierung einzustufen sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Struktur des globalen Bankennetzwerks, die Rolle großer Finanzzentren sowie die Auswirkungen regulatorischer Anforderungen auf die Kreditvergabepraxis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob der weltweite Rückgang der Kreditvergaben eine strukturelle Kehrtwende in der Globalisierung markiert oder eine notwendige Korrektur spekulativer Exzesse war.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt die Netzwerktheorie, wobei sie mit Graphen, Adjazenzmatrizen und speziellen Zentralitätsmaßen (wie der Katz-Bonacich-Zentralität) arbeitet, um Akteure und Abhängigkeiten zu quantifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der konkreten Analyse der Daten, der Visualisierung des Netzwerks in verschiedenen Krisenphasen sowie der Untersuchung der Zentralität einzelner Ländergruppen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Finanzmarktprotektionismus, Netzwerkzentralität, Kreditforderungen und BIZ-Daten, welche die empirische Basis bilden.

Warum wird das Vereinigte Königreich als Sonderfall betrachtet?

Das Vereinigte Königreich verzeichnete nach der Krise entgegen dem Trend anderer Gruppen zunächst ein Wachstum der Kreditvergabe, geriet jedoch nach dem EU-Austrittsvotum durch interne Unsicherheiten und regulatorische Herausforderungen unter Druck.

Was bedeutet "Home Bias" in diesem Kontext?

Der Begriff beschreibt die Tendenz von Banken, risikobedingt oder aufgrund regulatorischer Vorgaben ihre Auslandsaktivitäten zu reduzieren und sich verstärkt auf Geschäfte im eigenen Heimatmarkt zu konzentrieren.

Welche Rolle spielen Offshore-Zentren?

Offshore-Finanzplätze haben nach der Krise an Bedeutung gewonnen, da sie als alternative Quellen für Finanzierungen dienen, was auf eine Verlagerung von Aktivitäten außerhalb des regulären Banksektors hindeutet.

Final del extracto de 47 páginas  - subir

Detalles

Título
Die globale Finanzkrise. Löste der folgende Kreditabschwung eine Deglobalisierung aus?
Universidad
University of Hagen  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft)
Calificación
1,3
Autor
Constanze Krasselt (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
47
No. de catálogo
V1466291
ISBN (PDF)
9783389015445
ISBN (Libro)
9783389015452
Idioma
Alemán
Etiqueta
Finanzkrise Kreditabschwung Finanzmarktprotektionismus Deglobalisierung Interbankenkredite globale Kreditpositionen internationale Kapitalflüsse grenzüberschreitende Zahlungsströme Auslandsverbindlichkeiten Auslandskreditaufnahmen Financial Interconnectedness Bankennetzwerk Netzwerkanalyse Adjazenzmatrix Gradmaß in-degree out-degree Stärkemaß in-strength out-strength Netzwerkzentralität Katz-Bonacich-Zentralität Hub- Zentralität Authority-Zentralität konsolidierte Bankgeschäftsstatistik Consolidated Banking Statistics Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Bank for International Settlements
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Constanze Krasselt (Autor), 2018, Die globale Finanzkrise. Löste der folgende Kreditabschwung eine Deglobalisierung aus?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1466291
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