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Die Theorie der Gerechtigkeit - John Rawls

Titre: Die Theorie der Gerechtigkeit - John Rawls

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sabine Stary (Auteur)

Economie politique - Autres
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit wird vordergründig versucht John Rawls Kritik am Utilitarismus darzustellen, wie sie in ´Eine Theorie der Gerechtigkeit´ , einer Sozialmoral, zu finden ist. Als Einstieg dient zunächst ein Einblick in John Rawls Leben. Dem schließt sich eine Definition der ´Gerechtigkeit´ aus dem Blickwinkel der politischen Philosophie an, woran sich die Begriffklärung der Gerechtigkeit anschließen wird, wie sie in Rawls Theorie der Gerechtigkeit konzipiert ist.
Um in Kapitel IV Rawls Kritik am Utilitarismus darstellen zu können, wird nicht nur auf die historische Entwicklung und die Teilprinzipien des Utilitarismus eingegangen, sondern auch Rawls Theorie der Gerechtigkeit in ihren wichtigsten Zügen umrissen, die er als Antwort oder mehr noch, als Gegentheorie zum Utilitarismus ansieht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

I. 1 Das Leben von John Rawls

I. 2. Konzeption der Gerechtigkeit

II. John Rawls Theorie der Gerechtigkeit

III. Utilitarismus

III. 1 Historische Entwicklung des Utilitarismus

III. 2. Teilprinzipien des Utilitarismus

IV. Rawls Kritik am Utilitarismus

V. Abschließende Gedanken

VI. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit John Rawls' Auseinandersetzung mit dem Utilitarismus auseinander, wobei der Fokus auf den Gerechtigkeitsgrundsätzen liegt, die Rawls als Gegentheorie entwirft. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, warum Rawls den Utilitarismus ablehnt und welche Rolle dabei die Wahrung der Eigenständigkeit der Person gegenüber einem kollektiven Nutzenkalkül spielt.

  • Biografische Einordnung von John Rawls
  • Grundlagen der Gerechtigkeitstheorie nach Rawls
  • Historische und theoretische Fundierung des Utilitarismus
  • Analyse der zentralen Kritikpunkte von Rawls am Utilitarismus
  • Diskussion über die Stellung der Person vs. kollektives Wohl

Auszug aus dem Buch

IV. Rawls Kritik am Utilitarismus

Rawls selbst erklärt programmatisch: „Ich möchte eine Theorie der Gerechtigkeit ausarbeiten, die eine Alternative zum utilitaristischen Denken im allgemeinen und damit zu allen seinen Schattierungen ist.“ Von Höffe wird der Utilitarismus sogar zu Rawls Hauptgegner erklärt. Und von Tugendhat wird behauptet der Streit zwischen der Theorie der Gerechtigkeit und dem Utilitarismus schiene ein Streit zwischen Vettern zu sein.

Dass Rawls ursprünglich Utilitarist war wurde zuvor bereits erwähnt. Weshalb sich der Autor ´Einer Theorie der Gerechtigkeit´ jedoch nach und nach vom Utilitarismus abwandte und welche Kritik er in seinem Werk klar äußert, soll nun im Folgenden dargestellt warden.

Nach Höffe werden gegen den Utilitarismus zwei Arten von Einwänden erhoben. Zum einen sind dies immanente, gelegentlich sogar technische Bedenken. So sei es unmöglich, alle Optionen aufzulisten und sodann ihre vollen Konsequenzen auszuarbeiten und ferner seinen die Nutzenerwartungen verschiedener Personen nicht vergleichen und folglich die utilitaristisch angemessene, nutzenmaximale Handlung nicht identifizieren könne. Die zweite Art von Einwänden, die auch Rawls vordergründig beschäftigt ist, dass der Utilitarismus die Aufgabe jeder philosophischen Ethik, dem Standpunkt der Moral gerecht zu werden, verfehle und sogar der Grundforderung der Moral, der Gerechtigkeit, widerspreche.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Leben von John Rawls ein und definiert den Begriff der Gerechtigkeit als Grundlage für die nachfolgende theoretische Analyse.

II. John Rawls Theorie der Gerechtigkeit: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau der Gerechtigkeitstheorie und definiert zentrale Begriffe wie den Urzustand und den Schleier des Nichtwissens.

III. Utilitarismus: Hier werden die historische Entwicklung des Utilitarismus sowie seine wesentlichen Teilprinzipien dargestellt, um ein Verständnis für die Ausgangsbasis von Rawls Kritik zu schaffen.

IV. Rawls Kritik am Utilitarismus: Das Kapitel analysiert die Argumente von Rawls gegen den Utilitarismus, insbesondere die Problematik der kollektiven Verrechnung von Nutzen zulasten einzelner Individuen.

V. Abschließende Gedanken: Ein Resümee, das Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Theorien abwägt und den Utilitarismus als Wegbereiter für Rawls' Werk einordnet.

VI. Literatur: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

John Rawls, Gerechtigkeit, Utilitarismus, Gerechtigkeit als Fairness, Urzustand, Schleier des Nichtwissens, Politische Ethik, Sozialmoral, Individuelle Rechte, Kollektiver Nutzen, Institutionen, Moraltheorie, Gerechtigkeitsgrundsätze.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit und dem klassischen Utilitarismus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Gerechtigkeit, die Prinzipien des Utilitarismus und die philosophische Kritik von Rawls an der utilitaristischen Nutzenmaximierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung und Erläuterung der Gründe, warum Rawls den Utilitarismus als Gegentheorie ablehnt und durch sein eigenes Gerechtigkeitskonzept ersetzen möchte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse philosophischer Primär- und Sekundärtexte zur politischen Ethik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Theorie von Rawls, die Erklärung des Utilitarismus und eine detaillierte Kritik an diesem aus der Sicht von Rawls.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Gerechtigkeit, Utilitarismus, Urzustand, Schleier des Nichtwissens und die Eigenständigkeit der Person.

Welche Rolle spielt der "Schleier des Nichtwissens" bei Rawls?

Der Schleier des Nichtwissens sorgt im fiktiven Urzustand für faire Bedingungen, indem er den Handelnden das Wissen über ihren eigenen Status und ihre persönlichen Vorteile verbirgt.

Warum lehnt Rawls den Utilitarismus ab?

Rawls kritisiert, dass der Utilitarismus das Wohl des Einzelnen dem Kollektiv unterordnet und die moralische Eigenständigkeit der Individuen ignoriert.

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Résumé des informations

Titre
Die Theorie der Gerechtigkeit - John Rawls
Université
University of Regensburg
Note
1,7
Auteur
Sabine Stary (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
15
N° de catalogue
V146683
ISBN (ebook)
9783640560561
ISBN (Livre)
9783656057550
Langue
allemand
mots-clé
Theorie Gerechtigkeit John Rawls Utilitarismus Volkswirtschaft Theologie Wirtschaft Soziale Gerechtigkeit Religion Nützlichkeitsprinzip
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sabine Stary (Auteur), 2009, Die Theorie der Gerechtigkeit - John Rawls, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146683
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