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Therapeutische Intervention bei Dysphagien zerebralparetischer Kinder

Title: Therapeutische Intervention bei  Dysphagien zerebralparetischer Kinder

Seminar Paper , 2009 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniela Brachaus (Author)

German Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema des kindlichen
physiologischen und pathologischen Schluckakts und dessen möglicher, bzw. sinnvoller, therapeutischer Intervention am Beispiel der infantilen Zerebralparese (CP). Es wird ein Überblick über die Anatomie des frühkindlichen Ansatzrohres und dessen Funktionsweise während der Deglutation gegeben. Zur Verdeutlichung der anatomischen und funktionellen Unterschiede erfolgt die Vor- stellung im Vergleich zum erwachsenen Ansatzrohr und dessen Schluckakt.
Anschließend findet eine Einführung in das neurologische Krankheitsbild der CP und eine kurze Beschreibung der möglichen Dysphagieformen statt, um Besonderheiten der Pathologie darzustellen. Folgend werden zwei Therapieansätze zur Behandlung der Dysphagie bei infantiler CP überblicksartig vorgestellt und im Schlussteil verglichen und diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Anatomie und Physiologie des kindlichen Schluckakts

3. Die infantile Zerebralparese

3.1 Die Äthiologie der infantilen Zerebralparese

3.1 Die Äthiologie der infantilen Zerebralparese

4. Die orofaziale Regulationstherapie nach Rodolfo Castillo Morales

5. Die neurofunktionelle Regulation nach Beatriz Padovan

6. Gegenüberstellung der Therapieansätze und Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die physiologischen und pathologischen Aspekte des kindlichen Schluckakts und evaluiert therapeutische Interventionsmöglichkeiten bei Kindern mit infantiler Zerebralparese, mit einem besonderen Fokus auf den Vergleich zweier spezifischer Therapieansätze.

  • Anatomie und Physiologie des kindlichen Schluckakts
  • Pathophysiologie der infantilen Zerebralparese
  • Orofaziale Regulationstherapie nach Rodolfo Castillo Morales
  • Neurofunktionelle Reorganisation nach Beatriz Padovan
  • Kritische Diskussion und Vergleich der Therapiekonzepte

Auszug aus dem Buch

4. Die orofaziale Regulationstherapie nach Rodolfo Castillo Morales

Der argentinische Rehabilitationsarzt Rodolfo Castillo Morales leitet seit über 30 Jahren ein Rehabilitationszentrum für Kinder und Erwachsene in Cordoba/ Argentinien. Hier entwickelte er, basierend auf den Konzepten von Dr. Berta und Dr. Karel Bobath und R. Voijta, unter Mitarbeit eines großen interdisziplinären Teams von Ärzten, Pädagogen, Psychologen und Therapeuten die Konzepte der Neuromotorischen Entwicklungstherapie (NET) und der Orofazialen Regulationstherapie (ORT).

Die Grundlage des Konzepts besteht in der Annahme, dass das orofaziale System eng mit dem gesamten Körper verbunden ist. So wirken sich Veränderungen der Schultermuskulatur somit direkt auf die Mundmotorik aus, sowie umgekehrt. Weiterhin seien die Kopf- und Kieferkontrolle von großer Bedeutung, da diese einen wichtigen sensomotorischen Input für die Kinder darstelle. Daher sind für den Therapeuten Kenntnisse über den Aufbau und die Mechanismen der gesamten orofazialen Muskulatur, sowie des Kiefergelenks von essentieller Wichtigkeit.

Das Ziel der Therapiemethode besteht in der Wiederherstellung der physiologischen Bewegungsmuster des orofazialen Komplexes. Durch diese Vorgehensweise soll es dem Patienten ermöglicht werden, physiologische Bewegungsabläufe des orofazialen Bereichs zu erspüren und wahrzunehmen, somit zu verbessern. Zu den Behandlungstechniken zählen die manuelle Kopf- und Kieferkontrolle, welche entsprechend der vorliegenden Symptomatik variiert wird, und die sensorische Stimulation durch manuelle Techniken. Ausgehend von den Basisübungen, bei welchen eine individuelle Ausgangstellung für den jeweiligen Patienten geschaffen wird, in der gezielte Übungen durch die Veränderung des gestörten Muskeltonus durchgeführt werden können, erfolgt die Korrektur der Kopf- und Kieferstellung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über den kindlichen Schluckakt und die Dysphagie bei infantiler Zerebralparese, um anschließend zwei Therapieansätze vergleichend zu diskutieren.

2. Anatomie und Physiologie des kindlichen Schluckakts: Dieses Kapitel beschreibt die anatomischen Besonderheiten und die physiologischen Abläufe des kindlichen Schluckens im Vergleich zum Erwachsenen.

3. Die infantile Zerebralparese: Es werden Ursachen, Symptomatik und die spezifischen Schluckstörungen bei Kindern mit infantiler Zerebralparese dargelegt.

4. Die orofaziale Regulationstherapie nach Rodolfo Castillo Morales: Das Kapitel stellt die Grundlagen, Ziele und Techniken der orofazialen Regulationstherapie vor.

5. Die neurofunktionelle Regulation nach Beatriz Padovan: Hier wird der auf der ontogenetischen Entwicklung basierende Ansatz der neurofunktionellen Reorganisation erläutert.

6. Gegenüberstellung der Therapieansätze und Diskussion: Die beiden Therapiekonzepte werden hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit, theoretischen Fundierung und Eignung für zerebralparetische Kinder kritisch gegenübergestellt.

Schlüsselwörter

Dysphagie, infantile Zerebralparese, Schluckakt, orofaziale Regulationstherapie, Rodolfo Castillo Morales, neurofunktionelle Reorganisation, Beatriz Padovan, Mundmotorik, Muskeltonus, Aspiration, Therapieansatz, Sensomotorik, Rehabilitation, kindliche Entwicklung, Schluckstörungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert Schluckstörungen (Dysphagien) bei Kindern mit infantiler Zerebralparese und untersucht verschiedene therapeutische Ansätze zu deren Behandlung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst die Physiologie des Schluckakts, die Pathologie der Zerebralparese sowie die detaillierte Darstellung und kritische Analyse spezifischer logopädischer Therapiekonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den kindlichen Schluckakt zu geben und zwei spezifische Therapieansätze (Castillo Morales und Padovan) hinsichtlich ihrer Eignung für zerebralparetische Kinder zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und Literaturanalyse der genannten Therapiekonzepte sowie einer fachlichen Diskussion unter Einbeziehung klinischer Prinzipien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der kindlichen Schluckphysiologie, die Erläuterung der Zerebralparese, die detaillierte Beschreibung der Therapieansätze nach Castillo Morales und Padovan sowie deren kritische Gegenüberstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Dysphagie, Zerebralparese, orofaziale Regulationstherapie, neurofunktionelle Reorganisation, Schluckphysiologie und Mundmotorik.

Warum wird der Therapieansatz nach Padovan bei zerebralparetischen Kindern kritisch gesehen?

Kritisiert wird insbesondere der starre, vorgefertigte Ablauf ohne individuelle Anpassung sowie der Einsatz von Hilfsmitteln, die bei hypersensiblen Kindern mit Zerebralparese Reflexe und Aspiration provozieren können.

Welche Rolle spielt die Einbeziehung der Eltern bei der Therapie nach Castillo Morales?

Die Eltern werden während der Behandlung als unterstützende Personen einbezogen, wobei der Schwerpunkt auf der therapeutischen Anleitung zur Regulation der Körperspannung und Mundmotorik liegt.

Was ist der zentrale Unterschied in der Vorgehensweise der beiden Therapiekonzepte?

Während Castillo Morales stark auf individuellen Kontakt und manuelle Techniken ohne zusätzliche Materialien setzt, arbeitet der Padovan-Ansatz mit einem strikten Übungsprotokoll und diversen Materialien wie Schläuchen oder Tröten.

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Details

Title
Therapeutische Intervention bei Dysphagien zerebralparetischer Kinder
College
University of Potsdam  (Department für Linguistik)
Grade
1,3
Author
Daniela Brachaus (Author)
Publication Year
2009
Pages
14
Catalog Number
V146696
ISBN (eBook)
9783640576203
ISBN (Book)
9783640575978
Language
German
Tags
Therapeutische Intervention Dysphagien Kinder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Brachaus (Author), 2009, Therapeutische Intervention bei Dysphagien zerebralparetischer Kinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146696
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