Ich werde mich in der folgenden Hausarbeit mit dem Thema „Projektarbeit“ detailliert auseinandersetzen. Zudem behandle ich die Frage „Was ist ein gutes Medienprojekt?“. Auch möchte ich die Frage beantworten, warum PowerPoint für Präsentationen genutzt wird bzw. warum sehr viele Vorträge mittlerweile mit PowerPoint unterstützt werden. Hierbei gehe ich auf Vor- aber auch auf Nachteile ein.
Auch werde ich ein Schlusswort anfügen, dass den Verlauf der Entstehung dieser Arbeit aufzeigt.
Ich habe mich für dieses Thema entschieden, da mich „neue“ Medien sehr begeistern. Man sollte bei aller Begeisterung jedoch auch nicht die Nachteile bzw. Schwierigkeiten vergessen. Dennoch sehe ich in dem enormen Facettenreichtum der neuen Medien eine einzigartige Chance für die Schule und das spätere Leben der Schülerinnen und Schüler.
Die Umsetzung eines guten Projekts in einen effektiven Vortrag mittels Visualisierung ist ein sehr spannendes Thema. Entscheidet sich hier doch, ob das Projekt von Zuhörern, Interessenten oder Außenstehenden verstanden bzw. angenommen wird.
Gerade diese Umsetzung ist sehr schwierig. Gelingt diese Umsetzung wird etwas „Gutes“ zu etwas „sehr Gutem“.
Ich möchte jedoch gar nicht zu viel vorweg nehmen, ich denke Sie dürfen auf jeden Fall gespannt sein, was sie erwartet. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, sich Informieren und hoffentlich bei einem kleinen Wissenszuwachs.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Projektarbeit
2.1 Die Projektmethode nach Frey
2.1.1 Die Projektinitiative
2.1.2 Die Projektskizze
2.1.3 Der Projektplan
2.1.4 Die Projektdurchführung
2.1.5 Der Projektabschluss
2.1.6 Die Fixpunkte
2.1.7 Die Metainteraktion
2.2 Projektunterricht nach Herbert Gudjons
2.2.1 Erster Projektschritt
2.2.2 Zweiter Projektschritt
2.2.3 Dritter Projektschritt
2.2.4 Vierter Projektschritt
2.3 Die Projektmethode nach Peterßen
2.3.1 Die Organisation
2.3.1 Die 5 Phasen eines Projekts
2.4 Chancen und Grenzen eines Projektes
2.4.1 Nachteile des Projektlernens
2.4.2 Vorteile des Projektlernens
3. Was ist ein gutes Medienprojekt? (Sigrid Blömeke)
3.1 Lehren und Lernen im Unterricht
3.2 Medien in den unterrichtlichen Alltag integrieren
3.3 Lehren und Lernen mit neuen Medien
3.4 Funktion des eingesetzten Mediums
3.5 Zusammenfassung
4. Warum PowerPoint® benutzen?
4.1 Vorteile von PowerPoint
4.2 Nachteile von PowerPoint
5. Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Projektarbeit als pädagogische Unterrichtsmethode auseinander und untersucht in diesem Kontext die Eignung und den Mehrwert der Präsentationssoftware PowerPoint. Das zentrale Forschungsanliegen ist dabei die Beantwortung der Frage, was ein „gutes Medienprojekt“ im Sinne einer modernen, handlungs- und schülerorientierten Didaktik ausmacht.
- Theoretische Fundierung der Projektarbeit (Frey, Gudjons, Peterßen)
- Chancen und Grenzen des Projektlernens im Schulalltag
- Qualitätskriterien für den Einsatz neuer Medien im Unterricht
- Didaktische Vor- und Nachteile der Nutzung von PowerPoint bei Präsentationen
Auszug aus dem Buch
2.4.1 Nachteile des Projektlernens
Frey ist der Meinung, dass es keine aussagekräftigen empirischen Untersuchungen zum Stellenwert von Projektunterricht gibt. Er zieht deswegen Schlüsse aus inhaltlich ähnlichen Untersuchungen. In seinem Beispiel hebt er den informellen Unterricht hervor. Demnach ist projektähnlicher oder informeller Unterricht unzweckmäßig und untauglich, wenn
• durch Stoffvorgabe, Lernschrittanordnung (bzw. Algorithmen) oder vorab genau festgelegten Fertigkeitserwerb stark vorstrukturierte (und folglich intellektuell einfache) Lernprozesse ablaufen sollen,
• diese unter Zeitdruck ablaufen müssen (sodass z.B. das Leistungsprofil der Schüler auf Grund der nötigen Geschwindigkeit im Lernen einer «gauß»schen Kurve gleichkommt oder gleichkommen soll),
• die Lernleistungen kurz nach Abschluss des Lernprozesses vorhanden sein sollen bzw. gemessen werden (und nicht längere Zeit später) (Frey, 2002a, S. 177).
Außerdem beschreibt Frey einen weiteren Nachteil des Projektlernens und zwar die Evaluation der Schülerleistungen. Sie ist problematisch, da diese Form des Unterrichts nur wenige feste Strukturen aufweist. Deswegen muss z.B. ein klar strukturierter Bewertungsbogen konstruiert werden. Dadurch können durch Beobachtungen des Lehrers verschiedene Bewertungskomponenten, wie z.B. Arbeitsprozesse („Hat konzentriert und selbständig gearbeitet“), Ergebnisse („Hat inhaltlich alle Kriterien erfüllt“) oder Inhalt („Einstieg ist vorhanden“) etc. beurteilt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Der Autor stellt das Thema der Hausarbeit vor und erläutert seine persönliche Motivation, sich mit Projektarbeit und modernen Medieneinsatz zu beschäftigen.
2. Projektarbeit: Dieses Kapitel analysiert theoretische Ansätze zur Projektmethode nach Frey, Gudjons und Peterßen und diskutiert die generellen Vor- und Nachteile des Projektlernens.
3. Was ist ein gutes Medienprojekt? (Sigrid Blömeke): Es wird erörtert, wie neue Medien in konstruktivistische Lernarrangements eingebettet werden können, um echten Wissenserwerb zu fördern.
4. Warum PowerPoint® benutzen?: Der Fokus liegt auf der kritischen Würdigung von Präsentationssoftware, wobei sowohl der motivierende Nutzen als auch technische und didaktische Gefahren abgewogen werden.
5. Schlusswort: Der Autor zieht ein persönliches Resümee über die Erkenntnisse aus dem Seminar und der Modulprüfung.
Schlüsselwörter
Projektarbeit, Projektmethode, Projektunterricht, Medienpädagogik, Konstruktivismus, PowerPoint, Präsentation, Handlungsorientierung, Produktorientierung, Schülerorientierung, Lerntheorie, Schulpraxis, Visualisierung, Lehr-Lern-Prozess, Medienkompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?
Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Methode der Projektarbeit und der Integration von Präsentationsmedien, speziell PowerPoint, in diesen Prozess.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Modellen des Projektunterrichts, den Chancen und Risiken des projektorientierten Lernens sowie den Qualitätskriterien für den Einsatz neuer Medien.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Projekte sinnvoll geplant werden und wie PowerPoint-Präsentationen die Lernmotivation steigern können, ohne den pädagogischen Kern zu verwässern.
Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden genutzt?
Die Arbeit stützt sich primär auf fachdidaktische Ansätze, insbesondere den gemäßigten Konstruktivismus und die Projektmethoden bedeutender Pädagogen wie Frey, Gudjons und Peterßen.
Was behandelt der Hauptteil?
Der Hauptteil ist zweigeteilt: Zuerst werden verschiedene Phasenmodelle der Projektmethode erläutert; danach folgt eine Analyse, was Medienprojekte im Unterricht erfolgreich macht und welche Rolle PowerPoint dabei spielt.
Was charakterisiert die Arbeit?
Die Arbeit ist durch eine Verbindung von theoretischer Reflexion und dem kritischen Blick eines angehenden Lehrers auf die praktische Umsetzung im Unterricht gekennzeichnet.
Welche Rolle spielt die „Phasenabfolge“ bei Peterßen?
Für Peterßen ist die strikte Einhaltung der fünf definierten Phasen entscheidend für die Qualität eines Projekts, wobei Präsentation und Aktion als optionale Erweiterungen gesehen werden.
Wie wird die Qualität eines Medienprojekts bewertet?
Laut Sigrid Blömeke darf die Integration neuer Medien nicht Selbstzweck sein; ausschlaggebend ist vielmehr die Unterstützung von problemlösendem, selbstgesteuertem und kooperativem Lernen.
Was sind die Hauptrisiken von PowerPoint im Unterricht?
Zu den Risiken zählen überladene, unruhige Folien, die vom eigentlichen Inhalt ablenken, sowie eine mögliche Reduzierung des Vortrags auf eine rein technische Demonstration.
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- Benjamin Dorner (Author), 2007, Projektpräsentationen im Schulunterricht. Die Arbeit mit PowerPoint, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146834