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Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Title: Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Term Paper , 2010 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Alexander Walter (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Unter dem Begriff Motivation (von lat. motus, „Bewegung“) wird die „Summe der Beweggründe, die jmds. Entscheidung, Handlung beeinflussen“ (Wermke 2005: 681) verstanden. „Motivation entsteht aus der Interaktion von Person und Situation. Spezifische überdauernde Persönlichkeitsmerkmale die Motive werden durch die Wahrnehmung bestimmter Situationsbedingungen, die man als Anreize bezeichnet, aktiviert und damit zur Motivation“ (Rosenstiel 1975: 226).
Sie ist somit ein Zustand, der das Verhalten (in unserem Fall von Menschen) in eine bestimmte Richtung lenkt, um gewisse Ziele zu erreichen.

Wichtig für die spätere Beschreibung einzelner Motivationsmodelle ist das Verständnis dafür, dass die Motivation vom Bedürfniszustand eines Organismus abhängt und, wie oben bereits erwähnt, in Verbindung mit entsprechenden inneren (intraorganismischen) oder äußeren Reizen steht. Äußere Reize können soziale (interorganismische; beim Menschen: interpersonelle) Signale, aber auch Merkmale unbelebter Objekte sein (vgl. Wikipedia „Motivation“ 2009).

Nach Beschreibung der Motivationstheorie, wird diese an einem Praxisbeispiel weiter erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Definition und Abgrenzung

1.1 Motivation

1.2 Organisationspsychologische Betrachtungsweise

2 Motivationsmodelle

2.1 Bedürfnishierarchie-Theorie nach Abraham H. Maslow

2.1.1 Beschreibung der Bedürfnishierarchie

2.1.2 Fazit

2.2 E.R.G.-Theorie nach Clayton P. Alderfer

2.2.1 Einteilung in Bedürfnisklassen

2.2.2 Vier Prinzipien und sieben Hauptaussagen

2.2.3 Fazit

2.3 Theorien X und Y von Douglas McGregor

2.3.1 Theorie X

2.3.2 Theorie Y

2.3.3 Fazit

2.4 Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg

2.4.1 Grundlagen der Theorie

2.4.2 Wirkzusammenhänge

2.4.3 Fazit

3 Praxisbeispiel

3.1 Situationsbeschreibung

3.2 Zusammenfassung der Ausgangssituation

3.3 Situationsanalyse unter Berücksichtigung der Motivationstheorien

3.4 Empfehlungen zur Verbesserung

3.4.1 Situationsbezogene Empfehlungen als Sofortmaßnahmen

3.4.2 Allgemeine mittelfristige Handlungsempfehlungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Übergang von theoretischen Motivationskonzepten zur praktischen Anwendung in Organisationen. Das primäre Ziel ist es, mittels eines konkreten Praxisbeispiels aufzuzeigen, wie Motivationsdefizite entstehen und welche gezielten Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und -leistung beitragen können.

  • Analyse klassischer Motivationstheorien (Maslow, Alderfer, McGregor, Herzberg).
  • Untersuchung eines realen Fallbeispiels zur Motivationsdynamik am Arbeitsplatz.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur kurzfristigen Krisenbewältigung.
  • Entwicklung mittelfristiger Strategien für ein effektives Personalmanagement.
  • Verknüpfung von Bedürfnisbefriedigung mit organisationaler Leistungsbereitschaft.

Auszug aus dem Buch

3.1 Situationsbeschreibung

Beschrieben wird die Arbeitssituation von Frau Netter. Die Situation ist real, jedoch wurden sämtliche Namen geändert.

Frau Netter begann ihre Ausbildung bei Firma Farben Müller als Industriekauffrau. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage, musste die Firma Farben Müller jedoch kurz nach dem ersten Ausbildungsjahr von Frau Netter Insolvenz anmelden. Kurz darauf bekam sie von der Firma Kenma AG, ein großer internationaler Mischkonzern, der seine deutsche Hauptniederlassung in Wohnortnähe von Frau Netter unterhielt, das Angebot, die Ausbildung dort fortzusetzen. Dies nahm Frau Netter dankbar an.

Die verbleibenden eineinhalb Ausbildungsjahre verliefen für Frau Netter reibungslos. Die gewonnen Einblicke in die Arbeitsplätze verschiedenster Abteilungen eines Großkonzerns motivierten Frau Netter zunehmend, da Firma Kenma AG eine flexible Arbeitszeitgestaltung zuließ, gute Sozialleistungen und Übernahmemöglichkeiten bot.

Nach Abschluss der Ausbildung im Jahr 2005 erhielt sie das erhoffte Übernahmeangebot mit einem Entgelt von 1.600,00 €, was der Standardsatz für übernommene Auszubildende war.

Frau Netter trat den unbefristeten Arbeitsplatz zunächst mit hoher Motivation an, da er ihr eine hohe Herausforderung und Abwechslung bot.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Definition und Abgrenzung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Motivation aus allgemeinpsychologischer und organisationspsychologischer Sicht.

2 Motivationsmodelle: Hier werden zentrale Theorien wie die Bedürfnishierarchie von Maslow, die E.R.G.-Theorie, McGregors X/Y-Theorien und Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie vorgestellt.

3 Praxisbeispiel: Der Autor analysiert anhand eines realen Fallbeispiels die Motivationsprobleme einer Mitarbeiterin und leitet daraus konkrete Sofortmaßnahmen sowie mittelfristige Empfehlungen ab.

Schlüsselwörter

Motivation, Motivationsmodelle, Abraham H. Maslow, Clayton P. Alderfer, Douglas McGregor, Frederick Herzberg, Arbeitszufriedenheit, Bedürfnispyramide, E.R.G.-Theorie, Hygienefaktoren, Motivatoren, Personalmanagement, Change Management, Mitarbeiterführung, Arbeitsumfeld.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet den Transfer von wissenschaftlichen Motivationstheorien in die betriebliche Praxis und zeigt auf, wie diese Modelle zur Problemlösung in Organisationen dienen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der theoretischen Fundierung durch klassische Motivationsmodelle liegt der Fokus auf der Analyse eines Praxisbeispiels und der Ableitung konkreter Verbesserungsvorschläge für das Personalmanagement.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie sich die theoretischen Konzepte der Motivation auf eine konkrete, belastete Arbeitssituation anwenden lassen, um die Motivation einer Mitarbeiterin wieder zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und einer deduktiven Situationsanalyse des Praxisbeispiels auf Basis der vorgestellten Theorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in bekannte Motivationsmodelle und eine anschließende detaillierte Fallstudie einer Industriekauffrau, deren Motivation im Verlauf ihrer Tätigkeit durch Umstrukturierungen und Führungsentscheidungen sank.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Bedürfnisbefriedigung, Arbeitszufriedenheit, extrinsische und intrinsische Faktoren sowie Führungsmentalität nach Theorie X und Y.

Wie bewertet der Autor die Situation von Frau Netter?

Die Situation wird als eine Kombination aus mangelnder Honorierung von Weiterbildungen, fehlender Wertschätzung durch Vorgesetzte und strukturellen Veränderungen bewertet, die zu einer demotivierten Arbeitshaltung führten.

Welche Empfehlung gibt der Autor für interne Bewerbungen?

Der Autor empfiehlt, den aktuellen Vorgesetzten erst zu informieren, wenn ein interner Wechsel bereits feststeht, um das Vertrauensverhältnis und die soziale Basis nicht unnötig zu gefährden.

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Details

Title
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
Modul: Betriebssoziologie und -psychologie
Grade
1,3
Author
Alexander Walter (Author)
Publication Year
2010
Pages
23
Catalog Number
V147220
ISBN (eBook)
9783640568178
ISBN (Book)
9783640568215
Language
German
Tags
Motivation Motivationstheorie Motivationspraxis Maslow ERG Bedürfnishirarchie Bedürfnispyramide XY X-Y Theorie Herzberg Bedürfnisse Psychologie Arbeitsmotivation Betrieb Unternehmen Herzbergsche Zwei-Faktoren 2-Faktoren HFH Hamburger Fern-Hochschule Hamburger-Fern-Hochschule Befriedigung BSP Betriebssoziologie Betriebspsychologie Betriebssoziologie und Psychologie E-R-G Alderfer Clayton P. Alderfer Douglas McGregor McGregor Frederik Herzberg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Walter (Author), 2010, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147220
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