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Der Einfluss von Kognition auf Lerntheorien. Wie kann das Lernen am Modell im Bereich der Gesundheitsprävention angewendet werden und welchen Einfluss haben hier die sozialen Medien?

Titre: Der Einfluss von Kognition auf Lerntheorien. Wie kann das Lernen am Modell im Bereich der Gesundheitsprävention angewendet werden und welchen Einfluss haben hier die sozialen Medien?

Dossier / Travail , 2021 , 26 Pages , Note: Alternative B

Autor:in: Anonym (Auteur)

Psychologie - Intelligence et Psychologie de l'apprentissage
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Das Ziel dieser Arbeit ist es zu verdeutlichen, dass die Kognition einen großen Einfluss auf die Lerntheorien hat, wie das Lernen am Modell im Bereich der Gesundheitsprävention angewendet werden kann und welchen Einfluss hier die sozialen Medien spielen.

Im Laufe der letzten Jahre stieg die Zahl der übergewichtigen Menschen an. Nicht nur Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder leiden bereits in jungen Jahren unter teils starkem Übergewicht, aber woher kommt das? Sind sich Eltern bewusst, wie viel das Kind von Ihnen ´lernt´?

Bereits im frühen Kindesalter wird ein erwartetes Verhalten durch die Eltern mit Essen belohnt. Sei es der Gang aufs "Töpfchen", das Stillhalten bei einer Impfung oder eine Belohnung für das Aufräumen der Bauklötze. Hier lernt das Kind durch operante Konditionierung Essen mit einem "guten Gefühl" zu assoziieren. Die eigene Belohnung eines Elternteils nach vollbrachter Arbeit mit einem Stück Kuchen kann ebenso Einfluss auf das Kind unter Betrachtung des Modelllernens haben.

In beiden Fällen wird das Kind durch einen Lernprozess beeinflusst. In der Psychologie wird der Begriff des Lernens mit Verhalten und Verhaltensänderung beschrieben und nicht wie im alltäglichen Gebrauch mit dem Erlernen von neuen Fähigkeiten oder wissen. Gingen Behavioristen in Ihren Theorien zum Lernen noch davon aus, dass die Kognition keine Rolle beim Lernprozess spielt, so wurde dies in späteren Studien von Psychologen widerlegt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Was versteht man unter Lernen

2.2 Lernmethoden

2.2.1 Habituation

2.2.2 Einfluss Kognition auf Habituation

2.3 Konditionierung

2.3.1 Klassische Konditionierung

2.3.2 Operante Konditionierung

2.3.3 Einfluss der Kognition auf die klassische und operante Konditionierung

2.4 Kognitive Lerntheorien

2.4.1 Modelllernen

2.5 Zusammenfassung

3. Modelllernen in der Praxis

3.1 Modelllernen in der Gesundheitsprävention

3.2 Risiken und Chancen sozialer Medien in der Gesundheitsprävention

4. Diskussion

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss kognitiver Prozesse auf verschiedene Lerntheorien und analysiert, wie insbesondere das Lernen am Modell in der Gesundheitsprävention, unter Berücksichtigung der Rolle sozialer Medien, zur Förderung eines gesunden Lebensstils eingesetzt werden kann.

  • Grundlagen der psychologischen Lernbegriffe und Lernprozesse
  • Vergleich von Konditionierungstheorien und kognitiven Lernansätzen
  • Bedeutung des Modelllernens für die Prävention von Übergewicht bei Kindern
  • Analyse der Chancen und Risiken durch sozialen Medien und digitale Gesundheitskommunikation

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Modelllernen

Modelllernen auch als lernen am Modell bekannt, bezeichnet das Lernen durch Beobachtung und Imitation anderer (Hoyer & Knappe, 2020).

Im letzten Kapitel wurden die klassische und die operante Konditionierung beschrieben. Jedoch gibt es Lernvorgänge, die weder durch die klassische noch durch die operante Kognition vollständig erklärt werden können. Nimmt man das Beispiel eines Kindes, das lernt, sich die Schnürsenkel zu binden oder ein Brot zu schmieren. Hier lernt das Kind durch Beobachtung und das Nachahmen der Eltern, Geschwister oder Freunde. Jedoch kann durch Beobachtung und Nachahmung auch negatives Verhalten wie fluchen oder ärgern gezeigt werden. Laut Bandura (1977) kann der Mensch besonders gut durch Nachahmung lernen. Der kanadische Psychologe Albert Bandura beschrieb den kognitiven Lernprozess, der abläuft, wenn ein Individuum eine neue Verhaltensweise durch Beobachtung erlernt. Hier wird der Lernende als Beobachter und der Beobachtete als „Modell“ bezeichnet. Das Lernen am Modell wird mit den vier Phasen Aufmerksamkeit, Behalten, Reproduktion und Motivation erklärt. In der ersten Phase des Modelllernens muss der Beobachter seine Aufmerksamkeit dem Modell schenken. Damit ein Mensch als Modell angenommen wird, muss dieser eine bestimmte Eigenschaft haben, damit es in den Augen des Beobachters als Vorbild gesehen wird. Die emotionale Beziehung zwischen Beobachter und Modell spielt genauso eine wichtige Rolle wie der soziale Status des Modells. Denn je intensiver die Beziehung und je höher der soziale Status des Modells, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten nachgeahmt wird. Um das beobachtete Verhalten bei Bedarf schnell und problemlos abrufen zu können, wird in der zweiten Phase, der Phase des Behaltens die gelernten Informationen in leicht zu erinnernde Schemata umgeformt, klassifiziert und organisiert. Durch die ersten zwei Phasen wurden die Voraussetzungen für die Ausführung der dritten Phase, der motorischen Reproduktionsphase gegeben. Die vorausgegangenen Erwartungen des Beobachters spielen eine große Rolle bei der Ausführung der Nachahmung. Da die Erwartungen variieren können, kann der Beobachter durchaus verschiedenen Verhaltensweisen als geeignet ansehen. Die vierte Phase zeigt die Motivation des Beobachters, das Verhalten eines Modells nachzuahmen. Erscheint dem Beobachter das Modell als besonders erfolgreich mit seinem Verhalten, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten nachgeahmt wird, größer. Wird das Verhalten eines Modells direkt belohnt, so wird dieses Verhalten deutlich häufiger nachgeahmt (Hoyer & Knappe, 2020).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des steigenden Übergewichts bei Kindern ein, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert den strukturellen Aufbau.

2. Was versteht man unter Lernen: Hier werden psychologische Definitionen des Lernens erörtert und die unterschiedlichen Theorien wie Habituation, Konditionierung und kognitive Lerntheorien detailliert gegenübergestellt.

3. Modelllernen in der Praxis: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf reale Anwendungsfelder der Gesundheitsprävention und analysiert die Rolle sozialer Medien.

4. Diskussion: Hier wird kritisch hinterfragt, wie effektiv digitale Präventionsangebote sind und welche Rolle das Internet bezüglich der Gesundheitskompetenz spielt.

5. Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die Bedeutung des Modelllernens im digitalen Zeitalter zusammen und betont die Notwendigkeit gesteigerter Gesundheitskompetenz.

Schlüsselwörter

Lernen, Kognition, Modelllernen, Gesundheitsprävention, Klassische Konditionierung, Operante Konditionierung, Soziale Medien, Gesundheitskompetenz, Übergewicht, Verhalten, Imitation, Verstärkung, Prävention, Digitalisierung, Erziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Analyse von Lernprozessen und deren essenzieller Rolle bei der gesundheitlichen Prävention, insbesondere im Kontext von Kindern und dem Einfluss sozialer Medien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind klassische und operante Konditionierung, kognitive Lerntheorien – speziell das Modelllernen nach Bandura –, sowie deren praxisnahe Anwendung in der Gesundheitsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu verdeutlichen, dass kognitive Prozesse einen fundamentalen Einfluss auf Lerntheorien haben und wie das Lernen am Modell gezielt eingesetzt werden kann, um gesundheitsschädlichem Verhalten bei Kindern entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Zusammenführung empirischer Erkenntnisse und Studien zu psychologischen Lernmethoden und Präventionsansätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der verschiedenen Lerntheorien und deren Übertragung in die Praxis, wobei insbesondere das Modelllernen sowie die Chancen und Risiken sozialer Medien beleuchtet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Modelllernen, Gesundheitsprävention, Kognition, Konditionierung, soziale Medien und Gesundheitskompetenz.

Wie spielt das soziale Umfeld eines Kindes bei der Gewichtsentwicklung eine Rolle?

Die Eltern dienen als primäre Vorbilder; durch das Modelllernen übernehmen Kinder unbewusst die Ess- und Bewegungsgewohnheiten ihrer Bezugspersonen, was maßgeblich zur Entwicklung ihres Körpergewichts beiträgt.

Warum ist eine kritische Medienkompetenz in der Gesundheitsprävention wichtig?

Aufgrund der Fülle an online verfügbaren Gesundheitsinformationen und der Beeinflussung durch Werbestrategien ist eine hohe Gesundheitskompetenz notwendig, um unseriöse Inhalte zu filtern und Fehlinterpretationen zu vermeiden.

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Résumé des informations

Titre
Der Einfluss von Kognition auf Lerntheorien. Wie kann das Lernen am Modell im Bereich der Gesundheitsprävention angewendet werden und welchen Einfluss haben hier die sozialen Medien?
Université
SRH - Mobile University  (Prävention und Gesundheitspsychologie B.A.)
Note
Alternative B
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
26
N° de catalogue
V1474345
ISBN (PDF)
9783389032930
ISBN (Livre)
9783389032947
Langue
allemand
mots-clé
einfluss kognition lerntheorien lernen modell bereich gesundheitsprävention medien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2021, Der Einfluss von Kognition auf Lerntheorien. Wie kann das Lernen am Modell im Bereich der Gesundheitsprävention angewendet werden und welchen Einfluss haben hier die sozialen Medien?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1474345
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Extrait de  26  pages
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