Die vorliegende Abhandlung betrachtet die Einsatzmöglichkeiten von
Vorgehensmodellen zur Anforderungsgewinnung sowie den Abgleich von Anforderungen mit möglichen Commercial-Off-The-Shelf (COTS) Softwarepaketen. Im Fokus steht das von Carvallo, Franch und Quer (2008) entwickelte Requirements Engineering for COTS-based Software Systems (RECSS) Modell.
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Einsatzpotentiale und Grenzen in der Praxis
- 3 Beurteilung und Empfehlung zur Erweiterung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Abhandlung analysiert die Einsatzmöglichkeiten von Vorgehensmodellen zur Anforderungsgewinnung und die Abgleichung dieser Anforderungen mit möglichen Commercial-Off-The-Shelf (COTS) Softwarepaketen. Im Fokus steht das Requirements Engineering for COTS-based Software Systems (RECSS) Modell von Carvallo, Franch und Quer (2008).
- Bewertung der Anwendbarkeit des RECSS-Modells in verschiedenen organisatorischen Umgebungen
- Analyse der Eignung des RECSS-Modells im Kontext aktueller Entwicklungen der IT-Branche, insbesondere im Hinblick auf Cloud Computing und SaaS
- Untersuchung der Grenzen des RECSS-Modells in Bezug auf die Betrachtung von Plattformstrategien und die Komplexität der modernen Softwarelandschaft
- Entwicklung von Empfehlungen zur Verbesserung der Anwendbarkeit des RECSS-Modells
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung
Die Einleitung stellt das RECSS-Modell vor und beleuchtet dessen Anspruch, ein generalisiertes Modell zu sein, das die Auswahl von COTS-Systemen durch die Berücksichtigung von Interdependenzen und Restriktionen innerhalb der Softwarelandschaft verbessert. Es werden die Herausforderungen des Modells im Kontext von Unternehmen unterschiedlicher Größe und die Auswirkungen von neuen IT-Entwicklungen wie SaaS und Cloud Computing auf die Anwendbarkeit des RECSS-Modells diskutiert.
2 Einsatzpotentiale und Grenzen in der Praxis
Dieses Kapitel beschreibt die vier Schritte des RECSS-Vorgehensmodells. Es wird die Bedeutung des Environmental Pattern Repository und die Verknüpfung von Anforderungen mit den Qualitätskriterien der ISO/IEC 9126-1 erläutert. Die Kapitel beschreibt die Herausforderungen des RECSS-Modells in Bezug auf die Komplexität der Plattformstrategie und die Anwendbarkeit in Unternehmen unterschiedlicher Größe.
Schlüsselwörter
Requirements Engineering, COTS-Software, RECSS-Modell, Plattformstrategie, Cloud Computing, SaaS, ISO/IEC 9126-1, Softwareauswahl, Anforderungsgewinnung, Agilität, Unternehmensumgebung
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet die Abkürzung RECSS?
RECSS steht für „Requirements Engineering for COTS-based Software Systems“ und ist ein Vorgehensmodell zur Auswahl von Standardsoftware.
Was ist das Ziel des RECSS-Modells?
Das Modell soll Unternehmen dabei helfen, die passende COTS-Software (Commercial-Off-The-Shelf) zu finden, indem Anforderungen systematisch mit Marktangeboten abgeglichen werden.
Welche Rolle spielt die Norm ISO/IEC 9126-1 in diesem Modell?
Das RECSS-Modell verknüpft funktionale und nicht-funktionale Anforderungen mit den Qualitätskriterien dieser internationalen Norm, um eine objektive Bewertung zu ermöglichen.
Was sind die Grenzen des RECSS-Modells in der modernen IT?
Grenzen liegen in der zunehmenden Komplexität durch Cloud Computing, SaaS und Plattformstrategien, die im ursprünglichen Modell nur bedingt berücksichtigt werden.
Was ist das „Environmental Pattern Repository“?
Es ist eine Komponente des Modells, die dazu dient, Interdependenzen und Restriktionen innerhalb der bestehenden Softwarelandschaft eines Unternehmens zu dokumentieren.
Für welche Unternehmen ist RECSS geeignet?
Die Arbeit analysiert die Anwendbarkeit für Unternehmen unterschiedlicher Größe und gibt Empfehlungen zur Erweiterung für agile Umgebungen.
- Quote paper
- Martin Semmann (Author), 2010, RECSS als ganzheitliches Vorgehensmodell zur Softwareauswahl, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147723