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Intermediale Verwendung der Medien Buch und Schrift im Spielfilm in Peter Greenaways "Prospero's Books" und Peter Jacksons "Der Herr der Ringe"

Titre: Intermediale Verwendung der Medien Buch und Schrift im Spielfilm in Peter Greenaways "Prospero's Books" und Peter Jacksons "Der Herr der Ringe"

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 18 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Magistra Artium Frauke Itzerott (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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In der vorliegenden Arbeit möchte ich anhand der Filmbeispiele „Prosperos Books“ von Peter Greenaway und „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ von Peter Jackson herausstellen auf welche Art und Weise das Medium Buch und Schrift im Allgemeinen in das Medium Spielfilm integriert werden kann. Ein anschließender Vergleich der beiden Filmbeispiele soll dann die unterschiedlichen Möglichkeiten der Verwendung des Stilmittels Intermedialität aufzeigen und deren Wirkungen auf den Rezipienten untersuchen.
Ich werde die Intermedialität der Spielfilme anhand einzelner heraus gegriffener Szenen untersuchen, wobei es dabei nicht um Vollständigkeit, sondern um die Deutlichkeit, mit der die intermediale Einschreibung praktiziert wurde, in der jeweiligen Szene gehen soll.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prosperos Books

2.1. Das Medium Schrift

2.2. Das Medium Buch

2.3. Rahmung

3. Der Herr der Ringe – Die Gefährten

3.1.Das Medium Schrift

3.2. Das Medium Buch

4. Der Vergleich

5. Resumée

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht, auf welche Weise die Medien Buch und Schrift in die Spielfilme „Prosperos Books“ von Peter Greenaway und „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ von Peter Jackson integriert werden und welche intermedialen Wirkungen daraus für den Rezipienten resultieren.

  • Analyse der intermedialen Einschreibung von Schrift und Buch im Film
  • Vergleich der unterschiedlichen methodischen Ansätze von Greenaway und Jackson
  • Untersuchung der Wirkungen von Rahmungsstrategien und Textvisualisierung
  • Untersuchung der Bedeutung von Magie und intertextuellen Bezügen
  • Vergleich der Funktionen von Schreibvorgängen und Motivik

Auszug aus dem Buch

2.1. Das Medium Schrift

Das Medium Schrift allein, losgelöst vom Medium Buch an sich, tritt im Film „Prosperos Books“ von Peter Greenaway gehäuft auf. Im folgenden werde ich die einzelnen relevanten Szenen betrachten.

Gleich zu Beginn des Films fällt das Wort „boatswain“, bzw. „Bootsmann“ in der deutschen Übersetzung, besonders auf. Es ist sowohl graphisch zu sehen, in Schreibschrift geschrieben, als auch durch Prospero ausgesprochen. Außerdem spricht er auch noch mit zahlreichen verschiedenen Stimmen dieses Wort immer wieder aus. Durch die Wiederholung wird noch mal besonders auf das Wort hingewiesen. Der Rezipient kann seine Aufmerksamkeit nicht davon abwenden. Gleichzeitig wird dem Rezipienten auch noch der Schreibvorgang selbst offenbart, indem er Prospero das Wort auch schreiben sieht und das kratzende Schreibgeräusch, das eine Feder auf Papier erzeugt, deutlich zu hören ist. Wichtig ist hier auch besonders die intertextuelle Ebene. Das Wort „boatswain“ ist zugleich das erste Wort, das in Shakespeares Drama „The Tempest“, dessen Adaption Greenaways schließlich „Prosperos Books“ ist, gesprochen wird. Hier geschiet also eine intermediale Verschränkung von gesprochenem Wort, geschriebenem Wort, des Schreibvorgangs selbst und der intertextuellen Ebene.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Zielsetzung, die filmischen Beispiele und die methodische Herangehensweise zur Untersuchung von Intermedialität zu erläutern.

2. Prosperos Books: Detaillierte Betrachtung, wie Schrift, das Medium Buch und die spezifische Rahmungstechnik in Greenaways Film zur intermedialen Gestaltung beitragen.

3. Der Herr der Ringe – Die Gefährten: Analyse der Rolle von Schrift und Buch in Jacksons Film, insbesondere im Hinblick auf Orientierung, Magie und die Verknüpfung zur Romanvorlage.

4. Der Vergleich: Gegenüberstellung der beiden Filme hinsichtlich ihrer unterschiedlichen künstlerischen Verwendung von Intermedialität und Intertextualität.

5. Resumée: Zusammenfassende Reflexion über die Ergebnisse, wonach unterschiedliche Filme auf ähnliche Motive zurückgreifen können, um verschiedenste Funktionen für den Rezipienten zu erfüllen.

Schlüsselwörter

Intermedialität, Intertextualität, Buch, Schrift, Film, Prosperos Books, Der Herr der Ringe, Rahmung, Paintbox, Schreibvorgang, Magie, Literaturadaption, Medienintegration, Filmanalyse, visuelle Narration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung der Medien Buch und Schrift innerhalb des Mediums Spielfilm.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Intermedialität, Intertextualität zur literarischen Vorlage sowie die filmische Visualisierung von Schreibvorgängen und Buchmedien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Regisseure diese Medien einsetzen, um verschiedene Wirkungen beim Rezipienten zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der vergleichenden Filmanalyse anhand exemplarischer, herausgegriffener Szenen aus den beiden Werken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifisch die Verwendung von Schrift, Buch und Rahmung in „Prosperos Books“ und „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie Intermedialität, Rahmung, visuelle Einschreibung und intertextueller Bezug definieren den wissenschaftlichen Rahmen.

Wie unterscheidet sich die Rahmung bei Greenaway von Jacksons Ansatz?

Greenaway nutzt explizite technische Verfahren wie die „paintbox“, um Rahmungen als dominantes Stilmittel einzusetzen, während Jacksons Ansatz verhaltener und für den Zuschauer unmerklicher erfolgt.

Welche Rolle spielt die Magie in Verbindung mit der Schrift?

In beiden Filmen ist die Schrift eng mit dem Begriff der Magie verknüpft; das geschriebene oder gesprochene Wort dient als Mittel zur Machtausübung oder Beschwörung.

Warum spielt das Motiv der „fliegenden Buchseiten“ eine so unterschiedliche Rolle?

Während die fliegenden Seiten bei Greenaway das Medium Buch präsentieren und auf das Ende hindeuten, dienen sie bei Jackson in Bilbos Schreibstube primär der Atmosphäre und Spannungssteigerung.

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Résumé des informations

Titre
Intermediale Verwendung der Medien Buch und Schrift im Spielfilm in Peter Greenaways "Prospero's Books" und Peter Jacksons "Der Herr der Ringe"
Université
Justus-Liebig-University Giessen  (Germanistik)
Cours
Bild, Schrift und Buch im Spielfilm
Note
1,3
Auteur
Magistra Artium Frauke Itzerott (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
18
N° de catalogue
V147781
ISBN (ebook)
9783640577774
ISBN (Livre)
9783640577910
Langue
allemand
mots-clé
Intermedialität Peter Greenaway Medien im Vergleich
Sécurité des produits
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Citation du texte
Magistra Artium Frauke Itzerott (Auteur), 2007, Intermediale Verwendung der Medien Buch und Schrift im Spielfilm in Peter Greenaways "Prospero's Books" und Peter Jacksons "Der Herr der Ringe", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147781
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