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Rückenschulen - Back Schools

Begleitbericht zu einer interdisziplinären Gruppentherapie an chronischen Rückenschmerzpatienten mit einer deskriptiven Metaanalyse von 29 Rückenschulen

Titre: Rückenschulen - Back Schools

Mémoire (de fin d'études) , 2004 , 147 Pages , Note: 1,1

Autor:in: Mag. Arno Krause (Auteur)

Psychologie - Psychologie Clinique, Psychopathologie, Prévention
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Résumé Extrait Résumé des informations

In industrialized countries chronic pain, especially chronic back pain, has become a frequent prob-lem with high rates of morbidity which in turn has various medical and social-econiomcal effects. Intensive research during the last decades has brought a shift from a somatic determined accep-tance of disease and disorders to a more psychological perspective. Therefore research in chronic low back pain can be regarded as a challenge not only for medical but for diverse scientifc disciplines. A widely used form of intervention is the back school, which is practised successfully for more than 20 years in Western Europe and North America. At the Innsbruck University State Hospital a back school program (interdisciplinary group therapy IGT) was started with 42 chronic low back pain patients aged between 27 and 70 years; the study is still in progress. A descriptive metaanaly-sis (narrative review) of 29 back schools which are based on the Swedish back school is used as a comparison to the Innsbruck version of a psychological pain therapy.

Zusammenfassung
Chronischer Schmerz - darunter besonders der chronische Rückenschmerz - gehört zu jenen Störungen, die in den industrialisierten Ländern eine der höchsten Morbiditätsraten aufweisen. Die intensive Forschung der letzten Jahrzehnte brachte eine Abkehr von somatisch orientierten Ätiologiemodellen; vielmehr ist bei benignen chronischen Rückenschmerzen (chronic low back pain CLBP) von einer multifaktoriellen Genese (somatische, psychische und soziale Faktoren) auszugehen. Chronischer Rückenschmerz und seine Therapie stellen daher eine bedeutende interdisziplinäre Herausforderung dar. In einem derzeit laufenden, an der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie gemeinsam mit der Univ.-Klinik für Orthopädie in Innsbruck durchgeführten Rückenschulprogramm werden die Auswirkungen einer interdisziplinären Gruppentherapie (IGT) an 42 chronischen Rückenschmerzpatienten (Alter zwischen 27 und 70 Jahren) untersucht. Mit Hilfe einer deskriptiven Metaanalyse von 29 Rückenschulen, die auf dem Konzept der Swedish Back School beruhen bzw darauf aufbauen, wird eine Standortbestimmung der Innsbrucker Version dieser Methode der Schmerztherapie im Lichte der Vielzahl anderer bereits durchgeführter Rückenschulen versucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

2 SCHMERZ - THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 Zur Entstehung von Schmerz

2.2 Schmerzqualitäten - Akuter und Chronischer Schmerz

2.3 Schmerzkomponenten

2.4 Die Gate-Control-Theorie

2.5 Wechselwirkungen chronischer Schmerzen mit Verhaltens- und Erlebensdimensionen des Patienten

2.5.1 Diathese-Streß-Modell und Soziale Kompetenz

2.5.2 Chronischer Schmerz und Depression

3 CHRONISCHER RÜCKENSCHMERZ

3.1 Symptomatik

3.2 Ätiologie

3.3 Häufigkeit von Rückenschmerzen

3.4 Rückenschmerz aus psychosomatischer Sicht

3.5 Die Schmerzpersönlichkeit (pain-prone-personality)

3.6 Persönlichkeits- & Psychiatrische Faktoren

4 FORMEN VON SCHMERZTHERAPIEN

4.1 Nichtpsychologische Schmerztherapien

4.2 Psychologische Schmerztherapien

4.2.1 Psychotherapie bei Schmerz

4.2.2 Schmerzbewältigungstraining

5 RÜCKENSCHULE - (LOW) BACK SCHOOL

5.1 Ziele der Rückenschule

5.2 Zur Gruppenstruktur der Rückenschule

5.3 Inpatient oder Outpatient Settings

5.4 Elemente der Rückenschule

5.4.1 Information über Schmerz

5.4.2 Entspannungs- und andere Selbstkontrolltechniken

5.4.3 Kognitive Techniken

5.4.4 Physiotherapeutische Information und Übungen

5.4.5 Kontrolle der Medikation

6 DESKRIPTIVE METAANALYSE VON 29 RÜCKENSCHULEN

6.1 Patientenstruktur

6.2 Design der Studien

6.2.1 Gruppengröße

6.2.2 Dauer des Rückenschulprogramms

6.2.3 Art der Kontrollgruppe

6.2.4 Verwendete Meßinstrumentarien

6.2.5 Follow-up

6.3 Das Behandlungspersonal

6.4 Behandlungsinhalte

6.5 Behandlungsziele

6.6 Ergebnisse

6.6.1 Gesamtergebnisse

6.6.2 Fading-Effekte

6.6.3 Schmerzintensität (pain level)

6.6.4 Schmerzhäufigkeit / Rezidive / Schmerzepisoden

6.6.5 Schlafverhalten

6.6.6 Schmerzbewußtsein / Compliance / Schmerzverhalten (pain behaviour)

6.6.7 Einnahme von Medikamenten (medication intake)

6.6.8 Inanspruchnahme professioneller Therapieeinrichtungen / Arztbesuche

6.6.9 Arbeitsfehltage / Arbeitsfehlzeiten

6.6.10 Berufliche Leistungsfähigkeit / Arbeitsleistung / Pensionierung

6.6.11 Subjektives Schmerzerleben / Lebensqualität

6.6.12 Tägliche Aktivitäten / Soziale Aktivität (activities of daily living)

6.6.13 Coping und Selbsthilfe

6.6.14 Partner-Interaktion

6.7 Abschließende Diskussion

7 DIE INNSBRUCKER IGT-CLBP-GRUPPE

7.1 Methodik und Studien-Design

7.1.1 Art der Kontrollgruppe

7.2 Inhaltliche Kriterien und Behandlungspersonal

7.3 Behandlungsziele und Hypothesenbildung

7.4 Testpsychologische Untersuchung

7.4.1 Fragebogen "Therapiedokumentation"

7.4.2 Gießener Beschwerdebogen - GBB

7.4.3 Visuelle Analog-Skala - VAS

7.4.4 Waddell Disability-Index - DI

7.4.5 West Haven-Yale Multidimensional Pain Inventory (dt. Version, MPI-D)

8 SCHLUßBEMERKUNG

9 LITERATUR

10 ANHANG (QUERFORMAT-TABELLEN)

11 APPENDIX (NEUROLOGISCHE GRUNDLAGEN)

11.1.1 Erregungsweiterleitung am Axon

11.1.2 Erregungsweiterleitung an der Synapse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Effektivität interdisziplinärer Rückenschulprogramme bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen (CLBP). Ziel ist es, durch einen Literaturüberblick und eine deskriptive Metaanalyse von 29 Studien eine Standortbestimmung für ein spezifisches Innsbrucker Gruppentherapieprogramm vorzunehmen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.

  • Chronischer Schmerz und seine multifaktorielle Ätiologie.
  • Struktur, Methodik und Ziele von Rückenschulen (Back Schools).
  • Deskriptive Metaanalyse der Wirksamkeit bestehender Rückenschulkonzepte.
  • Methodische Aspekte der Schmerzdiagnostik und -evaluation.
  • Analyse psychosozialer Einflussfaktoren (z.B. Depression, Coping, Partner-Einbeziehung).

Auszug aus dem Buch

3.1 Symptomatik

Betrachten wir die Symptomatik der chronischen Rückenschmerzen (chronic low back pain CLBP), so werden die Schmerzen in der unteren Lumbal-, Lumbosakral- und Sakroiliakalregion empfunden und dabei des öfteren von Ischiasbeschwerden begleitet, welche entlang des Nervus ischiadicus in eine oder beide Gesäßhälften und/oder Beine ausstrahlen; dabei sind die chronische Rückenschmerzen häufig multilokulär.

Wichtig ist, daß Rückenschmerzen keine Krankheit an sich darstellen, sondern lediglich ein Symptom, das als Hauptsymptom bei 30 verschiedenen Krankheiten und als Begleitsymptom bei zahlreichen weiteren Krankheitsbildern auftritt (vgl. Söllner, 1995b, S.103).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung beleuchtet die hohe volkswirtschaftliche und individuelle Belastung durch chronischen Rückenschmerz und begründet die Notwendigkeit interdisziplinärer Therapieansätze.

2 SCHMERZ - THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert den Wandel von rein somatischen zu multifaktoriellen Schmerzmodellen und führt die Gate-Control-Theorie sowie psychologische Schmerzkonzepte ein.

3 CHRONISCHER RÜCKENSCHMERZ: Hier werden Symptomatik, Ätiologie und die Bedeutung psychosomatischer Faktoren sowie Persönlichkeitsmerkmale bei der Chronifizierung von Rückenschmerzen analysiert.

4 FORMEN VON SCHMERZTHERAPIEN: Dieser Teil gibt einen Überblick über verschiedene invasive und nicht-invasive Therapieformen, wobei der Fokus auf dem therapeutischen Potenzial psychologischer Verfahren liegt.

5 RÜCKENSCHULE - (LOW) BACK SCHOOL: Dieses Kapitel beschreibt das Konzept, die Ziele und die gruppentherapeutische Struktur von Rückenschulen sowie ihre Rolle in Prävention und Rehabilitation.

6 DESKRIPTIVE METAANALYSE VON 29 RÜCKENSCHULEN: Eine ausführliche Untersuchung und Gegenüberstellung von 29 verschiedenen Rückenschulstudien hinsichtlich ihrer Patientenstruktur, ihres Designs und ihrer Behandlungsergebnisse.

7 DIE INNSBRUCKER IGT-CLBP-GRUPPE: Vorstellung der Innsbrucker Studie, ihres spezifischen Designs und der angewandten testpsychologischen Instrumente zur Erhebung der Behandlungseffekte.

8 SCHLUßBEMERKUNG: Ein abschließendes Fazit zur Wirksamkeit von Rückenschulen, das die Notwendigkeit weiterer Forschung und einer verbesserten Qualitätssicherung unterstreicht.

Schlüsselwörter

Chronischer Rückenschmerz, Depression, Deskriptive Metaanalyse, Disability Index, Gate-Control-Theorie, Gießener Beschwerdebogen, Gruppentherapie, Multidimensionaler Schmerzfragebogen, Pain-Prone-Personality, Psychologische Schmerztherapie, Rückenschule, Visuelle Analogskala.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Rückenschulen als interdisziplinäre Therapieform für Patienten, die unter chronischen Rückenschmerzen (Chronic Low Back Pain) leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Schmerz, die psychosomatische Ätiologie des Rückenschmerzes, der methodische Aufbau von Rückenschulprogrammen sowie eine kritische Analyse der aktuellen Studienlage.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist eine Standortbestimmung der "Innsbrucker Version" der Rückenschule. Durch eine deskriptive Metaanalyse von 29 internationalen Studien werden Stärken und Schwächen der Methode im internationalen Vergleich evaluiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird für den Meta-Vergleich verwendet?

Der Autor führt eine deskriptive Metaanalyse (auch bekannt als narrative Review) durch, da die Heterogenität der untersuchten Rückenschul-Studien statistische Standardmethoden zur Metaanalyse erschwert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Schmerzphänomens, eine detaillierte Beschreibung der Rückenschule als Interventionsform und die Vorstellung der Innsbrucker IGT-CLBP-Gruppe inklusive ihrer Studienmethodik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Fachbegriffe sind "Chronischer Rückenschmerz", "Psychologische Schmerztherapie", "Back School", "Deskriptive Metaanalyse", "Pain-Prone-Personality" und "Disability Index".

Was besagt die Gate-Control-Theorie in diesem Kontext?

Sie erklärt die Schmerzmodulation im Rückenmark durch ein "Tor" (Gate), das durch psychologische und kognitive Prozesse sowie absteigende Bahnen des ZNS beeinflusst werden kann, was für die psychologische Schmerztherapie von hoher Bedeutung ist.

Warum spielt die Partner-Einbeziehung bei der Schmerztherapie eine Rolle?

Studien zeigen, dass Angehörige (Significant Others) das Schmerzverhalten durch "Schmerzaufmerksamkeit" oder Schonungsverhalten unbewusst verstärken können. Eine Einbeziehung kann helfen, familiäre Dynamiken positiv umzustrukturieren.

Gibt es einen klaren Beleg für die Wirksamkeit von Rückenschulen?

Die Arbeit zeigt, dass die Datenlage uneinheitlich ist. Während einige Studien signifikante Verbesserungen belegen, bleibt die methodische Qualität vieler Studien diskussionswürdig, weshalb keine pauschale Erfolgsgarantie ausgesprochen werden kann.

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Résumé des informations

Titre
Rückenschulen - Back Schools
Sous-titre
Begleitbericht zu einer interdisziplinären Gruppentherapie an chronischen Rückenschmerzpatienten mit einer deskriptiven Metaanalyse von 29 Rückenschulen
Université
University of Innsbruck  (Institut für Psychologie)
Note
1,1
Auteur
Mag. Arno Krause (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
147
N° de catalogue
V147858
ISBN (ebook)
9783640584956
ISBN (Livre)
9783640585007
Langue
allemand
mots-clé
Chronischer Rückenschmerz Depression Deskriptive Metaanalyse Gate-Control-Theorie Gießener Beschwerdebogen GBB Gruppentherapie Multidimensionaler Schmerzfragebogen MPI-D Psychologische Schmerztherapie Rückenschule Visuelle AnalogSkala VAS chronic (low) back pain depression Disability Index DI gate-control-theory group therapy (low) back school metaanalysis Multidimensional Pain Inventory MPI narrative review pain-prone-personality psychological pain therapy swedish back school Visual Analogue Scale VAS
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag. Arno Krause (Auteur), 2004, Rückenschulen - Back Schools, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147858
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Extrait de  147  pages
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