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Der Einfluss Amerikas auf die europäische Einigung während des Ost-West-Konflikts

Título: Der Einfluss Amerikas auf die europäische Einigung während des Ost-West-Konflikts

Trabajo de Seminario , 2009 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marco De Martino (Autor)

Estudios de América - Cultura y Estudios regionales
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In Anbetracht des finanziell-ökonomischen und militärischen Einflusses der USA auf Westeuropa in jenen Jahren, als auch der Grundstein für die europäische Einigung gelegt worden ist, soll im Folgenden geklärt werden, welche konkrete Rolle Amerika in der Nachkriegszeit bei den ersten Schritten in Richtung europäischer Integration gespielt hat. Außerdem wird untersicht, welche Vorstellungen und Visionen über die Rolle Europas auf amerikanischer Seite nach dem Zweiten Weltkrieg geherrscht haben. Eingeordnet in den damaligen Kontext, ist die abschließende Frage zu beantworten, ob und inwieweit die EU in ihrer aktuellen institutionellen Ausprägung – zumindest teilweise – als Produkt der US-Außen- und Sicherheitspolitik während des Ost-West-Konflikts verstanden werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg

2.1 Expansion der Sowjetunion

2.2 Kommunistische Strömungen in Westeuropa ab 1945

3 Transatlantische und innereuropäische Beziehungen ab 1949

3.1 Der Marshall-Plan: Finanzhilfen gegen Kooperation

3.2 EGKS, EURATOM und EWG – Institutionalisierung der Zusammenarbeit

3.3 Die Rolle Europas innerhalb der NATO

4 Die europäische Integration während und nach dem Kalten Krieg

4.1 Amerikanische Deutschlandpolitik

4.2 Fall des Eisernen Vorhangs und Gründung der EU

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Rolle der USA bei der Entstehung und Entwicklung der europäischen Integration während des Ost-West-Konflikts, um zu klären, inwieweit die heutige Europäische Union als Produkt US-amerikanischer Außen- und Sicherheitspolitik verstanden werden kann.

  • Einfluss der Containment-Politik auf die europäische Integration
  • Die Bedeutung des Marshall-Plans für interstaatliche Kooperationen
  • Die sicherheitspolitische Verflechtung durch die NATO
  • Entwicklung und Transformation transatlantischer Beziehungen seit 1945
  • Die Rolle der EU als internationaler Akteur und deren Wahrnehmung durch die USA

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Marshall-Plan: Finanzhilfen gegen Kooperation

Direkt nach Ende des Zweiten Weltkriegs glichen weite Teile Mittel- und Westeuropas einem Trümmerfeld. Am heftigsten war die Zerstörung auf dem Gebiet des zum Schluss mit allen Mitteln bekämpften Deutschland, wo die alliierten Luft- und Bodenangriffe Städte, Landwirtschaft und Industrieanlagen vielerorts dem Boden gleich gemacht hatten. Doch auch im Rest Europas lag die Wirtschaft brach – teils wegen der Kriegsschäden, teils wegen der enormen Schulden und der noch völlig auf die Rüstung ausgerichteten Produktion sowie aufgrund des generellen Zusammenbruchs des europäischen Handelswesens.

„At the conclusion of hostilities, industrial production was barely 40 percent of prewar levels in Belgium, France, and the Netherlands and less than 20 percent in Germany and Italy.”

Nach anfänglichen Überlegungen, die Wirtschaft der im Krieg überfallenen Staaten durch deutsche Reparationen wieder aufzubauen und die deutsche Industrie vollends zu demontieren und in den Nachbarstaaten wieder zu errichten, entschied man sich schließlich auf amerikanischer Seite für das European Recovery Program, den so genannten Marshall-Plan. Dieses von der Truman-Administration initiierte 12-Milliarden-Dollar-Programm sollte die Versorgung Europas mit Nahrungsmitteln sicherstellen und den schnellen Wiederaufbau von Infrastruktur und Ökonomie ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmenden transatlantischen Spannungen, den Euro-Skeptizismus und die veränderte amerikanische Außenpolitik gegenüber der EU seit Beginn der 2000er Jahre.

2 Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg: Dieses Kapitel beschreibt die geopolitischen Spannungen durch die sowjetische Expansion und die kommunistischen Strömungen in Westeuropa als Ausgangspunkt für die westliche Blockbildung.

3 Transatlantische und innereuropäische Beziehungen ab 1949: Hier wird analysiert, wie der Marshall-Plan und die Gründung erster Institutionen wie EGKS, Euratom und NATO die wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit in Europa unter US-Einfluss institutionalisierten.

4 Die europäische Integration während und nach dem Kalten Krieg: Dieses Kapitel behandelt die besondere Rolle der Deutschlandpolitik sowie den Wandel der EU-Bedeutung für die USA nach dem Zusammenbruch des Ostblocks.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass die heutige EU maßgeblich von den Prinzipien der amerikanischen Nachkriegspolitik beeinflusst wurde, obwohl sie heute ein eigenständiges weltpolitisches Gewicht anstrebt.

Schlüsselwörter

Europäische Integration, USA, Ost-West-Konflikt, Marshall-Plan, NATO, Kalter Krieg, Containment-Politik, EGKS, Euratom, EWG, Transatlantische Beziehungen, Deutschlandpolitik, Geopolitik, Europäische Union, Außenpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Einfluss der Vereinigten Staaten auf den Prozess der europäischen Einigung von 1945 bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Kernbereichen gehören der Marshall-Plan, die Entstehung europäischer Institutionen, die sicherheitspolitische Einbindung durch die NATO und der Wandel der transatlantischen Beziehungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit die EU in ihrer heutigen institutionellen Ausprägung als ein Produkt der US-Außen- und Sicherheitspolitik während des Ost-West-Konflikts verstanden werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus historischer Analyse und sozialwissenschaftlicher Forschung, wobei er auf Archivquellen, Geheimdienst-Dokumente und einschlägige Fachliteratur zurückgreift.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Nachkriegsphase, die Entstehung der frühen europäischen Wirtschaftsgemeinschaften sowie die sicherheitspolitische Rolle Europas im NATO-Bündnis und die deutsche Rolle im Integrationsprozess.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Wesentliche Begriffe sind Europäische Integration, Containment-Politik, Transatlantizismus, Westintegration und die politische Rolle der USA als Stabilitätsgarant im Kalten Krieg.

Warum war der Marshall-Plan für die europäische Integration so entscheidend?

Er fungierte nicht nur als Finanzhilfe, sondern erzwang durch die OEEC eine interstaatliche Kooperation, die als Keimzelle für spätere institutionelle Strukturen der europäischen Gemeinschaft diente.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der USA nach dem Fall des Eisernen Vorhangs?

Die Arbeit stellt fest, dass mit dem Ende des Kalten Krieges die Notwendigkeit für eine starke, einheitliche westliche Blockbildung schwand, was zu einer neuen, teils kritischeren Haltung der USA gegenüber einer eigenständig agierenden EU führte.

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Detalles

Título
Der Einfluss Amerikas auf die europäische Einigung während des Ost-West-Konflikts
Universidad
LMU Munich  (Institut für Amerikanistik)
Curso
Proseminar: Die USA und Westeuropa 1945 - 2009
Calificación
1,3
Autor
Marco De Martino (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
26
No. de catálogo
V148927
ISBN (Ebook)
9783640615933
ISBN (Libro)
9783640616336
Idioma
Alemán
Etiqueta
USA Amerika Politik EU Europa Europäische Integration Blockpolitik Außenpolitik Internationale Beziehungen Blockbildung Kalter Krieg Geschichte Amerikanistik Politikwissenschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marco De Martino (Autor), 2009, Der Einfluss Amerikas auf die europäische Einigung während des Ost-West-Konflikts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148927
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