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Vorgeschichte und Motivationen des deutsch-sowjetischen-nicht-Angriffsvertrags von 1939

Título: Vorgeschichte und Motivationen des deutsch-sowjetischen-nicht-Angriffsvertrags von 1939

Trabajo Escrito , 2023 , 14 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Patrick Mooren (Autor)

Historia de Europa - Época de las guerras mundiales
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Ab Mitte 1939 kam es zu einer zunehmenden Annäherung der Sowjetunion und dem Deutschen Reich, obwohl beide Länder verschiedene Ziele und vor allem unterschiedliche ideologische Grundsätze hatten. Die Sowjetunion fokussierte sich hauptsächlich auf „die Ausdehnung der proletarischen Revolution auf andere Länder und die Erhaltung und Stärkung des Sowjetstaates selbst.“ Während Hitler primär seine antisemitische Politik verfolgte und eine territoriale Ausdehnung Deutschlands (vor allem im Osten) zur Schaffung eines autarken Systems anstrebte. Diese Hausarbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, wie es möglich war, dass zwei ideologisch so unterschiedliche Länder ein Bündnis schlossen und welche Motivationen hinter dem geheim gehaltenen deutsch-sowjetischen-nicht-Angriffsvertrags vom 23. August 1939 standen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgeschichte und wirtschaftliche Kooperation

3. Ideologischer Wandel und Politik der kollektiven Sicherheit

4. Wege zum Hitler-Stalin-Pakt

5. Wirtschaftliche und militärische Motivationen

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe und Motivationen, die trotz ideologischer Gegensätze zum Abschluss des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrags vom 23. August 1939 führten, wobei insbesondere die wirtschaftlichen und militärischen Kalküle von Hitler und Stalin analysiert werden.

  • Analyse der wirtschaftlichen Verflechtungen seit der Weltwirtschaftskrise 1929.
  • Untersuchung der militärischen Kooperation zwischen Reichswehr und Roter Armee.
  • Bewertung der gescheiterten Politik der kollektiven Sicherheit.
  • Darstellung der strategischen Erwägungen zur Vermeidung eines Zweifrontenkrieges.
  • Betrachtung der Rolle der deutschen Rohstoffabhängigkeit für das Bündnis.

Auszug aus dem Buch

Die Vorgeschichte und die Motivationen des deutsch-sowjetischen-nicht-Angriffsvertrags von 1939

Ab Mitte 1939 kam es zu einer zunehmenden Annäherung der Sowjetunion und dem Deutschen Reich, obwohl beide Länder verschiedene Ziele und vor allem unterschiedliche ideologische Grundsätze hatten. Die Sowjetunion fokussierte sich hauptsächlich auf „die Ausdehnung der proletarischen Revolution auf andere Länder und die Erhaltung und Stärkung des Sowjetstaates selbst.“ Während Hitler primär seine antisemitische Politik verfolgte und eine territoriale Ausdehnung Deutschlands (vor allem im Osten) zur Schaffung eines autarken Systems anstrebte. Diese Hausarbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, wie es möglich war, dass zwei ideologisch so unterschiedliche Länder ein Bündnis schlossen und welche Motivationen hinter dem geheim gehaltenen deutsch-sowjetischen-nicht-Angriffsvertrags vom 23. August 1939 standen.

Dafür wird zunächst ein ausführlicher Blick auf die Vorgeschichte der beiden Länder, beginnend mit der Weltwirtschaftskrise 1929, geworfen. Denn hier erkennt man eine deutliche Zusammenarbeit, die für beide Seiten vorteilhaft war und zu neu geknüpften Beziehungen führte. In einem weiteren Schritt wird dann nochmal genau auf die wirtschaftlichen sowie militärischen Motivationen des Vertrags geschaut. Abschließend folgt dann im Fazit eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte, die zum Vertrag zwischen Hitler und Stalin geführt haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der deutsch-sowjetischen Annäherung und Darlegung der zentralen Forschungsfrage dieser Hausarbeit.

2. Vorgeschichte und wirtschaftliche Kooperation: Analyse der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise 1929 auf die Handelsbeziehungen und die industrielle Modernisierung der UdSSR durch deutsche Technik.

3. Ideologischer Wandel und Politik der kollektiven Sicherheit: Untersuchung der Phase, in der die Sowjetunion versuchte, Bündnisse mit den Westmächten gegen das nationalsozialistische Deutschland zu schließen.

4. Wege zum Hitler-Stalin-Pakt: Beschreibung des diplomatischen Annäherungsprozesses 1939, der schließlich in den Nichtangriffsvertrag und das geheime Zusatzprotokoll mündete.

5. Wirtschaftliche und militärische Motivationen: Detaillierte Betrachtung der strategischen Gründe, wie Rohstoffhunger, Vermeidung eines Zweifrontenkriegs und territoriale Expansionsinteressen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der gegenseitigen Interessen, die zur paradoxen Allianz von Hitler und Stalin führten.

Schlüsselwörter

Hitler-Stalin-Pakt, Nichtangriffsvertrag, Sowjetunion, Deutsches Reich, Weltwirtschaftskrise, Autarkie, Rohstoffmangel, Zweifrontenkrieg, Kollektive Sicherheit, Geopolitik, Molotow, Ribbentrop, Ideologie, Kriegsvorbereitung, Polen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser Arbeit?

Der Fokus liegt auf der Analyse der Ursachen und Motivationen, die zum Abschluss des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrags 1939 zwischen Hitler und Stalin führten.

Welche Themenfelder werden vorrangig behandelt?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit, militärische Kooperationen, die ideologische Gegensätze und die geopolitischen Zwänge beider Mächte.

Welches wissenschaftliche Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie trotz extremer ideologischer Differenzen zwischen dem Nationalsozialismus und dem Bolschewismus ein taktisches Bündnis möglich wurde.

Welche Methoden werden in der Hausarbeit genutzt?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur sowie auf historische Quellen zu den diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen der 1930er Jahre.

Was sind die Kerninhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der diplomatischen Geschichte, wirtschaftliche Notwendigkeiten und die militärische Absicherung für den geplanten Krieg.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Aspekte wie geopolitische Handlungsfreiheit, Rohstoffabhängigkeit, "Revolution von oben" und das Scheitern der kollektiven Sicherheit.

Warum war der Vertrag für Deutschland trotz der Ideologie notwendig?

Deutschland war stark importabhängig, insbesondere bei kriegswichtigen Rohstoffen wie Mineralöl und Metallen, und wollte zudem die Zweifrontengefahr im Krieg gegen Polen eliminieren.

Welche Rolle spielte das geheime Zusatzprotokoll?

Es legte die Aufteilung von Interessensphären in Osteuropa fest, was de facto die Teilung Polens bedeutete und den Weg in den Zweiten Weltkrieg ebnete.

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Detalles

Título
Vorgeschichte und Motivationen des deutsch-sowjetischen-nicht-Angriffsvertrags von 1939
Universidad
University of Bonn  (Geschichte)
Curso
Der Hitler-Stalin-Pakt und die Erinnerung
Calificación
1.0
Autor
Patrick Mooren (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
14
No. de catálogo
V1495828
ISBN (PDF)
9783389056806
ISBN (Libro)
9783389056813
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hitler-Stalin-Pakt sowjetunion Hitler Stalin
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patrick Mooren (Autor), 2023, Vorgeschichte und Motivationen des deutsch-sowjetischen-nicht-Angriffsvertrags von 1939, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1495828
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