Ziel dieser Hausarbeit ist, das Geschäftsmodell des Beispielunternehmens "HoC AG" zu analysieren. Das soll anhand von theoretischen Konzepten und Instrumenten erfolgen. Dabei soll vor allem herausgearbeitet werden, wie Business Intelligence für ein neues digitales Geschäftsmodell genutzt werden kann. Für die erste Analyse des Beispielunternehmens "HoC AG" soll das Instrument Business Model Canvas eingesetzt werden.
Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht dabei die Vorgehensweise. Es soll gezeigt werden, wie BI dafür eingesetzt werden kann, um zu einer Geschäftsmodellentwicklung erfolgreich beizutragen. Zusätzlich soll in dieser Hausarbeit für die "HoC AG" ein neues digitales Geschäftsmodell aufgezeigt werden.
Die vorliegende Hausarbeit ist insgesamt in vier Kapitel unterteilt. In der Einleitung, dem ersten Kapitel, erfolgt die Beschreibung der „Problemstellung der Arbeit“, der „Zielsetzung der Arbeit“ und der „Aufbau der Arbeit“.
Der theoretische Teil der Arbeit ist hingegen in drei Abschnitte gegliedert. Hierbei werden neben den Begriffsdefinitionen und theoretischen Grundlagen auch mögliche Konzepte und Instrumente des Business Intelligence vorgestellt. Zunächst wird jedoch das Business Model Canvas ausführlich beschrieben. Als mögliche Konzepte und Instrumente für eine erfolgreiche Einführung eines neuen digitalen Geschäftsmodells werden OLAP, Predictive Analytics, Process Mining und das KPI-Dashboard vorgestellt. Im Anschluss erfolgt eine Zusammenfassung des theoretischen Teils.
Im methodischen Teil werden anhand der Theorie, das Geschäftsmodell am Beispielunternehmen analysiert. Dies erfolgt mithilfe des Business Model Canvas. Zum Schluss dieses Kapitels wird die mögliche Vorgehensweise bei der Einführung des neuen digitalen Geschäftsmodells am Bespielunternehmen untersucht. Dafür werden die davor vorgestellten Konzepte und Instrumente (OLAP, Predictive Analytics, Process Mining und KPI-Dashboard) herangezogen.
Für eine Reflektion der Hausarbeit findet im vierten Kapitel eine kritische Betrachtung mit einem Fazit statt.
Inhaltsverzeichnis
- ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
- 1 EINLEITUNG
- 1.1 PROBLEMSTELLUNG DER ARBEIT
- 1.2 ZIELSETZUNG DER ARBEIT
- 1.3 AUFBAU DER ARBEIT
- 2 THEORETISCHER TEIL DER HAUSARBEIT
- 2.1 GESCHÄFTSMODELLE
- 2.1.1 DEFINITION GESCHÄFTSMODELL
- 2.1.2 BUSINESS MODEL CANVAS
- 2.2 BUSINESS INTELLIGENCE
- 2.2.1 DEFINITION BUSINESS INTELLIGENCE (BEGRIFFSERLÄUTERUNG)
- 2.2.2 MÖGLICHE KONZEPTE UND INSTRUMENTE
- 2.3 ZUSAMMENFASSUNG THEORETISCHER TEIL
- 2.1 GESCHÄFTSMODELLE
- 3 METHODIK
- 3.1 VORSTELLUNG DER HOC AG
- 3.2 ANALYSE DES GESCHÄFTSMODELLS DER HOC AG
- 3.3 MÖGLICHE VORGEHENSWEISEN
- 4 KRITISCHE BETRACHTUNG, FAZIT UND AUSBLICK
- 4.1 KRITISCHE BETRACHTUNG
- 4.2 FAZIT UND AUSBLICK
- LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Hausarbeit ist es, das Geschäftsmodell des Beispielunternehmens HoC AG mithilfe theoretischer Konzepte und Instrumente zu analysieren. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Business Intelligence (BI) zur Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle eingesetzt werden kann, wobei der Fokus auf der konkreten Vorgehensweise und der Erarbeitung eines neuen digitalen Geschäftsmodells für die HoC AG liegt.
- Analyse von Geschäftsmodellen und deren Komponenten
- Definition und Konzepte der Business Intelligence (BI)
- Anwendung des Business Model Canvas zur Geschäftsmodellanalyse
- Spezifische BI-Instrumente: OLAP, Predictive Analytics, Process Mining und KPI-Dashboards
- Fallstudie zur HoC AG und Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle
- Strategische Nutzung von BI zur Effizienzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit
Auszug aus dem Buch
Business Model Canvas
Das Business Model Canvas wurde erstmals in der Promotion von Alexander Osterwalder, mit dem Co. Autor Yves Pigneur, 2010 im Buch „Business Model Generation“ veröffentlicht. Noch im selben Jahr gründet Alexander Osterwalder eine Unternehmensberatung mit dem Namen „Strategyzer“. Zu Beginn sollte das Business Model Canvas für Startups eingesetzt werden. Der Grundgedanke hinter diesem Model ist nämlich, eine Geschäftsidee zu einem funktionierendem Geschäftsmodell zu entwickeln. Dabei kann man sich das Business Model Canvas, wie die Übersetzung des englischen Wortes „Canvas" ins Deutsche, als Leinwand vorstellen. Es soll eine möglichst ganzheitliche und übersichtliche graphische Darstellung bieten. Dabei beschäftigt man sich mit den Fragen „Wodurch differenziert sich das Geschäftsmodell von meinen Wettbewerbern?“ oder „Wie kann ich meine Kostenstruktur innovativer und effizienter gestalten?". Aufgrund dessen etabliert sich das Business Model Canvas auch immer mehr bei größeren Unternehmen.
Beim Business Model Canvas wird das Geschäftsmodell in neun Felder aufgeteilt. Wie der Definition von Osterwalder und Pigneur entsprechend, wird die „Value Proposition“ in den Fokus gestellt (siehe Abbildung 2). Dabei soll es die interne Sicht des Geschäftsmodells sowie die externe miteinander verbinden. Die interne Sicht befindet sich dabei auf der linken Seite der Abbildung 2. Hier wird analysiert, „was nötig ist, um die Value Proposition herzustellen oder anbieten zu können.“ Bei der externen Sicht, werden die Aspekte des Kunden sowie die „Revenue Streams“ betrachtet.
Dabei versteht man unter den neun Feldern folgendes: Das Feld "Value Proposition" beschreibt, was das Unternehmen durch seine Produkte und/oder Dienstleistungen als Werteangebot bietet. Es löst ein Problem oder befriedigt ein Bedürfnis und grenzt das Unternehmen von Wettbewerbern ab. Die Ausprägung der Value Proposition kann qualitativer oder quantitativer Natur sein, wie zum Beispiel Preis, Leistung, Neuartigkeit, Design, Anpassbarkeit oder Verfügbarkeit. Das Feld "Customers Segments" fokussiert auf die Zielkunden, die das Unternehmen mit seinen Produkten und/oder Dienstleistungen gewinnen möchte. Zielkunden können charakterisiert und in verschiedene Segmente wie den Massenmarkt oder den Nischenmarkt unterteilt werden, um eine präzisere Ansprache zu ermöglichen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Arbeit ein, indem es die Problemstellung, die konkrete Zielsetzung und den strukturellen Aufbau der Untersuchung darlegt.
2 THEORETISCHER TEIL DER HAUSARBEIT: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Geschäftsmodellen und Business Intelligence definiert sowie relevante Konzepte und Instrumente wie das Business Model Canvas, OLAP, Predictive Analytics, Process Mining und KPI-Dashboards detailliert vorgestellt.
3 METHODIK: In diesem Teil wird das Geschäftsmodell des Beispielunternehmens HoC AG mithilfe des Business Model Canvas analysiert und mögliche Vorgehensweisen zur Integration neuer digitaler Geschäftsmodelle unter Nutzung der vorgestellten Business Intelligence Konzepte untersucht.
4 KRITISCHE BETRACHTUNG, FAZIT UND AUSBLICK: Das abschließende Kapitel beinhaltet eine kritische Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse, fasst die Kernbotschaften zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Implikationen und notwendige Schritte.
Schlüsselwörter
Business Intelligence, Digitale Geschäftsmodelle, Business Model Canvas, HoC AG, Datenanalyse, OLAP, Predictive Analytics, Process Mining, KPI-Dashboard, Digitalisierung, Unternehmensentwicklung, Wertschöpfung, Strategie, Kundensegmente, Kostenstrukturen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Rolle von Business Intelligence (BI) als Unterstützung bei der Entwicklung und Implementierung neuer digitaler Geschäftsmodelle, fokussiert auf die konkrete Vorgehensweise und die Anwendung am Beispiel eines Unternehmens.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themenfelder sind die Definition und Analyse von Geschäftsmodellen, die Erläuterung der Business Intelligence sowie spezifische BI-Konzepte wie OLAP, Predictive Analytics, Process Mining und KPI-Dashboards.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, herauszuarbeiten, wie Business Intelligence für die erfolgreiche Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle genutzt werden kann und ein entsprechendes Modell für die HoC AG aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse von Konzepten und Instrumenten, die auf das Geschäftsmodell eines Beispielunternehmens (HoC AG) angewendet wird, um mögliche Vorgehensweisen zu untersuchen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen zu Geschäftsmodellen und BI-Konzepten vorgestellt, gefolgt von der detaillierten Analyse des HoC AG Geschäftsmodells und der Untersuchung möglicher Vorgehensweisen zur Implementierung digitaler Geschäftsmodelle mittels BI.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind: Business Intelligence, Digitale Geschäftsmodelle, Business Model Canvas, HoC AG, Datenanalyse, OLAP, Predictive Analytics, Process Mining, KPI-Dashboard, Digitalisierung, Unternehmensentwicklung, Wertschöpfung, Strategie, Kundensegmente, Kostenstrukturen.
Wie wird das Geschäftsmodell der HoC AG im Detail analysiert?
Das Geschäftsmodell der HoC AG wird umfassend mithilfe der neun Kernelemente des Business Model Canvas analysiert, um die aktuelle Struktur zu erfassen und Entwicklungspotenziale für ein neues digitales Geschäftsmodell zu identifizieren.
Welche spezifischen BI-Instrumente werden für die HoC AG vorgeschlagen und wofür?
Für die HoC AG werden Process Mining zur Kostenoptimierung, OLAP für eine effizientere Bausparkassenstruktur, KPI-Dashboards für die strategische Geschäftsführung und Predictive Analytics zur Verbesserung von Schlüsselaktivitäten und Risikobewertung vorgeschlagen.
Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für die HoC AG laut dieser Arbeit?
Die Digitalisierung zwingt die HoC AG, ihre Geschäftsprozesse anzupassen und neue digitale Geschäftsfelder zu erschließen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und insbesondere jüngere Generationen als Kunden zu gewinnen.
Was ist die Kernbotschaft bezüglich des Einsatzes von Business Intelligence?
Die Arbeit unterstreicht, dass der Einsatz von Business Intelligence für Unternehmen unabdingbar ist, um hohe Datenmengen zu komprimieren, schnell zu verarbeiten und durch umfangreiche Analysen fundierte, strategische Entscheidungen zu ermöglichen.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2023, Business Intelligence als Unterstützung zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1498038