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CO2-Handel in Europa

Umweltpolitik: Too hot to handle? Global warming und ökonomische Aspekte der Umweltpolitik

Titre: CO2-Handel in Europa

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 23 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Christina Schröder (Auteur)

Economie politique - Economie de l'environnement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Zuge des Kyoto-Protokolls, welches im Jahre 1997 entstanden ist, verständigten
sich 38 Industriestaaten darauf, insgesamt 6 Treibhause, insbesondere
CO2 Emissionen, im Zeitraum von 2008-2012 um 5,2% gegenüber
dem Jahr 1990 zu reduzieren. Es stellt sich die Frage, wie man dieses Ziel
erreichen kann. Neben den 5,2 % die das Kyoto-Protokoll vorschreibt, hat
sich die Europäische Union dazu verpflichtet, 8% der so genannten Kyoto-
Gase in selbigem Zeitraum einzusparen. Für Deutschland gilt eine Reduzierung
um 21%.
Eines der wichtigsten umweltpolitischen Instrumente zur Bekämpfung der
Umweltprobleme ist der am 01.01.2005 in Kraft getretene Emissionshandel.
Damit wird der CO2-Ausstoß für Anlagenbetreiber beschränkt und nur noch
dann gestattet, wenn entsprechende Emissionszertifikate vorliegen. Bei
Nichteinhaltung ist mit Sanktionen zu rechnen. Dieses Instrument der Umweltpolitik
soll Luft zu einem „werthaltigen Gut“ machen.
Diese Arbeit soll einen Einblick in das umweltpolitische Instrument „Emissionshandel“,
auch CO2-Handel genannt, geben. So werden im zweiten Kapitel
zunächst untersuchungsrelevante Grundlagen dargestellt, um einen
ersten Einstieg in das Thema zu finden. Im dritten Kapitel wird dann konkret
auf das Emissionshandelssystem in Europa eingegangen, wobei insbesondere
der Fokus auf rechtliche Grundlagen, Funktionsweise, 2 flexible
Instrumente des Emissionshandels und den so genannten Allokationsplan
gelegt wird. Das Kapitel wird abgeschlossen mit der Frage, ob der Emissionshandel
auch zur Beseitigung von Haushaltsdefiziten nutzbar ist. Im vierten
und letzten Kapitel werden die Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst.
Das Fazit fragt, ob der Emissionshandel tatsächlich eine gute Maßnahme
zur Bekämpfung der Umweltproblematik ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in den Emissionshandel

2.1 Begriffsbestimmung Emissionszertifikate

2.2 Begriffsbestimmung Emissionshandel

2.3 Emissionshandel als ökonomisch effizientes Mittel der Umweltpolitik

3 Das Emissionshandelssystem in Europa

3.1 Rechtliche Grundlagen

3.2 Funktionsweise

3.2.1 Derzeitige Regelung

3.2.2 Regelung ab 2013

3.3 Preisentwicklung der CO2 Zertifikate

3.4 Joint Implementation

3.5 Clean Development Mechanism

3.6 Nationaler Allokationsplan

3.6.1 Makroplan

3.6.2 Mikroplan

3.7 Emissionshandel als Mittel zur Beseitigung von Haushaltsdefiziten?

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Emissionshandelssystem in Europa als zentrales Instrument der Umweltpolitik zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Dabei wird analysiert, ob der CO2-Handel ein ökonomisch effizientes Mittel zur Reduktion von Treibhausgasen darstellt und inwieweit er zur Bewältigung wirtschaftspolitischer Herausforderungen beitragen kann.

  • Funktionsweise und rechtliche Rahmenbedingungen des EU-Emissionshandels (EU ETS).
  • Analyse der ökonomischen Effizienz und Anreizwirkungen des Zertifikatehandels.
  • Untersuchung der flexiblen Mechanismen (Joint Implementation und Clean Development Mechanism).
  • Methodik der nationalen Allokationsplanung (Makro- und Mikroplan).
  • Potenzial des Emissionshandels zur Konsolidierung öffentlicher Haushalte.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Derzeitige Regelung

Der derzeitigen Regelung des EU-Emissionshandelssystem (EU ETS) ging bereits eine Handelsperiode voraus. Diese Phase reichte vom 01.Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2007. Diese Pilotphase sollte als eine Art Einführung dienen. Es wurde ein Preis für CO2 festgelegt, der Handel mit den Emissionsrechten eingeführt, sowie alle verwaltungstechnischen Maßnahmen wie Überwachung, Berichterstattung und Überprüfung eingeführt. Betroffen von diesem neuen System waren in der ersten Phase folgende Industriezweige: Strom- und Wärmeerzeugung mit fossilen Rohstoffen ab 20 MW, Mineralölraffinerien, Kokereien, Eisenmetallerzeugung und -verarbeitung, Anlagen für die Herstellung von Roheisen oder Stahl, Anlagen zur Herstellung von Zementklinker, Kalk, Glas einschließlich Glasfasern, keramischen Erzeugnissen, Zellstoff, Papier und Pappe.

Damit sollte eine Grundlage für die folgende, die derzeitige Handelsperiode geschaffen werden.

Die derzeitige Regelung reicht vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2012. Sie fällt in den Zeitraum des Kyoto-Protokolls, in dem sich die Industriestaaten dazu verpflichtet haben, in den Jahren 2008-2012 6 Treibhausgase, darunter u.a. CO2, um 5% gegenüber 1990 zu verringern. Das bedeutet für die Europäische Union eine Reduzierung der Treibhausgase in diesem Zeitraum um 8% gegenüber 1990 und für Deutschland eine Reduzierung um 21%. Um diese gesteckten Ziele des Kyoto-Protokolls auch tatsächlich erreichen zu können, wird in der derzeitigen, zweiten Handelsperiode das Gesamtkontingent an Zertifikaten um 57 Mio Tonnen CO2 pro Jahr verringert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Kyoto-Ziele sowie die Rolle des Emissionshandels als Instrument zur Bepreisung von CO2-Emissionen.

2 Einführung in den Emissionshandel: Dieses Kapitel definiert Emissionszertifikate und beschreibt den Emissionshandel als ökonomisch effizientes Instrument der Umweltpolitik durch Anreize zur Vermeidung.

3 Das Emissionshandelssystem in Europa: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Funktionsweise der verschiedenen Handelsperioden und Mechanismen wie Joint Implementation sowie der Nationale Allokationsplan detailliert untersucht.

4 Fazit: Das Fazit bewertet den Emissionshandel als wirksame Maßnahme und diskutiert die Bedeutung einer konsequenten Ausgestaltung, inklusive der Versteigerung von Zertifikaten zur Einnahmengenerierung.

Schlüsselwörter

Emissionshandel, CO2-Zertifikate, Umweltpolitik, Kyoto-Protokoll, Emissionsreduktion, EU ETS, Joint Implementation, Clean Development Mechanism, Allokationsplan, Grandfathering, Benchmarking, Haushaltsdefizite, Grenzvermeidungskosten, Klimaschutz, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem System des Emissionshandels in Europa und dessen Wirksamkeit als umweltpolitisches Instrument zur Reduktion von Treibhausgasen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise des EU-Emissionshandelssystems, den flexiblen Mechanismen, der Verteilung der Zertifikate und der ökonomischen Effizienz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Analyse, ob der Emissionshandel tatsächlich ein effizientes und zweckmäßiges Mittel zur Bekämpfung der globalen Umweltproblematik darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse umweltökonomischer Instrumente sowie einer Auswertung rechtlicher und praktischer Regelungen des Emissionshandels.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden rechtliche Grundlagen, die Phasen des EU ETS, verschiedene Zuteilungsmethoden wie Grandfathering und Benchmarking sowie spezifische Mechanismen wie CDM und JI detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Emissionshandel, CO2-Zertifikate, EU ETS, Kyoto-Protokoll und Allokationsplan.

Welche Rolle spielt der Nationale Allokationsplan (NAP)?

Der NAP dient als Steuerungsinstrument, das in einen Makro- und einen Mikroplan unterteilt ist, um die Gesamtmenge der Zertifikate festzulegen und diese auf die einzelnen Anlagenbetreiber zu verteilen.

Wie könnten Emissionserlöse zur Haushaltskonsolidierung beitragen?

Durch die Umstellung von kostenloser Zuteilung (Grandfathering) auf eine verstärkte Versteigerung der Zertifikate könnten staatliche Einnahmen generiert werden, die zur Minderung von Haushaltsdefiziten eingesetzt werden können.

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Résumé des informations

Titre
CO2-Handel in Europa
Sous-titre
Umweltpolitik: Too hot to handle? Global warming und ökonomische Aspekte der Umweltpolitik
Université
Administrative and Economic Academy Hellweg-Sauerland
Note
1,0
Auteur
Christina Schröder (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
23
N° de catalogue
V149890
ISBN (ebook)
9783640611928
ISBN (Livre)
9783640612130
Langue
allemand
mots-clé
CO2-Handel emissionshandel; Emissionezertifikate; Umweltschutz; Klimaschutz; EU ETS; Emissionshandelssystem in Europa; Emissionshandelssystem; Nationaler Allokationsplan; Preisentwicklung von Emissionszertifikaten; Preisentwickllung von CO2-Zertifikaten; Funktionsweise des Emissionshandels; Funktionsweise des C02 Handels; Kyoto Protokoll
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christina Schröder (Auteur), 2010, CO2-Handel in Europa, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149890
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Extrait de  23  pages
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