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Zahlt sich Skrupellosigkeit aus? Zusammenhang von Machiavellismus und Einkommen bei Mitarbeitern und Führungskräften in Deutschland

Title: Zahlt sich Skrupellosigkeit aus? Zusammenhang von Machiavellismus und Einkommen bei Mitarbeitern und Führungskräften in Deutschland

Master's Thesis , 2024 , 94 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Leadership and Human Resources - Management Styles
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Machiavellismus und beruflichem Erfolg, wobei der Fokus auf dem Einkommen von Mitarbeitern und Führungskräften in Deutschland liegt. Die Operationalisierung des Machiavellismus erfolgt mittels des Five Factor Machiavellism Inventory (FFMI), welches verschiedene Facetten dieser Persönlichkeitseigenschaft erfasst. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, den Einfluss von Machiavellismus auf den beruflichen Erfolg zu untersuchen, um daraus Implikationen für zukünftige Forschung und die Praxis abzuleiten. Dabei wird das Einkommen als Indikator für den beruflichen Erfolg herangezogen.

Zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen wurde eine querschnittliche, korrelative Feldstudie mittels einer Online-Umfrage durchgeführt. Die Datenerhebung erstreckte sich über den Zeitraum von November 2023 bis Januar 2024 und basierte auf einer Gelegenheitsstichprobe aus Dyaden von Führungskräften und ihren direkt unterstellten Mitarbeitern, um Multisource-Daten zu erheben. Die Stichprobe umfasste 62 Teilnehmer, die hinsichtlich ihres Machiavellismus (mittels FFMI) und ihres Einkommens befragt wurden. Zur Datenanalyse wurden u.a. deskriptive Statistiken und Pearson-Produkt-Moment-Korrelationen eingesetzt.

Die Ergebnisse legen nahe, dass Machiavellismus bei Führungskräften wahrscheinlich positiv mit ihrem Einkommen korreliert. Dies lässt den Schluss zu, dass Führungskräfte mit höheren Machiavellismus-Werten tendenziell höhere Einkommen haben. Bei Mitarbeitern konnte dieser Zusammenhang hingegen nicht signifikant nachgewiesen werden. Aufgrund der geringen Stichprobengröße sind die Ergebnisse jedoch nicht als valide anzusehen. Aufgrund der geringen Stichprobengröße und der fehlenden statistischen Signifikanz sind diese Ergebnisse jedoch vorsichtig zu interpretieren und nicht als definitiv anzusehen. Des Weiteren wurde der Fokus auf die einzelnen Facetten des Machiavellismus (Agency, Planfulness und Antagonism) gelegt, um ein tieferes Verständnis der Mechanismen zu erlangen, durch die Machiavellismus den beruflichen Erfolg beeinflusst. Es wird empfohlen, weitere Studien mit größeren und diversifizierteren Stichproben durchzuführen, um die Ergebnisse zu validieren und die Beziehungen zwischen den verschiedenen Dimensionen des Machiavellismus und dem Karriereerfolg genauer zu untersuchen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Hintergrund und Relevanz des Themas

1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung der Arbeit

1.3 Überblick über den Aufbau der Arbeit

2. Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand

2.1 Definition und Konzeptualisierung von Machiavellismus

2.2 Die dunkle Triade der Persönlichkeiten

2.2.1 Narzissmus

2.2.2 Subklinische Psychopathie

2.2.3 Abgrenzung zu Machiavellismus

2.3 Dark Leadership

2.4 Machiavellismus im beruflichen Kontext

2.5 Übersicht und Kritik bisheriger Messinstrumente

2.5.1 MACH-IV und MACH-VI

2.5.2 Dirty Dozen

2.5.3 Short Dark Triad (SD3)

2.6 Das Five Factor Machiavellism Inventory (FFMI)

2.7 Herleitung der Hypothesen

3. Methodik

3.1 Untersuchungsdesign

3.2 Methodologische Diskussion

3.2.1 Methodologische Grundlagen der Studie

3.2.2 Bewertung der Gütekriterien

3.2.3 Ethische Überlegungen

3.3 Datenerhebungsmethodik

3.4 Operationalisierung der Variablen

3.5 Beschreibung der Stichprobe

3.5.1 Demographische Daten der Mitarbeiter

3.5.2 Demographische Daten der Führungskräfte

3.6 Datenanalyse

4. Ergebnisse

4.1 Deskriptive Statistik der Skalen

4.2 Inferenzstatistik

4.2.1 Korrelationsanalysen

4.2.2 Regressionsanalysen

4.3 Moderatoranalysen

5. Diskussion

5.1 Interpretation der Ergebnisse

5.2 Vergleich mit der Literatur und bestehenden Theorien

5.3 Diskussion potenzieller Erklärungen für die Ergebnisse

5.4 Implikationen für Theorie und Praxis

5.5 Stärken und Limitationen der Studie

5.5.1 Methodologische Stärken

5.5.2 Methodologische Limitationen

5.6 Abschließende Bewertung der Gütekriterien

5.7 Schlussfolgerungen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen Machiavellismus – erfasst durch das Five Factor Machiavellism Inventory (FFMI) – und dem beruflichen Erfolg, operationalisiert durch das Einkommen, bei Mitarbeitern und Führungskräften in Deutschland empirisch zu untersuchen.

  • Erforschung der Korrelation zwischen Machiavellismus-Ausprägungen und Einkommen.
  • Differenzierung der Analyse zwischen Beschäftigten in Mitarbeiterrollen und Führungskräften.
  • Untersuchung der Bedeutung spezifischer Facetten des Machiavellismus (Antagonismus, Vorwärtsstreben, Planungsfähigkeit).
  • Kritische Analyse des FFMI im Vergleich zu traditionellen Messinstrumenten.
  • Gewinnung von Erkenntnissen für Organisationspsychologie und Personalentwicklung.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die dunkle Triade der Persönlichkeiten

Die dunkle Triade der Persönlichkeiten stellt ein faszinierendes, aber komplexes Feld dar, das tiefe Einblicke in die Schattenseiten menschlicher Persönlichkeit bietet. Die beiden Psychologen Delroy L. Paulhus und Kevin M. Williams prägten 2002 als erste den Begriff der sogenannten „dunklen Triade der Persönlichkeiten“, welcher die Persönlichkeitsmerkmale Machiavellismus, Narzissmus und subklinische Psychopathie umfasst. Diese drei Persönlichkeitsmerkmale haben einen gemeinsamen antisozialen Kern. Zur Veranschaulichung dieser Schnittmenge, die Themen wie sozial bösartiges Verhalten, Selbstdarstellungstendenzen, emotionale Kälte, Hinterhältigkeit und Aggressivität umfassen, siehe Abbildung 1.

Die erste Formulierung der dunklen Triade durch Paulhus und Williams (2002) weckte ein starkes wissenschaftliches Interesse. Die anschließend durchgeführten Studien zeigten insgesamt, dass die dunkle Triade ein vielschichtiges Konstrukt ist, das weiterhin eine wichtige Rolle in der psychologischen Forschung spielt, sowohl in Bezug auf die Theoriebildung als auch in Anwendungskontexten wie der Organisationspsychologie. Obwohl diese Eigenschaften empirisch positive Korrelationen aufweisen und ähnliche Beziehungen zu Außenkriterien zeigen, betonen Paulhus und Williams ihre theoretische und empirische Distinktheit. Diese wurde auch in späteren Forschungen bestätigt: Obwohl die drei Merkmale eine gemeinsame negative Beziehung zum Persönlichkeitsfaktor Verträglichkeit aus dem Fünf-Faktoren Modell der Persönlichkeiten (FFM) aufweisen, welches im nächsten Abschnitt kurz erläutert wird, bleiben sie dennoch eindeutig voneinander abgegrenzt (Furnham et al., 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert das Forschungsinteresse der Arbeit und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand: Hier werden zentrale Konzepte wie der Machiavellismus, die "dunkle Triade" und "Dark Leadership" definiert sowie bestehende Messinstrumente kritisch beleuchtet.

3. Methodik: Dieses Kapitel erläutert das Untersuchungsdesign, die Datenerhebung via Online-Umfrage, die Operationalisierung der Variablen und die Beschreibung der Stichprobe.

4. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Datenerhebung werden anhand deskriptiver Statistiken, Korrelations- und Regressionsanalysen sowie Moderatoranalysen präsentiert.

5. Diskussion: Die Befunde werden im Kontext theoretischer Literatur interpretiert, Stärken und Limitationen reflektiert sowie Implikationen für die Praxis abgeleitet.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Machiavellismus, dunkle Triade, FFMI, beruflicher Erfolg, Einkommen, Führungskräfte, Mitarbeiter, Personalmanagement, Persönlichkeitspsychologie, Organisation, Strategisches Denken, Psychopathie, Narzissmus, Antagonismus, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Persönlichkeitseigenschaft Machiavellismus und dem beruflichen Erfolg, gemessen am Einkommen von Mitarbeitern und Führungskräften in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die "Dunkle Triade" der Persönlichkeit, spezielle Messinstrumente wie der FFMI (Five Factor Machiavellism Inventory) sowie die Auswirkungen von Persönlichkeitsmerkmalen auf das Karrieregehalt.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, in Anlehnung an Kückelhaus und Blickle (2023) empirisch zu erfassen, inwiefern Machiavellismus mit agentischem Karriereerfolg (Einkommen) assoziiert ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine querschnittliche, korrelative Feldstudie mittels einer Online-Umfrage (Between-Subjects-Design) durchgeführt, wobei Multi-Source-Daten von Führungskräften und ihren Mitarbeitern erhoben wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe, eine methodische Beschreibung der Feldstudie, eine detaillierte Ergebnisanalyse und eine kritische Diskussion der Befunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Machiavellismus, FFMI, Dunkle Triade, beruflicher Erfolg, Führung, Gehalt, Antagonismus, Agency und Planungsfähigkeit.

Warum wird der FFMI und nicht der "MACH-IV" verwendet?

Der FFMI wurde gewählt, weil er auf dem Fünf-Faktoren-Modell basiert und eine präzisere, differenziertere Erfassung des Machiavellismus ermöglicht, indem er unter anderem die Schwächen älterer Instrumente in Bezug auf die Trennung von Psychopathie überwindet.

Welche Rolle spielen die Unterdimensionen des FFMI?

Die drei Facetten (Antagonismus, Vorwärtsstreben/Agency, Planungsfähigkeit/Planfulness) erlauben ein tieferes Verständnis der funktionalen vs. destruktiven Anteile des Machiavellismus am Arbeitsplatz.

Was ist das Ergebnis für Führungskräfte im Vergleich zu Mitarbeitern?

Die Analysen deuten darauf hin, dass Führungskräfte im Allgemeinen höhere Machiavellismus-Werte aufweisen und bei ihnen eine Tendenz besteht, dass Machiavellismus mit höherem Einkommen korreliert, während dieser Zusammenhang bei Mitarbeitern in der Stichprobe nicht signifikant nachgewiesen werden konnte.

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Details

Title
Zahlt sich Skrupellosigkeit aus? Zusammenhang von Machiavellismus und Einkommen bei Mitarbeitern und Führungskräften in Deutschland
College
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen  (Wirtschaftswissenschaften)
Course
MBA
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2024
Pages
94
Catalog Number
V1499309
ISBN (PDF)
9783389069691
ISBN (Book)
9783389069707
Language
German
Tags
Machiavellismus Erfolg Gehalt Persönlichkeitsmerkmale MBA Machiavelli Führungskraft dunkle Triade der Persönlichkeiten Narzissmus Subklinische Psychopathie Dark Leadership Dirty Dozen Short Dark Triad Five Factor Machiavellism Inventory Mitarbeiter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2024, Zahlt sich Skrupellosigkeit aus? Zusammenhang von Machiavellismus und Einkommen bei Mitarbeitern und Führungskräften in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1499309
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