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Steuereffekte der betrieblichen Altersversorgung auf Unternehmen

Eine steuerplanerische Analyse der Vorteilhaftigkeit der Finanzierung von Zusagen auf betriebliche Altersversorgung durch Direktzusagen oder durch eine Unterstützungskasse

Title: Steuereffekte der betrieblichen Altersversorgung auf Unternehmen

Seminar Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Stefan Menk (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels spielt die Frage der Altersvorsorge und –versorgung in Deutschland eine immer größere Rolle. Da die Entwicklung dabei zunehmend von der umlagefinanzierten staatlichen Rente weg geht, nehmen kapitalgedeckte Systeme wie die betriebliche Altersversorgung eine immer bedeutendere Rolle ein und sind somit für die Attraktivität von Unternehmen immer wichtiger. Angesichts dieser zunehmenden Wichtigkeit sind im Folgenden zwei verschiedene Systeme unter dem Blickwinkel der steuerlichen Günstigkeit v.A. für das leistungspflichtige Unternehmen zu vergleichen. Der Finanzierung betrieblicher Rentenleistungen durch direkte Pensionszusagen soll hierbei der Finanzierung mittels einer Unterstützungskasse gegenübergestellt werden. Ziel wird sein, die Vor- und Nachteile der beiden Varianten für das Unternehmen in Form von Zins- und Steuerstundungseffekten sowie planerischem Flexibilitätsgewinn über die Anwartschafts- und Versorgungsphase zu analysieren.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Grundsätzliches zu den unterschiedlichen Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung und ihrer Besteuerung

2.1 Die Pensionszusage und ihre steuerliche Behandlung beim Arbeitgeber

2.2 Die Unterstützungskasse und ihre steuerliche Behandlung beim Arbeitgeber

2.3 Die steuerliche Behandlung der Direktzusage und der Unterstützungskasse beim Arbeitnehmer

3. Steuerplanerischer Vergleich der Vor- und Nachteile der Direktzusage und der Unterstützungskasse

3.1 Vor- und Nachteile sowie Gestaltungsmöglichkeiten der Direktzusage

3.2 Vor- und Nachteile sowie Gestaltungsmöglichkeiten der Unterstützungskasse

3.3 Der Sonderfall: Der Gesellschafter-Geschäftsführer und seine Angehörigen als Begünstigte der betrieblichen Altersvorsorge

3.4 Die Diskussion: Vergleich und Abwägung beider Varianten

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht die zwei Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung – die Direktzusage und die Unterstützungskasse – im Hinblick auf ihre steuerliche Vorteilhaftigkeit und steuerplanerische Flexibilität für leistungspflichtige Unternehmen.

  • Analyse der steuerlichen Rahmenbedingungen beider Durchführungswege
  • Untersuchung von Zins- und Steuerstundungseffekten
  • Bewertung der steuerplanerischen Flexibilität in der Anwartschafts- und Versorgungsphase
  • Besonderheiten bei der Versorgung von Gesellschafter-Geschäftsführern
  • Entwicklung eines mathematischen Modells zur Berechnung von Zinsvorteilen

Auszug aus dem Buch

3.1 Vor- und Nachteile sowie Gestaltungsmöglichkeiten der Direktzusage

Als zentraler Vorteil der Direktzusage ist ihre relative Einfachheit und ihre hohe Flexibilität auszumachen. Beides sind Punkte, die gerade vor dem Hintergrund einer veränderlichen Gesetzgebung und sich wandelnder Erfordernisse auf dem Personalmarkt aber eben auch bei der Steuergestaltung sehr wichtig sind.

Grundsätzlich stellen die Pensionsrückstellungen eine ausgesprochen langfristige Fremdkapitalfinanzierung über Jahre und oftmals Jahrzehnte dar die so am freien Kapitalmarkt vor allem mit so kalkulierbaren Zinssätzen nicht erhältlich ist. Damit einher geht die Tatsache, dass die Rückstellungen im Zeitraum von ihrer Bildung bis zu ihrer Auflösung Jahrzehnte später eine erhebliche Steuerstundungswirkung haben und zusätzlich einen Zinsgewinn durch die Möglichkeit einer Anlage der gesparten Steuern bieten. Grundsätzlich ist also festzustellen, dass die Vorteilhaftigkeit dieser Rückstellung mit steigenden Zinsen zunimmt. Die Steuerbelastung macht auf Grund des herrschenden Nominalwertprinzips auch nach sehr langen Zeiträumen den gleichen Betrag aus, den sie Jahrzehnte zuvor ohne eine Bildung von Pensionsrückstellungen ergeben hätte. Die Direktzusage bietet also die Möglichkeit, Steuerstundungen zu erwirken, ohne einen Liquiditätsabfluss in Kauf zu nehmen, da das vormalige Eigenkapital dem Unternehmen weiterhin nun als Fremdkapital zur Verfügung steht. Unterstellt man zudem, dass der Jahresgewinn des Unternehmens ansonsten den Eigentümern in Form einer Ausschüttung zur Verfügung gestanden hätte, führt die aufwandswirksame Bildung der Rückstellungen zu einer Liquiditätsschonung auf Grund der geringeren Ausschüttungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der wachsenden Bedeutung kapitalgedeckter Altersvorsorgesysteme und Zielsetzung der Arbeit, die Direktzusage und Unterstützungskasse steuerlich zu vergleichen.

2. Grundsätzliches zu den unterschiedlichen Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung und ihrer Besteuerung: Erläuterung der Funktionsweise, der steuerlichen Anerkennung und der Behandlung beim Arbeitgeber bzw. Arbeitnehmer für beide Modelle.

3. Steuerplanerischer Vergleich der Vor- und Nachteile der Direktzusage und der Unterstützungskasse: Detaillierte Analyse der Gestaltungsmöglichkeiten, der steuerlichen Effekte und der spezifischen Behandlung von Gesellschafter-Geschäftsführern inklusive einer Diskussion beider Varianten.

4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit, dass beide Systeme je nach Unternehmensstruktur und Zielsetzung spezifische strategische Vorteile bieten.

Schlüsselwörter

Betriebliche Altersversorgung, Direktzusage, Unterstützungskasse, Pensionsrückstellung, Steuerstundung, Zinsgewinn, Steuerbilanz, Gesellschafter-Geschäftsführer, Innenfinanzierung, Steuerplanerische Flexibilität, Unternehmensfinanzierung, Ertragsteuer, Versorgungszusage, Liquiditätsplanung, Altersvorsorge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die zwei gängigen Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung, die Direktzusage und die Unterstützungskasse, hinsichtlich ihrer steuerlichen Auswirkungen für Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Themen sind die steuerliche Behandlung der Rückstellungen, der Effekt der Steuerstundung auf die Unternehmensliquidität sowie die gestalterischen Möglichkeiten beider Vorsorgemodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der beiden Varianten für das Unternehmen in Bezug auf Zins- und Steuerstundungseffekte sowie die planerische Flexibilität über die gesamte Versorgungsphase hinweg zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es werden die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen erörtert und ein mathematisches Modell mit zwei Formeln hergeleitet, um den Zinsgewinn durch Steuerstundung quantitativ vergleichbar zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der steuerlichen Behandlung beim Arbeitgeber, dem Vergleich beider Durchführungswege, dem Sonderfall des Gesellschafter-Geschäftsführers und einer abschließenden Abwägung der Modelle.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Direktzusage, Unterstützungskasse, Steuerstundung, Innenfinanzierung, Pensionsrückstellungen und betriebliche Altersvorsorge.

Wie unterscheidet sich die Direktzusage bei der Liquidität von der Unterstützungskasse?

Die Direktzusage ermöglicht eine Innenfinanzierung ohne sofortigen Liquiditätsabfluss, während bei der Unterstützungskasse bereits im Moment der Zuwendung ein Liquiditätsabfluss stattfindet.

Welche Rolle spielt der Gesellschafter-Geschäftsführer in diesem Kontext?

Für ihn gelten strengere Anforderungen an die Anerkennung von Rückstellungen, da bei Kapitalgesellschaften das Risiko einer "Verbindlichkeit gegen sich selbst" sowie die Angemessenheit und Ernsthaftigkeit der Vereinbarung durch die Finanzverwaltung geprüft werden.

Warum wird im Fazit ein zweiteiliges Vorgehen vorgeschlagen?

Ein zweiteiliges Vorgehen (Direktzusage in der Anwartschaftsphase, Übertragung auf eine Unterstützungskasse bei Renteneintritt) kann sinnvoll sein, um Innenfinanzierungseffekte zu nutzen und gleichzeitig von der Flexibilität der Unterstützungskasse beim Umgang mit Restkapital zu profitieren.

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Details

Title
Steuereffekte der betrieblichen Altersversorgung auf Unternehmen
Subtitle
Eine steuerplanerische Analyse der Vorteilhaftigkeit der Finanzierung von Zusagen auf betriebliche Altersversorgung durch Direktzusagen oder durch eine Unterstützungskasse
College
University of Göttingen  (Institut für deutsche und internationale Besteuerung)
Course
Seminar zur nationalen Steuerbelastung von Unternehmen
Grade
1,7
Author
Stefan Menk (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V149951
ISBN (eBook)
9783640611980
ISBN (Book)
9783640612222
Language
German
Tags
BAV betriebliche Altersvorsorge Steuerbelastung Unterstützungskasse Pensionsrückstellungen Direktzusage Belastungsvergleich Unternehmenssteuern Steuern Belastung Steuer Altersvorsorge Betriebsrente Rente Rückstellung Passivierung Rentenanspruch Finanzwirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Menk (Author), 2007, Steuereffekte der betrieblichen Altersversorgung auf Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149951
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