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Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Titre: Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Travail d'étude , 2009 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Michael Berger (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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Motivation gehört mit zu den Aufgaben von Führungskräften. Es besteht jedoch das Problem, dass deren Beobachtung, Analyse und Einschätzung von Mitarbeitern und ihre Reaktion auf bestimmtes Mitarbeiterverhalten eine intensive Beschäftigung mit der Materie erfordern. Ist dieses Verständnis nicht vorhanden besteht die Gefahr, dass die Einschätzung der Führungskraft nicht frei ist von Unterstellungen, von Annahmen die auch vom eigenen Menschenbild abhängig sind, und von eigenen Erfahrungen abhängt.
Die Führung als Grundlage des Miteinanders kann sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter auswirken. Folglich lässt sich durch eine gute Führung besser motivieren.
Zudem bringen ähnliche Motive bei verschiedenen Menschen unterschiedliches Verhalten hervor und hinter ähnlichem Verhalten können bei verschiedenen Menschen durchaus unterschiedliche Motive wirken.
Wenn Motivation untersucht wird, wird folglich viel spekuliert bzw. gedanklich konstruiert.
Innerhalb dieser Arbeit sollen verschiedene Motivationstheorien vorgestellt und mit einem Praxismodell verknüpft werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist Motivation?

3 Intrinsische und extrinsische Motive

4 Motivationsmodelle

4.1 Bedürfnispyramide nach Maslow

4.2 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

4.3 Ansatz von Porter und Lawler

4.4 X-Y-Theorie nach McGregor

5 Vergleich der Motivationstheorien

6 Praxisbeispiel

6.1 Beschreibung der Ausgangssituation

6.2 Zusammenfassung

7 Analyse der Situation anhand der vorgestellten Motivationstheorien

7.1 Analyse nach Maslows Bedürfnispyramide

7.2 Analyse der Situation nach Herzbergs Zwei-Faktoren Theorie

7.3 Analyse nach Porter und Lawler

7.4 Analyse nach McGregor

8 Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht verschiedene Motivationstheorien und verknüpft diese mit einem konkreten Praxisbeispiel aus der Industrie, um die Ursachen für die Demotivation eines langjährigen Mitarbeiters zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für die Unternehmensführung abzuleiten.

  • Grundlagen der Arbeitsmotivation und Abgrenzung von Motivtypen.
  • Darstellung und kritische Einordnung klassischer Motivationstheorien (Maslow, Herzberg, Porter/Lawler, McGregor).
  • Analyse einer betrieblichen Umstrukturierung und deren Auswirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit.
  • Entwicklung von Management-Ansätzen zur Steigerung der Leistungsbereitschaft und Mitarbeiterbindung.

Auszug aus dem Buch

4.4 X-Y-Theorie nach McGregor

Die X-Y-Theorie nach McGregor unterscheidet zwischen zwei Einstellungen, die Führungskräfte Ihren Mitarbeitern gegenüber haben können.

Bei der X-Theorie wird davon ausgegangen das der Mensch an sich von Grund auf faul ist. Daraus wird geschlussfolgert, dass der Mensch nur durch Geld oder andere materielle Leistungen motivierbar ist. Eine intrinsische Motivation eines Arbeitnehmers wird von vorne herein als unmöglich betrachtet.

Demgegenüber vertritt die Y-Theorie den Standpunkt, dass Menschen von Natur aus etwas Sinnvolles tun wollen und gerne arbeiten. Ebenso sind sie in der Lage Verantwortung zu übernehmen um sich so ganz in den Arbeitsprozess einzubringen. Die Führungskraft muss hier die Arbeitsbedingungen so gestalten, dass der Mitarbeiter seine Fähigkeiten frei entfalten kann. Sobald dieser Zustand erreicht ist, bedarf es dieser Theorie nach keine Motivationsstrategie mehr. Der Mitarbeiter motiviert sich selbst.

Im Gesamten betrachtet, basiert die X-Y-Theorie auf der grundsätzlichen Einstellung der Führungskraft gegenüber ihren Mitarbeitern. Langfristig betrachtet wäre die Y-Theorie die erfolgversprechendere Theorie, da sich hier der Mensch selbst motiviert. Die Selbstmotivation ist in diesem Falle wesentlich effektiver als die Fremdmotivation.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik der Mitarbeitermotivation im Führungskontext und Zielsetzung der theoretischen Fundierung.

2 Was ist Motivation?: Definition der Motivation als Bereitschaft zur Anstrengung zur Erreichung von Organisationszielen unter Abgrenzung zur Manipulation.

3 Intrinsische und extrinsische Motive: Differenzierung zwischen Anreizen durch äußere Faktoren und der Freude an der Tätigkeit selbst.

4 Motivationsmodelle: Überblick über etablierte Theorien zur Erklärung menschlichen Arbeitsverhaltens und deren Kernaspekte.

5 Vergleich der Motivationstheorien: Einordnung der Modelle in Inhalts- und Prozesstheorien sowie Diskussion ihrer Bedeutung als Orientierungshilfe.

6 Praxisbeispiel: Fallstudie eines Konstrukteurs in einem Maschinenbauunternehmen, dessen Arbeitsbedingungen sich durch Umstrukturierungen verschlechtert haben.

7 Analyse der Situation anhand der vorgestellten Motivationstheorien: Anwendung der zuvor erläuterten Modelle auf die geschilderte Fallstudie zur Identifikation von Motivationsdefiziten.

8 Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise: Vorschläge für das Management, um durch veränderte Arbeitsgestaltung und Entlohnungsanreize die Mitarbeiterbindung zu erhöhen.

Schlüsselwörter

Motivation, Führung, Arbeitszufriedenheit, Maslowsche Bedürfnispyramide, Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie, Porter und Lawler, X-Y-Theorie nach McGregor, Arbeitsleistung, Intrinsische Motive, Extrinsische Motive, Mitarbeiterbindung, Umstrukturierung, Personalmanagement, Leistungsmotivation, Führungskräfte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Arbeitsmotivation und der praktischen Anwendung dieser Theorien auf ein konkretes Fallbeispiel aus einem Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen Motivationstheorien, die Differenzierung von Motivarten, die Auswirkungen von Führung auf das Mitarbeiterverhalten sowie strategische Empfehlungen zur Mitarbeiterbindung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Motivationsproblem eines Mitarbeiters durch verschiedene wissenschaftliche Brillen zu betrachten und Lösungswege für die Unternehmensleitung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Es werden die Bedürfnispyramide nach Maslow, die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, der Ansatz von Porter und Lawler sowie die X-Y-Theorie nach McGregor herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben der theoretischen Herleitung der Motivation werden ein Praxisbeispiel detailliert beschrieben und anschließend mithilfe der gewählten Theorien analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Motivation, Führung, Arbeitszufriedenheit, Mitarbeiterbindung und Leistungsmanagement.

Warum ist die Tarifumstellung für Herrn B. problematisch?

Die Umstellung führte zur Gleichstellung mit weniger qualifizierten Mitarbeitern und nahm ihm die individuelle leistungsorientierte Aufstiegsmöglichkeit, was zu Frustration führt.

Welche Rolle spielt die Führungskraft im Praxisbeispiel?

Die Führungskraft hat durch die Umstrukturierung und verstärkte Kontrolle eine Atmosphäre geschaffen, die den Mitarbeiter von einer zuvor intrinsisch motivierten (Y-Kategorie) zu einer demotivierten Haltung (X-Kategorie) drängt.

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Résumé des informations

Titre
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
1,3
Auteur
Michael Berger (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
17
N° de catalogue
V150112
ISBN (ebook)
9783640656639
Langue
allemand
mots-clé
Motivationstheorie Motivationspraxis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michael Berger (Auteur), 2009, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150112
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Extrait de  17  pages
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