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Gedichtsinterpretation zu Rainer Maria Rilkes Gedicht "Schwarze Katze"

Title: Gedichtsinterpretation zu Rainer Maria Rilkes Gedicht "Schwarze Katze"

Term Paper , 2006 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anica Petrovic-Wriedt (Author)

German Studies - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Rilke hat sein Gedicht "Schwarze Katze" in drei Strophen gegliedert. Eine klare Struktur ist dabei nicht erkennbar, denn bei den ersten beiden Strophen handelt es sich um Vierzeiler, während die letzte Strophe aus zehn Zeilen besteht. Die beiden Quartette und der Zehnzeiler, der sich sowohl nach seiner Sprachführung ("Doch"), als auch nach dem Reimschema (abab cdcd efgehifigh) in ein Quartett und ein Sextett gliedert, deuten dabei auf ein verlängertes

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Gedichtsinterpretation zu Rilkes Schwarzer Katze

Zum Gedichtvergleich "Schwarze Katze" und "Der Panther"

Zur Blickrichtung des lyrischen Ichs

Die Darstellung von "Katze" und "Panther" sowie deren sprachliche Umsetzung

Vergleich der Bewegung beider Tiere

Wahrnehmung der Umwelt durch beide Tiere und Widerspiegelung des Rezipienten in der Wahrnehmung der Tiere

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt auf eine detaillierte literaturwissenschaftliche Analyse und Interpretation des Gedichts "Schwarze Katze" von Rainer Maria Rilke ab, wobei insbesondere die Wechselwirkung zwischen dem lyrischen Ich und dem rezipierenden Leser sowie der Vergleich zum thematisch verwandten Gedicht "Der Panther" im Zentrum stehen.

  • Strukturelle und inhaltliche Analyse des Gedichts "Schwarze Katze"
  • Untersuchung der motivischen Verbindung und Abgrenzung zum "Panther"
  • Die Rolle des Rezipienten als Spiegelbild innerhalb der Gedichtswahrnehmung
  • Formale Betrachtung von Rhythmus, Reimstruktur und Metaphorik
  • Interpretation der Thematik von Gefangenschaft und individuellem Wesensverlust

Auszug aus dem Buch

Gedichtsinterpretation zu Rilkes Schwarzer Katze

Rilke hat sein Gedicht "Schwarze Katze" in drei Strophen gegliedert. Eine klare Struktur ist dabei nicht erkennbar, denn bei den ersten beiden Strophen handelt es sich um Vierzeiler, während die letzte Strophe aus zehn Zeilen besteht. Die beiden Quartette und der Zehnzeiler, der sich sowohl nach seiner Sprachführung ("Doch"), als auch nach dem Reimschema (abab cdcd efgehifigh) in ein Quartett und ein Sextett gliedert, deuten dabei auf ein verlängertes Sonnet hin.

Das Gedicht ist in dem Gedichtband "Der Gedichte anderer Teil" 1908 erschienen. Die Veröffentlichung fällt damit in Rilkes Schaffensperiode in Paris, wo er sich auch stärker mit dem Dinggedicht auseinandersetze, was sich insgesamt in den Werken aus dieser Zeit niederschlägt.

Der Einstieg in eine Gedichtinterpretation der "Schwarzen Katze" fällt schwer, ohne, bei Kenntnis des "Panthers", den Vergleich zu diesem herzustellen, da bereits nach der ersten Lektüre Übereinstimmungen im Gegenstandsbereich offenkundig sind. Dies wird insbesondere bereits durch den Titel der beiden Gedichte verstärkt, da die schwarze Katze gemeinhin auch als Synonym für den Panther gebraucht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Gedichtsinterpretation zu Rilkes Schwarzer Katze: Dieses Kapitel bietet eine strophische Analyse des Gedichts und beleuchtet die Entstehungsgeschichte sowie die mythologische und bildhafte Symbolik der schwarzen Katze.

Zum Gedichtvergleich "Schwarze Katze" und "Der Panther": Hier werden formale Aspekte wie Reimstruktur, Rhythmus und Satzbau beider Gedichte einander gegenübergestellt, um Rilkes literarische Entwicklung zu verdeutlichen.

Zur Blickrichtung des lyrischen Ichs: Dieser Abschnitt analysiert, wie Rilke den Leser durch direkte Ansprache in das Gedicht involviert und ihn zum Teil des Werkes macht.

Die Darstellung von "Katze" und "Panther" sowie deren sprachliche Umsetzung: Die Untersuchung konzentriert sich auf die unterschiedliche sprachliche Konstruktion der Tiere und deren Symbolik als eingesperrte Wesen.

Vergleich der Bewegung beider Tiere: Hier wird die Dynamik der Bewegungen in beiden Werken verglichen, wobei die "Schwarze Katze" als gewalttätig und extrovertiert, der "Panther" als ruhig und in sich geschlossen charakterisiert wird.

Wahrnehmung der Umwelt durch beide Tiere und Widerspiegelung des Rezipienten in der Wahrnehmung der Tiere: Dieses Kapitel schließt die Arbeit ab, indem die aktive Wahrnehmung der Tiere und die Involvierung des Lesers als "gefangenes Insekt" in den Augen der Katze synthetisiert werden.

Schlüsselwörter

Rainer Maria Rilke, Schwarze Katze, Der Panther, Dinggedicht, Lyrikanalyse, Gedichtsinterpretation, Rezipientenrolle, Symbolik, Gefangenschaft, Metaphorik, literarischer Vergleich, Jahrhundertwende, Ausdrucksform, Wesensverlust, Bewusstseinsdarstellung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einer werkimmanenten Interpretation des Rilke-Gedichts "Schwarze Katze" und dessen Vergleich mit dem berühmten "Panther"-Gedicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Themenbereiche Eingesperrtsein, die Rolle des Lesers als beobachtetes Subjekt und die poetische Darstellung von Tieren als Sinnbild für existenziellen Wesensverlust.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifische Funktion der Leseransprache in "Schwarze Katze" herauszuarbeiten und zu zeigen, wie Rilke den Rezipienten psychologisch in das Gedichtgeschehen einbezieht.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es handelt sich primär um eine werkimmanente Interpretation, ergänzt durch komparatistische Ansätze (Vergleich mit "Der Panther") und Einbezug literaturwissenschaftlicher Sekundärliteratur.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine strophische Analyse, einen formalen Vergleich der Gedichtstrukturen sowie eine inhaltliche Gegenüberstellung der Blickrichtung und Bewegungsdynamik.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie "Dinggedicht", "Rezipientensteuerung", "Symbolik der Gefangenschaft" und "Intertextualität" charakterisiert.

Inwiefern spielt der "Panther" eine Rolle für das Verständnis der "Schwarzen Katze"?

Der Vergleich dient dazu, die Entwicklung Rilkes von einer rohen, teils gewalttätigen Dynamik der Katze hin zu einer hochgradig vollendeten, ruhigen Form des "Panthers" aufzuzeigen.

Was ist die besondere Schlussfolgerung bezüglich des Lesers?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Leser nicht bloßer Beobachter bleibt, sondern im Gedichtverlauf selbst in die "Augensteine" der Katze eingeschlossen wird, womit die Grenze zwischen Subjekt und Objekt aufgehoben wird.

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Details

Title
Gedichtsinterpretation zu Rainer Maria Rilkes Gedicht "Schwarze Katze"
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Germanistik)
Course
Seminar
Grade
1,3
Author
Anica Petrovic-Wriedt (Author)
Publication Year
2006
Pages
10
Catalog Number
V150145
ISBN (eBook)
9783640612499
ISBN (Book)
9783640612642
Language
German
Tags
Gedichtsinterpretation Rainer Maria Rilkes Gedicht Schwarze Katze
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anica Petrovic-Wriedt (Author), 2006, Gedichtsinterpretation zu Rainer Maria Rilkes Gedicht "Schwarze Katze", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150145
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