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Zum deutschen Präventionsgesetz

Title: Zum deutschen Präventionsgesetz

Term Paper , 2008 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Torsten Sauer (Author)

Health - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die Prävention soll neben der Akutbehandlung, Rehabilitation und Pflege zur vierten Säule
im Gesundheitswesen ausgebaut werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Gesetzgeber
mehrere Strategien und Maßnahmen entwickelt und implementiert, unter anderem ein
Präventionsgesetz auf den Weg gebracht, welches jedoch bis dato nicht verabschiedet werden
konnte.
Ziel dieser Arbeit ist es daher, einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen zur
Prävention zu liefern, indem die Frage geklärt werden soll, welche Auswirkungen durch eine
Stärkung der Prävention für die Gesundheitsberufe zu erwarten sind.
Im ersten Kapitel werden „Theoretische Grundlagen“ zur Prävention vermittelt, es werden die
gesellschaftlichen Probleme und präventiven Potentiale dargestellt und die verschiedenen
Arten und Ebenen von gesundheitlicher Prävention erläutert. Das Kapitel 2 befasst sich mit
dem geplanten Präventionsgesetz. Zunächst werden die Ziele und Anforderungen des
Gesetzes beschrieben, anschließend werden die, nach dem Entwurf des Gesetzes
vorgesehenen, Finanzierungsträger von Präventionsmaßnahmen genannt. Das Ende dieses
Kapitels beschäftigt sich mit der Rolle der Krankenkassen im Rahmen des
Präventionsgesetzes.
Zum Schluss dieser Arbeit werden die möglichen Konsequenzen aufgezeigt, die durch eine
Stärkung der Prävention für die Berufe im Gesundheitswesen zu erwarten sind.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theoretische Grundlage

1.1 Gesellschaftliche Probleme und präventive Potentiale

1.2 Begriffe der Prävention

2. Das Präventionsgesetz

2.1 Ziele und Anforderungen

2.2 Finanzierung von Prävention

2.3 Die Rolle der Krankenkassen

3. Auswirkungen auf die Gesundheitsberufe

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit analysiert die aktuellen Entwicklungen im Bereich der gesundheitlichen Prävention in Deutschland und untersucht, welche Auswirkungen eine stärkere Implementierung präventiver Maßnahmen auf die Gesundheitsberufe, insbesondere die Pflege, hat. Ziel ist es, den Status quo des geplanten Präventionsgesetzes kritisch zu beleuchten und die Rolle der verschiedenen Akteure sowie die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Paradigmenwechsels zur Stärkung der Prävention als vierte Säule des Gesundheitswesens darzustellen.

  • Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung
  • Analyse der demografischen Herausforderungen und Krankheitslasten
  • Strukturelle Ziele und Finanzierungsmodelle des Präventionsgesetzes
  • Die Rolle der gesetzlichen Krankenkassen bei Präventionsmaßnahmen
  • Perspektiven und neue Aufgabenfelder für pflegerische Berufe

Auszug aus dem Buch

1.1 Gesellschaftliche Probleme und präventive Potentiale

Die gesundheitliche Lage der Bevölkerung sowie das Gesundheitssystem in Deutschland werden durch den demographischen Wandel und die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen beeinflusst. Die demographische Bevölkerungsentwicklung hat bereits, insbesondere durch den wachsenden Anteil alter Menschen, zu Veränderungen in der Art und in der Häufigkeit von Erkrankungen geführt. Im Bezug auf die Art der Erkrankungen ist eine Verschiebung von akuten hin zu chronischen Erkrankungen festzustellen. Dazu kommt die Tatsache, dass ältere Menschen generell häufiger krank werden als junge Menschen. Diese Entwicklung ist auch in anderen Industrienationen zu erkennen. Bei alten Menschen liegt zudem häufig eine so genannte Multimorbidität (Vielfacherkrankung) vor. Die häufigsten chronischen Erkrankungen bei älteren Menschen sind Diabetes mellitus, hoher Blutdruck, chronische obstruktive Lungenerkrankung, cerebrale Erkrankungen (Ischämien) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Brenner, Weyerer, Steinhagen-Thiessen 2002, S. 130-158).

Die oben beschriebenen Veränderungen des Krankheitsspektrums haben zur Folge, dass medizinische Leistungen überdurchschnittlich erhöht in Anspruch genommen werden (BMGS 2005, S. 1-2). Durch gezielte Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung können jedoch mögliche negative Auswirkungen auf das Gesundheitssystem verhindert werden, und der Großteil der sonst erforderlichen Gesundheitsausgaben vermieden werden. Dabei muss Prävention als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden (Apitz & Winter 2004, S. 2-3). Gesundheitliche Prävention ist aber nicht nur auf individueller Ebene von Bedeutung. Auch im internationalen Vergleich, kann die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt, ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sein (BMGS 2005, S. 1-2).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung ein, Prävention als vierte Säule des Gesundheitswesens zu etablieren, und erläutert die Struktur der Arbeit bezüglich des Präventionsgesetzes und seiner Auswirkungen auf Gesundheitsberufe.

1. Theoretische Grundlage: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe der Prävention und Gesundheitsförderung und beleuchtet die sozioökonomischen Herausforderungen, wie den demografischen Wandel und die Zunahme chronischer Erkrankungen.

2. Das Präventionsgesetz: Hier wird der politische Rahmen des Präventionsgesetzes analysiert, einschließlich der Zielsetzungen, der geplanten Finanzierungsträger sowie der spezifischen Rolle der gesetzlichen Krankenkassen.

3. Auswirkungen auf die Gesundheitsberufe: Dieses Kapitel befasst sich mit der veränderten Rolle der Pflegeberufe im Kontext präventiver Maßnahmen und der Notwendigkeit einer beruflichen Neudefinition in Ausbildung und Praxis.

4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Notwendigkeit eines koordinierten Miteinanders aller Akteure, um Prävention langfristig im Gesundheitssystem zu verankern und neue Perspektiven für das Pflegepersonal zu schaffen.

Schlüsselwörter

Prävention, Präventionsgesetz, Gesundheitsförderung, Gesundheitswesen, demografischer Wandel, Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention, Krankenkassen, Pflegeberufe, Chronische Erkrankungen, Finanzierung, Setting-Ansatz, Multimorbidität, Gesundheitschancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Bestrebungen zur Etablierung einer umfassenden Präventionsstrategie im deutschen Gesundheitswesen und den Entwurf eines entsprechenden Präventionsgesetzes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der demografische Wandel, die verschiedenen Ebenen der Prävention, die gesetzliche Verankerung von Gesundheitsförderung sowie die Rolle der Sozialversicherungsträger.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, einen Überblick über den aktuellen Stand des Präventionsgesetzes zu geben und die zu erwartenden Auswirkungen einer Stärkung der Prävention auf die Gesundheitsberufe, insbesondere die Pflege, zu klären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, Gesetzesentwürfe und Gutachten von Sachverständigen, um die theoretischen und praktischen Grundlagen der Prävention aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen, die Ziele und Finanzierungsstrukturen des Präventionsgesetzes sowie die konkrete Bedeutung für die verschiedenen Gesundheitsberufe analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Präventionsgesetz, Gesundheitsförderung, Setting-Ansatz und die Neuausrichtung der pflegerischen Berufe charakterisieren.

Wie definiert das Gesetz den Begriff des "Setting-Ansatzes"?

Der Setting-Ansatz umfasst Leistungen zur Gesundheitsförderung in spezifischen Lebenswelten, wie Schulen oder Betrieben, in denen Menschen einen Großteil ihrer Zeit verbringen.

Welche Kritik üben die Spitzenverbände der Krankenkassen an der Finanzierung?

Die Kritik richtet sich vor allem gegen die geplante Bürokratie durch eine neue Stiftung und die Tatsache, dass Bund, Länder und Kommunen bisher kaum in die Finanzierung der Präventionsmaßnahmen einbezogen werden.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Zum deutschen Präventionsgesetz
College
Bielefeld University  (Fakultät für Gesundheitswissenschaften)
Grade
2,0
Author
Torsten Sauer (Author)
Publication Year
2008
Pages
14
Catalog Number
V150329
ISBN (eBook)
9783640618262
ISBN (Book)
9783640619207
Language
German
Tags
Präventionsgesetz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Torsten Sauer (Author), 2008, Zum deutschen Präventionsgesetz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150329
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