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Eltern-Kind-Beziehung und Selbstregulation

Title: Eltern-Kind-Beziehung und Selbstregulation

Presentation (Elaboration) , 2010 , 9 Pages

Autor:in: Dr. Phil. Kathrin Kiss-Elder (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Ausgehend von einem modernen Verständnis der Säuglingszeit als interaktionsfähiger Lebensphase werden Ergebnisse zur Selbstregulation des Säuglings referiert und Wirkungen mütterlicher Nähe erläutert. Abschließend werden die Ergebnisse kritisch reflektiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundhypothese

3. Hypothesen

4. Die Untersuchung von Eidelman et. al.

4.1 Einführung

4.2 Aufbau der Untersuchung

4.3 Datenstruktur

4.4 Ergebnisse

5. Wirkungen mütterlicher Nähe

6. Diskussion: kritische Anmerkungen

7. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht den Einfluss mütterlicher Nähe, insbesondere durch Haut-zu-Haut-Kontakt (Känguru-Methode), auf die physiologische, kognitive und emotionale Selbstregulation von Säuglingen, vor allem bei Frühgeborenen auf neonatologischen Intensivstationen.

  • Bedeutung der frühen Eltern-Kind-Beziehung für die Selbstregulation des Kindes
  • Evaluation der Känguru-Methode auf neonatologischen Intensivstationen
  • Zusammenhang zwischen mütterlicher Präsenz und physiologischen/neurophysiologischen Parametern
  • Langzeitwirkungen frühkindlicher Bindungsqualität auf die Aufmerksamkeits- und Emotionsregulierung

Auszug aus dem Buch

Die Untersuchung von Eidelman et. al.

Das Gefüge auf einer neonatologischen Intensivstation ist sehr speziell, Fehler können weitaus schneller weitaus schlimmere Folgen haben als etwa auf einer allergologischen Kinderstation, die personellen Ressourcen werden oft als außerordentlich knapp angesehen. Pfleger und Ärzte stehen oft stark unter Druck, das reine Überleben von Kindern mit ihrer speziellen Symptomatik zu sichern – sie arbeiten dicht am medizinischen Neuland, und sie scheitern auch immer wieder.

Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Mutter und Kind zu ermöglichen, ist für das Pflegepersonal extrem zeitintensiv, da es bedeutet, das Kind aus dem Brutkasten oder Wärmebettchen herauszuheben, auf die Mutter umzubetten, inklusive der Überwachungskabel, die sortiert bzw. neu gesteckt werden müssen. Es braucht gute Gründe, um Haut-zu-Haut-Kontakt abgesehen vom mütterlichen Wunsch nach Nähe zu ihrem Kind und dem allerdings nur mutmaßten Wunsch des Kindes nach mütterlicher Nähe zu ermöglichen. Die vorhandenen empirischen Studien dazu wiesen zum Zeitpunkt der Untersuchung von Eidelman et. al. erhebliche methodische Schwächen auf. Physiologische, insbesondere neurophysiologische und psychophysiologische Parameter waren unzureichend operationalisiert, die Stichproben zu klein, Kontrollgruppen entweder nicht vorhanden oder zu wenig mit der Untersuchungsgruppe parallelisiert. Querschnitt-Längsschnitt-Daten fehlten in den Jahren der Untersuchung von Eidelman et al.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die historische Perspektive auf Säuglinge als fühlende Wesen beleuchtet und die Relevanz mütterlicher Nähe für deren Entwicklung, insbesondere unter erschwerten Bedingungen wie bei Frühgeborenen, eingeführt.

Grundhypothese: Die Arbeit postuliert, dass mütterliche Nähe die Lebensqualität und somit die Selbstregulation des Säuglings entscheidend positiv beeinflusst.

Hypothesen: Es werden spezifische Annahmen aufgestellt, wie mütterlicher Kontakt zur Stabilisierung des Reizmanagements, zur Schmerzreduktion und zur Verbesserung der Schlafqualität beiträgt.

Die Untersuchung von Eidelman et. al.: Dieses Kapitel analysiert eine Studie zur Känguru-Methode, wobei der Aufbau, die Datenerhebung und die signifikanten Ergebnisse bezüglich der Entwicklung frühgeborener Kinder dargelegt werden.

Wirkungen mütterlicher Nähe: Es wird diskutiert, wie Haut-zu-Haut-Kontakt physiologische Prozesse reguliert und als Schmerzmittelersatz sowie als Organisator für das zirkadiane System fungiert.

Diskussion: kritische Anmerkungen: Es erfolgt eine Reflexion über die Fokussierung auf die Mutter-Kind-Interaktion unter Vernachlässigung der Vaterrolle sowie über die Bedeutung sozioökonomischer Faktoren und persönlicher Prädispositionen des Kindes.

Zusammenfassung: Die Kernaussagen über die Notwendigkeit mütterlicher Zärtlichkeit und deren langfristige positive Auswirkungen auf das Kind und das Familienwohlbefinden werden nochmals pointiert dargestellt.

Schlüsselwörter

Eltern-Kind-Beziehung, Selbstregulation, Känguru-Methode, neonatologische Intensivstation, Frühgeborene, Haut-zu-Haut-Kontakt, Emotionsregulierung, Bindungsqualität, Reizmanagement, zirkadiane Rhythmen, neurophysiologische Entwicklung, frühkindliche Entwicklung, Mutter-Kind-Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der frühen Eltern-Kind-Beziehung für die physiologische und psychologische Entwicklung des Kindes, insbesondere im Hinblick auf dessen Fähigkeit zur Selbstregulation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die frühkindliche Bindungsqualität, die Känguru-Methode in der Neonatologie, die physiologischen Effekte von Haut-zu-Haut-Kontakt sowie die langfristigen Auswirkungen auf die Emotions- und Aufmerksamkeitsregulierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, wissenschaftlich zu untermauern, wie körperliche Nähe und mütterlicher Kontakt maßgeblich zur Stabilität und gesunden Entwicklung des Zentralnervensystems von Säuglingen beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit referiert empirische Studien, insbesondere die Untersuchung von Eidelman et al., welche durch Vergleiche zwischen Interventions- und Kontrollgruppen die Effekte der Känguru-Methode methodisch evaluiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundhypothesen zur mütterlichen Nähe, die Durchführung und Ergebnisse der Eidelman-Studie sowie die daraus abgeleiteten Wirkmechanismen auf die Selbststeuerung des Kindes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstregulation, Känguru-Methode, Frühgeborene, Bindung, Reizmanagement und Emotionsregulierung.

Warum wird die Känguru-Methode als besonders effektiv hervorgehoben?

Sie fungiert als behavioraler Regler für das Kind, hilft bei der Regulierung des zirkadianen Systems und wirkt zudem schmerzlindernd bei medizinischen Eingriffen.

Welche Rolle spielt die Trennung von der Mutter auf einer Intensivstation?

Die Trennung stellt eine erhebliche Stressbelastung und Deprivationssituation dar, die die neurophysiologische Entwicklung gefährden kann und somit den Stellenwert der Känguru-Methode verdeutlicht.

Warum wird die Rolle der Väter in der Diskussion thematisiert?

Die Autorin weist darauf hin, dass das Schwergewicht in der Forschung zu stark auf der Mutter liegt, obwohl Väter ebenfalls eine fundamentale Bedeutung für die Regulation und Entwicklung des Kindes haben.

Was ist das Fazit der Autorin bezüglich der langfristigen Effekte?

Es wird vermutet, dass eine frühe, qualitativ hochwertige Nähe nicht nur die aktuelle Verfassung des Kindes stabilisiert, sondern langfristig dessen Ausgeglichenheit und die Bindungsfähigkeit innerhalb der gesamten Familie stärkt.

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Details

Title
Eltern-Kind-Beziehung und Selbstregulation
Author
Dr. Phil. Kathrin Kiss-Elder (Author)
Publication Year
2010
Pages
9
Catalog Number
V150497
ISBN (eBook)
9783640617241
ISBN (Book)
9783640617319
Language
German
Tags
Eltern-Kind-Kommunikation Eltern-Kind-Interaktion Selbstregulation Säuflingsalter Säuglingsalter Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Phil. Kathrin Kiss-Elder (Author), 2010, Eltern-Kind-Beziehung und Selbstregulation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150497
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