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Kulturstandards und soziale Repräsentationen

Die Genese der Kulturstandards beschrieben durch die Theorie der sozialen Repräsentationen

Titre: Kulturstandards und soziale Repräsentationen

Dossier / Travail , 2009 , 34 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Martin Weitzmann (Auteur)

Médias / Communication - Communication interculturelle
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Diese Arbeit dreht sich um die Entstehung und Entwicklung (Genese) von Kulturstandards. Da dieser Aspekt vom Autor der Theorie der Kulturstandards, Alexander Thomas, nicht konzipiert wurde, hilft hier eine andere Theorie aus: Die Theorie der sozialen Repräsentationen von Moscovici. Zunächst wird aus einer metatheoretischen Sicht heraus dieHerangehensweise für die eklektische Arbeit bestimmt:Dafürwerden Theorien als Perspektiven vorgeschlagen und ein ontologischer und deskriptiver Anspruch aufgegeben. Hiernach beginnt die Arbeit der Begriffsbestimmung und des schrittweisen Abgleichs der Perspektiven – zunächst für die Theorie der Kulturstandards. An dieser Stelle wird ein erweiterter Wissensbegriff entwickelt, um beide Theorien grundlegend miteinander zu kombinieren. Alsdann wird die Theorie der sozialen Repräsentationen kurz und mit Fokus auf ihren hiesigen Zweck vorgestellt. Der Blick richtet sich danach auf den von beiden Theorien gemeinsam beleuchteten Gegenstand, der hier erarbeitet wird. In der Zusammenführung schließlich ergibt sich eine mögliche Konzeption, die Genese der Kulturstandards zu beschreiben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Metatheoretische Überlegungen

1.1 Theorien sind Perspektiven

1.2 Das Problem des ontologischen Anspruchs

2 Die Perspektive der Kulturstandards

2.1 Orientierungssysteme

2.2 Wissen

3 Die Perspektive der soziale Repräsentationen

3.1 Definition

3.2 Alltags- und Expertendiskurs

3.3 Die Form sozialer Repräsentationen

3.4 Implikationen

3.5 Kern und Peripherie sozialer Vorstellungen

3.6 Genese Sozialer Repräsentationen

4 Der gemeinsame Gegenstand

4.1 Kulturstandards aus Sicht der Theorie sozialer Repräsentationen

4.2 Umwelt und Ko-Akteure

5 Zusammenführung

5.1 Abrupte Änderung eines Kulturstandards

5.2 Stetige Änderung der Kulturstandards

6 Diskussion und Desiderate

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung und Entwicklung (Genese) von Kulturstandards. Da dieses Feld in der Theorie der Kulturstandards von Alexander Thomas nicht hinreichend konzipiert wurde, erfolgt eine theoretische Erweiterung durch die Anwendung der Theorie der sozialen Repräsentationen von Serge Moscovici. Ziel ist es, beide Theorien kombinierend zu nutzen, um einen explanatorischen Rahmen für den Wandel von Kulturstandards zu entwerfen.

  • Metatheoretische Reflexion über Theorien als Perspektiven
  • Analyse und Abgleich der Theorie der Kulturstandards mit der Theorie sozialer Repräsentationen
  • Entwicklung eines erweiterten Wissensbegriffs zur Integration beider Theorien
  • Untersuchung der Soziogenese sozialer Repräsentationen
  • Konzeptualisierung von abrupten und stetigen Transformationsprozessen bei Kulturstandards

Auszug aus dem Buch

3.6 Genese Sozialer Repräsentationen

Diskutiert werden in der Literatur hauptsächlich zwei Prozesse, bei der soziale Repräsentationen transformiert werden. Einerseits solche, »die relativ abrupt die veränderten Bedingungen durch eine neue Repräsentation bewältigen. Solche Transformationen bestehen in einer Dispersion der Elemente des zentralen Kerns, der quasi ›geteilt‹ und somit zu einer relativ neuen Repräsentation führt (Flament, 1987). Andererseits lassen sich Transformationsprozesse beobachten, die das alte Repräsentationssystem stetig an die neuen Bedingungen anpassen und ohne ›Bruch‹ zu einer differenzierteren neuen Repräsentation führt« (Wagner 1994, S. 217 f.).

Der Unterschied liegt bei den Generationen: Die abrupte Form erfolgt meist innerhalb einer Generation, während sich die stetige Form über Generationswechsel vollzieht (vgl. Wagner 1994, S. 219).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit führt in die Zielsetzung ein, die Genese von Kulturstandards mithilfe der Theorie der sozialen Repräsentationen zu beschreiben.

1 Metatheoretische Überlegungen: Es wird dargelegt, warum Theorien als Perspektiven betrachtet werden sollten, um eine eklektische, aber wissenschaftlich fundierte Kombination zu ermöglichen.

2 Die Perspektive der Kulturstandards: Dieses Kapitel erläutert den Kulturbegriff von Alexander Thomas mit Fokus auf Orientierungssysteme und Wissen.

3 Die Perspektive der soziale Repräsentationen: Die Theorie von Moscovici wird eingeführt, inklusive Definitionen, der Unterscheidung von Alltags- und Expertendiskurs sowie den Prozessen der Kern- und Peripheriebildung.

4 Der gemeinsame Gegenstand: Hier werden beide Theorien zusammengeführt, um Kulturstandards als beobachtbare Komponente sozialer Repräsentationen zu interpretieren.

5 Zusammenführung: Das Kapitel überträgt die Erkenntnisse zur Soziogenese auf die Veränderung von Kulturstandards und unterscheidet zwischen abrupten und stetigen Wandelprozessen.

6 Diskussion und Desiderate: Abschließende Reflexion zu offenen Fragen und Potenzialen für weitere Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Kulturstandards, Soziale Repräsentationen, Genese, Orientierungssysteme, Alltagsdiskurs, Wissenssysteme, Metatheorie, Transformation, Kern und Peripherie, Verankerung, Objektivierung, Interkulturelle Kommunikation, Sozialpsychologie, Reflexive Gruppe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung von Kulturstandards und nutzt dafür ergänzend die Theorie der sozialen Repräsentationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen Kulturstandards, soziale Repräsentationen, der Begriff des Wissens und die Transformationsprozesse von sozialen Vorstellungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine theoretische Konzeption zu entwickeln, die beschreibt, wie die Genese von Kulturstandards aus einer Perspektive heraus verstanden werden kann, die soziale Repräsentationen integriert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verfolgt einen eklektischen, metatheoretischen Ansatz, indem sie Theorien als Perspektiven begreift und diese analytisch zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Betrachtung beider Theorien, ihrem gemeinsamen Gegenstandsbereich und der Anwendung von Transformationsprozessen auf Kulturstandards.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Kulturstandards, soziale Repräsentationen, Wissenssysteme und soziokulturelle Genese.

Wie unterscheidet der Autor zwischen abrupten und stetigen Änderungen?

Der Unterschied wird primär über den Generationswechsel definiert: Abrupte Änderungen geschehen innerhalb einer Generation, stetige erstrecken sich über Generationswechsel hinweg.

Welche Rolle spielt der Begriff der "Reflexiven Gruppe" in der Argumentation?

Die reflexive Gruppe dient als soziale Einheit, deren Mitglieder ihre Umwelt durch geteilte soziale Repräsentationen und Orientierungssysteme deuten.

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Résumé des informations

Titre
Kulturstandards und soziale Repräsentationen
Sous-titre
Die Genese der Kulturstandards beschrieben durch die Theorie der sozialen Repräsentationen
Université
Neisse University Görlitz
Note
1,0
Auteur
Martin Weitzmann (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
34
N° de catalogue
V150567
ISBN (ebook)
9783640637669
ISBN (Livre)
9783640638116
Langue
allemand
mots-clé
Kulturstandards soziale Repräsentationen Moscovici Alexander Thomas Alltagsdiskurs Wolfgang Wagner
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Weitzmann (Auteur), 2009, Kulturstandards und soziale Repräsentationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150567
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Extrait de  34  pages
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