Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Pedagogía social

Sprichst du noch oder kommunizierst du schon?

Eine Erhebung zum Einfluss von Sprachverstehen und sozialer Herkunft auf den Bildungserfolg durch eine quantitative Befragung Jugendlicher und Erwachsener in der Ostregion Österreichs

Título: Sprichst du noch oder kommunizierst du schon?

Tesis de Máster , 2024 , 194 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Anita Holper (Autor)

Pedagogía - Pedagogía social
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, inwieweit Menschen durch Bildungssprache mit Verständnisproblemen konfrontiert sind. Die empirische Untersuchung strebte an, das Ausmaß und die Korrelation von sprachlichen Mängeln insbesondere im Kontext demografischer Hintergründe zu beleuchten. Zu untersuchen galt es dabei Verständnisprobleme von Personen mit Erstsprache Deutsch hinsichtlich der Bildungssprache unter Berücksichtigung demografischer Hintergründe. Auch wurde analysiert, wie soziale Herkunft den Bildungserfolg beeinflusst und welche Rolle bildungssprachliche Defizite hierbei spielen. Die Ergründung dieses Zusammenhangs zeigt nicht nur Einblicke in die Mechanismen sozialer Ungleichheit im Bildungsbereich, sondern soll auch Ansatzpunkte zur Verbesserung der Bildungschancen einleiten. Dazu wurden unter anderem Theorien als auch empirische Forschungsergebnisse mit einbezogen. Ferner wurde illustriert, wie die Auswahl von bildungssprachlichen Termini die Erfassung von Text- und Sprachinhalten beeinflussen kann.
Der Theorieteil behandelte überdies Annahmen vorhandener Studien zum Einfluss von Sprachverstehen und sozialer Herkunft auf den Bildungserfolg. Die Beziehung zwischen den Schlüsselbegriffen Herkunft, Sprache und Bildungserfolg wurde dabei gegenübergestellt, um Analogien zu eruieren. Der Empirieteil basiert auf einer Befragung von 801 Teilnehmenden und umfasst Erkenntnisse zum Sprachverstehen der ProbandInnen hinsichtlich ihrer Bildungsgrade und Herkunft. Ziel ist es, Zusammenhänge zu ermitteln sowie Einblicke in das Ausmaß sprachlicher Mängel zu gewinnen, um in einem nächsten Schritt entsprechende Methodiken zu entwickeln, welche die Sprache und das Lernen erleichtern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Aufbau der Arbeit

1.2. Ziel der Arbeit

1.3. Vorgehensweise

2. THEORETISCHER HAUPTTEIL

2.1. Problemstellung

2.1.1. Erkenntnisinteresse und Vorannahmen der Autorin

2.2. Forschungsfrage und Hypothesen

2.2.1. Forschungsfrage

2.2.2. Hypothesen

2.3. Forschungsstand

2.3.1. Statistisch

2.3.2. Bildungssprachlich

2.3.3. Sozioökonomisch/Soziodemografisch

2.3.4. Österreich – Zahlen und Fakten

2.4. Themenrelevante Definition – Bereich Sprache

2.4.1. Sprache

2.4.2. Kommunikation

2.4.3. Sprachverstehen

2.4.4. Wortschatz

2.4.5. Varietäten der Sprache

2.4.6. Standardsprache

2.4.7. Umgangssprache

2.4.8. Dialekt

2.4.9. Bildungssprache

2.4.10. Wissenschaftssprache

2.4.11. Fremdwörter

2.4.12. Imponiersprache

2.5. Themenrelevante Definitionen – Bereich Bildung

2.5.1. Bildung

2.5.2. Bildungssystem

2.5.3. Bildungserfolg

2.5.4. Bildungsabbruch

2.6. Themenrelevante Definitionen – Bereich Herkunft

2.6.1. Klasse, Schichten, Lagen, Milieus

2.6.2. Geografische Faktoren

2.6.3. Soziale Scham

2.7. Zusammenhänge zwischen Bildung und Sprache

2.8. Zusammenhänge zwischen Herkunft und Sprache

2.9. Zusammenhänge zwischen Herkunft und Bildung

2.10. Analyse: Probleme und Herausforderungen

3. EMPIRISCHER HAUPTTEIL

3.1. Die Forschungsrelevanz

3.2. Das Forschungsdesign

3.2.1. Wahl der Forschungsmethode

3.2.2. Wahl der Untersuchungsmethode

3.2.3. Wahl des Untersuchungsgegenstandes

3.2.4. Wahl der Zielgruppe

3.3. Fragebogen als Erhebungsinstrument

3.3.1. Stichprobe

3.3.2. Entwicklung und Struktur des Fragebogens

3.3.3. Aufbau und Vorgehensweise

3.3.3.1. Gestaltung und Einleitung

3.3.3.2. Demografische Daten

3.3.3.3. Items

3.3.3.4. Anforderungen an Fragen/Antworten

3.3.3.5. Soziale Scham, Selbsteinschätzung und Schluss

3.3.4. Pretest

3.3.4.1. Pretest, Papier-Version

3.3.4.2. Pretest, Online-Version

3.4. Durchführung der Befragung

3.4.1. Papierausgabe und Online-Aktivitäten

3.4.2. Hard Facts

3.4.3. Rückblick: Herausforderungen und Mängel

3.5. Die Auswertung

3.5.1. Datenerfassung und Datenauswertung

3.5.1.1. Deskriptive Statistik

3.5.1.. Inferenzstatistik

3.5.1.. Kodeplan und Datenmatrix

3.5.2. Rücklaufquote

3.5.3. Ausschlusskriterien – Datenbereinigung

3.5.4. Demografische und informative Stichprobe-Analysen

3.6. Die Ergebnisse

3.6.1. Gegenüberstellung und Ergebnisinterpretation mit Hypothesen

3.6.2. Kritische Reflexion

3.6.3. Fazit und Schlussfolgerung:

4. GEDANKEN UND CONCLUSIO

4.1. Gedanken zu Sprache und Bildung aus der Fachliteratur

4.2. Gedanken zu Sprache und Bildung aus Sicht der Verfasserin

4.3. Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Ausmaß und die Korrelation von sprachlichen Mängeln – insbesondere der Bildungssprache – in Bezug auf die soziale Herkunft von Personen mit Erstsprache Deutsch, um Konzepte und Methodiken zu entwickeln, die das Textverständnis und die Teilhabe am Bildungssystem erleichtern.

  • Einfluss von sozialer Herkunft und demografischen Faktoren auf den Bildungserfolg
  • Bedeutung der Bildungssprache als Distinktionsmittel und Barriere
  • Analyse des Sprachverstehens durch eine quantitative Befragung (801 Teilnehmende)
  • Zusammenhänge zwischen Sprachkompetenz, sozialer Scham und Bildungschancen

Auszug aus dem Buch

2.4.9. Bildungssprache

„Bildungssprache findet sich außer in Schule und Universität auch in der Literatur, in Sachbüchern, in der Politik. Es gibt sie in Debatten, sogar im TV. Wer Kant im Original oder das Feuilleton der FAZ lesen und vor allem verstehen will, braucht das hier. Denn ihr angestammtes Biotop ist der Journalismus. Kaum ein Artikel, der auch nur halbwegs anspruchsvoll sein will, kommt ohne sie aus. Deshalb geistern Begriffe aus der Bildungssprache täglich um uns herum. Zahlreiche davon werden aktiv benutzt, ohne dass die jeweiligen Bedeutungen jedem wirklich klar sind. […] Wörter aus der Bildungssprache wirken mehr oder weniger gescheit, gelehrt, prätentiös, distinguiert, extravagant, […]“ (Lennartz, 2022, S. 9).

Der Terminus Bildungssprache, von Habermas Ende der 1970er Jahre deklariert, bezieht sich auf ein Sprachregister, dass in der schulischen Bildung genutzt wird, um Wissen zu erlangen. Soziologisch betrachtet dient Bildungssprache als soziales Distinktionsmittel, erziehungswissenschaftlich ist es das Register der Wissensaneignung in Bildungsinstitutionen, und linguistisch besitzt sie spezielle Eigenschaften, komplexe Gedanken mündlich auszudrücken. Diese stehen wiederum in Verbindung mit anspruchsvollen kognitiven Fähigkeiten (vgl. Gogolin & Duarte, 2016, S. 483).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Sprachphilosophie und die Relevanz der Sprache als Grenze der Welt, mit Hinführung zur Fragestellung der sozialen Ungleichheit im Bildungswesen.

2. THEORETISCHER HAUPTTEIL: Fundierte Auseinandersetzung mit Fachbegriffen wie Bildung, Herkunft und Sprache sowie der Darstellung des Forschungsstandes und der Hypothesenbildung.

3. EMPIRISCHER HAUPTTEIL: Beschreibung der quantitativen Erhebung, des Forschungsdesigns und der detaillierten statistischen Auswertung der Befragungsdaten.

4. GEDANKEN UND CONCLUSIO: Reflexion der theoretischen und empirischen Ergebnisse aus Sicht der Autorin und Fazit zu den untersuchten Bildungszusammenhängen.

Schlüsselwörter

Bildung, Bildungssprache, soziale Herkunft, Sprachverstehen, Bildungserfolg, soziale Scham, Habitus, Bildungsvererbung, Chancengleichheit, Fachsprache, empirische Sozialforschung, quantitative Erhebung, Bildungsungleichheit, Bildungssoziologie, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der sozialen Herkunft und der Beherrschung der Bildungssprache auf den persönlichen Bildungserfolg von Personen, deren Erstsprache Deutsch ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Bildungsvererbung, die Rolle des sprachlichen Kapitals (Habitus) sowie die Auswirkungen von sozioökonomischen Faktoren auf die Bildungschancen in der Ostregion Österreichs.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg zu beleuchten und insbesondere zu klären, inwieweit das Verständnis von Bildungssprache dabei als Barriere oder Erfolgsfaktor fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt einen quantitativen Forschungsansatz mittels eines selbst entwickelten Fragebogens, der an 801 Teilnehmende in der Ostregion Österreichs ausgegeben wurde.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Theorieteil definiert grundlegende Begriffe wie Sprache, Kommunikation, Bildung und Herkunft, während der Empirieteil die Auswertung der Befragungsdaten und die statistische Überprüfung der Hypothesen detailliert darstellt.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Bildungssprache, soziale Herkunft, Bildungserfolg, soziale Scham, Habitus und Bildungsvererbung.

Warum wurde der Fokus bewusst nicht auf Menschen mit Migrationshintergrund gelegt?

Die Autorin wollte gezielt aufzeigen, dass auch innerhalb der Bevölkerung, deren Erstsprache Deutsch ist, signifikante soziale und sprachliche Barrieren existieren, die den Bildungserfolg beeinflussen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Chancengleichheit?

Die Autorin schließt, dass Bildung weiterhin stark vererbt wird und das Bildungssystem nicht ausreicht, um diese strukturellen Ungleichheiten allein durch formale Bildung auszugleichen, da „soziale Herkunft“ ein maßgeblicher, oft unsichtbarer Faktor bleibt.

Final del extracto de 194 páginas  - subir

Detalles

Título
Sprichst du noch oder kommunizierst du schon?
Subtítulo
Eine Erhebung zum Einfluss von Sprachverstehen und sozialer Herkunft auf den Bildungserfolg durch eine quantitative Befragung Jugendlicher und Erwachsener in der Ostregion Österreichs
Universidad
Sigmund Freud University Vienna  (Fakultät für Psychologie)
Curso
Beratungswissenschaften und Management sozialer Systeme
Calificación
1
Autor
Anita Holper (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
194
No. de catálogo
V1505887
ISBN (PDF)
9783389073391
ISBN (Libro)
9783389073407
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sprache Bildungserfolg soziale Herkunft Bildungssprache Sprachverstehen Bildung Varietäten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anita Holper (Autor), 2024, Sprichst du noch oder kommunizierst du schon?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1505887
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  194  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint