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Serial Collusion and Cartel Effectiveness. Ursachen von seriellen Absprachen und wiederholten Kartellbeteiligungen am Beispiel "Lafarges"

Título: Serial Collusion and Cartel Effectiveness. Ursachen von seriellen Absprachen und wiederholten Kartellbeteiligungen am Beispiel "Lafarges"

Trabajo Escrito , 2024 , 19 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Berkay Cekic (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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Diese Arbeit untersucht die Mechanismen und Ursachen serieller Preisabsprachen am Beispiel des Unternehmens "Lafarge". Durch die Analyse wiederholter Kartellbeteiligungen wird aufgezeigt, welche internen und externen Faktoren Unternehmen dazu veranlassen, regelmäßig gegen Kartellgesetze zu verstoßen. Die Untersuchung beleuchtet, wie Profitabilität, Lerneffekte, mangelnde Abschreckung und Wettbewerbsdruck Kartellverhalten begünstigen. Anhand von Fallstudien und empirischen Beispielen bietet die Arbeit wertvolle Einblicke in die Dynamik von Kartellen und liefert Empfehlungen für eine effektivere Wettbewerbspolitik.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition von Kartellen

2.2 Serielle Absprachen

2.3 Rückfälligkeiten

2.4 Faktoren für Serial Collusion

3. Das Beispiel Lafarges

3.1 Ursachen der seriellen Preisabsprache Lafarges

3.2 Beurteilung Lafarges

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Ursachen für das Phänomen serieller Absprachen und wiederholter Kartellbeteiligungen, um zu verstehen, warum Unternehmen trotz rechtlicher Sanktionen mehrfach gegen Wettbewerbsvorschriften verstoßen. Ziel ist es, interne und externe Einflussfaktoren zu identifizieren und diese anhand der Fallstudie des Unternehmens Lafarge auf ihre praktische Relevanz zu prüfen.

  • Analyse der Mechanismen hinter seriellen Absprachen und Rückfälligkeiten.
  • Identifikation von Treibern wie Profitabilität, Lerneffekten und mangelnder Marktabschreckung.
  • Untersuchung des Unternehmens Lafarge als Fallbeispiel für wiederholte Kartellbeteiligungen.
  • Bewertung der Wirksamkeit kartellrechtlicher Maßnahmen und Kronzeugenregelungen.
  • Diskussion über die Rolle der Unternehmenskultur bei der Risikobereitschaft für wettbewerbswidriges Verhalten.

Auszug aus dem Buch

2.4 Faktoren für Serial Collusion

Die Ursachen für wiederholte Absprachen und Rückfälligkeiten sind vielfältig, daher werden fünf verschiedene Faktoren aufgezeigt, die zum einen Ihren Ursprung im Unternehmen selbst haben und zum anderen außerhalb des Unternehmens liegen.

Profitabilität

Der naheliegendste Faktor ist wahrscheinlich die Profitabilität der entstandenen Absprachen und der Kartellbildung. Wenn der Gewinn, den die Unternehmen durch die getroffenen Absprachen machen, höher ausfällt als die Strafe, die diese Unternehmen für die Absprachen bekommen, dann würde man aus Sicht der Unternehmen sagen, dass serielle Absprachen sich lohnen. Um diesen Faktor weiter auf den Grund zu gehen, muss man die aktuell herrschenden Fakten analysieren, denn es gibt von Seiten des Bundeskartellamtes verschiedene Regelungen, wie die Kronzeugenregelung oder die Bonusregelung, welche den beteiligten Unternehmen im Kartell eine Ermäßigung der Geldbuße gewährleisten oder sogar von einer Verhängung der Geldbuße absehen (Bundeskartellamt, 2021). Wenn die Unternehmen also nach getroffener Absprache und den damit erzielten Profit die Voraussetzungen für die Kronzeugenregelung erfüllen, dann werden die Kosten einer Straftat reduziert und dies führt dazu, dass sich die Teilnahme der illegalen Absprache lohnt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik serieller Kartellverstöße ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung anhand des Beispiels Lafarge für die Wettbewerbspolitik.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Kartelle sowie serielle Absprachen und analysiert die theoretischen Faktoren, die Unternehmen zu wiederholten Rechtsverstößen bewegen können.

3. Das Beispiel Lafarges: Der praktische Teil wendet die erarbeiteten theoretischen Faktoren auf Lafarge an, um das Verhalten des Unternehmens als Wiederholungstäter zu analysieren und zu beurteilen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Studie zusammen und betont, dass Kartellverstöße weiterhin eine große Herausforderung für die Wettbewerbspolitik darstellen, was nach effizienteren regulatorischen Maßnahmen verlangt.

Schlüsselwörter

Serial Collusion, Kartellbildung, Wiederholungstäter, Lafarge, Wettbewerbsdruck, Kronzeugenregelung, Preisabsprachen, Geldbußen, Lerneffekte, Marktmacht, Kartellrecht, Wettbewerbspolitik, Rückfälligkeit, ökonomische Anreize, Markteintrittsbarrieren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem ökonomischen Phänomen der seriellen Kollusion, bei dem Unternehmen systematisch über verschiedene Märkte oder Zeiträume hinweg an verbotenen Kartellabsprachen beteiligt sind.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Zentral sind die theoretischen Determinanten, die serielle Verstöße begünstigen, sowie die praktische Analyse eines Unternehmenskonzerns, der mehrfach in Kartellverfahren verwickelt war.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die spezifischen Faktoren – wie Lerneffekte oder Profitabilitätsabwägungen – zu identifizieren, die Unternehmen dazu bewegen, trotz hoher Strafen wiederholt Kartellrechtsbrüche zu begehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu theoretischen kartellökonomischen Ansätzen, die durch eine fallbasierte Analyse (Fallstudie) des Unternehmens Lafarge ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Herleitung von Gründen für Kartellstabilität sowie die anschließende detaillierte Untersuchung der Fallbeispiele Zement- und Gipskartell unter Beteiligung von Lafarge.

Welche Attribute charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Serial Collusion, Wiederholungstäter, ordnungspolitische Wettbewerbsanalyse und kartellrechtliche Sanktionseffektivität geprägt.

Inwiefern beeinflusst die Kronzeugenregelung das Verhalten von Wiederholungstätern?

Die Arbeit zeigt, dass Wiederholungstäter die Kronzeugenregelung strategisch nutzen können, um durch Kooperation die Geldbußen in einzelnen Fällen massiv zu reduzieren und so ihr strafrechtliches Gesamtrisiko zu minimieren.

Warum wird das Unternehmen Lafarge als Beispiel für einen Wiederholungstäter gewählt?

Lafarge ist ein multinationales Unternehmen, das nachweislich in unterschiedlichen Märkten (Zement, Gips) an Kartellabsprachen beteiligt war, was es zu einem idealtypischen Fall macht, um die Mechanismen und Lerneffekte serieller Kollusion über einen längeren Zeitraum zu untersuchen.

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Detalles

Título
Serial Collusion and Cartel Effectiveness. Ursachen von seriellen Absprachen und wiederholten Kartellbeteiligungen am Beispiel "Lafarges"
Universidad
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Calificación
1.3
Autor
Berkay Cekic (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
19
No. de catálogo
V1506986
ISBN (PDF)
9783389071991
ISBN (Libro)
9783389072004
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kartellrecht Umweltschutz Wettbewerbsbeschränkungen Waschmaschinenkartell Netzwerkeffekte Serial Collusion Preisabsprachen Rückfälligkeit Lafarge Kronzeugenregelung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Berkay Cekic (Autor), 2024, Serial Collusion and Cartel Effectiveness. Ursachen von seriellen Absprachen und wiederholten Kartellbeteiligungen am Beispiel "Lafarges", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1506986
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