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Die Beziehung von Gesetz und Erziehung in der Besitzordnung aus der besten Verfassung in "Politik", Buch II, VII und VIII von Aristoteles

Titre: Die Beziehung von Gesetz und Erziehung in der Besitzordnung aus der besten Verfassung in "Politik", Buch II, VII und VIII von Aristoteles

Dossier / Travail , 2023 , 23 Pages , Note: 1,0

Autor:in: 1. Staatsexamen Sofia Zafiridou (Auteur)

Philosophie - Philosophie antique
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In dieser Arbeit soll das ineinandergreifende Verhältnis zwischen den Gesetzen und Vorgaben der Besitzordnung und der staatlichen Erziehung in der besten Verfassung nach Aristoteles untersucht werden und dabei ein besonderes Augenmerk auf das Verhältnis zwischen individueller Freiheit und gemeinschaftlicher Verpflichtung gelegt werden. Der Fokus liegt hierbei auf den Büchern II, VII und VIII aus Politik. Weiterhin werden Ausschnitte (insbesondere II, 1-6; IV, 1-6 und X, 9-10) aus der nikomachischen Ethik hinzugezogen.

Im Folgenden werden zunächst die grundlegenden Bedingungen der besten Verfassung herausgearbeitet, da sie als Grundlage dienen, aus der sich die Gesetze der Besitzordnung und die Vorstellungen über die Erziehung durch den Staat von Aristoteles ergeben, beziehungsweise geben sie die Ziele vor, die durch die ideale Besitzordnung mit erfüllt werden sollen. Darauf aufbauend wird Aristoteles‘ Argumentation für die von ihm favorisierte Form der Besitzordnung nachgezeichnet, die innerhalb des varietätsreichen Kontinuums zwischen Privateigentum und Gemeinschaftsbesitz als Möglichkeit existiert. Zudem werden seine Gedanken zu Umfang und Verteilung von Besitz im Staat vorgestellt. Seine Vorschläge werden zu den entsprechenden Rahmenbedingungen der besten Verfassung ins Verhältnis gesetzt und es wird in diesem Zusammenhang die Frage nach der Rolle der individuellen Freiheit in Aristoteles‘ Denken thematisiert. Für die Untersuchung des Verhältnisses zwischen Besitzordnung und staatlicher Erziehung werden sodann die zwei Charaktertugenden erläutert, die im Bereich des Besitzes wirken. Weiterhin wird untersucht, welche Vorschläge Aristoteles über die Im Folgenden werden zunächst die grundlegenden Bedingungen der besten Verfassung herausgearbeitet, da sie als Grundlage dienen, aus der sich die Gesetze der Besitzordnung und die Vorstellungen über die Erziehung durch den Staat von Aristoteles ergeben, beziehungsweise geben sie die Ziele vor, die durch die ideale Besitzordnung mit erfüllt werden sollen. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rahmenbedingungen der besten Verfassung

3. Die Besitzordnung der besten Verfassung

3.1 Über die Arten des Besitzes

3.2 Über die Verteilung und den Umfang des Besitzes

4. Das Verhältnis von Erziehung und Gesetz in der Besitzordnung

4.1 Die zwei Tugenden des Besitzes

4.2 Die Erziehung zur Tugend

5. Leitung zur Tugend durch das Gesetz

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das ineinandergreifende Verhältnis zwischen den Gesetzen der Besitzordnung und der staatlichen Erziehung in Aristoteles' bester Verfassung, wobei der Fokus auf den Büchern II, VII und VIII der Politik sowie Ausschnitten der Nikomachischen Ethik liegt. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, wie der Staat durch Gesetze und Erziehung das individuelle Glück mit der gemeinschaftlichen Verpflichtung in Einklang bringt und wie dabei die Charaktertugenden Freigiebigkeit und Mäßigkeit im Umgang mit Besitz gefördert werden.

  • Grundlegende Bedingungen und Rahmenbedingungen der besten Verfassung nach Aristoteles.
  • Analyse der Aristotelischen Besitzordnung im Kontinuum zwischen Privateigentum und Gemeinschaftsbesitz.
  • Das Zusammenspiel von Gesetzgebung und staatlicher Erziehung zur Lenkung der Bürger.
  • Untersuchung der Charaktertugenden Freigiebigkeit und Mäßigkeit im Kontext von Besitz.
  • Die Rolle der individuellen Freiheit gegenüber der gemeinschaftlichen Zielsetzung des Staates.

Auszug aus dem Buch

3.1 Über die Arten des Besitzes

Aristoteles differenziert hierbei nicht allein zwischen den Möglichkeiten des Privatbesitzes und des Gemeinbesitzes der landwirtschaftlichen Ackerflächen, sondern auch bezüglich der Nutzungsformen: Er verweist auf die Alternative zur absoluten Verfügungsgewalt, nämlich die gemeinschaftliche Nutzungsbefugnis und die Teilhabe an den Erträgen (vgl. ebd.). Daraus ergeben sich ihm nach zunächst folgende drei Optionen, nach welchen ein Staat mit dem Besitz umgehen kann (vgl. 2.5 1263a):18

1) Landwirtschaftlicher Grundbesitz ist jeweils Privatbesitz, während die Besitzer die Erträge in einen gemeinsamen Topf einbringen und dann so verbrauchen, wie das einzelne Volksstämme tun. 19

2) Der landwirtschaftlich genutzte Boden gehört allen gemeinschaftlich, wird gemeinschaftlich bewirtet, während die Erträge zu individueller Nutzung aufgeteilt werden.

3) Sowohl Grundbesitz als auch Erträge gehören allen gemeinsam.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Untersuchungsgegenstands, der methodischen Grundlage durch Aristoteles' Werke und der zentralen Forschungsfrage zum Verhältnis von Besitzordnung, Gesetz und Erziehung.

2. Rahmenbedingungen der besten Verfassung: Klärung der aristotelischen Annahmen zu Muße, Autarkie und innenpolitischer Stabilität als Fundament für die ideale Staatsform.

3. Die Besitzordnung der besten Verfassung: Darstellung der verschiedenen Besitzmodelle und der aristotelischen Argumentation gegen radikale Formen des Gemeinbesitzes zugunsten einer durch Tugend geleiteten privaten Eigentumsordnung.

4. Das Verhältnis von Erziehung und Gesetz in der Besitzordnung: Untersuchung der Tugenden Freigiebigkeit und Mäßigkeit sowie deren Einbettung in den erzieherischen Kontext des Staates.

5. Leitung zur Tugend durch das Gesetz: Analyse der Rolle des Gesetzes als dauerhafte Erziehungs- und Lenkungsinstanz, die auch für Erwachsene von Bedeutung bleibt.

6. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Interdependenz zwischen individueller Freiheit, staatlicher Lenkung und der Förderung eines glückseligen Lebens durch die richtige Besitzordnung.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Politik, Besitzordnung, Privateigentum, Gemeinbesitz, Erziehung, Charaktertugenden, Freigiebigkeit, Mäßigkeit, Gesetzgeber, Muße, Autarkie, Staat, Glückseligkeit, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundsätzliche Thema der Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Zusammenspiel von Gesetz, Besitzordnung und staatlicher Erziehung, um in Aristoteles' idealer Verfassung ein tugendhaftes und glückseliges Leben der Bürger zu ermöglichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Aristotelische Besitzlehre, die ethischen Implikationen des Privateigentums sowie die staatliche Erziehung zur charakterlichen Vorzüglichkeit.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Wie verhalten sich staatliche Gesetze und erzieherische Maßnahmen zueinander, um einerseits individuelle Freiheit zu wahren und andererseits die gemeinschaftliche Tugendhaftigkeit in der Besitzordnung zu sichern?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer textnahen philologisch-philosophischen Analyse der Aristotelischen Schriften Politik und Nikomachische Ethik unter Einbeziehung relevanter Sekundärliteratur.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil erarbeitet zunächst die Rahmenbedingungen des Staates, definiert die Besitzordnung, untersucht die Tugenden Freigiebigkeit und Mäßigkeit und beleuchtet die erzieherische Funktion des Rechts.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Untersuchung?

Wichtige Fachbegriffe sind Eudaimonie (Glückseligkeit), Autarkie des Staates, Muße, die drei Seelenanteile nach Aristoteles sowie die Begriffe Freigiebigkeit und Mäßigkeit.

Warum lehnt Aristoteles einen absoluten Gemeinbesitz ab?

Aristoteles argumentiert, dass Privateigentum die individuelle Produktivität steigert, Streitigkeiten minimiert und den Bürgern erst die Möglichkeit bietet, die Tugend der Freigiebigkeit durch freiwilliges Teilen auszuüben.

Welche Rolle spielt das Gesetz für Erwachsene?

Nach Aristoteles sind Gesetze auch für Erwachsene essenziell, da sie als externer Zwang und Erziehungsinstanz dienen, um tugendhafte Lebensweisen zu festigen und von schädlichen Leidenschaften abzubringen.

Wie unterscheidet sich die Musik von anderen Unterrichtsgegenständen?

Die Musik trägt den Zweck in sich selbst und ist nicht rein nützlich; sie dient der Ausbildung des Charakters durch Freude und der sinnvollen Nutzung der Muße.

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Résumé des informations

Titre
Die Beziehung von Gesetz und Erziehung in der Besitzordnung aus der besten Verfassung in "Politik", Buch II, VII und VIII von Aristoteles
Université
Martin Luther University  (Philosophie)
Note
1,0
Auteur
1. Staatsexamen Sofia Zafiridou (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
23
N° de catalogue
V1507427
ISBN (PDF)
9783389073988
ISBN (Livre)
9783389073995
Langue
allemand
mots-clé
beziehung gesetz erziehung besitzordnung verfassung politik buch viii aristoteles
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
1. Staatsexamen Sofia Zafiridou (Auteur), 2023, Die Beziehung von Gesetz und Erziehung in der Besitzordnung aus der besten Verfassung in "Politik", Buch II, VII und VIII von Aristoteles, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1507427
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Extrait de  23  pages
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