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Permanent Campaigning

Professionalisierung des Kampagnenmanagement am Beispiel der SPD-Kampagne von 1998

Title: Permanent Campaigning

Seminar Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stefan Geissel (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Die Vermarktung von politischen Inhalten und Parteien ist im Wandel. Der Wähler ist nicht mehr derselbe, wie vor 50 Jahren, daher muss auch die Ansprache dessen verändert werden. Durch den Einsatz von professionellen Marketing-Werkzeugen können optimierte Ergebnisse erzielt werden. Der Verkaufserfolg des klassischen Marketing ist der Wählerstimmenzuwachs des politischen Marketing.

Excerpt


Gliederung

1 Einleitung

1.1 Was ist Permanent Campaigning?

1.2 Aufbau der Hausarbeit

2 Wandel des Wahlkampfs

2.1 Wandel im Wählerverhalten

2.2 Medienentwicklung

2.3 Einflüsse aus dem Ausland

3 Charakteristika des Politikmarketing

4 Fallbeispiel: Die SPD-Kampagne von 1998

4.1 Kampagnendurchführung

4.2 Erkenntnisse

5 Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel des Politikmarketings hin zum „Permanent Campaigning“. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch professionelle Marketing-Werkzeuge, eine gezielte Kampagnenführung und eine ständige Medienpräsenz der Erfolg bei Wahlen optimiert werden kann, basierend auf einer Analyse der SPD-Kampagne von 1998.

  • Professionalisierung des Kampagnenmanagements
  • Wandel des Wahlverhaltens und dessen Ursachen
  • Einfluss der Medienentwicklung auf die politische Kommunikation
  • Methoden des modernen Politikmarketings
  • Fallanalyse der SPD-Wahlkampagne von 1998

Auszug aus dem Buch

1.1 Was ist Permanent Campaigning?

In der Literatur sind verschiedene Definitionen des Permanent Campaigning zu finden, die sich allerdings grob in eine enge und eine weite Begriffserklärung eingliedern lassen. Die enge Begriffsdefinition konzentriert sich auf stärker auf den Begriff „Permanent“, der einen ständig anhaltenden Zustand beschreibt. Ebenso wird Permanent Campaigning als Zustand des ständigen Wahlkampfs betrachtet. Da im deutschen Wahlsystem, durch Bundestags- und Länderwahlen, immer irgendwo ein Wahlkampf ansteht, kann auch von einem ständigem Wahlkampf ohne wirkliche Pausen gesprochen werden.

Die weite Begriffsfassung bezieht sich stärker auf die Ursachen der Veränderungen im Politikmarketing und die Tatsache, dass inzwischen durch einen kurzen Wahlkampf nur noch wenig Wahlerfolg erreicht werden kann. Das Fangen von Wählerstimmen setzt verstärkt eine langfristige, professionell geplante Strategie voraus. Daher wird Permanent Campaigning auch als langfristig orientierte Professionalisierung des Politikmarketing verstanden. Auch die Definition von Korte fällt in die weite Begriffsfassung, da dieser unter Permanent Campaigning vor allem das gezielte, professionelle Vermarkten von Themen und Problemlösungen, zur Erhöhung von Wahlchancen versteht.

Dass wahlstrategische Kalkulations- und Vermarktungsaspekte bei der Politikgestaltung und bei politischen Entscheidungen immer wichtiger werden, soll durch diese Seminararbeit gezeigt werden. Daher wird Permanent Campaigning im Folgenden vor allem als Professionalisierung des Politikmarketing betrachtet. Dabei geht diese Arbeit wie folgt vor.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in den Wandel der politischen Vermarktung und Definition des Begriffs Permanent Campaigning.

2 Wandel des Wahlkampfs: Untersuchung der sozioökonomischen Gründe für das veränderte Wählerverhalten und den wachsenden Medieneinfluss.

3 Charakteristika des Politikmarketing: Analyse der vier Bausteine für den Wahlerfolg und die Einordnung von Politik als Vertrauensgut.

4 Fallbeispiel: Die SPD-Kampagne von 1998: Detaillierte Analyse der Kampagnenführung, der Kampa-Struktur und der strategischen Neuausrichtung der SPD.

5 Resümee und Ausblick: Kritische Würdigung der Vor- und Nachteile der Professionalisierung und Ausblick auf zukünftige Formen der Kommunikation.

Schlüsselwörter

Permanent Campaigning, Politikmarketing, SPD-Kampagne 1998, Wahlkampf, Professionalisierung, Wählerverhalten, Medienentwicklung, Kampa, Politische Kommunikation, Kampagnenmanagement, Wechselwähler, Agenda Setting, Marketinginstrumente, Parteien, Wahlchancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Wandel politischer Kampagnen hin zu einer dauerhaften, professionellen Vermarktung, bekannt als Permanent Campaigning, am Beispiel der Bundestagswahl 1998.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Professionalisierung der Wahlkampfstrategien, die Anpassung an verändertes Wählerverhalten sowie die strategische Nutzung von Medien und Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu zeigen, wie durch die Anwendung moderner Marketinginstrumente und eine langfristige Kampagnenstrategie Wählerstimmen mobilisiert und Regierungswechsel ermöglicht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die mit einer empirischen Fallstudie der SPD-Kampagne von 1998 kombiniert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen für den Wandel des Wahlkampfes, definiert die Charakteristika des Politikmarketings und untersucht konkret die Strukturen und Methoden der Kampa bei der Bundestagswahl 1998.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Permanent Campaigning, Politikmarketing, Professionalisierung, Kampa, Wechselwähler und politische Kommunikation.

Was war die spezifische Funktion der "Kampa" bei der SPD-Kampagne?

Die Kampa fungierte als ausgelagertes, zentrales Kampagnenorgan und Dienstleister für alle Parteiorgane, um eine einheitliche und professionelle Kommunikation sicherzustellen.

Warum wird im Buch von einer "Doppelkopfstrategie" gesprochen?

Damit ist die Strategie der SPD gemeint, durch die Aufstellung zweier potenzieller Kanzlerkandidaten (Lafontaine und Schröder) sowohl traditionelle Wähler als auch neue Zielgruppen anzusprechen, bis kurz vor der Wahl die Entscheidung für Schröder fiel.

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Details

Title
Permanent Campaigning
Subtitle
Professionalisierung des Kampagnenmanagement am Beispiel der SPD-Kampagne von 1998
College
Leuphana Universität Lüneburg  (Institut für Marketing und Technologiemanagement)
Course
Non-Profit Marketing
Grade
1,0
Author
Stefan Geissel (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V150777
ISBN (eBook)
9783640622238
ISBN (Book)
9783640622764
Language
German
Tags
Permanent Campainging Politik Marketing SPD Kampagne Kampagnenmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Geissel (Author), 2006, Permanent Campaigning, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150777
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