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Grundsätze der Wertschätzung. Reflexion über die Kommunikation zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen im Kontext Mobbingkonflikte an deutschen Schulen

Título: Grundsätze der Wertschätzung. Reflexion über die Kommunikation zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen im Kontext Mobbingkonflikte an deutschen Schulen

Texto Academico , 2024 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Niklas Richter (Autor)

Pedagogía - El profesor / Pedagogo
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Eine Konfliktbeschreibung eines selbst erlebten Konfliktes des Autors, verbunden und analysiert durch Kommunikationsmodelle von Glasl, von Thun & Rosenberg. Besprechung von Interventions- und Präventionsmöglichkeiten.

Zuerst wird der eigentliche Konflikt objektiv beschrieben. Dies bedeutet, dass ohne eigene Wertung oder Interpretation dargelegt wird, wo der Konflikt stattfand, wer in den Konflikt mit involviert war, wie es zu dem Konflikt kam, was bei dem Konflikt vorgefallen ist und wie mit dem Konflikt umgegangen wurde. Eine objektive Schilderung von Sachverhalten erweist sich als besonders kompliziert, da Konflikte zumeist emotional geladen sind und somit die Erinnerung an Geschehnisse mit einer Wertung versehen. Im Anschluss wird dieser Konflikt mittels Kommunikationsmodellen von Friedemann Schulz von Thun, Marshall Bertram Rosenberg und Friedrich Glasl eingeordnet und aufgegliedert. Durch die Anwendung der logischen Schlussfolgerungen kann weiter nachvollzogen werden, warum die Geschehnisse so erfolgt sind. Dies ermöglicht eine holistischere Bewertung des Umgangs mit dem Konflikt und eröffnet Antworten auf die Frage, ob mit dem Konflikt tatsächlich schädlich oder förderlich umgegangen wurde (Rademacher, 2021). Nachdem die vergangenen Ereignisse gründlich analysiert wurden, wird anschließend durch die Berücksichtigung diverser Präventions- und Interventionsmaßnahmen entschieden, was hätte passieren müssen, damit der Konflikt hätte vermieden werden können, wie der Konflikt nachbereitet wurde und wo bereits hätte interveniert werden können, um den Konflikt nicht weiter ausarten zu lassen. Als Abschluss der Arbeit wird sowohl über die Arbeit mit Konfliktanalysen als auch über die Hausarbeit selbst reflektiert, wodurch sich Einblicke in Gedankenprozesse zur Introspektion ergeben werden, die in der Zukunft für ähnliche Fälle zu Rate gezogen werden können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konfliktbeschreibung

3. Konfliktanalyse anhand Kommunikationstheorien

3.1. von Thuns Modell des ‚Kommunikationsquadrats‘

3.2. Rosenbergs Modell der ‚Gewaltfreien Kommunikation‘

3.3. Glasls ‚Kaskadenmodell der Konflikteskalation‘

4. Interventionsmöglichkeiten

5. Präventionsmöglichkeiten

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit einem Mobbingkonflikt aus der eigenen Schulzeit auseinander, um durch die theoretische Analyse und Reflexion des destruktiven Kommunikationsverhaltens zwischen Lehrkräften und Schüler*innen ein tieferes Verständnis für konstruktive Interventions- und Präventionsstrategien zu entwickeln.

  • Analyse von Mobbingdynamiken im schulischen Kontext
  • Anwendung kommunikationspsychologischer Theorien (Schulz von Thun, Rosenberg, Glasl)
  • Reflexion über Rolle und Verantwortung von Lehrkräften bei Konflikten
  • Evaluation von Interventionsstrategien zur Konfliktdeeskalation
  • Bedeutung eines positiven Klassenklimas und aktiven Zuhörens als Präventionsmittel

Auszug aus dem Buch

3.1. von Thuns Modell des ‚Kommunikationsquadrats‘

Jede Aktion, die wir Menschen, ob bewusst oder unbewusst, von uns geben, hat eine zugeordnete Bedeutung. Die dazu heute wohl bekannteste Aussage im Raum der Kommunikationstheorien ist die von Paul Watzlawick, jener feststellte, dass „Man [. . .] nicht nicht kommunizieren [könne]“ (Watzlawick et al., 2011, S. 60). Diese doppelte Verneinung lässt sich auch folgendermaßen ausdrücken: Es ist unmöglich, keine Nachricht von sich zu geben, da jede Handlung eine Botschaft beinhaltet, sei sie noch so unbedeutend. Ob verbal mit Lauten, darin einschließend paraverbal mit Änderung der Tonlage, oder nonverbal mit Mimik und Gestik, alles hat eine Bedeutung. Anknüpfend hieran hat der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun ein Modell entwickelt, dass Kommunikation anatomisch transparenter machen soll: Das ‚Kommunikationsquadrat‘. Die Bedeutung des Modells erschließt sich daraus, dass es schier unmöglich ist, zu jeder Zeit genau zu verstehen, was unser Gegenüber uns mit seiner Nachricht kommunizieren will, da es sowohl eine Wahrheit des Senders als auch eine Wahrheit des Empfängers gibt (von Thun, 2010). Wir als Empfänger können dazu tendieren, nur eine, wahre Interpretation einer Nachricht zuzulassen. Aufgrund der Arbitrarität von Kommunikation ist es ratsam, zu versuchen, die verschlüsselten Dimensionen von Botschaften anatomisch zu erkunden, um ein breiteres Verständnis von Sprache und Missverständnissen zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der schulischen Konflikte ein und definiert den Mobbingbegriff, basierend auf der eigenen Biografie und akademischer Auseinandersetzung.

2. Konfliktbeschreibung: Dieses Kapitel schildert objektiv einen persönlichen Mobbingvorfall während der Schulzeit, der eine Klassenlehrerin und eine Vertrauenslehrerin involvierte.

3. Konfliktanalyse anhand Kommunikationstheorien: Hier wird der beschriebene Konflikt unter Anwendung der Modelle von Schulz von Thun, Rosenberg und Glasl detailliert analysiert.

3.1. von Thuns Modell des ‚Kommunikationsquadrats‘: Die Analyse des Vorfalls zeigt auf, wie durch die vielschichtigen Ebenen einer Nachricht bei den beteiligten Akteuren Missverständnisse entstanden.

3.2. Rosenbergs Modell der ‚Gewaltfreien Kommunikation‘: Dieses Kapitel erläutert, wie durch eine wertschätzende und bedürfnisorientierte Kommunikation eine Eskalation hätte vermieden werden können.

3.3. Glasls ‚Kaskadenmodell der Konflikteskalation‘: Der Konflikt wird auf die Eskalationsstufen von Glasl übertragen, um den Grad der destruktiven Auseinandersetzung zu bestimmen.

4. Interventionsmöglichkeiten: Es wird kritisch hinterfragt, warum gewählte Interventionsformen unvorteilhaft waren und welche alternativen, kooperativen Ansätze besser gewesen wären.

5. Präventionsmöglichkeiten: Das Kapitel beleuchtet, wie ein positives Klassenklima und die Technik des aktiven Zuhörens präventiv gegen Konflikte wirken können.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Introspektion und wertschätzender Kommunikation als Basis für künftiges Lehrerhandeln.

7. Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche in der Arbeit verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen aufgeführt.

Schlüsselwörter

Mobbing, Schulmobbing, Konfliktmanagement, Kommunikation, Kommunikationsquadrat, Gewaltfreie Kommunikation, Konflikteskalation, Lehrkraft, Klassenklima, Aktives Zuhören, Interventionsstrategie, Prävention, Selbstwirksamkeit, Schulkultur, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer persönlichen Aufarbeitung eines Mobbingkonflikts im schulischen Umfeld und dessen Analyse mittels moderner Kommunikationstheorien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Mobbing in der Schule, das Rollenverständnis von Lehrkräften, Kommunikationsstörungen und Strategien zur Konfliktprävention sowie -intervention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das eigene Erleben eines zerstörerischen Konflikts theoretisch zu reflektieren, um zukünftig als Lehrer besser für solche Situationen gerüstet zu sein und ein förderliches Klassenklima zu gestalten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden klassische Modelle der Kommunikationspsychologie wie das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun, die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg und das Kaskadenmodell von Glasl zur systemischen Analyse genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine objektive Konfliktdarstellung, die Einordnung des Verhaltens der Beteiligten in die genannten Theorien sowie eine kritische Bewertung angewandter Interventionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mobbing, Konfliktmanagement, Klassenklima, aktive Kommunikation, Lehrer-Schüler-Interaktion und Prävention.

Warum spielt die Vertrauenslehrerin eine so zentrale Rolle im Konflikt?

Die Vertrauenslehrerin war als Instanz für Hilfe gedacht, handelte dann aber ohne Einwilligung des Autors gegenüber der Klassenlehrerin, was zu einem Vertrauensbruch und einer Eskalation führte.

Welche Lehre zieht der Autor aus dem Fehlverhalten der Lehrkräfte?

Der Autor betont, wie entscheidend die bewusste Einbeziehung von Schüler*innen und das Einholen von Einverständnis sind, um in Konflikten nicht destruktiv zu handeln, sondern Lernmöglichkeiten zu schaffen.

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Detalles

Título
Grundsätze der Wertschätzung. Reflexion über die Kommunikation zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen im Kontext Mobbingkonflikte an deutschen Schulen
Universidad
University of Potsdam  (Bildungswissenschaften)
Curso
Konfliktmanagement und Kommunikation im Klassenkontext
Calificación
1,3
Autor
Niklas Richter (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
19
No. de catálogo
V1508762
ISBN (PDF)
9783389074794
ISBN (Libro)
9783389074800
Idioma
Alemán
Etiqueta
Reflexion Mobbing Kommunikation Wertschätzung Respekt von Thun Rosenberg Glasl Intervention Prävention Konflikt Konfliktmanagement
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Niklas Richter (Autor), 2024, Grundsätze der Wertschätzung. Reflexion über die Kommunikation zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen im Kontext Mobbingkonflikte an deutschen Schulen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1508762
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