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Verdienstunterschiede bei Frauen und Männer

Titre: Verdienstunterschiede bei Frauen und Männer

Dossier / Travail , 2009 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Manfred Mohr (Auteur)

Gestion d'entreprise - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Eines der Ziele dieser Arbeit soll sein, den Wahrheitsgehalt der Zahlen zur Lohndiskrepanz von bis zu 23% zu überprüfen
und zu analysieren, inwiefern diese tatsächlich der Realität entsprechen.
Dabei werde ich nach den Ursachen suchen, die die unterschiedliche Entlohnung von
Mann und Frau erklären könnten.
Es gilt zu klären, in wie vielen Fällen tatsächlich von Diskriminierung auf Grund des
Geschlechts gesprochen werden kann, aber auch welche Lösungsansätze es gibt, um
eine Entgeltgleichheit für Frauen und Männer herzustellen, wie es unsere Gesetze fordern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Verdienstunterschiede bei Frauen und Männer

2. Gesetzliche Grundlagen

3. Problemerörterung und Ursachen

3.1 Unterschiedliche Produktivitätsmerkmale

3.1.1. Arbeitserfahrung und Gesamtdienstzeit

3.1.2. Arbeitszeit

3.1.3. Arbeitsfelder

3.2. Sonstige Einflussfaktoren

3.2.1. Unternehmensgröße

3.2.2. Historische Aspekte

3.2.3. Lohnsteuergesetze

3.3. Diskriminierung beim Entgelt

4. Lösungsvorschläge

4.1. Einführung von Mindestlöhnen

4.2. Vereinbarung von Tarifverträgen und Gründung von Betriebsräten

4.3. Förderung von Elternzeit bei Vätern

4.4. Bekämpfung von Stereotypen

4.5. Abschaffung des Ehegattensplittings

5. Durchsetzung von Entgeltgleichheit

5.1. Feststellung von Diskriminierung

5.2. Arbeitsbewertung

5.3. Leistungsbewertung

6. Fazit und persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Ausmaß der bestehenden Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland, hinterfragt die Validität der offiziellen Lohndiskrepanz-Statistiken und analysiert die sozioökonomischen Ursachen sowie mögliche Lösungsansätze für eine tatsächliche Entgeltgleichheit.

  • Analyse der offiziellen Lohnstatistik im europäischen Vergleich
  • Untersuchung von produktivitätsrelevanten Faktoren wie Arbeitserfahrung und Arbeitszeit
  • Diskussion struktureller Einflüsse wie Branchenwahl und Unternehmensgröße
  • Differenzierung zwischen mittelbarer und unmittelbarer Lohndiskriminierung
  • Bewertung politischer und ökonomischer Instrumente zur Förderung der Entgeltgleichheit

Auszug aus dem Buch

3.3. Diskriminierung beim Entgelt

Entgeltdiskriminierung liegt vor, wenn Personen, die im selben Unternehmen beschäftigt sind, für gleiche oder gleichwertige Arbeit unterschiedlich entlohnt werden. Dabei ist zwischen mittelbarer und unmittelbarer Diskriminierung zu unterscheiden. Mittelbare Diskriminierung liegt vor, wenn dem Anschein nach neutrale Vorschriften, Kriterien oder Verfahren, Personen eines Geschlechts benachteiligen.

Unmittelbare Diskriminierung liegt vor, wenn eine Person aufgrund ihres Geschlechts in einer vergleichbaren Situation weniger günstig behandelt wird, als eine andere. (vgl. Tondorf, 2008, S. 16).

Problematisch und schwer zu erkennen, ist vor allem die Form der mittelbaren Diskriminierung, da sie hinter geschlechtsneutral formulierten Entgeltregelungen verborgen ist. (vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2008, S. 17).

Für unmittelbare Diskriminierung gibt es keine Rechtfertigung. Mittelbare Diskriminierung kann hingegen unter bestimmten Umständen gerechtfertigt sein. Der Arbeitnehmer kann eine unterschiedliche Entlohnung beispielsweise mit dem Aspekt der besseren oder schlechteren Qualifikation eines Arbeitnehmers begründen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Verdienstunterschiede bei Frauen und Männer: Einführung in die Thematik der Lohnunterschiede und Darstellung der unterschiedlichen Positionen von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden.

2. Gesetzliche Grundlagen: Erläuterung des verfassungs- und völkerrechtlichen Rahmens sowie des Konzepts des Gender Mainstreaming zur Herstellung von Chancengleichheit.

3. Problemerörterung und Ursachen: Analyse der Faktoren, die zu Lohnunterschieden führen, unterteilt in Produktivitätsmerkmale, sonstige Einflussfaktoren und direkte Diskriminierung.

4. Lösungsvorschläge: Aufzeigen von Maßnahmen wie Mindestlöhnen, Förderung der Väterkarenz und steuerliche Anpassungen, um die Lohnschere zu schließen.

5. Durchsetzung von Entgeltgleichheit: Beschreibung von Verfahren zur Feststellung von Diskriminierung sowie Kriterien für gerechte Arbeits- und Leistungsbewertungssysteme.

6. Fazit und persönliche Stellungnahme: Zusammenfassende Betrachtung der Komplexität des Themas und kritische Hinterfragung, ob eine vollständige Lohngleichheit unter Berücksichtigung individueller Lebensentscheidungen möglich ist.

Schlüsselwörter

Verdienstunterschiede, Lohndiskrepanz, Entgeltgleichheit, Lohndiskriminierung, Gender Mainstreaming, Equal Pay, Arbeitserfahrung, Branchenwahl, Elternzeit, Ehegattensplitting, Arbeitsbewertung, Leistungsbewertung, Geschlechterdiskussion, Lohnsteuergesetz, Erwerbstätigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Lohngefälle zwischen Frauen und Männern in Deutschland und prüft, ob die statistisch belegte Lohndiskrepanz tatsächlich ausschließlich auf Diskriminierung zurückzuführen ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die ökonomischen Ursachen für Lohnunterschiede, die rechtliche Situation, die Rolle von Sozialisation und Berufswahl sowie Ansätze zur aktiven Durchsetzung von Lohngleichheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Wahrheitsgehalt offizieller Statistiken zu analysieren und zu klären, welche Faktoren (neben Diskriminierung) für die unterschiedliche Entlohnung verantwortlich sind und wie Gesetzesvorgaben zur Gleichstellung umgesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf der Auswertung aktueller Studien, Lohnstatistiken von Organisationen wie Eurostat und dem DESTATIS-Datenreport sowie fachwissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Produktivitätsmerkmale wie Arbeitserfahrung und Arbeitszeit sowie strukturelle Faktoren wie Unternehmensgröße und Lohnsteuergesetze erörtert, gefolgt von einer Definition von Diskriminierung und konkreten Lösungsvorschlägen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Entgeltgleichheit, Lohndiskriminierung, Gender Mainstreaming, Lohnsteuerklassen und arbeitsmarktrelevante Produktivitätsmerkmale beschreiben.

Wie unterscheidet sich unmittelbare von mittelbarer Diskriminierung?

Unmittelbare Diskriminierung meint die direkte Benachteiligung aufgrund des Geschlechts in einer vergleichbaren Situation, während mittelbare Diskriminierung hinter neutral scheinenden Kriterien oder Vorschriften verborgen ist.

Welche Rolle spielt das Ehegattensplitting laut Autor?

Der Autor führt aus, dass das Ehegattensplitting, insbesondere in Kombination mit der Lohnsteuerklasse V, dazu führt, dass Ehefrauen oft ein geringeres Netto-Einkommen haben, was die Lohnunterschiede in der Statistik verstärkt.

Welches Fazit zieht der Autor zur Lohngleichheit?

Der Autor bezweifelt, dass eine komplette Lohngleichheit erreichbar ist, da Lebensvorstellungen und persönliche Entscheidungen – etwa für die Familie statt für die Karriere – zwischen den Geschlechtern zu unterschiedlich seien.

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Résumé des informations

Titre
Verdienstunterschiede bei Frauen und Männer
Université
University of Education in Schwäbisch Gmünd  (Institut für Gesellschaftswissenschaften)
Cours
Berufs- und Arbeitswelt
Note
1,0
Auteur
Manfred Mohr (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
16
N° de catalogue
V151049
ISBN (ebook)
9783640625659
ISBN (Livre)
9783640625789
Langue
allemand
mots-clé
Lohnunterschiede Lohngleichheit Lohnungleichheit Lohndiskrepanz Diskriminierung Entgelt Entgeltgleichheit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Manfred Mohr (Auteur), 2009, Verdienstunterschiede bei Frauen und Männer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151049
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Extrait de  16  pages
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