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Frauen und Männer in modernen Staaten

Herrschaft und Macht am Beispiel der Geschlechterkonstruktion

Título: Frauen und Männer in modernen Staaten

Trabajo Escrito , 2009 , 24 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Ingo Jacobs (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Die vorliegende Arbeit versucht im Rahmen der Politischen Soziologie Frauen und Männer als unterschiedliche Wesen aufzufassen, mit einem besonderen Augemnerk darauf, woher die Unterschiede kommen, abgesehen von den körperlichen Unterschieden. Das Geschlechterverhältnis soll in modernen Industriestaaten untersucht werden, denn demokratische Grundstrukturen und und die Überwindung feudaler Systeme sind entscheidene Faktoren, die diese Staaten kennzeichnen. Es wird der Frage nachgegangen, ob es wirklich eine männliche Herrschaft in unserer Gesellschaft gibt und wie es dazu gekommen ist. Denn gibt es eine männlcihe Herrschaftsform in unseren Gesellschaften, so kann diese nur gesellschaftlich konstruiert sein. Prinzipiell gilt: Macht und Herrschaft sind grundlegende Strukturen gesellschaftlichen Zusammenlebens, die offen oder versteckt die verschiedenen Individuen prägen und gestalten. Um Gesellschaft zu verstehen und damit das Verhältnis von Mänern und Frauen, kommt man an diesen beiden Begriffen nicht vorbei.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sinn und Aufgabe Politischer Soziologie

3 Theorien der Macht

4 Theorien der Herrschaft

5 Bourdieus männliche Herrschaft

6 Macht und Herrschaft vs. Feministische Konzepte und politische Realität

7 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen der Politischen Soziologie das Geschlechterverhältnis in modernen Industrienationen. Ziel ist es zu analysieren, ob und wie eine männliche Herrschaft gesellschaftlich konstruiert ist, und dabei die theoretischen Grundlagen von Macht und Herrschaft kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen der Politischen Soziologie
  • Theoretische Auseinandersetzung mit Macht- und Herrschaftsbegriffen
  • Analyse der Theorie der männlichen Herrschaft nach Pierre Bourdieu
  • Vergleich mit feministischen Machtkonzepten
  • Reflektion der Bedeutung für die aktuelle gesellschaftliche Realität

Auszug aus dem Buch

5 Bourdieus männliche Herrschaft

Im Text Pierre Bourdieus „Die männliche Herrschaft“ versucht der Autor nachzuweisen, dass es eine Vorrangstellung des männlichen Geschlechts gegenüber Frauen gibt, die auf Tradition und verinnerlichter Rituale zurückzuführen ist. Für dieses Ziel konzipiert er einen sozialen Raum, der von Kämpfen um Macht- und Herrschaftspositionen gekennzeichnet ist. Diese Kämpfe vollziehen sich sowohl auf der individuellen Ebene als auch zwischen sozialen Klassen und/oder Gruppen. Für Bourdieu ist die Wissenschaft der Soziologie objektiv-kritisch, da sie eine Dekonstruktion der Kategorien des Alltagsverstandes vollzieht, um unsichtbare, ungedachte Beziehungen bewusst zu machen. Dies soll bei den Beherrschten zu politischen Konsequenzen führen. Nämlich in der Form, dass die Ordnung nicht mehr im Sinne der Herrscher spontan und unreflektiert hingenommen wird.

Zur Erklärung der männlichen Herrschaft wird eine anthropologische Analyse auf Strukturen der kollektiven Mythologie angewendet. Die männliche Herrschaft ist eine Institution, die seit Jahrtausenden festgeschrieben ist in der Objektivität der sozialen und in der Subjektivität der mentalen Strukturen. Es handelt sich um ein Universum ritueller Reden und Handlungen, die auf Reproduktion einer sozialen und kosmischen Ordnung abzielt, deren Ziel das Primat der Männlichkeit bildet. Hierfür ist es nun wichtig, den Begriff des Habitus näher zu erläutern, da der Habitus für Bourdieu die Vermittlung von Struktur und Praxis darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der sozialen Konstruktion männlicher Herrschaft in modernen Gesellschaften und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Sinn und Aufgabe Politischer Soziologie: Das Kapitel erläutert das fachwissenschaftliche Fundament, in dem Soziologie und Politikwissenschaft zusammenwirken, um gesellschaftliche Interdependenzen zu untersuchen.

3 Theorien der Macht: Hier werden unterschiedliche machttheoretische Ansätze, insbesondere von Foucault und Luhmann, vorgestellt, um Macht als soziales Verhältnis zu definieren.

4 Theorien der Herrschaft: Das Kapitel widmet sich den klassischen Herrschaftsdefinitionen von Weber und Marx und grenzt diese von machttheoretischen Ansätzen ab.

5 Bourdieus männliche Herrschaft: Im Zentrum steht Pierre Bourdieus Konzept der symbolischen Gewalt und des Habitus, um die Verankerung männlicher Vorherrschaft zu erklären.

6 Macht und Herrschaft vs. Feministische Konzepte und politische Realität: Dieser Teil kontrastiert klassische Herrschaftstheorien mit feministischen Ansätzen und hinterfragt die Wirksamkeit von Emanzipationsbewegungen.

7 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Macht und Herrschaft sozial konstruiert sind und daher, im Anschluss an Foucault, durch eine Veränderung von Diskursen und Praktiken transformierbar bleiben.

Schlüsselwörter

Politische Soziologie, Macht, Herrschaft, Männliche Herrschaft, Pierre Bourdieu, Symbolische Gewalt, Habitus, Geschlechterkonstruktion, Feminismus, Emanzipation, Soziale Konstruktion, Politische Theorie, Geschlechterverhältnisse, Unterdrückung, Gesellschaftsordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Strukturen von Macht und Herrschaft in modernen Staaten und untersucht, wie die Vorrangstellung des männlichen Geschlechts gesellschaftlich konstruiert und durch symbolische Gewalt aufrechterhalten wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Politische Soziologie, den Vergleich macht- und herrschaftstheoretischer Ansätze, die Analyse von Pierre Bourdieus Theorie der männlichen Herrschaft sowie feministische Perspektiven auf Machtverhältnisse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist der Nachweis, dass eine vermeintlich "natürliche" männliche Herrschaft in Wahrheit ein historisch und gesellschaftlich konstruiertes Phänomen ist, das durch verinnerlichte Rollenbilder reproduziert wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Instrumente der Politischen Soziologie zur Analyse soziologischer Theorien und verknüpft diese mit anthropologischen und feministischen Diskursen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil vertieft Bourdieus Konzept des Habitus, die Rolle der symbolischen Gewalt bei der Geschlechtertrennung sowie die kritische Auseinandersetzung mit feministischen Ansätzen zur Machtproblematik.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Politische Soziologie, männliche Herrschaft, symbolische Gewalt, Habitus, Macht, Geschlechterkonstruktion und Emanzipation.

Warum spielt der Begriff "Habitus" eine so zentrale Rolle bei Bourdieu?

Der Habitus fungiert bei Bourdieu als Transmissionsmechanismus, der objektive gesellschaftliche Strukturen in individuelle Wahrnehmungs- und Handlungsschemata übersetzt und so die Herrschaft unbewusst verankert.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Macht und Herrschaft?

Während Macht als ein bewegliches, soziales Interaktionsmedium verstanden wird, das auf Entwicklung ausgerichtet ist, gilt Herrschaft als deren geronnene, stabilisierte Form, die auf dauerhafte Legitimität angewiesen ist.

Welche Rolle spielt die feministische Kritik für das Fazit?

Die feministische Kritik unterstreicht, dass eine Befreiung erst durch den Umsturz jener Strukturen möglich ist, die Frauen in der Produktion und Reproduktion des symbolischen Kapitals benachteiligen, wobei die Autorin auf das Potenzial einer "symbolischen Revolution" hinweist.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Frauen und Männer in modernen Staaten
Subtítulo
Herrschaft und Macht am Beispiel der Geschlechterkonstruktion
Universidad
RWTH Aachen University  (Politische Wissenschaft)
Curso
Politische Theorie und Soziologie
Calificación
2,0
Autor
Ingo Jacobs (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
24
No. de catálogo
V151058
ISBN (Ebook)
9783640626724
ISBN (Libro)
9783640627097
Idioma
Alemán
Etiqueta
Geschlechter Herrschaft Macht moderne Staaten Buordieu männliche Herrschaft politische Soziologie Feminismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ingo Jacobs (Autor), 2009, Frauen und Männer in modernen Staaten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151058
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