1. Präambel
2. Einleitung in die Problematik
3. Begriffsableitung
4. Mobbing- Definition nach Leymann
5. Unterschied zwischen Mobbing und Konflikten
6. Studien zu den Tätern und deren Motive
6.1 Wer mobbt?
6.2 Wie alt sind die typischen Mobber
6.3 Mobbingmotive
7. Die Phasen eines Mobbingkonfliktes
7.1 Phase 1: Die täglichen Konflikte
7.2 Phase 2: Mobbing etabliert sich
7.3 Phase 3: Destruktive Personalverwaltung
7.4 Phase 4: Der Ausschluss
8. Phase 0: Gib Mobbing keine Chance
8.1 Pädagogische Mittel
8.2 Konfliktmanagement
8.3 Mitarbeitergespräche
9. Konsequenzen für die Mobber
9.1 Straftatbestände durch Mobbing
9.2 Dienstpflichten der Beamten
9.3 Disziplinarmaßnahmen gegen die Beamten
10. Fazit
11. Anhang
11.1 Quellenverzeichnis
11.2 Selbstständigkeitserklärung
11.3 Liste der 45 Mobbinghandlungen nach Leymann
Inhaltsverzeichnis
1. Präambel
2. Einleitung in die Problematik
3. Begriffsableitung
4. Mobbing-Definition nach Leymann
5. Unterschied zwischen Mobbing und Konflikten
6. Studien zu den Tätern und deren Motive
6.1 Wer mobbt?
6.2 Wie alt sind die typischen Mobber?
6.3 Mobbingmotive
7. Die Phasen eines Mobbing-Prozesses
7.1 Phase 1: Die täglichen Konflikte
7.2 Phase 2: Mobbing etabliert sich
7.3 Phase 3: Destruktive Personalverwaltung
7.4 Phase 4: Der Ausschluss
8. Phase 0: Gib Mobbing keine Chance
8.1 Pädagogische Mittel
8.2 Konfliktmanagement
8.3 Mitarbeitergespräche
9. Konsequenzen für die Mobber
9.1 Straftatbestände durch Mobbing
9.2 Dienstpflichten der Beamten
9.3 Disziplinarmaßnahmen gegen die Beamten
10. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing im beruflichen Kontext, insbesondere innerhalb des Polizeidienstes, beleuchtet die psychologischen Mechanismen des Mobbing-Prozesses und analysiert präventive sowie rechtliche Gegenmaßnahmen bei Pflichtverletzungen im Beamtenverhältnis.
- Mobbing-Definitionen und theoretische Einordnung nach Heinz Leymann.
- Statistische Auswertung zu Täterstrukturen und Motiven.
- Phasenmodell der Eskalation vom Konflikt zum Ausschluss.
- Präventionsstrategien und Konfliktlösung im Arbeitsumfeld.
- Rechtliche Konsequenzen und disziplinarrechtliche Folgen für Beamte.
Auszug aus dem Buch
7.2 Phase 2: Mobbing etabliert sich
Wie kann es sein, dass ein zunächst harmloser Konflikt zu gezieltem Psychoterror eskaliert? Das Problem liegt darin, dass er sich dazu entwickeln darf. Der Vorgesetzte und oft auch Kollegen/-innen hätten längst einschreiten können, aber sie sehen meistens zu oder weg. In dieser Mobbingphase wird die psychische Verfassung des Opfers immer schlechter, es steht unter Dauerstress. Das Selbstvertrauen wird gestört, Angst-, Isolierungsgefühle nehmen zu, psychosomatische Störungen sind die Folge. Das Opfer muss sich immer öfter verteidigen und fällt auf.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Präambel: Einführung in die Relevanz des Themas Mobbing und Darlegung der persönlichen Motivation des Autors.
2. Einleitung in die Problematik: Anhand eines Fallbeispiels einer Polizistin wird die zerstörerische Wirkung von Mobbing am Arbeitsplatz illustriert.
3. Begriffsableitung: Etymologische Herleitung des Begriffs Mobbing aus dem Englischen und Lateinischen.
4. Mobbing-Definition nach Leymann: Wissenschaftliche Definition von Mobbing als negative, wiederkehrende kommunikative Handlungen über einen längeren Zeitraum.
5. Unterschied zwischen Mobbing und Konflikten: Abgrenzung von alltäglichen Konflikten durch die spezifischen Merkmale Konfrontation, Belästigung und Dauerhaftigkeit.
6. Studien zu den Tätern und deren Motive: Analyse statistischer Daten zu Täterprofilen und den Hintergründen für Mobbinghandlungen.
7. Die Phasen eines Mobbing-Prozesses: Detaillierte Darstellung der vier Stadien vom alltäglichen Konflikt bis zum Ausschluss aus dem Arbeitsleben.
8. Phase 0: Gib Mobbing keine Chance: Erläuterung von Präventionsmöglichkeiten und Interventionsstrategien durch Vorgesetzte.
9. Konsequenzen für die Mobber: Aufarbeitung der rechtlichen Konsequenzen, insbesondere im Kontext des Strafrechts und beamtenrechtlicher Dienstpflichten.
10. Fazit: Reflexion über die Schwere des Themas und das eigene Bewusstsein im Umgang mit Mobbingverhalten.
Schlüsselwörter
Mobbing, Psychoterror, Arbeitsplatz, Polizeidienst, Konfliktmanagement, Prävention, Heinz Leymann, Dienstpflichten, Mobbing-Prozess, Disziplinarmaßnahmen, Straftatbestände, Beamtenstatusgesetz, soziale Isolation, Persönlichkeitsstörung, Opfer-Täter-Dynamik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Mobbing im Berufsalltag, unter besonderer Berücksichtigung des Polizeidienstes.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen Definitionen, Täterstudien, den prozessualen Verlauf von Mobbing, Präventionsansätze und die rechtlichen Folgen für Beamte.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Mobbing-Prozess transparent zu machen und aufzuzeigen, wie Konflikte eskalieren und welche Maßnahmen zur Prävention und Disziplinierung möglich sind.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Studien der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin basiert.
Was wird im Hauptteil detailliert erörtert?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinitionen, die Analyse der vier Mobbing-Phasen und die Darstellung rechtlicher Konsequenzen im öffentlichen Dienst.
Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit geprägt?
Kernbegriffe sind Psychoterror, Prävention, Dienstvergehen, Mobbing-Phasen und das Modell von Heinz Leymann.
Warum spielt der Fall der jungen Polizistin eine Rolle für das Verständnis?
Der Fall dient als drastisches Beispiel, um die verheerenden Folgen ungelöster Konflikte im Dienstverhältnis aufzuzeigen.
Welche rechtliche Stellung nehmen Beamte bei Mobbing ein?
Beamte unterliegen besonderen Dienstpflichten wie dem innerdienstlichen Wohlverhalten; Mobbing kann hier als Dienstvergehen disziplinarisch geahndet werden.
Wie kann eine sogenannte Phase 0 Mobbing verhindern?
Durch pädagogische Maßnahmen, aktives Konfliktmanagement und offene Mitarbeitergespräche soll verhindert werden, dass es überhaupt zur Entstehung der Mobbing-Spirale kommt.
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- Sibille Kuber (Author), 2010, Mobbing - auch ein Problem bei der Polizei?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151081