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Das 4CID-Modell am Beispiel BildungswissenschafterIn im Bereich Forschung

Titre: Das 4CID-Modell am Beispiel BildungswissenschafterIn im Bereich Forschung

Dossier / Travail , 2010 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Isolde Grabner (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Anhand des 4CID-Modells von Merrienboer wird in der vorliegenden Arbeit ein Lehrplan für sozialwissenschaftliche Forschung erstellt. Besonders hervorgehoben werden die Komponenten "Kompetenzanalyse und Entwurf einer Fertigkeitenhierarchie", "Bildung von Aufgabenklassen", "Erstellen von Lernaufgaben" sowie "Informationen zur Unterstützung der Lernenden".

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kompetenzanalyse und Entwurf einer Fertigkeitenhierarchie

3 Bildung von Aufgabenklassen

3.1 Das Sequenzprinzip der vereinfachten Annahmen

3.2 Entwurf für eine Serie von Aufgabenklassen

3.3 Entwurf von Aufgabenklassen für qualitative Sozialforschung

4 Erstellen von Lernaufgaben

4.1 Unterscheidung zwischen Aufgabenklassen und Lernaufgaben

4.2 Modelle für Lernaufgaben und Unterstützungen

4.3 Beispiele für Lernaufgaben für die qualitative sozialwissenschaftliche Forschung in der Aufgabenklasse 1

5 Informationen zur Unterstützung der Lernenden

5.1 Unterstützende Informationen

5.2 Beispiele für unterstützende Informationen im Zusammenhang mit qualitativer Sozialforschung

5.3 Just-in-Time-Informationen

6 Lerntheorie und Aspekte des situierten Lernens

6.1 Lerntheoretische Überlegungen

6.2 Das situierte Lernen in Bezug auf das 4CID-Modell

7 Didaktische Szenarien im Zusammenhang mit dem 4CID-Modell

8 Unterstützende Medien

8.1 Primäres Medium

8.2 Sekundäre Medien

9 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, einen praxisorientierten Lehrplan für angehende Sozialwissenschaftler im Bereich der qualitativen Forschung zu entwickeln, indem die Prinzipien des 4-Komponenten-Instruktions-Design-Modells (4CID-Modell) methodisch angewandt werden.

  • Anwendung des 4CID-Modells auf komplexe Lehr-Lern-Prozesse.
  • Konstruktion von Fertigkeitenhierarchien und Sequenzierung von Aufgabenklassen.
  • Gestaltung authentischer Lernaufgaben für die qualitative Sozialforschung.
  • Einsatz von unterstützenden Informationen und Just-in-Time-Hilfen.
  • Integration lerntheoretischer Aspekte des situierten Lernens.

Auszug aus dem Buch

Kompetenzanalyse und Entwurf einer Fertigkeitenhierarchie

Als „Rückgrat“ für einen Lehrplan bezeichnet Merrienboer die ersten Schritte seines Vier-Komponenten-Modells, die Entwicklung von Lernaufgaben (Merrienboer, Kirschner, 2009, S. 33). Im Gegensatz zu traditionellen Lehrplänen, die die Präsentation des Lernstoffes „als Skelett“ benutzen und Lernaufgaben, oft als „praktischer Teil“ bezeichnet, hinzufügen, geht das 4CID-Modell von sinnvollen, ganzheitlichen praktischen Aufgaben aus, die anschließend als Rückgrat für die Verbindung der anderen Komponenten verwendet werden (vgl. Merrienboer, Kirschner, 2009, S. 41).

Am Beginn des Lehrplanentwurfes steht die Analyse der Kompetenzen. Dabei wird (z.B. durch Beobachtung eines Experten) das gewünschte Verhalten am Ende der Ausbildung analysiert, d.h. die „ganzheitliche komplexe Fertigkeit wird in konstituierende Teile zerlegt“ (Bastiaens et al., 2009, S. 94). Dabei ist zu beachten, dass der Lehrplan es Neulingen erlauben muss, binnen kürzester Zeit mit dem Erlernen der aufgeschlüsselten Fertigkeiten zu beginnen. Falls es nicht möglich ist, authentische Lernaufgaben zu formulieren, die Neulingen den sofortigen Einstieg ermöglichen, kann es notwendig sein, die zu erlernende Fertigkeit in mehrere „Fertigkeitencluster“ zu zerlegen, um den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Aufgaben zu reduzieren (Merrienboer, Kirschner, 2009, S. 69 f.). Merrienboer merkt allerdings an, dass es umso günstiger für die Integration des Wissens und der Fertigkeiten ist, je kleiner die Zahl der einzelnen Cluster oder Teile ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des 4CID-Modells als wissenschaftlich fundierter Ansatz für komplexes Instruktionsdesign.

2 Kompetenzanalyse und Entwurf einer Fertigkeitenhierarchie: Erläuterung der systematischen Zerlegung komplexer Fertigkeiten in konstituierende Bestandteile zur Lehrplangestaltung.

3 Bildung von Aufgabenklassen: Beschreibung des Sequenzierungsprinzips von Lernaufgaben, um eine steigende Komplexität abzubilden.

4 Erstellen von Lernaufgaben: Definition authentischer Lernaufgaben und deren organisatorische Rolle im 4CID-Modell.

5 Informationen zur Unterstützung der Lernenden: Differenzierung zwischen begleitenden, unterstützenden Informationen und zeitnahen Just-in-Time-Hilfen.

6 Lerntheorie und Aspekte des situierten Lernens: Einordnung des Modells in den Konstruktivismus und das Konzept des situierten Lernens.

7 Didaktische Szenarien im Zusammenhang mit dem 4CID-Modell: Diskussion geeigneter Lehrformate wie die Fallmethode für den Transfer in die Praxis.

8 Unterstützende Medien: Analyse der Rolle von primären (Lernumgebung) und sekundären (unterstützende Materialien) Medien.

9 Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Projektergebnisse zur Erstellung eines Lehrplans für qualitative Sozialforscher.

Schlüsselwörter

4CID-Modell, Instruktionales Design, Komplexe Lernaufgaben, Qualitative Sozialforschung, Fertigkeitenhierarchie, Authentisches Lernen, Situiertes Lernen, Lehrplangestaltung, Unterstützende Informationen, Just-in-Time, Wissensintegration, Kompetenzentwicklung, Unterrichtsdesign, Bildungswissenschaft, Aufgabenklassen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das 4-Komponenten-Instruktions-Design-Modell (4CID-Modell) genutzt werden kann, um einen strukturierten Lehrplan für den Bereich der qualitativen Sozialforschung zu entwerfen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit adressiert?

Der Fokus liegt auf der Analyse von Kompetenzen, der Sequenzierung von Lernaufgaben, der Gestaltung von unterstützenden Informationen und der Einbettung in didaktische Szenarien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die praktische Anwendung des 4CID-Modells, um angehenden Forschenden einen strukturierten Prozess von der ersten Forschungsfrage bis zur Datenauswertung zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretisch-konzeptionelle Arbeit, die auf der Analyse von Fachliteratur zum 4CID-Modell basiert und diese auf ein konkretes Anwendungsbeispiel in der Sozialforschung überträgt.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit vertieft?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Zerlegung komplexer Fertigkeiten, die Gestaltung von Aufgabenklassen, den Einsatz unterstützender Medien und lerntheoretische Begründungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie 4CID-Modell, Instruktionsdesign, authentische Lernaufgaben, Fertigkeitenhierarchie und situiertes Lernen.

Wie hilft das 4CID-Modell dabei, komplexe Forschungsprozesse lehrbar zu machen?

Durch die Zerlegung in Aufgabenklassen und die Bereitstellung unterstützender Informationen verhindert das Modell eine Überforderung der Lernenden und fördert stattdessen die schrittweise Integration von Wissen und Handeln.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „unterstützenden Informationen“ und „Just-in-Time-Informationen“ im 4CID-Modell wichtig?

Diese Trennung erlaubt es, sowohl das nötige Hintergrundwissen für den Lernprozess als auch akute, handlungsrelevante Hilfestellungen genau dann anzubieten, wenn der Lernende sie zur Bewältigung einer Aufgabe benötigt.

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Résumé des informations

Titre
Das 4CID-Modell am Beispiel BildungswissenschafterIn im Bereich Forschung
Université
University of Hagen  (Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik)
Note
1,7
Auteur
Isolde Grabner (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
17
N° de catalogue
V151136
ISBN (ebook)
9783640624607
ISBN (Livre)
9783640624300
Langue
allemand
mots-clé
4CID Forschung Merrienboer
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Isolde Grabner (Auteur), 2010, Das 4CID-Modell am Beispiel BildungswissenschafterIn im Bereich Forschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151136
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