1. Hospitationsauftrag – Wie steigt der Lehrer in den Unterricht ein?
1.1. Allgemein 3
1.2. Einstiegsformen 3
1.2.1. Repetitive Einstiege 3
1.2.2. Problematisierende Einstiege 4
1.2.3. Animative Einstiege 5
1.2.4. Sedative Einstiege 5
2. Eigener Unterrichtsentwurf
2.1. Unterrichtsthema 6
2.2. Unterrichtsvoraussetzungen und didaktische Reduktion 6
2.3. Unterrichtsziele 8
2.4. Tabellarischer Unterrichtsverlauf 10
2.5. Eigene Reflektion 12
3. Praktikumsauftrag: Umgang mit der DDR-Geschichte 13
Literatur
Inhaltsverzeichnis
1. Hospitationsauftrag – Wie steigt der Lehrer in den Unterricht ein?
1.1. Allgemein
1.2. Einstiegsformen
1.2.1. Repetitive Einstiege
1.2.2. Problematisierende Einstiege
1.2.3. Animative Einstiege
1.2.4. Sedative Einstiege
2. Eigener Unterrichtsentwurf
2.1. Unterrichtsthema
2.2. Unterrichtsvoraussetzungen und didaktische Reduktion
2.3. Unterrichtsziele
2.4. Tabellarischer Unterrichtsverlauf
2.5. Eigene Reflektion
3. Praktikumsauftrag: Umgang mit der DDR-Geschichte
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dokumentiert im Rahmen eines Praxissemesters didaktische Beobachtungen zum Unterrichtseinstieg im Fach Geschichte, stellt einen eigenen detaillierten Unterrichtsentwurf zur nationalsozialistischen Außenpolitik vor und reflektiert die unterrichtspraktische Vermittlung von DDR-Geschichte.
- Methodische Analyse verschiedener Einstiegstypen in den Geschichtsunterricht.
- Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde zum Thema "Nationalsozialistische Außenpolitik bis 1936".
- Didaktische Reflexion des eigenen Lehrerhandelns im Unterrichtsalltag.
- Untersuchung der unterrichtlichen Behandlung der DDR-Geschichte und der Rolle von Zeitzeugen.
Auszug aus dem Buch
1.2.1. Repetitive Einstiege
Hierbei geht es darum, das Gelernte zu festigen. Diese Variante gilt noch heute als berechtigt und als die „gängigste Form eine Geschichtsstunde zu beginnen.“ Dass diese Einstiegsform noch als berechtigt gilt, verlangt jedoch, dass der Lehrer nicht einfach nur fragt: „Wer kann nochmals zusammenfassen, was wir letzte Stunde gemacht haben?“ Vielmehr hat der Lehrer die Möglichkeit durch gezielte Fragen im Unterrichtsgespräch eine Wiederholung der letzten Stunde zu vollziehen und dabei gleichzeitig zu überprüfen, was die Schüler aus dieser Stunde mitgenommen haben. Eine Lehrerin hat dies so in einer 5. Klasse vollzogen. Sie fragte zum Einstieg nach den Arten der Geschichte, die es gibt. Somit konnten die Schüler ihr Wissen demonstrieren und jeder wusste, was in der letzten Stunde behandelt wurde. Anschließend leitete sie dann zu den Hausaufgaben über. Oft ist aber der Fall zu beobachten, dass der Lehrer oder ein Schüler einfach die letzte Stunde kurz zusammenfasst. Mitunter verknüpfen Lehrer dies gleich mit der Zielformulierung und dem „Fahrplan“ für die Unterrichtsstunde.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Hospitationsauftrag – Wie steigt der Lehrer in den Unterricht ein?: Es werden vier verschiedene Einstiegstypen für den Geschichtsunterricht (repetitiv, problematisierend, animativ, sedativ) theoretisch erläutert und anhand von eigenen Hospitationsbeobachtungen veranschaulicht.
2. Eigener Unterrichtsentwurf: Der Autor präsentiert einen konkreten Unterrichtsentwurf zur nationalsozialistischen Außenpolitik, inklusive didaktischer Begründung, Lernzielen und einer detaillierten tabellarischen Verlaufsplanung.
3. Praktikumsauftrag: Umgang mit der DDR-Geschichte: Dieses Kapitel fasst Gespräche mit Fachlehrern über die unterrichtliche Einbindung des Themas DDR-Geschichte sowie den Einsatz außerschulischer Lernorte und Zeitzeugen zusammen.
Schlüsselwörter
Geschichtsdidaktik, Praxissemester, Unterrichtseinstieg, Nationalsozialismus, Außenpolitik, DDR-Geschichte, Unterrichtsplanung, Lernziele, Unterrichtsmethode, Quellenarbeit, Didaktische Reduktion, Zeitzeugen, Geschichtsunterricht, Reflexion, Machtergreifung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Berichtsheft?
Das Dokument dient als Nachweis über ein absolviertes Praxissemester im Fach Geschichte, in dem der Autor sowohl theoretische Modelle als auch eigene praktische Unterrichtserfahrungen reflektiert.
Welche Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Unterrichtseinstiegen, der detaillierten Planung einer Geschichtsstunde zur NS-Außenpolitik und der methodischen Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Verbindung von fachdidaktischer Theorie (nach Schneider u.a.) mit der praktischen Umsetzung im schulischen Alltag sowie die kritische Reflexion des eigenen Lehrens.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich primär um eine qualitative Untersuchung in Form von Hospitationsberichten, einer schriftlichen Unterrichtsreflexion sowie Experteninterviews mit Fachlehrern.
Was wird im Hauptteil detailliert dargelegt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Analyse von Unterrichtseinstiegen und einen konkret ausgearbeiteten Unterrichtsentwurf zum Thema „Nationalsozialistische Außenpolitik bis 1936“.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Geschichtsdidaktik, Unterrichtsplanung, Quellenanalyse, DDR-Geschichte und reflektierende Praxis.
Wie bewertet der Autor den Einsatz repetitiver Einstiege?
Er sieht sie als die gängigste Form an, betont jedoch, dass sie aktiv gestaltet werden müssen und über reine Zusammenfassungen hinausgehen sollten, um echtes Lerninteresse zu erzeugen.
Welche Herausforderungen sieht der Autor bei der Vermittlung der DDR-Geschichte?
Er thematisiert das schwindende Vorwissen bei Schülern, die Schwierigkeiten fachfremder Lehrer und die Notwendigkeit, das System DDR kritisch und fundiert, etwa durch Zeitzeugen, zu erörtern.
- Quote paper
- David Kirsch (Author), 2010, Ein Unterrichtsentwurf zum Thema "Nationalsozialistische Außenpolitik bis 1936", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151166