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Urteilsbesprechung der Entscheidung des EuGH in der RS C 480

Título: Urteilsbesprechung der Entscheidung des EuGH in der RS C 480

Trabajo Escrito , 2010 , 15 Páginas , Calificación: gut

Autor:in: Tanja Juchert (Autor)

Derecho - Derecho público / Otros
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RS C 480/06 EuGH- Urteil vom 9 Juni 2009

Die Kommission der Europäischen Gemeinschaft stellt mit ihrer Klage das Gesuch, daß die Bundesrepublik Deutschland, aufgrund der Tatsache, daß die Landkreise Rotenburg / Wümme, Stade, Soltau-Fallingborstel und Harburg der Stadtreinigung Hamburg direkt einen Auftrag zur Abfallentsorgung erteilt haben, ohne diesen in einem förmlichen Verfahren gemeinschaftsweit auszu-schreiben, gegen die Verpflichtungen aus Art. 8 in Verbindung mit den Abschnitten III bis VI der Richtlinie 92/50/EWG des Rates vom 18. Juni 1992 verstoßen hat .

Extracto


Gliederung

Inhalt des EuGH-Urteils

Der Hintergrund der Entscheidung

Das Vergaberecht

Der Wettbewerbsgrundsatz

Grundsätzliches zur Abfallentsorgung

Der Umweltschutz

Grundsätzliches zu In-House-Geschäften

Interkommunale Zusammenarbeit

Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur kommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Abfallentsorgung und untersucht die vergaberechtliche Zulässigkeit solcher Kooperationen unter Berücksichtigung europäischer Normen und des Umweltschutzes.

  • Analyse der vergaberechtlichen Beurteilung von In-House-Geschäften
  • Bedeutung des Wettbewerbsgrundsatzes bei öffentlichen Aufträgen
  • Stellenwert des Umweltschutzes und des Näheprinzips in der Abfallwirtschaft
  • Abgrenzung zwischen kommunaler Zusammenarbeit und ausschreibungspflichtigen Dienstleistungsaufträgen

Auszug aus dem Buch

Der Umweltschutz

Die Öffentlichkeit und Mitwelt hat ein statthaftes Interesse daran, daß die Gefahren für die Umwelt auf das geringste Risiko minimiert werden, welche durch Transporte entstehen könnten. Gemäß dem Art. 4 AbfRRL können die aus der Abfallentsorgung entstehenden Umweltgefahren, welche eventuell auftreten könnten, durch die Abfallwirtschaftsplanung eingedämmt werden. Ferner entspricht diese Konstruktion dem Prinzip der Nähe, gemäß dem der Unrat an der Basis der Entstehung entsorgt werden soll.

Aufgrund dessen, daß der Entsorgungsträger dazu verpflichtet ist, sich an das Regelwerk zu halten, muß für die Verwertung die nächstgelegene Müllverwertungsanlage angesteuert werden, wodurch sich der Transportweg, und die damit einhergehenden Gefahren für die Umwelt, relativieren. Ein weiterer Vorteil der kurzen Transportwege ist in der Geringhaltung der Emissionen zu sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Inhalt des EuGH-Urteils: Dieses Kapitel fasst das Urteil des EuGH bezüglich eines Vertrages zur Abfallentsorgung zwischen niedersächsischen Landkreisen und der Stadtreinigung Hamburg zusammen.

Der Hintergrund der Entscheidung: Hier wird der rechtliche Kontext erläutert, insbesondere die Einordnung als Zusammenarbeit unter Ausschluss einer privaten Auftragsvergabe.

Das Vergaberecht: Das Kapitel definiert den Begriff des Vergaberechts und skizziert dessen Wandel hin zu einem Teil des Wettbewerbsrechts.

Der Wettbewerbsgrundsatz: Der Abschnitt erläutert die Bedeutung des Wettbewerbsgrundsatzes für die grenzüberschreitende Beschaffung im europäischen Markt.

Grundsätzliches zur Abfallentsorgung: Hier werden die EU-Vorgaben zur Entsorgungsautarkie und die Bedeutung von Abfallbewirtschaftungsplänen behandelt.

Der Umweltschutz: Das Kapitel betont die Wichtigkeit des Näheprinzips, um Transportrisiken und Emissionen bei der Abfallentsorgung zu minimieren.

Grundsätzliches zu In-House-Geschäften: Es werden die Kriterien für ausschreibungsfreie In-House-Vergaben sowie die Grenzen der Kontrollfunktion diskutiert.

Interkommunale Zusammenarbeit: Der Abschnitt analysiert Formen der kommunalen Kooperation, wie Zweckverbände, und deren Abgrenzung zum Vergaberecht.

Schlußbetrachtung: Das Kapitel zieht ein Fazit zur Bedeutung des Urteils und zur Wichtigkeit des Umweltschutzes in der Abfallwirtschaft.

Schlüsselwörter

EuGH-Urteil, Vergaberecht, Abfallentsorgung, Wettbewerbsgrundsatz, In-House-Geschäft, interkommunale Zusammenarbeit, Umweltschutz, Näheprinzip, Entsorgungsautarkie, öffentliche Aufträge, Richtlinie 92/50/EWG, Abfallwirtschaft, Dienstleistungsauftrag, Zweckverband, Europäisches Recht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der vergaberechtlichen Beurteilung von Kooperationsverträgen zwischen Kommunen, exemplarisch aufgezeigt an einer EuGH-Entscheidung zur Abfallentsorgung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig das Vergaberecht, den Wettbewerbsgrundsatz, In-House-Geschäfte, interkommunale Kooperationsmodelle und umweltpolitische Leitprinzipien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung, unter welchen Voraussetzungen eine interkommunale Zusammenarbeit als ausschreibungsfrei gilt und wie diese rechtlich gegenüber einem regulären Dienstleistungsauftrag abzugrenzen ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine juristische Analyse, die auf der Auswertung von EU-Richtlinien, nationalen Gesetzen sowie der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden die dogmatischen Grundlagen des Vergaberechts, die Anforderungen an Müllverbrennungsanlagen, die Kriterien für In-House-Geschäfte und verschiedene Formen der interkommunalen Zusammenarbeit expliziert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Die zentralen Schlagworte umfassen Vergaberecht, EuGH, Abfallentsorgung, In-House-Geschäft und interkommunale Zusammenarbeit.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Umweltschutzes in diesem Kontext?

Der Autor stuft den Umweltschutz als maßgeblichen Faktor ein und argumentiert, dass das Näheprinzip durch die Vermeidung langer Transportwege ökologisch sinnvoll und ökonomisch geboten ist.

Warum wurde die Klage der Europäischen Kommission im behandelten Fall abgewiesen?

Der Gerichtshof sah im Vertrag zwischen den öffentlichen Stellen keine Umgehung des Vergaberechts, da keine Privatpersonen beteiligt waren und der Vertrag zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben diente.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Urteilsbesprechung der Entscheidung des EuGH in der RS C 480
Universidad
University of Hamburg
Curso
Vergaberecht
Calificación
gut
Autor
Tanja Juchert (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
15
No. de catálogo
V151183
ISBN (Ebook)
9783640637737
ISBN (Libro)
9783640637645
Idioma
Alemán
Etiqueta
Urteilsbesprechung Entscheidung EuGH
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tanja Juchert (Autor), 2010, Urteilsbesprechung der Entscheidung des EuGH in der RS C 480, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151183
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