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Das Berliner Modell und seine Anwendung in der Mutter-Kind-Beziehung

Title: Das Berliner Modell und seine Anwendung in der Mutter-Kind-Beziehung

Term Paper , 2007 , 11 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Katharina Sagebaum (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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In dieser Hausarbeit werden kurz die Hauptvertreter der Berliner Didaktik, Paul Heiman und Wolfgang Schulz, besprochen. Zudem werden die sechs Problemstellungen von Heimann formuliert und erklärt.
Ferner wird auf die Unterrichtsplanung eingegangen und die zentrale Frage beantwortet, ob man das Berliner Modell auch auf eine Mutter-Kind-Beziehung anwenden kann.

Wenn Studenten in Hinblick auf eine Lehrerbildung zum ersten Male Unterricht beobachten, analysieren, planen oder erteilen sollen, stehen sie oft vor einer verwirrenden, neuen Situation. Paul Heimann fasst zu diesem Problem seine Position wie folgt zusammen: „Im Unterricht geht es um die Beantwortung folgender Grundfragen: In welcher Absicht tue ich etwas? Was bringe ich in den Horizont des Kindes? Wie tue ich das? Mit welchen Mitteln verwirkliche ich das? An wen vermittle ich das? In welcher Situation vermittle ich das?“

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographien

3. Ideeentstehung

4. Unterrichtsanalyse

5. Unterrichtsplanung

6. Ist das Berliner Modell auch in einer Mutter-Kind-Beziehung anwendbar?

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Berliner Modell der Didaktik nicht nur im schulischen Kontext zu erläutern, sondern dessen Anwendbarkeit auf private Erziehungssituationen, spezifisch die Mutter-Kind-Beziehung, zu prüfen.

  • Grundlagen und Hauptvertreter der Berliner Didaktik
  • Entstehungsgeschichte und theoretische Einordnung des Modells
  • Strukturanalyse von Unterrichtsprozessen
  • Methodische Ansätze der Unterrichtsplanung
  • Transfer des Berliner Modells auf den erzieherischen Alltag

Auszug aus dem Buch

4. Unterrichtsanalyse

Nach Wolfgang Schulz heißt es, wenn man Unterricht beobachten und später eine systematische Kritik äußern will, so braucht man ein Ordnungsschema, in welches man seine Beobachtungen bringt. Weiter ist es erforderlich, dass auch ein geordneter Unterrichtsentwurf vorliegt. So ist schneller festzustellen, wo Schwerpunkte und wo Lücken in der Planung vorliegen. Außerdem ist ersichtlich, wie Planung und Durchführung sich zueinander verhalten.

Dies nennt man die erste didaktische Reflexionsstufe. Auf dieser Stufe werden sowohl derjenige, der dem Unterricht beiwohnt, als auch der Lehrer, dessen Unterricht reflektiert wird, eine Strukturanalyse durchführen müssen.

„Mindestens sechs Momente konstruieren in ihrem Zusammenwirken Unterricht als absichtsvoll pädagogisches Geschehen: Die pädagogischen Intentionen (Absichten), die Themen des Unterrichts (Inhalte, Gegenstände), mit denen die Absichten verfolgt werden, die Methoden (Verfahren), die zur Bewältigung von Intentionen und Themen dienen sollen, schließlich die Medien (Mittel) der Verständigung zwischen den am Unterricht Beteiligten über Absichten, Gegenstände und Verfahren sind Strukturmomente, über deren Auswahl der Unterrichtende oder dessen Vorgesetzte entscheiden müssen. Bei diesen Entscheidungen müssen sie voraussetzen, dass die am Unterricht beteiligten Menschen und das die Gesellschaft, in der er stattfindet, in einer Weise gegeben oder aufgegeben sind, für die dieser Unterricht eine Bildungshilfe im schon definierten Sinne leistet“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der zentralen didaktischen Grundfragen sowie der Zielsetzung der Arbeit.

2. Biographien: Historischer Abriss zum Leben und Wirken der Hauptvertreter Paul Heimann und Wolfgang Schulz.

3. Ideeentstehung: Erläuterung der Abgrenzung zur bildungstheoretischen Didaktik und Entwicklung der lehr-lern-theoretischen Didaktik.

4. Unterrichtsanalyse: Darstellung des Ordnungsschemas zur Reflexion und Strukturierung von Unterrichtsgeschehen.

5. Unterrichtsplanung: Unterteilung der Planung in die Bereiche Unterrichtseinheiten, Strukturplan und Verlaufsplanung.

6. Ist das Berliner Modell auch in einer Mutter-Kind-Beziehung anwendbar?: Praxisnahe Erprobung des Modells am Beispiel der Erziehung zur Ordnung.

7. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung zur Übertragbarkeit des Berliner Modells auf private Erziehungskontexte.

Schlüsselwörter

Berliner Modell, Didaktik, Paul Heimann, Wolfgang Schulz, Unterrichtsplanung, Strukturanalyse, Bedingungsfeld, Entscheidungsfeld, Erziehung, Mutter-Kind-Beziehung, Lehrerbildung, lehr-lern-theoretisch, Unterrichtsanalyse, Reflexionsstufe, pädagogische Intentionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Berliner Didaktik und untersucht die theoretischen sowie praktischen Aspekte des Berliner Modells im Kontext von Unterricht und Erziehung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die Biografien von Heimann und Schulz, die Entstehung der lehr-lern-theoretischen Didaktik sowie die strukturierte Analyse und Planung von Lehr-Lern-Prozessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Berliner Modell verständlich zu machen und zu prüfen, ob dessen Systematik auch außerhalb der Schule, konkret in der Erziehung durch Eltern, nutzbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode findet Anwendung?

Die Arbeit nutzt die Analyse didaktischer Theorien und wendet das Modell beispielhaft auf eine Alltagssituation an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Berliner Modells und die praktische Anwendung der sechs Strukturmomente auf ein Beispiel aus dem häuslichen Umfeld.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Das Dokument wird maßgeblich durch Begriffe wie Berliner Modell, Unterrichtsplanung, Didaktik und pädagogische Strukturmomente geprägt.

Wie lässt sich das Berliner Modell auf die Mutter-Kind-Beziehung übertragen?

Das Modell wird hierfür als Werkzeug genutzt, um Erziehungsziele (Intentionen), Methoden und Medien zur Förderung der kindlichen Entwicklung bewusst zu planen und zu reflektieren.

Welche Rolle spielen die "anthropogenen Voraussetzungen" im Beispiel des Aufräumens?

Sie bilden die Basis, um das Alter des Kindes (4 Jahre) und dessen bisherige Erfahrungen zu berücksichtigen, was eine grundlegende Bedingung für den Erfolg der Erziehungsmaßnahme darstellt.

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Details

Title
Das Berliner Modell und seine Anwendung in der Mutter-Kind-Beziehung
College
Technical University of Braunschweig  (Allgemeine Didaktik)
Course
Allgemeine Didaktik
Grade
2,0
Author
Katharina Sagebaum (Author)
Publication Year
2007
Pages
11
Catalog Number
V151349
ISBN (eBook)
9783668196612
Language
German
Tags
Berliner Modell Didaktik Unterri chtsanalyse Unterrichtsplanung Berliner Didakik Heimann
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Sagebaum (Author), 2007, Das Berliner Modell und seine Anwendung in der Mutter-Kind-Beziehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151349
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