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Segmentberichterstattung und internes Reporting - Wertorientierte Performancemessung unter IFRS

Titre: Segmentberichterstattung und internes Reporting - Wertorientierte Performancemessung unter IFRS

Mémoire (de fin d'études) , 2010 , 111 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Dipl.-Kaufmann Mirko Martin (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mit der Entwicklung eines neuen gemeinsamen Standards zur Segmentberichterstattung ergeben sich neue Herausforderungen für die berichtenden Unternehmen, den Bedingungen des internationalen Kapitalmarktes zu entsprechen. Die IFRS-Rechnungslegung ist v.a. investororientiert, d.h. die Unternehmen haben ihre Bericht-erstattung unter dieser Anforderung zu modifizieren. Infolge dessen stehen für die vorliegende Diplomarbeit folgende Fragestellungen im Mittelpunkt:
Welche (neuen) Regelungen enthält der IFRS 8 und wie erfolgt die Anwendung dieser Regelungen in Theorie und Praxis? Welche Ziele werden seitens des Gesetzgebers mit der Einführung des neuen Standards verfolgt und werden diese erreicht?
Dies führt weitergehend zu der Fragestellung nach den Auswirkungen, die sich aus der Anwendung des neuen Standards ergeben. Besteht etwa die Gefahr der Ausnutzung von Gestaltungsspielräumen durch Regelungslücken innerhalb des Standards? Wird seitens der Unternehmen eine Bilanzpolitik erkennbar, so etwa bei der Zusammensetzung der ausgewiesenen Segmente, der Veränderung der Segmentabgrenzung, der Bemessungsgrundlage für das Segmentergebnis, dem Segmentvermögen und den Segmentverbindlichkeiten oder den Maßzahlen für die Ertragskraft?
Das Ziel der IFRS ist die verbesserte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines berichtenden Unternehmens in Hinblick auf die Ansprüche der Investoren. Daran gemessen stellt sich die Frage, ob die Segmentberichterstattung nach IFRS 8 als ein geeignetes Instrument hierzu zweckdienlich ist.
Verglichen mit IAS 14, dem Vorgängerstandard, hat sich der IASB fortan für eine umfangreichere Anwendung des management approach ausgesprochen. Obwohl dies in der Literatur auf Zustimmung stößt, muss die Entscheidungsnützlichkeit der im Segmentbericht enthaltenen Informationen kritisch hinterfragt werden.
Ein weiterer Diskussionspunkt ist, inwiefern durch den management approach ein realistisches Bild der internen Steuerung nach Außen widergespiegelt wird. Thematisiert wird in der Literatur die engere Verknüpfung des internen und externen Rechnungswesens. Insofern wird dieser Gedanke aufgegriffen und der Aspekt des Internationalisierungs- und Harmonisierungsprozesses mit der Einführung des IFRS 8 hinzugezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Segmentberichterstattung als Rechnungslegungsinstrument

2.1 Adressaten und Zielsetzung der Segmentberichterstattung

2.2 Notwendigkeit und Bedeutung der Segmentberichterstattung

2.2.1 Diversifikation als Ursache der Segmentberichterstattung

2.2.2 Nutzen der Segmentberichterstattung

2.2.3 Kosten der Segmentberichterstattung

2.2.3.1 Direkte Kosten

2.2.3.2 Indirekte Kosten

2.3 Historische Entwicklung der Standards zur Segmentberichterstattung

2.4 Aktuelle Anwendungsbereiche nach nationalem und internationalem Recht

2.5 Zusammenfassung

3. Qualitative Grundsätze der Segmentberichterstattung

3.1 Überblick

3.2 Entscheidungsnützlichkeit

3.3 Entscheidungsrelevanz

3.4 Verlässlichkeit

3.5 Vergleichbarkeit

3.6 Kosten und Nutzen einer Information

3.7 Konzeptionen der Segmentdatenermittlung

3.7.1 Überblick

3.7.2 Autonomous Entity Approach

3.7.3 Disaggregation Approach

3.8 Segment Value Reporting

3.9 Grundzüge einer wertorientierten Unternehmensberichterstattung

3.9.1 Informationen zur strategischen Bewertung von Segmenten

3.9.1.1 Shareholder-Value-Konzept

3.9.1.2 Discounted Cashflow-Verfahren als Grundlage der Strategiebewertung

3.9.1.3 Würdigung der Ansätze in Hinblick auf die Eignung für die Strategiebewertung

3.10 Zusammenfassung

4. Segmentberichterstattung nach IFRS 8 an Beispielen der Daimler AG und BMW AG

4.1 Aufstellungspflichten

4.1.1 Anwendungsbereich des IFRS 8

4.1.2 Anwendungsbereiche im Rahmen der Zwischenberichterstattung

4.2 Segmentierungskonzeptionen

4.2.1 Management Approach

4.2.2 Risk and Reward Approach

4.3 Segmentierungskriterien

4.3.1 Segmentdefinition und Segmentidentifikation

4.3.2 Quantitative Schwellenwerte

4.3.3 Auszuweisende Segmentinformationen

4.3.3.1 Überblick

4.3.3.2 Segmentergebnis

4.3.3.3 Segmenterträge

4.3.3.4 Segmentvermögen

4.3.3.5 Segmentschulden

4.3.3.6 Segmentübergreifende Angaben

4.4 Segmentbilanzierungs- und Segmentbewertungsmethoden

4.4.1 Bilanzierungsgrundsätze

4.4.2 Symmetrische Zuordnung von Bestands- und Stromgrößen

4.5 Überleitungsrechnungen

4.6 Zwischenfazit

5. Segmentberichterstattung – Schnittstelle zwischen Controlling und Rechnungslegung

5.1 Anforderungen an die interne Segmentberichterstattung zur Erfüllung von Controllingzwecken

5.2 Grundsätze interner Segmentberichterstattung

5.2.1 Segmentkonzeptionen

5.2.2 Segmentbildung

5.2.3 Segmentdaten

5.2.3.1 Umfang und Wesen der Daten

5.2.3.2 Technik der Datengenerierung

5.3 Kompatibilität der Segmentberichterstattung nach IFRS 8 mit den Controllinganforderungen an einen Segmentbericht

5.3.1 Segmentkonzeptionen

5.3.2 Segmentbildung

5.3.3 Auszuweisende Segmentdaten

5.4 Schlussfolgerungen

5.5 Zusammenfassung

6. Kritische Würdigung und Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Segmentberichterstattung als Rechnungslegungsinstrument unter IFRS. Ziel ist es, die Auswirkungen des Standards IFRS 8 zu analysieren, insbesondere inwieweit dieser durch den "Management Approach" eine zielgerichtete Transparenz für Investoren schafft und welche Schnittstellen sich daraus für das interne Controlling von Unternehmen ergeben.

  • Analyse der gesetzlichen Regelungen und der Anwendung des IFRS 8 in Theorie und Praxis.
  • Untersuchung der Entscheidungsnützlichkeit und des Value Reporting für Investoren.
  • Vergleich der Segmentberichterstattung bei den Automobilkonzernen Daimler AG und BMW AG.
  • Bewertung des Konvergenzprozesses zwischen internem Controlling und externer Rechnungslegung.
  • Diskussion über potenzielle Bilanzierungsspielräume und Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Diversifikation als Ursache der Segmentberichterstattung

Bereits im vorherigen Kapitel wurden die Diversifikationsstrategien der Unternehmen und die daraus resultierende Notwendigkeit der Erstellung eines Segmentberichts erwähnt. Der Begriff Diversifikation bedeutet Auffächerung oder Vielfalt. Im wirtschaftlichen Kontext ist damit eine Ausweitung des Sortiments bzw. die Erweiterung des Leistungsangebots eines Unternehmens versinnbildlicht.

Erstmalig wurde der Begriff der Diversifizierung Mitte des 20. Jahrhunderts im anglo-amerikanischen, später auch im deutschen Sprachraum geprägt. Im Zuge der industriellen Entwicklung zeichnete sich bereits zu dieser Zeit ein zunehmender Trend der Unternehmen, ihr Tätigkeitsfeld auf unterschiedlichen Märkten auszuweiten, ab. In der Gegenwart erlangen die operativen Tätigkeiten der Unternehmen in zunehmendem Maße globale Dimensionen. Beispielhaft sei hier die steigende Zahl der Unternehmenszusammenschlüsse im Rahmen einer verstärkten externen Diversifikationsbewegung genannt.

Das Hauptziel der Diversifizierung kann grundsätzlich in der Absicherung des Unternehmens und somit seiner Bestrebung zur dauerhaften Existenz gesehen werden. Aufgrund des vorhandenen Konkurrenzdrucks am Markt sind die Unternehmen gehalten ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten bzw. zu steigern. Aus diesem Primärziel der Unternehmenssicherung lassen sich drei weitere Teilziele ableiten: Wachstum, Rentabilitäts- bzw. Marktwertsteigerung, sowie Risikominderung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Hinführung zur Internationalisierung der Rechnungslegung und Erläuterung der Relevanz von Segmentinformationen für den Kapitalmarkt.

2. Segmentberichterstattung als Rechnungslegungsinstrument: Untersuchung des Nutzens, der Notwendigkeit und der Kosten einer differenzierten Berichterstattung sowie der geschichtlichen Entwicklung.

3. Qualitative Grundsätze der Segmentberichterstattung: Analyse der Anforderungen an die Segmentberichterstattung gemäß IFRS-Framework und Konzeptionen zur Segmentdatenermittlung.

4. Segmentberichterstattung nach IFRS 8 an Beispielen der Daimler AG und BMW AG: Praktische Anwendung der IFRS 8-Standards, Konzeptionsanalyse und Analyse der Segmentierungskriterien bei zwei ausgewählten Automobilkonzernen.

5. Segmentberichterstattung – Schnittstelle zwischen Controlling und Rechnungslegung: Analyse der Auswirkungen der Segmentberichterstattung auf das interne Reporting und die Steuerungsprozesse.

6. Kritische Würdigung und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit des Standards IFRS 8 und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der wertorientierten Unternehmensberichterstattung.

Schlüsselwörter

Segmentberichterstattung, IFRS 8, Management Approach, Wertorientierte Unternehmensführung, Controlling, Diversifikation, Investorenorientierung, Segmentabgrenzung, Kapitalmarkt, IAS 14, Finanzberichterstattung, Entscheidungsnützlichkeit, Werttreiber, Performance, Transparenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Segmentberichterstattung nach dem internationalen Standard IFRS 8 und beleuchtet deren Rolle als Instrument zwischen externer Rechnungslegung und internem Controlling.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Anwendung des "Management Approach", die Ermittlung berichtspflichtiger Segmente, die Kosten-Nutzen-Analyse der Publizitätspflichten sowie die Schnittstelle zum internen Controlling.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist zu prüfen, ob die Segmentberichterstattung nach IFRS 8 ein geeignetes Instrument darstellt, um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens für Investoren transparenter und entscheidungsnützlicher darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Standardwerken der Rechnungslegung sowie eine praxisorientierte Analyse der Geschäftsberichte der Daimler AG und der BMW AG des Jahres 2008.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Anforderungen des IFRS 8, die Konzeptionen der Segmentbildung, die Handhabung quantitativer Schwellenwerte und die Integration von Controlling-Daten in den externen Bericht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Segmentberichterstattung, IFRS 8, Management Approach, wertorientierte Unternehmensführung und Controlling.

Inwiefern beeinflusst die "Matrixorganisation" die Segmentierung?

Da eine Matrixorganisation intern meist auf unterschiedlichen Dimensionen steuert, führt dies bei der Segmentierung nach IFRS 8 zu Ermessensspielräumen bei der Abgrenzung, da der Standard hier keine eindeutige Vorgabe macht.

Warum wird der "Management Approach" kritisch gesehen?

Kritiker bemängeln, dass dieser Ansatz die Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen einschränken kann, da das Unternehmen die für die Steuerung relevanten Größen selbst definiert und somit ein gewisser Spielraum für bilanzpolitische Gestaltungen entsteht.

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Résumé des informations

Titre
Segmentberichterstattung und internes Reporting - Wertorientierte Performancemessung unter IFRS
Université
University of Applied Sciences Berlin
Note
1,3
Auteur
Dipl.-Kaufmann Mirko Martin (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
111
N° de catalogue
V151658
ISBN (ebook)
9783640718511
ISBN (Livre)
9783640718900
Langue
allemand
mots-clé
IFRS 8 IAS 14 Segmentbericht Segmentberichterstattung Management Approach Risk and Reward Approach Top-Down-Approach Bottom-Up-Approach Value Reporting Cash Flow Autonomous Entity Approach Disaggregation Approach SFAS 131 ROCE Controlling BMW AG Daimler AG IFRS HGB US-GAAP
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Kaufmann Mirko Martin (Auteur), 2010, Segmentberichterstattung und internes Reporting - Wertorientierte Performancemessung unter IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151658
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Extrait de  111  pages
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