Die vorliegende Studie untersucht den Zusammenhang zwischen psychologischem Empowerment und der empfundenen Relevanz der Arbeit sowie den Einfluss des Leiter-Mitarbeiter-Austauschs auf diese Beziehung. Psychologisches Empowerment wird auf Grundlage von Spreitzers (1995) Modell betrachtet, das vier Dimensionen umfasst: Kompetenz, Bedeutsamkeit, Selbstbestimmung und Einfluss. Die Relevanz der Arbeit wird nach Theorien von Hackman und Oldham (1976) sowie Steger et al. (2012) definiert. Der Leiter-Mitarbeiter-Austausch basiert auf der LMX-Theorie von Dansereau, Graen und Haga (1975).
Die Forschung liefert wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden stärken und ein motivierendes Arbeitsumfeld schaffen möchten. Ein Muss für Führungskräfte, HR-Manager und Interessierte an moderner Arbeitspsychologie.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Beitrag für die Wissenschaft und Praxis
1.4 Konzeption der Masterthesis
2. Theoretischer Forschungsstand
2.1 Psychologisches Empowerment
2.2 Relevanz der Variable „Arbeit“
2.3 Leiter-Mitarbeiter-Austausch
2.4 Forschungsstand und Hypothesen
3. Empirische Methode
3.1 Design und Durchführung
3.2 Stichprobe
3.3 Verwendete Skalen
3.3.1 Psychologisches Empowerment
3.3.2 Relevanz der Variable „Arbeit“
3.3.3 Leiter-Mitarbeiter-Austausch
3.4 Statistische Analyse
4. Ergebnisse
4.1 Deskriptive Analyse
4.2 Hypothesentests
5. Diskussion
5.1 Zusammenfassung und Interpretation
5.2 Praktische Implikationen
5.3 Limitationen und zukünftige Forschung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Master-Thesis untersucht den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Relevanz der Arbeit und psychologischem Empowerment unter Einbeziehung der Qualität der Leiter-Mitarbeiter-Beziehung. Forschungsleitend ist die Frage, wie diese Faktoren interagieren und ob die Beziehungsqualität zu Führungskräften als moderierende Variable fungiert.
- Zusammenhang von psychologischem Empowerment und Relevanz der Arbeit
- Einfluss der Leiter-Mitarbeiter-Beziehung (Leader-Member Exchange)
- Moderatoreneffekte von Führung auf die Arbeitswahrnehmung
- Bedeutung der New-Work-Arbeitswelt
- Empirische Validierung in einer Stichprobe berufstätiger Personen
Auszug aus dem Buch
2.1 Psychologisches Empowerment
Spreitzer (1995) definiert psychologisches Empowerment als intrinsische Aufgabenmotivation, die ein Gefühl der Kontrolle in Bezug auf die eigene Arbeit und eine aktive Orientierung an der eigenen Arbeitsrolle widerspiegelt. Dabei betont sie, dass dieselben Organisationsstrukturen von unterschiedlichen Mitarbeitenden unterschiedlich wahrgenommen werden können (Spreitzer, 1995). Im Mittelpunkt stehen bei Spritzer nicht die Managementpraktiken oder die Organisationsstrukturen, welche im Fokus des strukturellen Empowerments liegen, sondern das subjektive Erleben der Mitarbeitenden (Spreitzer, 1995).
Wie in der Abbildung 1 zu sehen, manifestiert sich die aktive Orientierung an der eigenen Arbeitsrolle in vier Dimensionen. Dazu gehören nach Spreitzer (1995) folgende: 1. Kompetenz, 2. Bedeutsamkeit, 3. Einfluss, 4. Selbstbestimmung.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Ausgangssituation in der modernen Arbeitswelt dar und leitet daraus die Problemstellung, die Forschungsfragen sowie den wissenschaftlichen und praktischen Beitrag der Arbeit ab.
2. Theoretischer Forschungsstand: Hier werden die zentralen theoretischen Konzepte wie psychologisches Empowerment, Relevanz der Arbeit und der Leiter-Mitarbeiter-Austausch erläutert und die daraus resultierenden Hypothesen hergeleitet.
3. Empirische Methode: Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau der quantitativen Studie, die Stichprobenmerkmale, die verwendeten Skalen sowie die angewandten statistischen Analyseverfahren.
4. Ergebnisse: In diesem Teil werden die Daten deskriptiv ausgewertet und die aufgestellten Hypothesen mittels Regressionsanalysen auf ihre Signifikanz geprüft.
5. Diskussion: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, interpretiert diese im Kontext der Literatur, leitet praktische Implikationen für Unternehmen ab und diskutiert Limitationen sowie zukünftige Forschungsansätze.
Schlüsselwörter
Psychologisches Empowerment, Empowerment, Relevanz der Arbeit, Leiter-Mitarbeiter-Austausch, LMX, New-Work, Arbeitsgestaltung, Führung, Selbstbestimmung, intrinsische Motivation, Arbeitszufriedenheit, Arbeit 4.0, Führungsverantwortung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie Mitarbeiter ihr psychologisches Empowerment erleben und wie die persönliche Relevanz ihrer Arbeit sowie die Qualität der Beziehung zu ihrer Führungskraft diesen Prozess beeinflussen.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind psychologisches Empowerment nach Spreitzer, die Relevanz der Arbeit nach dem Job Characteristic Modell und Steger et al., sowie der Leiter-Mitarbeiter-Austausch nach der LMX-Theorie.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Relevanz der Arbeit und psychologischem Empowerment zu quantifizieren und zu analysieren, ob der Leiter-Mitarbeiter-Austausch diesen Zusammenhang moderiert.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie mit einer Stichprobe von 171 berufstätigen Personen durchgeführt, wobei die Daten mittels linearer und multipler Regressionsanalysen in SPSS ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Methoden, Ergebnisse und Diskussion, umfassend die Validierung der Hypothesen sowie die Einordnung der Ergebnisse in aktuelle Forschungstrends.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Master-Thesis?
Die Arbeit fokussiert sich auf Konzepte wie Psychologisches Empowerment, LMX (Leiter-Mitarbeiter-Austausch), Relevanz der Arbeit, New-Work und moderne Arbeitsgestaltung.
Welchen Einfluss hat das Alter der Mitarbeitenden auf das Empowerment?
Die Untersuchung ergab keinen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Alter der Befragten und ihrem psychologischen Empowerment, womit die diesbezügliche Hypothese verworfen wurde.
Wie wirkt sich die Qualität der Leiter-Mitarbeiter-Beziehung aus?
Ein hochwertiger Leiter-Mitarbeiter-Austausch korreliert positiv mit psychologischem Empowerment und fungiert verstärkend auf den Zusammenhang zwischen der Relevanz der Arbeit und dem Empowerment-Erleben.
- Quote paper
- Kamila Rojek (Author), 2022, Untersuchung des Zusammenhangs zwischen ‘psychologischem Empowerment’ und ‘Relevanz der Arbeit’ unter Berücksichtigung des ‘Leiter-Mitarbeiter-Austauschs’, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1517047