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Medienrecht - die Finanzierung des oeffentlich rechtlichen Rundfunks

Titre: Medienrecht - die Finanzierung des oeffentlich rechtlichen Rundfunks

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 24 Pages , Note: 17 Punkte (1,0)

Autor:in: Anne-Katrin Maser (Auteur)

Droit- Droit des médias, Droit multimédia, Droit d'auteur
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die öffentlich-rechtlichen, föderal strukturierten Rundfunkanstalten strahlen zwei bundesweite Vollprogramme, acht regionale Fernsehprogramme und über 60 Hörfunkprogramme aus. Hinzu kommen Beteiligungen an den europäischen Programmen Arte und 3sat, die Spartenkanäle Kinderkanal und Phoenix sowie das digitale Programmangebot. In meiner Arbeit werde ich zunächst die Funktion des öffentlichrechtlichen Rundfunks im dualen System darstellen. Im zweiten Kapitel erläutere ich dann die Ausgestaltung der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zentraler Aspekt ist die Darstellung des Zusammenhangs zwischen dem Grundversorgungsauftrag und der Finanzierung. Ziel meiner Arbeit ist es zu erörtern, wie eine gesicherte Finanzausstattung der öffentlich-rechtlichen Anstalten auch in Zukunft erreicht werden kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1. DIE ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN RUNDFUNKANSTALTEN IM DUALEN SYSTEM

1.1. DIE GRUNDRECHTSFÄHIGKEIT DER ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN RUNDFUNKANSTALTEN

1.2. DIE DYNAMISCHE GRUNDVERSORGUNG

2. DIE RECHTSGRUNDLAGEN DER GEWÄHRLEISTUNG EINER FUNKTIONSGERECHTEN FINANZIERUNG

2.1. UMFANG DER FINANZIERUNGSPFLICHT DES STAATES

3. FINANZIERUNGSMODELL

3.1. GEBÜHRENFINANZIERUNG

3.2. RECHTSNATUR DER RUNDFUNKGEBÜHR

3.3. DIE RUNDFUNKGEBÜHRENENTSCHEIDUNG DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS

3.4. MISCHFINANZIERUNG

4. WIE KANN DIE FINANZIERUNG DES ÖFFENTLICH RECHTLICHEN RUNDFUNKS IN ZUKUNFT GESICHERT WERDEN ?

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die verfassungsrechtlichen Grundlagen und Herausforderungen der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Im Fokus steht die Frage, wie eine gesicherte Finanzausstattung im dualen System unter Wahrung des Grundversorgungsauftrags langfristig gewährleistet werden kann, insbesondere angesichts steigender Konkurrenz und wirtschaftlicher Veränderungen.

  • Funktionsweise und rechtliche Rahmenbedingungen des dualen Rundfunksystems
  • Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Gewährleistung einer funktionsgerechten Finanzierung
  • Analyse der Gebührenfinanzierung und ihrer Rechtsnatur als "Zwitterform"
  • Diskussion von Rationalisierungspotentialen und Reformstrategien zur Sicherung der Zukunft

Auszug aus dem Buch

3.2. Rechtsnatur der Rundfunkgebühr

Jeder Rundfunkteilnehmer, der ein Gerät zum Empfang bereithält, wobei die bloße Möglichkeit zum Empfang ausreichend ist, ist verpflichtet, diese Gebühr zu entrichten. Die Rundfunkgebühr ist zulässig, da sie der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und anderer rundfunkbezogener Aufgaben wie den Landesmedienanstalten dient. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinen Urteilen die Rechtsnatur der Rundfunkgebühr nicht näher definiert und bezeichnet die Gebühr als Entgelt für das Gesamtangebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das Bundesverwaltungsgericht bezeichnete die Rundfunkgebühr als Anstaltsnutzungsgebühr für den Empfang der Rundfunkprogramme.

In der Literatur hingegen finden sich viele rechtliche Kategorisierungen. So wird die Rundfunkgebühr als „Abgabe mit Beitrittscharakter“, „Zwecksteuer“ und „parafiskalische Sonderabgabe“ eingeordnet. Die rechtliche Einordnung ist umstritten, da die Rundfunkgebühr zwei Besonderheiten aufweist. Sie ist keine Gegenleistung für eine Leistung, die vom Rundfunkteilnehmer in Anspruch genommen wird und konkret messbar ist. Sondern die Rundfunkgebühr dient der Finanzierung der Gesamtveranstaltung Rundfunk. Die zweite Besonderheit besteht darin, dass die Gebührenpflicht schon beim Bereithalten eines Rundfunkempfangsgerätes entsteht, unabhängig davon ob der Rundfunkteilnehmer die Programme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks tatsächlich nutzt. An dieser Stelle möchte ich kurz die Rechtsnatur der Rundfunkgebühr erörtern.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Einführung in die föderale Struktur der öffentlich-rechtlichen Anstalten und Darlegung der zentralen Forschungsfrage bezüglich der zukünftigen Finanzierung.

1. DIE ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN RUNDFUNKANSTALTEN IM DUALEN SYSTEM: Erörterung der Grundrechtsfähigkeit der Rundfunkanstalten und Definition des Begriffs der dynamischen Grundversorgung.

2. DIE RECHTSGRUNDLAGEN DER GEWÄHRLEISTUNG EINER FUNKTIONSGERECHTEN FINANZIERUNG: Analyse der staatlichen Gewährleistungspflicht, die aus dem verfassungsrechtlichen Auftrag zur freien Meinungsbildung resultiert.

3. FINANZIERUNGSMODELL: Detaillierte Untersuchung des Finanzierungssystems, der Gebührenstruktur sowie des gestuften Verfahrens zur Gebührenfestsetzung durch die KEF.

4. WIE KANN DIE FINANZIERUNG DES ÖFFENTLICH RECHTLICHEN RUNDFUNKS IN ZUKUNFT GESICHERT WERDEN ?: Bewertung von Rationalisierungsmöglichkeiten, Strukturreformen und der Akzeptanzproblematik bei der Rundfunkgebühr im digitalen Zeitalter.

Schlüsselwörter

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Rundfunkgebühr, Duales System, Grundversorgung, Finanzierung, KEF, Staatsfreiheit, Rundfunkfreiheit, Medienrecht, Rationalisierung, Programmautonomie, Rundfunkstaatsvertrag, Gebührenfinanzierung, Mischfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Finanzierungsmodelle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Vorgaben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Grundversorgungsauftrag, der Rundfunkgebühr als Finanzierungsinstrument und den Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung innerhalb der öffentlich-rechtlichen Anstalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eine stabile und sozialverträgliche Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks langfristig gesichert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristisch-medienwissenschaftliche Analyse, die insbesondere auf der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sowie auf Berichten der KEF basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Rechtsgrundlagen der Finanzierung, die Definition der Rundfunkgebühr, das Verfahren der Gebührenfestsetzung und die Rolle der Mischfinanzierung durch Werbung.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Rundfunkfreiheit, Grundversorgung, duales System, Gebührenfestsetzung und Funktionsgarantie.

Wie ist das Verhältnis zwischen staatlicher Aufsicht und staatsfreier Finanzierung?

Das Bundesverfassungsgericht fordert eine Finanzierung ohne politische Einflussnahme, weshalb der Rundfunk staatsfrei organisiert ist und die Gebührenfestsetzung über ein gestuftes, unabhängiges Verfahren erfolgt.

Warum ist die "Zwitterform" der Rundfunkgebühr rechtlich umstritten?

Sie ist umstritten, da sie Elemente einer Gebühr und eines Beitrags vereint, aber unabhängig von der tatsächlichen Nutzung für das Bereithalten eines Empfangsgeräts gezahlt werden muss.

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Résumé des informations

Titre
Medienrecht - die Finanzierung des oeffentlich rechtlichen Rundfunks
Université
Dresden Technical University  (Juristische Fakultät)
Cours
Seminar: Medienrecht
Note
17 Punkte (1,0)
Auteur
Anne-Katrin Maser (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
24
N° de catalogue
V15177
ISBN (ebook)
9783638203715
Langue
allemand
mots-clé
Medienrecht Finanzierung Rundfunks Seminar Medienrecht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anne-Katrin Maser (Auteur), 2003, Medienrecht - die Finanzierung des oeffentlich rechtlichen Rundfunks, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15177
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Extrait de  24  pages
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